Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.
Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann. Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann? Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens. *Marc Aurel
Folge deinem Herzen, entdecke dein Potential und sei bereit für das größte Abenteuer deines Lebens.
Ziel & Mittel
"Wenn dein Ziel groß ist und deine Mittel klein handle trotzdem.
Durch dein Handeln allein werden
auch deine Mittel wachsen."
* Sri Aurobindo
Durch dein Handeln allein werden
auch deine Mittel wachsen."
* Sri Aurobindo
Wischt euch die Augen..
Wischt euch die Augen, dass ihr keinen Menschen anders betrachtet als
euch selbst. Seht keine Fremden, seht vielmehr alle Menschen als
Freunde; denn Liebe und Einheit fallen schwer, wenn ihr den Blick auf
das Andersartige heftet. Und in diesem neuen, wunderbaren Zeitalter
lehren uns die heiligen Schriften, dass wir mit jedem Volk eins sein
müssen, dass wir weder Grobheit noch Unrecht, weder bösen Willen noch
Feindschaft oder Hass beachten dürfen. Vielmehr müssen wir unsere Augen
auf den Himmel urewiger Herrlichkeit richten; denn jedes Geschöpf ist
ein Zeichen Gottes, es kam durch die Gnade des Herrn und durch Seine
Macht in die Welt. Deshalb ist keiner ein Fremder, jeder gehört zur
Familie. Keiner ist Ausländer, jeder ein Freund, und jeder muss als
Freund behandelt werden.
*Abdu'l Baha
*Abdu'l Baha
Kopf der Kolonne
„Wenn eine Kolonne aus tausend Blinden einen Weg beschreitet, und es am
Kopf der Kolonne wenigstens einen Sehenden gibt, so sind sie sich alle
dessen sicher, dass sie auf dem geraden Weg gehen, und nicht in Gruben
fallen oder auf Hindernisse stoßen, weil sie von einem
geführt werden, der den Weg sieht. Doch wenn es am Kopf der Kolonne
keinen sehenden Führer geben wird, dann werden sie sich zweifellos vom
Weg verirren und sich verlieren.“
* Maimonides (1135 - 1204)
* Maimonides (1135 - 1204)
Fortschritt
Wenn du immer in der Idee oder dem Gefühl verweilst, du wirst umgewandelt, dann wird das deinen Fortschritt in großem Maße unterstützen.
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
tiefes und wahres Bewustsein
Es gibt ein tiefes und wahres Bewustsein, wo sich alle in Liebe und Harmonie begegnen können. Vertrautheit mit dem Göttlichen wächst immer mit dem Zunehmen des Bewustseins, des seelischen Gleichmuts und der Liebe.
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Erleuchtungsgeist
Der echte Erleuchtungsgeist, so wie die begabtesten Wesen ihn entwickeln, ist tief, von Weisheit geprägte Herzensgüte. Herzensgüte bedeutet hier ein durch und durch gutes Herz, verbunden mit Weisheit. Ist das nicht etwas Erstaunliches ? Wenn wir diese Güte besitzen, ist unser Geist friedlich, offen und klar. Allen Menschen, die wir treffen, fühlen wir uns verwandt, wir empfinden weder Unbehagen noch Fremdheit. Statt Angst und Unsicherheit verspüren wir Stärke und Mut, und wir sind fähig, mit jeder Situation konstruktiv umzugehen.
*Dalai Lama
*Dalai Lama
Wo Liebe ist..
"Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht;
wo Geduld ist, gibt es keinen Zorn;
wo Fröhlichkeit ist, gibt es keinen Geiz."
"Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt."
*Franz von Assisi (1182 - 1226)
"Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt."
*Franz von Assisi (1182 - 1226)
Sicherheit ist die Kleidung des Lichts
Wir gleichen Vögeln im Käfig, die zwar oft vom Fliegen, vom Sich erheben und von der Weite des Himmels träumen, die geöffneten Käfigtüren aber ängstlich ignorieren.
Der Mensch ist nicht abhängig von Grenzen. Er kann sich begrenzen, wenn er will, und kann auch völlig unbegrenzt sein - je nachdem.
