Präge dir besonders dies ein..

Präge dir besonders dies ein: Du hast die volle Freiheit der Wahl, wenn du innerlich entschlossen bist, in diesem Leben das Ziel zu erreichen, wirst du es schaffen - dann kannst du sogar in zwölf Monaten erfolgreich sein.

*Mira Alfassa

E-MOTION

Die Gabe


Ich suchte ihn...

Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht zu finden. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.

*Rumi (1207 - 1273)

Meditation

Seine Meditation gab ihm,
was sie hatte: Liebe!
Mit der Liebe veränderte er
das Gesicht der Welt!

*Sri Chinmoy

I was dead, then alive..

I was dead, then alive,
weeping, then laughing.
The power of love came into me,
and I became fierce like a lion,
then tender like the evening star.
He said, "You're not mad enough.
You don't belong in this house."
I went wild and had to be tied up.
He said, "You're still not wild enough
to stay with us!"
I broke through another layer
into joyfulness.
He said, "It's not enough."
I died.
He said, "You are a clever little man,
full of fantasy and doubting."
I plucked out my feathers and became a fool.
He said, "Now you are the candle
for this assembly."
But I'm no candle. Look!
I'm scattered smoke.
He said, "You are the sage, the guide."
But I'm not a teacher. I have no power.
He said, "You already have wings.
I cannot give you wings."
But I wanted his wings.
I felt like some flightless chicken.
Then something said to me,
"Don't move. A sublime generosity is
coming towards you."
An old love said, "Stay with me."
I said, "I will."
You are the fountain of the sun's light.
I am a willow shadow on the ground.
You make my raggedness silky.
The soul at dawn is like darkened water
that slowly begins to say "Thank you, Thank you."
Then at sunset, again, Venus gradually
changes into the moon and then the whole night sky.
This comes of smiling back
at your smile.
The chess master says nothing,
other than moving the silent chess piece.
That I am part of the ploys
of this game makes me
amazingly happy.

*Rumi 

Es ist leicht, das Leben schwer zu nehmen. Aber schwer, es leicht zu nehmen. :-)

Das Gleichgewicht neutralisiert den Widerstand

Das Problem besteht darin, dass alle unsere Bemühungen Energie erfordern. Aber wenn du dich im Gleichgewicht, in der Harmonie mit der Natur oder dem Göttlichen aufhältst, dann muss du dich kaum anstrengen. Du funktionierst wie das Perpetum mobile, fast ohne Brennstoff, ohne Bemühungen, ohne Widerstand. Heute basieren alle Handlungen auf dem Widerstand mit der Natur. Stelle dir jedoch eine völlig entgegengesetzte Situation vor: egal wo du hingehst, sind dort alle Menschen sofort bereit dir zu helfen und du ihnen. Alles wird einfacher, du verbrauchst weniger Energie, weniger Zeit und hast geringere Probleme. Und das betrifft alles. Das Gleichgewicht neutralisiert den Widerstand. Du initiierst eine solche Verbindung, die einfach alles möglich macht.
*Rav Michael Laitman

Der Eilige

Der Rabbi sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. "Warum rennst du so?" fragte er ihn. "Ich gehe meinem Erwerb nach," antwortete der Mann. "Und woher weißt du," fuhr der Rabbi fort zu fragen, "dein Erwerb laufe vor dir her, daß du ihm nachjagen mußt? Vielleicht ist er dir im Rücken, und du brauchst nur innezuhalten, um ihm zu begegnen, du aber fliehst vor ihm. Wisse, die Eile kommt vom Teufel und die Gemächlichkeit vom Barmherzigen."



Die Wahrheit von heute ist der Irrtum von morgen.

Was bedeutet das, was die Weisen sagen:
"Die Wahrheit geht über die ganze Welt"
Es bedeutet, daß sie von Ort zu Ort
verstoßen wird und weiterwandern muß.

*Rabash

Be·wusst·sein

how far You are away...




"Affection, love, sweetness,
fondness God has for me.
Every day I live and grow
Under His Protection-Tree."


"Be not afraid,
be not afraid of your Lord Supreme!
Look at Him, smile at Him — you are
His Blue-Gold-Dream!"


"My Lord, no matter how far You are away,
Only for You, only for You, my night and day."

*Sri Chinmoy

Meer des Friedens


Ihr Geist ist durch die höchsten Himmel gewandert, bis er zuletzt in den Gärten der Gesegneten ruht, und sie tauchen ein in den Fluss des Lebens. Sie haben die Schleusen des Kummers versiegelt und die Brücken der Begierde überschritten; sie sind da stehen geblieben, wo die irdische Kenntnis aufhört, und haben vom Wasser der wahren Weisheit getrunken, und sie betraten das Boot des göttlichen Überflusses und segeln im Wind der Seligkeit auf dem Meer des Friedens, bis sie erreichen die Gärten der Stille und den Ort der Glorie und der Gnade.  