Man sagt deshalb, wenn die Umhüllung von Licht um ihn herum ist, dann ist er dem Gesetz von Ursache und Wirkung, der Kausalität, nicht unterworfen. Er ist akausal, ist frei. Das ist es, was man das »Kleid des Menschen im Licht« nennt.
Im Hebräischen hat das Wort für Krankheit die gleiche Wurzel wie das Wort für normal, und das Wort für Gesundheit hat die gleiche Wurzel wie das Wort für Schöpfung und schöpferisch. Norm heißt: gebunden, Zwang. Der Norm muß man entsprechen. Schöpferisch heißt: Ich durchbreche ständig den Zustand, die Grenzen, ich schöpfe, erschaffe neues, gehe neue Wege.
(*F.Weinreb)
Der Mensch ist nicht abhängig von Grenzen. Er kann sich begrenzen, wenn er will, und kann auch völlig unbegrenzt sein - je nachdem.Man sagt deshalb, wenn die Umhüllung von Licht um ihn herum ist, dann ist er dem Gesetz von Ursache und Wirkung, der Kausalität, nicht unterworfen. Er ist akausal, ist frei. Das ist es, was man das »Kleid des Menschen im Licht« nennt.
Im Hebräischen hat das Wort für Krankheit die gleiche Wurzel wie das Wort für normal, und das Wort für Gesundheit hat die gleiche Wurzel wie das Wort für Schöpfung und schöpferisch. Norm heißt: gebunden, Zwang. Der Norm muß man entsprechen. Schöpferisch heißt: Ich durchbreche ständig den Zustand, die Grenzen, ich schöpfe, erschaffe neues, gehe neue Wege.
(*F.Weinreb)
"Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden, erweist sich das als unmöglich. Sobald du den Verstand jedoch fahren läßt, sind da keine Hindernisse mehr." ["If you are trying to find the way to the truth with the mind, this is impossible. Once you let go of the mind, however, all obstacles are gone."] *Sanai (1080 - 1131)
Am anfang war das Wort
Als Schlussfolgerung behaupten sie, dass die Stimme nicht vernehmbar sei. Oder noch schlimmer: sie hören auf eine oder auf mehrere Stimmen, von denen sie – wiederum aufgrund ihrer Selbstgefälligkeit – glauben, dass es die wahren seien. Es gibt so viele Dinge zur Nährung der eigenen Eitelkeit, die mit Morallehren vermengt sind, welche zumeist als „gut“ oder „wahr“ hingenommen werden. Damit frönen selbst die gläubigsten Anhänger dieser Morallehren ihrer Eitelkeit, genauso sicher, wie der geschulte oder selbsternannte Kritiker in Wirklichkeit in seinem Kritisieren die eigene Eitelkeit walten lässt und dabei weder selber etwas lernt noch anderen etwas beibringt oder zu irgendetwas einen Beitrag leistet.
Die Stimme, die stets zu vernehmen ist, spricht: „Du kannst die Eitelkeit weder bekämpfen noch meiden, solange du nicht weißt, wo ihre Wurzel ist und sie ihre Wirkung ausübt.“
* Idries Shah
Bewahrt immer euren Frieden, widersteht jeder Versuchung ihn zu verlieren. *Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Alles, was zur gewöhnlichen Welt gehört, ist flüchtig, ohne Dauer; es gibt nichts in ihr, was es wert wäre, daß man sich darüber aufregt. Was dauert, was ewig, unsterblich und unendlich ist, das ist wahrhaft wert, daß man es erlangt, erringt und besitzt. Es ist das göttliche Licht, die göttliche Liebe, das göttliche Leben - es ist auch der höchste Frieden, die vollkommene Freude und alle Meisterschaft auf Erden, mit der ganzheitlichen Seinsoffenbarung als Krönung.
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Sein oder Nichtsein
In der Liebe zu bleiben bedeutet
Einlass zu finden in den Bezirk,
wo alle Dinge eins sind.
(*Meister Eckhart) Einlass zu finden in den Bezirk,
wo alle Dinge eins sind.
Wenn die Sonne der Erkenntnis an der Wölbung dieses Weges strahlt,
den man nicht würdig zu beschreiben vermag,
zeigt sich in Klarheit das Geheimnis des Wesens der Dinge,
und der feurige Ofen der Welt wird zum Blumengarten.
Der Wanderer wird die Mandel unter ihrer Schale schauen.