*Dhu'n-Nun

Ein Tag ist wie ein ganzes Leben - Carpe diem - Nutze - Genieße - Pflücke den Tag




*

Als Mittel zur Vervollkomnung  
Sprach er jeden Morgen 
zu sich selbst: 
„nur dieser eine Tag, 
nur dieser ist mir noch gegeben“. 
*Rabbi Nachman 

Wie du beim Sterben gelebt
 zu haben wünschtest, 
so solltest du jetzt schon leben.  
*Mark Aurel 

Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben – das Leben allen Lebens. In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins, die Wonne des Wachsens, die Größe der Tat, die Herrlichkeit der Kraft. Denn das Gestern ist nichts als ein Traum und das Morgen nur eine Vision. Das Heute jedoch, recht gelebt, macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung. Darum achte gut auf diesen Tag. 
 *Rumi 

Ein Tag, ohne die süßen Tränen der Liebe und Dankbarkeit zu vergießen,
ist ein verlorener Tag.

*Azmuto 


Ein Verlangen zu überwinden bringt mehr Freude, als sich dieses zu erfüllen. *Mira Alfassa

"Nur wenn dein Wissen von dir selber dich befreit, ist dein Erkennen besser als Unwissenheit."

"Was rauh ist, Liebe macht es weich, macht Heldenseelen zag, den Feigen kühn, den Armen reich und wandelt Nacht in Tag."

"Wär' auch die ganze Welt mit Dornen rings umstellt, ein Herz, das Liebe fühlt, bleibt stets ein Rosenfeld."

"Wo Fragen sind, wird es Antworten geben; wo Schiffe sind, wird Wasser fließen. Verbringe weniger Zeit damit, Wasser zu suchen, erlange Durst! Dann wird Wasser strömen, von unten und von oben."

*Rumi

des Äußeren beraubt

Nur wenn der Mensch
des Äußeren beraubt wird,
wie es im Winter geschieht,
besteht Hoffnung,
dass sich ein neuer Fruhling
in ihm entwickelt.

*Rumi (1207-1273)

Ein Mensch & Ein Heiliger

"Ein Mensch, der für weltliche Güter und Befriedigung arbeitet, arbeitet für den Tod. Denn alles von dieser Welt stirbt ständig und macht etwas anderem Platz – so wie das Kind stirbt und ein junges Mädchen wird usw. Aber jemand, der nach Selbsterkenntnis strebt, arbeitet für die Unsterblichkeit. Wenn man in der Welt lebt und arbeitet und mit weltlichen Menschen verkehrt, werden die eigenen schöpferischen Energien durch das Verlangen nach Sinnesobjekten aufgebraucht, und deshalb fühlt man sich manchmal schwach, müde oder krank. Strebt man jedoch nach Selbsterkenntnis, so erhält und stärkt man seine schöpferische Energie dadurch. Während eine Person, die in der Welt lebt, Vergnügen an Gesellschaften, Besuchen usw. hat, wird derjenige, dessen Ziel Selbstverwirklichung ist, große Freude an der Meditation finden, am Singen von Gottes Lobpreis, am Lesen von Büchern der Weisheit, am Hören religiöser und philosophischer Vorträge und am Umgang mit jenen, die Pilger auf dem spirituellen Weg sind."

"Ein Heiliger ist wie ein Baum. Er ruft niemanden, noch schickt er jemanden fort. Jedem, der kommen mag, gibt er Schutz - sei es einem Mann, einer Frau, einem Kind oder einem Tier. Wenn ihr unter einem Baum sitzt, wird er euch vor den Unannehmlichkeiten der Witterung schützen, sowohl vor der Hitze der Sonne als auch vor strömendem Regen, und er wird euch Blüten und Früchte schenken. Ob sich ein Mensch an ihnen erfreut oder ein Vogel sie kostet, spielt für den Baum keine Rolle, sie sind für jeden, der kommt und sie nehmen will. Und zu guter Letzt schenkt der Baum sich selbst! Wie dies geschieht? Die Frucht enthält die Samen für neue Bäume gleicher Art. Wenn ihr also unter einem Baum sitzt, werdet ihr Schutz, Schatten, Blüten und Früchte erhalten und zu gegebener Zeit euer Selbst erkennen."


*Sri Anandamayi Ma (1896 - 1982)

In das Ebenbild Gottes zu wachsen..

In das Ebenbild Gottes zu wachsen, in Ihm und mit Ihm zu wohnen, ein Gefäß Seiner Freude zu sein, Kraft und Instrument Seiner Arbeit, sind das festgesetzte Ziel und der Ruf, den wir erhielten. Gereinigt von allem, was ashubha (übel) ist, umgeformt in der Seele durch Seine Berührung, müssen wir in der Welt als Dynamos der göttlichen Elektrizität wirken und mit ihr die Menschheit durchdringen und durchstrahlen, so daß, wo immer einer von uns steht, Hunderte um ihn erfüllt würden von Seinem Licht und Seiner Kraft, erfüllt von Gott, erfüllt von Ananda (Glückseligkeit).