Er wird sich selbst sein „Ich“ nicht mehr erblicken,
nichts mehr wird er erblicken als seinen Freund allein in allem;
in allem, was er sehen wird, wird er sein Antlitz schauen, in jedem Atom die Sphäre des Alls; unterm Schleier wird er zahllose Heimlichkeiten betrachten, die leuchten wie die Sonne.
Alle,die in dieser Wüste das Haupt erheben,
ziehen es aus dem gleichen Kragen.Magst du auch viele Einzelwesen sehen,es gibt in Wirklichkeit nur wenige,nein,es gibt eines nur.Was sich dir aber als eine Einheit darstellt,das ist nicht verschieden von dem,was gezählt wird.Wenn der Wanderer in dieses Tal eingetreten ist, verschwindet er wie die Erde unter seinen Füßen. Er wird verloren sein, denn das einzige Wesen wird offenbar. Er wird stumm sein, denn das einzige Wesen wird reden. Der Teil wird das Ganze werden, oder vielmehr er wird weder Teil noch Ganzes sein.Das Wesen, das ich verkündige, ist nicht gesondert da; die ganze Welt ist dieses Wesen; Sein oder Nichtsein, es ist immer dieses Wesen...
* aus: "Die sieben Täler"von Fariduddin Attar (1136 - 1221)
Demut & Aufrichtigkeit
"Demut und Aufrichtigkeit sind unsere sichersten Hüter. Ohne sie birgt jeder Schritt eine Gefahr; mit ihnen aber ist der Sieg gewiß."
"In jedem Augenblick unser Bestes tun und das Ergebnis dem Entscheid des Göttlichen überlassen, das ist der sicherste Weg zum Frieden, zum Glück, zur Kraft, zum Fortschritt und schließlich zur Vollkommenheit."
"Wahre und aufrichtige Demut ist unser Schutz; sie ist der sicherste Weg zur unerläßlichen Auflösung des Ego."
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
"In jedem Augenblick unser Bestes tun und das Ergebnis dem Entscheid des Göttlichen überlassen, das ist der sicherste Weg zum Frieden, zum Glück, zur Kraft, zum Fortschritt und schließlich zur Vollkommenheit."
"Wahre und aufrichtige Demut ist unser Schutz; sie ist der sicherste Weg zur unerläßlichen Auflösung des Ego."
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Scham
"Solang ich in der Welt noch andere sah als Ihn und mich selbst, hielt ich verborgen, was Er an mir tat; als ich aber anfing Ihn und mich überall zu sehen, verlor ich alle Scham und bin redselig geworden.""Scham zeitigt wunderbare Wirkungen, und sowohl in der Moral wie in der Ästhetik möchten wir ungern auf sie verzichten; trotzdem ist sie ein Hinweis auf Schwäche und ein Zeichen der Unwissenheit."
*Sri Aurobindo
"Gott lässt sich nicht erkennen, solange man diese drei hat – Scham, Hass und Angst."
*Sri Ramakrishna
Es gibt nichts außer Ihm
Bringe das Bewußtsein des Einsseins in den Körper, das absolute, ausschließliche Einssein des Göttlichen - ausschließlich in dem Sinne, daß nichts existiert außer in diesem Einssein, selbst die Dinge, die wir äußerst abstoßend finden. Alles ist Er. Es gibt nichts außer Ihm. Das ist es, was wir uns von morgens bis abends und von abends bis morgens wiederholen sollten, weil wir es jeden Augenblick vergessen. Es gibt nur Ihn. Es gibt nichts außer ihm. Er allein existiert, es gibt keine Existenz außer Ihm, es gibt nur Ihn.
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Unsere ganze Arbeit besteht darin, die Liebe in uns zu enthüllen, jeden einzelnen Tag. – Baal HaSulam
“Wenn jemand die Liebe zu den Menschen erreicht, befindet er sich genau in der Form des Dvekut (Anheftung), welche Gleichheit der Form mit dem Schöpfer bedeutet. Dadurch kann man sein enges, schmerzvolles, hürdenreiches Leben überwinden und zu einer überwältigenden ewigen Welt des Gebens gegenüber dem Schöpfer und den Geschöpfen gelangen.” – Baal HaSulam
Die Wichtigkeit bestimmt alles...