*Sri Aurobindo

Ausrichtung

Freiheit & Askese


Frei zu sein von aller Bindung bedeutet nicht, vor jeglicher Gelegenheit zur Bindung davonzulaufen. All diese Leute, die auf ihrer Askese bestehen, rennen nicht nur davon, sondern warnen andere, es nicht zu versuchen! Wenn du es nötig hast vor einer Sache zu fliehen, um sie nicht zu erfahren, heißt das, du stehst nicht über ihr, du befindest dich noch auf derselben Ebene. Alles, was unterdrückt, schwächt oder schmälert, kann keine Freiheit bringen. Freiheit muss in der Ganzheit des Lebens und in allen Empfindungen erfahren werden. Um jenseits jeglichen Irrtums zu gelangen, neigen wir dazu, jede Gelegenheit zum Irren auszuschließen. Du hörst zum Beispiel zu sprechen auf, wenn du keine nutzlosen Worte sprechen willst. Menschen, die ein Schweigegelübde ablegen, halten dies für Konntrolle des Sprechens - das ist nicht wahr! Es heißt nur, die Gelegenheit zum Sprechen und daher nutzlose Dinge zu sagen auszuschalten. Aus Angst, in unserem Handeln Fehler zu begehen, hören wir auf, überhaupt irgend etwas zu tun. Mann kann es mit der Methode des Verzichts versuchen, sie ist jedoch für jemanden, der sich selbst von anderen abtrennen will. Kann es aber in diesem Fall irgendeine Ganzheit geben ? Das Scheint mir unmöglich.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Link:
http://aurobindo.ru/der-sonnenhelle-pfad.pdf

Das Einzige, was bedeutsam ist..

Das Einzige, was bedeutsam ist,
ist die Liebesfähigkeit des Herzens
so zu entwickeln,
dass es nichts anderes
mehr empfinden kann.

*Ayya Khema

Es gibt die Liebe..

Es gibt die Liebe, die das Wohl des Ganzen vor das eigene stellt und in der Hingabe aufblüht.
*Hazrat Inayat Khan (1882–1927)

Es scheint mir..

Es scheint mir, ich habe weit hinter mir etwas zurückgelassen, es scheint mir, ich erwache langsam zu einem neuen Leben. Ich möchte, dass das keine Täuschung sei und dass der tiefe, lächelnde Friede für immer zurückkehrt.

O mein göttlicher Meister, meine Liebe strebt inniger zu Dir denn je: lass mich Deine lebendige Liebe in der Welt sein und sonst nichts! Möge alle Ichsucht, alle Begrenztheit, alle Dunkelheit verschwinden! Möge mein Bewusstsein mit Deinem eins werden, damit Du allein der durch dies zerbrechliche und flüchtige Werkzeug wirkende Wille seiest.

O mein süßer Meister, mit welcher Inbrunst strebt meine Liebe zu Dir... Hilf, dass ich nichts mehr sei als Deine Göttliche Liebe und dass in jedem Wesen diese Liebe stark und siegreich erwache. Gewähre, dass ich wie ein riesiger Mantel der Liebe sei, der die ganze Erde einhüllt, an alle Herzen rührt und in alle Ohren Deine göttliche Botschaft der Hoffnung und des Friedens flüstert.

O mein göttlicher Meister, mit welcher Inbrunst strebe ich zu Dir! Sprenge diese Fesseln des Schattens und des Irrtums - zerstreue diese Unwissenheit, befreie, befreie mich, lass mich Dein Licht sehen... Sprenge, sprenge diese Fesseln... Ich will begreifen und ich will sein. Das heißt, dies Ich soll Dein Ich sein, und nur noch ein einziges "Ich" soll es auf der Welt geben. O Herr, erhöre mein Gebet, mein Flehen steigt glühend auf zu Dir.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973) 

Quelle

"In dem du allem entsagtest, sogar der Weisheit und der Bewusstheit, hast du dein Herz auf die ihm bestimmte Rolle vorbereiten können, die scheinbar undankbarste Rolle: jene der Quelle, die ihr Wasser immer für alle im Überfluss strömen lässt, zu der aber niemals etwas zurückfließt - sie schöpft ihre unbegrenzte Kraft aus den Tiefen und hat von draußen nichts zu erwarten. Aber Du ahnst bereits, welch erhabene Seligkeit diese unerschöpfliche Ausbreitung der Liebe begleitet, denn die Liebe genügt sich selbst und bedarf keiner Erwiederung, das gilt sogar für die Liebe des Einzelwesens, wieviel mehr also für die göttliche Liebe, die so erhaben das Unendliche widerstrahlt.

Sei du diese Liebe in allem und überall, immer weiter, immer stärker, und die ganze Welt wird zugleich dein Werk und dein Gut, dein Arbeitsfeld und deine Errungenschaft. Kämpfe beharrlich, um die letzten Grenzen niederzuwerfen, die nur noch schwache Schranken vor der Ausdehnung des Wesens sind, um die letzten Dunkelheiten zu besiegen, die schon die Erleuchtungskraft erhellt. Kämpfe, auf dass du eroberst und siegst, kämpfe, um alles zu übersteigen, was bisher gewesen ist - um das neue Licht hervorbrechen zu lassen, das neue Beispiel, dessen die Welt bedarf. Kämpfe hartnäckig gegen alle äußeren oder inneren Widerstände. Dies ist die unschätzbare Perle, die als Preis ausgesetzt ist für Deine Verwirklichung."