* Baal HaSulam (1885-1954)
Der Mensch nimmt die Gedanken und das Verlangen jener an die er mag...
...Wenn der Mensch keinen Willen und kein Verlangen nach Spiritualität hat – und sich dann unter Menschen befindet, die das Verlangen und den Willen nach
Spiritualität haben, und er diese Menschen mag, so nimmt auch er ihre
Überwindungskraft und ihre Wünsche und Bestrebungen an, obwohl er selbst
aus eigener Kraft jene Wünsche und Verlangen und die Überwindungskraft
nicht hat. In dem Maße jedoch, wie er jenen Menschen Lieblichkeit und
Wichtigkeit zuschreibt, erhält er neue Kräfte...
*Shamati 99
*Shamati 99
“Live in Synagogue“ – Agnikana’s Group
In this live recording from October 2013, Agnikana’s Group perform in a
beautiful synagogue within the city of Nitra in Slovakia.
Link & free Download:
www.radiosrichinmoy.org/live-in-synagogue
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www.radiosrichinmoy.org/live-in-synagogue
Every Time You Love
Every time you love unconditionally,
A winged angel flies down and tells you:
“Sit down on my wing quickly.
The Lord Supreme is waiting for you.”
http://www.radiosrichinmoy.org/418/every-time-you-love-mountain-silence/
Ez Chaim, Baum des Lebens von Ari (Rabbi Isaak Luria - 1534-1572)
Und Geschöpfe erschaffen wurden,
Gab es nur das einfache höhere Licht,
Welches die ganze Wirklichkeit ausfüllte.
Und es gab keinen leeren Raum
Und keine leere oder unausgefüllte Atmosphäre.
Sondern es war alles voll jenes
Unendlichen einfachen Lichtes.
Und dieses hatte weder Anfang noch Ende,
Sondern es war alles
Einziges einfaches vollkommen gleichmäßiges Licht,
Und dieses hieß: Licht der Unendlichkeit.
Und als in Seinem einfachen Willen der Wunsch wach wurde,
Die Welten zu erschaffen
Und die Emanationen zu emanieren,
Und dabei die Perfektion Seiner Taten,
Seiner Namen, Seiner Bezeichnungen erleuchten zu lassen,
Wurde das zum Grund der Erschaffung der Welten.
Und siehe, sodann schränkte sich
Die Unendlichkeit in ihrem zentralen Punkt ein,
Exakt im Zentrum
Und jenes Licht kontrahierte
Und entfernte sich weit an die Ränder dieses Punktes.
Und sodann blieb leerer Raum, ein Vakuum,
Von diesem mittleren Punkt.
Und siehe, diese Kontraktion war vollkommen gleichmäßig
Um diesen leeren mittleren Punkt herum.
So, dass jener leerer Raum
Von allen Seiten in vollkommener Gleichmäßigkeit
Kreisförmig wurde.
Und siehe, nach der Einschränkung
Nach welcher leerer Raum und Vakuum entstand,
Im exakten Zentrum des unendlichen Lichtes,
War nun Raum da,
In dem Geschöpfe, und Emanationen und Kreaturen
Existieren konnten.
Sodann zog sich aus dem Unendlichen Licht
Ein einziger Lichtstrahl
Und stieg herab ins Innere jenes Raumes
Und entlang dieses Strahls erschuf,
Formte und machte und kreierte Er alle Welten.
Bevor diese Welten ins Leben gerufen wurden,
Gab es nur Unendlichkeit, und ihr Name war Eins,
In einer so herrlichen und verborgenen Einheit,
Dass sogar den Engeln, die Ihm am nächsten standen,
Die Kraft zur Erkenntnis der Unendlichkeit fehlte,
Und es gibt keinen Verstand, der Ihn erfassen könnte,
Denn Er hat keinen Ort, Keine Grenzen, keinen Namen.
*Ez Chaim, Baum des Lebens, Ari (Rabbi Isaak Luria), 1534-1572
Nichts ist kostbarer als LIEBE. Sie ist tatsächlich die höchste Macht. * Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Freude & Frieden
"Wie ein kleines Kind keine Verständnisfähigkeit für die Freude der ehelichen Vereinigung hat, so kann sich ein Weltling keinen Begriff machen von der ekstatischen Freude der Vereinigung mit Gott."
"Je näher du Gott kommst, desto mehr fühlst du Frieden — Frieden, Frieden, Frieden — höchsten Frieden."
* Sri Ramakrishna
"Je näher du Gott kommst, desto mehr fühlst du Frieden — Frieden, Frieden, Frieden — höchsten Frieden."
* Sri Ramakrishna
Rumi wurde von seinem Sohn gefragt:
"Warum verbirgt sich der Derwisch? Handelt es sich dabei um eine Selbstverhehlung mit Hilfe der Kleidung ? Ist etwas in ihm vorhanden das er verbirgt ?" Der Meister erwiderte: Es mag auf jegliche Weise zutreffen. Einige schreiben Liebesgedichte, und die Leute glauben, dass die gewöhnliche Liebe gemeint ist. Gelegentlich verbirgt die Berufung den wahren Rang auf dem Pfad; es gibt Händler wie Baba Farid; einige betätigen sich literarisch; andere gehen sonstigen Beschäftigungen nach. Dies mag zum Schutz vor weltlichen Leuten geschehen. Um in Frieden leben zu können, handeln einige absichtlich auf eine Art und Weise, die von der Gesellschaft missbilligt werden mag. Aus diesem Grund hat der Prophet gesagt: "Gott hatt die Erleuchtetsten verborgen". Jene die sich auf dem Weg befinden, mögen sich jeden Kunstgriff zu eigen machen, um in Frieden leben zu können, falls sie sonst daran gehindert würden. Sodann rezitierte der Meister:„Stets wissend, verbergen sie sich, während sie suchen. Den gewöhnlichen Menschen erscheinen sie anders, als sie sind. Sie wandern im inneren Licht: Wunder vollbringend. Doch keiner weiß, wer sie sind.“
Freiheit
Wenn einer seine Kiste wechselt, sitzt er nicht im Himmel, sondern in der Kiste. Und berauscht er sich auch noch so oft am Kistenwechsel, merkt er nie, dass er die Kiste nie verlässt.
*Rumi
Der wahre Mystiker ist der, der zu den Menschen gehört und dennoch von ihnen im Denken und Tun getrennt ist.
*Du n-Nun al-Misri
Wer Freiheit will, begebe sich in Gottesknechtschaft.
*Halladsch
Der lezte Standplatz des Erkenners ist die Freiheit.
*Dschunaid
Äußerlich kann man sich nicht vorstellen, wie man sich gleichzeitig in Freiheit und Knechtschaft befinden kann, aber es gibt eine Haltung, die beides miteinander versöhnt und sie zu einem der glücklichsten Zustände materieller Existenz erhebt.
*Mira Alfassa, Die Mutter (*1878 -1973)
*Rumi
Der wahre Mystiker ist der, der zu den Menschen gehört und dennoch von ihnen im Denken und Tun getrennt ist.
*Du n-Nun al-Misri
Wer Freiheit will, begebe sich in Gottesknechtschaft.
*Halladsch
Der lezte Standplatz des Erkenners ist die Freiheit.
*Dschunaid
Äußerlich kann man sich nicht vorstellen, wie man sich gleichzeitig in Freiheit und Knechtschaft befinden kann, aber es gibt eine Haltung, die beides miteinander versöhnt und sie zu einem der glücklichsten Zustände materieller Existenz erhebt.
*Mira Alfassa, Die Mutter (*1878 -1973)
SIEBEN
...Sieben Zeitalter dauert es, ehe etwas vollendet wird, ehe die "Zeit reif ist".