25. Dezember 1916

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Dies Meer hat keine Ufer: Sufi-Weisheiten


 "Jedes Haar eines Erkenners wird zum Auge"

"Wer sich selbst erkennt, der erkennt seinen Herrn."

"Die Dunkelheit ist angenehmer als die Blindheit."

"Die Zahlreichsten unter den Paradiesbewohnern sind die Narren."

"Vertraue auf Gott, aber binde zuerst dein Kamel an."

"Wach auf, bevor du geweckt wirst!"

"Oh, wenn jemand Dich durch Suchen fand, so hab ich Dich durch Fliehen gefunden. Wenn jemand Dich durch Gedenken fand, so hab ich Dich durch Vergessen gefunden. Wenn jemand Dich durch Bitten fand, so habe ich Dich durch Dich gefunden. Oh, das Mittel zu Dir bist ebenfalls Du. Alles bist Du, und damit Schluss. Alles andere sind Einbildungen."

aus:


Zitate aus dem Talmud

"Dem Armen läuft die Armut nach,
dem Reichen der Reichtum.
Dem Hassenden läuft der Hass nach,
dem Liebenden läuft die Liebe entgegen."

"Nicht liegt es an dir, das Werk zu vollenden,
aber du bist auch nicht frei, von ihm abzulassen."

"Sage nicht, wenn ich frei sein werde,
werde ich lernen; vielleicht wirst du nicht frei werden." 

"Das Wort gleicht der Biene, es hat Honig und Stachel."

"Sobald der Mensch in Zorn gerät, gerät er in Irrtum."

"Ein Mensch bleibt weise, solange er die Weisheit sucht;
sobald er sie gefunden zu haben wähnt, wird er ein Narr."

"Lernt man als Kind, so ist dies, als würde man mit Tinte
auf ein neues Papier schreiben. Lernt man im Alter, so ist dies,
als würde man mit Tinte auf ein schon benütztes Papier schreiben."

"Jede Liebe, die von einer Sache abhängig ist,
hört auf, wenn die Sache aufhört;
die aber, die von keiner Sache abhängig ist,
hört niemals auf."

"Worte, die aus dem Herzen kommen, berühren andere Herzen."

"Laß dir die Sorgen von morgen nicht zu Herzen gehen,
denn du weißt ja nicht, ob du morgen noch lebest."

"Der Tor und der Weise verraten sich in sieben Dingen.
Der Weise schweigt vor dem, der ihn an Einsicht überragt;
er fällt dem andern nicht ins Wort, und ist bedachtsam in der Antwort,
er fragt zur Sache und antwortet nach Gebühr,
spricht vom ersten zuerst und vom letzten zuletzt,
wovon er nichts weiß, sagt er, ich weiß es nicht.
Wenn er einsieht, dass er sich geirrt hat,
gesteht er seinen Irrtum unumwunden ein.
Gegenteilig von alledem handelt der Tor."

"Anfangs ist der Böse Trieb wie ein Vorübergehender, 
dann wie ein Gast und zum Ende hin wie ein Hausherr."

"Der Vogel wohnt mit seinen Artgenossen zusammen,
der Mensch mit seinesgleichen."

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal."


Happy Birthday Swami Vivekananda :-)

Swami Vivekananda (* 12. Januar 1863 in Kolkata; † 4. Juli 1902 in Haora; bürgerlicher Name: Narendranath Datta) war ein hinduistischer Mönch, Yogi und Gelehrter. Vivekananda sprach als erster Hindu vor dem Weltparlament der Religionen (World Parliament of Religions) im Jahre 1893 in Chicago, Illinois. Im Alter von 18 Jahren besuchte er den Mystiker Sri Ramakrishna im Kali-Tempel Dakshineshwar zum ersten Mal. Dieser soll ihn mit Tränen in den Augen empfangen haben. Der an englischen Schulen erzogene und zum Atheismus neigende Narendra blieb jedoch zunächst skeptisch. Ramakrishna gab ihm ganz persönliche Unterweisung und nach und nach überwand er seine inneren Widerstände und wurde zu seinem Lieblingsschüler.

Zitate:

"Stehe auf, erwache und halte nicht an, bis du das Ziel erreicht hast! "

"Ausdehnung bedeutet Leben, Liebe ist Ausdehnung. Liebe ist somit das einzige Gesetz des Lebens. Wer liebt, der lebt."

"Das unendliche Sein, Macht und Segen sind unser Eigen. Wir müssen sie nicht erst erwerben, sie gehören uns schon, wir brauchen sie nur zu manifestieren."

"Manifestiert das Göttliche in euch und alles wird sich harmonisch um Dieses entwickeln."

"Sei, was du bist! Deine wahre Natur ist Kraft."

"This life is short. The vanities of the world are transient, but they alone live who live for others. The rest are more dead than alive."

"Don’t bother your head with religious theories. Cowards only sin, brave men never. Try to love anybody and everybody."

"Go where people hate you. Let them thrash the ego out of you, and you will get nearer to the Lord."

azmuto.blogspot.com/Vivekananda

Erkenntnisstufen

Zuerst dachte ich, ein Lehrer muss in allen Dingen Recht haben. Dann kam es mir so vor, als läge mein Lehrer in vielen Dingen falsch. Dann erkannte ich, was richtig und was falsch war. Es war falsch, in einem der beiden ersten Geisteszustände zu verharren. Richtig war, dies auch allen anderen zu vermitteln. *Ardabili

aus dem Buch: "Die Weisheit der Narren"

Alle Furcht muß überwunden und durch vollkommenes Vertrauen in die Göttliche Gnade ersetzt werden. *Mira Alfassa

Liebe soviel du kannst

Happiness is a thing to be practiced, like the violin. - Glücklichsein muß man üben wie Geigespielen. *John Lubbock


Carpe diem

Als Mittel zur Vervollkomnung
Sprach er jeden Morgen zu sich
selbst: „nur dieser eine Tag,
nur dieser ist mir
noch gegeben“.

*Rabbi Nachman

Tor im Himmel

Alles in ihr wies auf eine edlere Art hin.
Der Weite der Erde nahe, mit dem Himmel vertraut,
Durchwanderte erhaben und schnell ihr junger weitschauender Geist
Die Welten voller Herrlichkeit und Ruhe
Und überflog des Denkens Wege zu ungeborenen Dingen.
Glühend war ihr selbstsicherer und fester Wille;
Ihr Mental, ein Meer weißer Aufrichtigkeit,
Floss voll Leidenschaft, ohne eine trübe Woge.
Wie in einem mystischen und dynamischen Tanz
Eine Priesterin von makellosen Ekstasen,
Inspiriert und gelenkt vom enthüllten Gewölbe der Wahrheit,
Sich in einer Prophezeiungsgrotte der Götter bewegt,
Bewohnte ein Herz des Schweigens in den Händen der Freude
Mit einem reichen schöpferischen Pulsschlag
Einen Körper gleich dem Gleichnis der Morgendämmerung,
Der wie eine Nische schien für verhüllte Göttlichkeit
Oder ein goldenes Tempeltor zu jenseitigen Dingen.
Unsterbliche Rhythmen wiegten sich in ihren zeitgeborenen Schritten;
Ihr Blick, ihr Lächeln weckten himmlisches Gefühl Sogar im Erdenstoff,
Und deren intensive Seligkeit Verströmte in das Leben der Menschen
eine Schönheit übernatürlicher Art.
Ein weites Sich-selbst-geben war ihr angeborenes Handeln;
Eine Großherzigkeit gleich dem des Meeres oder dem des Himmels
Umgab mit ihrer Größe alle, die da kamen,
Und gab ein Gefühl wie von einer höheren Welt.
Ihr freundliches Umsorgen war ein lieblich-milder Sonnenschein,
Ihre hohe Leidenschaft die Ausgeglichenheit eines blauen Himmels.
Wie eine Seele fliegen wird, gejagtem Vogel gleich,
Entfliehend mit müden Flügeln einer stürmischen Welt
Und Ruhe findend gleichsam einer erinnerten Brust,
Konnte man in einem sicheren Hafen und herrlich sanfter Ruhe
Wieder Leben in Strömen von Honigfeuer trinken,
Die verlorene Gewohnheit von Glück zurückgewinnen,
Die wunderbare Umgebung ihrer strahlenden Natur erfühlen
Und Freude aus ihrer warmen und farbigen Herrschaft schöpfen.
Eine Tiefe von Mitgefühl, ein stiller Zufluchtsort,
Ihre innere Hilfe schloss ein Tor im Himmel auf;
In ihr war Liebe weiter als das Universum,
Die ganze Welt konnte Zuflucht nehmen in ihrem einen Herzen.

*Sri Aurobindo (Savitri)

Wessen Geliebter bist du ?



„Wessen Geliebter bist du ?“ 
 Fragte Ich Ihn, 
"Oh du so unerträglich Schöner ?" 
"Mein eigener," 
antwortete Er, 
"denn ich bin Eins und Allein. 
Ich bin die Liebe, 
ich bin der Liebende
 ich bin der Geliebte. 
Ich bin Spiegel – Schönheit – Auge."

*Rumi 


Shiva & Krishna

Within

My life’s death and my death’s life

video 


Bhalo lage jiban maran bhalo lage


My life’s death and my death’s life
Soulfully, without a second, I love.

*Composed and translated
by Sri Chinmoy on October 17, 1977

score: www.srichinmoysongs.com/song/bhalo-lage

Ganz und gar frei sein

Du solltest weder einem bestimmten äußeren Lebensziel anhangen noch einer bestimmten Lebensweise. Du solltest ganz und gar frei sein. Wenn du die wahre yogische Einstellung haben willst, mußt du fähig sein, alles anzunehmen, was vom Göttlichen kommt, und es leicht und ohne Bedauern wieder freizugeben. Die Haltung des Asketen, der sagt "Ich will nichts", und die Haltung des Menschen der Welt, der sagt "Ich will dies", sind gleich. Der eine hängt so sehr an seiner Entsagung wie der andere an seinem Besitz.

*Mira Alfassa

Die wahre Schwierigkeit..