Jakob warb sieben Jahre lang um Rachel. Buddha suchte sein Heil sieben Jahre lang. Rostam besteht im Laufe der Zeit erfolgreich sieben Abenteuer. Die Helden der Edda wanderten sieben Tage, Sindbad durchquerte sieben Meere. Der Kandidat des Mitras-Kultes stieg auf sieben Stufen der Weihe empor. Über sieben Etagen des Zikkurats stieg die Priesterin empor, indem sie die Göttin Ischtar nachahmte, und in jeder legte sie einen ihrer Schleier ab. Die Seele steigt durch sieben himmlische Sphären zu Gott empor, oder - wie im indischen Tantra - durch die sieben Lotuszentren im menschlichen Körper, die mit den sieben Bewusstseinsebenen verbunden sind. Sie wandelt durch sieben Täler, wie der persische Dichter Attar sagt, oder sie betritt die sieben Burgen des Inneren wie es Theresia von Ávila schrieb. In Indien werden die „sieben Kühe der höchsten Himmelsräume“ verehrt und erst in der siebenten Generation wird eine Abänderung der Kaste nach „oben“ oder „unten“ erreicht. Die Zahl Sieben ist die häufigste Zahl in den Buddhalegenden. Und auch in China besitzt die Sieben eine Sonderrolle. In Ägypten sind die Hauptgötter, Ra und Osiris von sieben Gottheiten umgeben. Sieben Arme hat der Leuchter Menora der jüdischen Tradition. Im Koran steht geschrieben das Allah sieben Himmel und sieben Höllen erschuf. In der Thora heist es: Gott schuf die Welt in sechs Tagen und ruhte am siebenten. Es steht geschrieben, Sieben Stufen führen zum Salomonischen Tempel.
Es heist die Siebener-Rhythmen seien eine verborgene Gesetzmäßigkeit in der inneren Entwicklung des Menschen...
Die Eisernen - Kupfernen - Silberne & Goldenen Regeln von Hazrat Inayat Khan
von Hazrat Inayat Khan
Mein gewissenhaftes Selbst:
... Stelle keine falschen Behauptungen auf.
Sprich nicht schlecht von anderen in deren Abwesenheit.
Missbrauche nicht die Unwissenheit eines anderen.
Rühme dich nicht deiner guten Taten.
Erhebe keinen Anspruch auf das, was einem anderen gehört.
Erhebe keinen Vorwurf gegen andere, wodurch du sie in ihren Fehlern bestärkst. Schone dich nicht in der Arbeit, die du leisten musst.
Erweise deine Dienste getreu all denen, die sie benötigen.
Suche keinen Vorteil darin, jemanden in Schwierigkeiten zu bringen.
Verletze niemanden zu deinem Vorteil.
------------------------------------------------------------
Originaltext der Kupfernen Regel..
Mein gewissenhaftes Selbst: ...
Deine Verantwortung sei Dir heilig.
Sei höflich zu jedem.
Tue nichts, was Deinem Gewissen ein Schuldgefühl gibt.
Hilf bereitwillig denen, die in Not sind.
Schau nicht auf die herunter, die zu dir aufsehen.
Beurteile andere nicht nach deinem eigenen Maß.
Sei nicht boshaft gegen deinen schlimmsten Feind.
Verleite niemanden, Unrecht zu tun.
Sei gegen niemanden voreingenommen.
Erweise Dich in all Deinen Handlungen als vertrauenswürdig.
------------------------------------------------------------
..die Silbernen Regeln..
Mein gewissenhaftes Selbst:
... Halte die Pflicht für ebenso heilig wie die Religion.
Sei taktvoll bei jeder Gelegenheit.
Gib Menschen den rechten Platz in deiner Wertschätzung.
Sei keinem mehr, als man von dir erwartet.
Nimm Rücksicht auf die Gefühle jedes Wesens.
Fordere niemand heraus, der dir nicht gewachsen ist.
Trage deinen Großmut nicht zur Schau.
Bitte nicht die um eine Gunst, die sie dir nicht gewähren werden.
Tritt deinen Unzulänglichkeiten mit dem Schwert der Selbstachtung entgegen. Fühle dich im Mißgeschick nicht gedemütigt.
------------------------------------------------------------
..die Goldenen Regeln..
Mein gewissenhaftes Selbst:
... Bleibe deinen Grundsätzen treu in Glück und Unglück.
Bleibe glaubensfest in den Prüfungen und Versuchungen des Lebens.
Hüte das Geheimnis deiner Freunde als das höchste dir anvertraute Gut.
Übe Beständigkeit in der Liebe.
Brich nie dein Wort, unter keinen Umständen.
Begegne der Welt in jeder Lebenslage mit einem Lächeln.
Wenn du etwas besitzt, denke an den, der es nicht hat.
Halte deine Ehre um jeden Preis aufrecht, Halte dein Ideal in jeder Lebenslage hoch.