Die wahre Schwierigkeit liegt immer in uns selbst, nicht in unserer Umgebung. Drei Dinge sind notwendig, um die Menschen unbesiegbar zu machen: Wille, Uneigennützigkeit und Glaube. Wir mögen den Willen haben, uns zu befreien, doch der ausreichende Glaube kann fehlen. Wir mögen an unsere schließliche Befreiung glauben, doch kann es am Willen mangeln, die notwendigen Mittel einzusetzen. Und selbst wenn Wille und Glaube vorhanden sind, mögen wir sie mit zähem Verhaftetsein an die Frucht unserer Arbeit einsetzen oder mit leidenschaftlichem Haß, blinder Erregung oder voreiliger Gewalt, was üble Reaktionen zeitigen kann. Aus diesem Grund ist es bei einem Werk von solchem Ausmaß notwendig, seine Zuflucht bei einer höheren Kraft als der unseres Geistes und Körpers zu suchen, um unvorhergesehene Hindernisse zu überwinden. Das ist das Erfordernis der Sadhana.

*Sri Aurobindo

Sri Ramakrishna (1836-1886) - Doku

Die Tür zum Strom des Lichts

Wenn die niedrigere Stufe nur eines möchte: So zu werden, wie die Höhere Stufe, dann wird die Höhere Stufe sofort auf die Bitte der niedrigeren Stufe antworten und sie erfüllen. Die Höhere ist dazu immer bereit und wenn die niedrigere die richtige Bitte ausstößt, öffnet das die Tür zum Strom des Lichts, der von Oben herabsteigt. Zur richtigen Bitte zu gelangen, macht also unsere gesamte Arbeit aus !

Während ich spirituell aufsteige, werde ich nicht vom Licht unabhängig. Ich bleibe vollständig am Licht hängen und bleibe völlig von Ihm abhängig. Und ich werde fortwährend mehr und mehr an Ihm „hängen”, bis ich vollkommen mit Ihm verschmolzen bin. Deshalb werde ich, wenn ich irgend etwas in mir verändert haben möchte, seien es meine Gedanken, meine Gefühle oder Zustände, diese Veränderungen von dem Licht fordern. Das Einzige, was ich selbst tun kann ist, meine Bitte an das Licht zu verströmen. Wenn ein Mensch lernt, wie man ständig Veränderungen vom Höheren fordert, dann wird er in allem erfolgreich sein und er wird die denkbar kürzeste Zeit brauchen.

*Dr. Rav Michael Laitman 

Krishna Das - Samadhi Sita Ram

Freude & Leid

Alle Freude und alles Leid
kommt aus uns selbst; alles,
was über uns kommt, kommt von uns.

*Fariduddin Attar , (1136 - 1220) 

Laß deine Gedanken voll sein von des Göttlichen Wahrheit und dein Herz voll von des Göttlichen Liebe. *Mira Alfassa


With the Light divine, one I have become.



With the Light divine, one I have become.
I have perfectly blended in the Light divine.
All-where in the heart of the many
I swim and sport with boundless joy.

*Sri Chinmoy


MECHTHILD VON MAGDEBURG - (1212 - 1277)

Oh fröhliche Anschauung! Oh freundlicher Gruss! Oh  liebreiche Umhalsung! Herr, dein Wunder hat mich verwundet, deine Gnade hat mich überwältigt. O du hoher  Stein, du bist so wohl verborgen, in dir kann niemand  nisten als Tauben und Nachtigallen. Du bist mein Spiegel, meine Augenweide, das Verlieren meiner selbst, der Sturm meines Herzens, der Zerfall und Untergang meines Wesens, du bist meine höchste Sicherheit.

*Mechthild von Magdeburg (1212 - 1277)



Mehr von Mechthild von Magdeburg:
 http://azmuto.blogspot.de/Mechthild

Form des Seins

Das unangenehme Gefühl, die Leere, die Trauer, die Niedergeschlagenheit - all das ist der verhüllte Wunsch nach Licht, nach einem höheren Bewusstsein - nach einer neuen umfassenderen Wahrnehmung der Wirklichkeit, nach einer neuen Form des Seins, nach einer weiterentwickelteren Stufe. Es ist die Vorbereitung, für das Rufen der Seele welches das Herz entflammt und den Körper Erleuchtet.

*Azmuto

What am I?

What am I?
A tear shed by an angel.
What shall I be?
The Light that climbs
To the highest Height.


*Sri Chinmoy 
(Transcendence-Perfection, Agni Press, 1977)

innerlich wachsen

"Durch dauerndes inneres Wachsen kann man dauernde Neuheit und unerschöpfliches Interesse am Leben finden. Es gibt keinen anderen befriedigenden Weg. Wir selbst zu werden, ist das eine, das zu geschehen hat."

"Doch ist das wahre wir selbst das, welches in uns ist; unser äußeres Selbst des Körpers, Lebens und Mentals zu überschreiten, ist die Voraussetzung dafür, daß dieses höchste Wesen, das unser wahres göttliches Wesen ist, sich offenbart und aktiv wird. Nur indem wir innerlich wachsen und innerlich leben, können wir es finden."

*Sri Aurobindo

Im Maß unseres Vertrauens auf das Göttliche kann die Göttliche Gnade für uns wirken und uns helfen. *Mira Alfassa


Glück

Sei deinem Guru treu, wer immer es sei, er wird dich so weit bringen, wie du zu gehen vermagst. Doch wenn du das Glück hast, das Göttliche zum Guru zu haben, wird es keine Grenzen für deine Verwirklichung geben.

*Mira Alfassa

Das göttliche Leben zu führen..

Das göttliche Leben zu führen hängt nicht von irgendeiner äußeren Tätigkeit oder irgendwelchen Umständen ab; was auch immer du tust, von der höchsten Arbeit bis zur gewöhnlichsten, du kannst das göttliche Leben führen, wenn du das wahre Bewustsein und die richtige Einstellung hast.
*Mira Alfassa

Krishna Das - Heart as Wide as the World

video


Holding me in your arms’ vast embrace
Only love shining in endless space
All I need is to be with you
All my prayers have been heard
All I want is to rest inside
Your heart as wide as the world

I looked away
Your beauty too much to bear
Where could I run?
Your eyes,
I found them everywhere
All I want is to sing to you
The song that no one has heard
All my life has lead me to
A heart as wide as the world

Shree Raam Jai Raam Jai Jai Raam


only one divine interest

I have only one divine interest: God-manifestation in this incarnation. I shall not tolerate slavery To any human interest.

*Sri Chinmoy

Tod des Ego


Ich meine mit Arbeit keine Tätigkeit, die im Ego-Bewußtsein und in der Unwissenheit verrichtet wird zur Befriedigung des Ego oder ausgelöst durch ein Begehren des rajas (eines der drei Gunas). Es kann keinen Karma-Yoga geben ohne den Willen, sich vom Ego zu befreien, vom rajas und vom Wollen, welche die Siegel der Unwissenheit sind. Ich meine nicht Philanthropie oder Dienst an der Menschheit oder all die übrigen Dinge moralischer oder idealistischer Art, welche der Geist an die Stelle der tieferen Wahrheit der Dinge setzt. Ich meine mit Arbeit eine Tätigkeit, die für das Göttliche getan wird und mehr und mehr im Einssein mit dem Göttlichen – allein für das Göttliche und für nichts sonst.

 Natürlich ist dies zu Beginn nicht einfach, genausowenig wie tiefe Meditation oder leuchtendes Wissen einfach sind oder selbst wahre Liebe oder bhakti. Doch wie das übrige muß es im rechten Geist und in der rechten Haltung begonnen werden, mit dem rechten Willen in dir, dann wird alles andere kommen. Arbeit, die in diesem Geist verrichtet wird, ist ebenso wirksam wie bhakti oder Meditation.

Man gelangt durch Zurückweisung des Begehrens, des rajas und des Ego zu einer Ruhe und Reinheit, in die der Friede auf unsagbare Weise herabkommen kann, und indem man den eigenen mit dem Göttlichen Willen verschmilzt und so seinen Willen dem Göttlichen darbringt, gelangt man zum Tod des Ego und zu einer Weitung in das kosmische Bewußtsein oder gar zu Erhebung in den überkosmischen Bereich; man erfährt das sich lösen der Seele (das höhere Selbst) von der niederen Natur und ist von den Behinderungen der äußeren Natur befreit; man gewahrt sein inneres Wesen und sieht das äußere als Instrument; man fühlt, die univerale Kraft tut die Arbeit, und das (höhere) Selbst sieht zu oder beobachtet, jedoch frei; man fühlt alle Arbeit von sich genommen und von der universalen oder höchsten Mutter getan, der Göttlichen Kraft, die hinter dem Herzen wacht und handelt.

(bhakti: hingebende, liebende Verehrung des Göttlichen)

*Sri Aurobindo

God-realisation and God-manifestation

Question: Could you speak about your prayer that says, "Even after God-manifestation, God comes with a new Dream"?

Sri Chinmoy: This new Dream is for everybody. In my case, I had to realise God, then manifest God. Then God gave me another Dream. For you, at this point God-realisation and God-manifestation are still just two words. You are saying these big words, but first you have to actually realise God, and then manifest God. Then God will come to you and tell you what the next Dream is for you. I still remember when Nolini-da wrote about me, "A child of the Mother is always a child, even unto the last achievement and fulfilment." The last achievement is God-realisation, and fulfilment is God-manifestation. He was saying that after God-manifestation, still you have to remain the Mother's child. Nothing ends. God's Cosmic Game, His Lila, never ends. If we feel, "Oh, my game is over," again a new dream comes and challenges us. It is a new dream, God's Dream for us. These things are not for the mind of humanity. The Supreme has told me, and I know many, many things He cannot disclose to humanity. It does not serve any purpose at this stage. It would only be like wishful thinking, the fulfilment of wishful thinking.