Vernachlässige die nicht, die von dir abhängig sind.
Zitate Ramakrishna's
- Der Lärm äußerer Riten verschwindet, wenn wahre Erkenntnis anbricht.
- Solange ein Mensch um Dogmen und Lehrmeinungen streitet, hat er noch nicht den wahren Nektar geschmeckt. Sowie er ihn schmeckt, wird er still.
- Man kann die Einheit des Geistes nur erfahren, wenn man das höchste Bewußtsein erlangt hat und jenseits von Gut und Böse, von Tugend und Laster angelangt ist.
- Wohin immer ich blicke, sehe ich die Menschen im Namen der Religion streiten [...] Aber sie denken nie daran, dass Er, der Krishna genannt wird, auch Shiva heißt und den Namen der Shakti, von Jesus und Allah ebenso trägt - derselbe Rama mit tausend Namen.
- Wozu noch heilige Schreine aufsuchen, wenn man Bhakti übt? Pilgerfahrten ohne Bhakti sind nutzlos. Mit Bhakti im Herzen ist es aber nicht notwendig, heilige Orte aufzusuchen.
- Gott achtet nur auf die Früchte des Herzens. Er merkt sich nicht, was einer im einzelnen tut oder wie er sich verhält. Gott lässt allein die Beweggründe gelten.
- Solange ein Mensch um Dogmen und Lehrmeinungen streitet, hat er noch nicht den wahren Nektar geschmeckt. Sowie er ihn schmeckt, wird er still.
- Man kann die Einheit des Geistes nur erfahren, wenn man das höchste Bewußtsein erlangt hat und jenseits von Gut und Böse, von Tugend und Laster angelangt ist.
- Wohin immer ich blicke, sehe ich die Menschen im Namen der Religion streiten [...] Aber sie denken nie daran, dass Er, der Krishna genannt wird, auch Shiva heißt und den Namen der Shakti, von Jesus und Allah ebenso trägt - derselbe Rama mit tausend Namen.
- Wozu noch heilige Schreine aufsuchen, wenn man Bhakti übt? Pilgerfahrten ohne Bhakti sind nutzlos. Mit Bhakti im Herzen ist es aber nicht notwendig, heilige Orte aufzusuchen.
- Gott achtet nur auf die Früchte des Herzens. Er merkt sich nicht, was einer im einzelnen tut oder wie er sich verhält. Gott lässt allein die Beweggründe gelten.
Das Geheimnis der Leiter
Alle Dinge mußt du suchen, um sie zu finden,
ausgenommen diesen Freund, den du,
ehe du ihn gefunden hast,
nicht suchen wirst. (* Rumi)

~ Die Leiter ~
Den Freund sah ich heute,
dem alles zum Verdienst gereicht.
Am Himmel nahm er seinen Weg
wie die Seele des Weisen!
Ich sagte: "Zeig mir die Leiter,
damit ich zum Himmel steige."
Er sagte: "Du selbst bist die Leiter;
du mußt auf deine eigene Schulter klettern.
Am Himmel nahm er seinen Weg
wie die Seele des Weisen!
Ich sagte: "Zeig mir die Leiter,
damit ich zum Himmel steige."
Er sagte: "Du selbst bist die Leiter;
du mußt auf deine eigene Schulter klettern.
Der Lauf der Seele ist geheim.
Siehst du denn nicht, wie weit
der Weg der Weintraube war, um süß zu werden?
Aber ihr Weg wird nicht kenntlich.
Erst wenn sie reif geworden, zeigt sich,
wie weit sie gehen mußte,
um diesen Zustand zu erreichen.
Siehst du denn nicht, wie weit
der Weg der Weintraube war, um süß zu werden?
Aber ihr Weg wird nicht kenntlich.
Erst wenn sie reif geworden, zeigt sich,
wie weit sie gehen mußte,
um diesen Zustand zu erreichen.
Die heranwachsende Traube wird nie süß werden,
es sei denn unter der Obhut der Sonne.
Und obschon das Licht Helligkeit verbreitet,
Und obschon das Licht Helligkeit verbreitet,
ist es der Begleiter der Sonne;
und wenn sie untergeht,
bleibt auch die Helligkeit nicht.
Darum muß man zur Sonne werden !
(*Rumi)
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