source: www.srichinmoylibrary.com

Yoga der Umwandlung


„Diesen Yoga auszuüben, den Yoga der Umwandlung, das schwierigste von allem, ist nur dann möglich, wenn du fühlst, daß du deswegen gekommen bist – ich meine hier auf diese Erde - , daß etwas anderes zu tun nicht der Mühe wert ist, daß dies der eigentliche Grund deines Daseins ist. Selbst wenn du zu arbeiten, zu leiden, zu kämpfen hast, ist dies ohne Belang, denn du willst diese Verwirklichung und nichts sonst. Sobald du einmal deinen Fuß auf den Pfad des Yoga gesetzt hast, mußt du einen eisernen Willen haben und um jeden Preis gerade auf das Ziel zugehen.“

 „Sobald du den Pfad verläßt, wird es schwierig, ihn wiederzufinden. Das Seltsame ist, daß, wenn du ihn verläßt, du ihn verlierst. Es gibt Legenden in allen Ländern, die von Menschen berichten, die den Pfad verließen, ihn dann wieder suchten und niemals wieder fanden. Es war, als wäre er verschwunden. Sobald du dich also auf dem Pfad befindest, verlasse ihn nicht, gehe weiter, gib niemals auf.“

*Mira Alfassa

Singe ein Lied..

Singe ein Lied, das noch keiner gesungen; Denke so, wie noch keiner gedacht. Strebe nach Gipfeln, die keiner bezwungen; Weine um Gott bei Tag und bei Nacht. Lieb alle Menschen wie niemand zuvor, Bestehe mutig den Kampf des Lebens. Schenk Frieden dem, der den Frieden verlor, Und Hoffnung dem, der hoffte vergebens.

*Paramanahansa Yogananda (1893 – 1952)

Der denkende Geist muß lernen, vollkommen still zu sein. Erst dann kann das wahre Wissen kommen. *Mira Alfassa


"Diejenigen, die fähig sind, das Bewußtsein weit zu machen, so weit wie die Welt, werden zur Welt; doch jene, die in ihre kleinen Körper und begrenzten Gefühle eingeschlossen sind, machen halt an jenen Grenzen; ihre Körper und ihre kleinen Gefühle sind ihnen ihr ganzes Selbst."

"Jenseits aller Gefühle, in den schweigenden und stillen Tiefen unseres Wesens brennt immer ein Licht, das Licht des seelischen Bewußtseins. Geh dieses Licht suchen, konzentriere dich daruaf; es ist in dir. Mit ausdauerndem Willen wirst du es gewiß finden. Sobald du es erlangt hast, wirst du zu dem Gefühl des Unsterblichen erwachen. Du spürst, du hast immer gelebt, du wirst immer leben."

*Mira Alfassa

Sich vom Ego zu befreien, ist so schwer wie eine vollkommene Hingabe zu vollziehen. *Sri Aurobindo


Rufe Ihn

Wenn Frieden fehlt - rufe Ihn - rufe Ihn.

Wenn Liebe fehlt - rufe Sie - rufe Sie.
Wenn Stille fehlt - rufe Sie - rufe Sie.
Wenn Klarheit fehlt - rufe Sie - rufe Sie.
Wenn Kraft fehlt - rufe Sie - rufe Sie.
Wenn Demut fehlt - rufe Sie - rufe Sie.
Wenn Verbundenheit fehlt - rufe Sie - rufe Sie.
Wenn Sehnsucht fehlt - rufe Sie - rufe Sie.

Wenn Bewusstsein fehlt - rufe Es - rufe Es.
Wenn Vertrauen fehlt - rufe Es - rufe Es.
Wenn Licht fehlt - rufe Es - rufe Es.
Wenn das Göttliche fehlt - rufe Es - rufe Es.

*Azmuto

Öffnen

"Die ganze Grundlage dieses Yoga ist, sich dem Göttlichen Einfluß zu öffnen. Er ist über dir, und wenn du dir einmal seiner bewußt werden kannst, mußt du ihn in dich herniederrufen. Er kommt in den Geist und Körper als Frieden, als Licht, als eine wirkende Kraft, als die Gegenwart des Göttlichen in einer Gestalt oder gestaltlos, als Ananda. Bevor man dieses Bewußtsein hat, muß man Glauben haben und nach dem Öffnen streben, es rufen. Streben, ein Ruf, ein Gebet, sind Formen ein und derselben Sache, und alle sind wirksam."
*Sri Aurobindo 



"Es ist immer besser, sich auf ein Zentrum zu konzentrieren, bevorzugt auf das Zentrum des Strebens, den Ort, wo die Flamme brennt; bring alle Energien dorthin und, wenn möglich, sichere eine aufmerksame Stille, so als würdest du auf etwas ganz, ganz Feines hören, etwas, das völlige Aufmerksamkeit erfordert und völlige Stille, - und dann rege dich nicht mehr. Kein Denken mehr, keine Bewegung; öffne dich, um alles zu empfangen, was empfangen werden kann, und versuche, nicht zu wissen, was geschieht, wenn etwas geschieht; denn, wenn du es verstehen oder gar aktiv beobachten willst, so hält das eine Art zerebraler Tätigkeit aufrecht, die ungünstig ist für die Fülle der Aufnahmebereitschaft. Darum verhalte dich still, so vollkommen still wie möglich, in aufmerksamer Konzentration."
*Mira Alfassa