Lock & key




Doubt is the lock,
Faith is the key.
Hate is the lock,
Love is the key.
Body is the lock,
Soul is the key.
Ignorance is the lock,
Light is the key.
God’s Heart has no lock,
Man’s mind has no key.

*Sri Chinmoy


 

Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig. *Charles Dickens

There is a key for every lock,
And that key is
Our unconditional love.

*Sri Chinmoy 

source:
www.srichinmoylibrary.com/key 

Zeitalter des Verstandes



Wenn das Zeitalter des Verstandes 
Endet,
Wird das Herz des Friedens
Die ganze Welt überfluten.

*Sri Chinmoy


Geistige Arbeit besteht darin, unserem Geist Macht über unsere Materie zu geben.

Geistige Arbeit besteht darin, unserem Geist Macht über unsere Materie zu geben. Sobald wir uns entscheiden, diese Arbeit anzugehen, sind wir verpflichtet, zwischen den beiden Polen unseres Wesens – dem Geist und der Materie – zu unterscheiden.

Wir beginnen damit, einen gewissen Abstand uns selber gegenüber einzunehmen. Mehr und mehr sehen wir den Unterschied, der besteht, zwischen dem, der arbeitet – dem Geist – und dem Gegenstand – der Materie. Allmählich bemerken wir, dass die Gedanken und Gefühle, dank derer wir diese Arbeit ausüben, nicht nur Instrumente in unserem Dienste sind, sondern wir werden uns auch bewusst, dass unser wahres Ich oberhalb unserer Taten, Gefühle und Gedanken lebt.

Einen Abstand zu sich selber einzunehmen, das bedeutet nicht, dass man sich verlassen soll. Dieses Ich, von dem wir uns entfernen, geben wir nicht auf. Im Gegenteil: Wir halten es fest im Blick. Und nachdem wir uns bis zur göttlichen Welt erhoben haben – dank diesem Instrument, das der Gedanke ist – kehren wir zurück, um es besser auszurichten und seine Materie zu veredeln. Von Neuem entfernen wir uns, von Neuem nähern wir uns, und jedes Mal fügen wir ihm mehr Kraft und mehr Licht hinzu.

*Omraam Mikhael Aivanhov

Die Leiter



Den Freund sah ich heute, 
dem alles zum Verdienst gereicht. 
Am Himmel nahm er seinen Weg 
wie die Seele des Propheten! 
Ich sagte: "Zeig mir die Leiter,
damit ich zum Himmel steige." 
Er sagte: "Du selbst bist die Leiter;
du mußt auf deine eigene Schulter klettern.
Der Lauf der Seele ist geheim.
Siehst du denn nicht, 
wie weit der Weg der Weintraube war,
um süß zu werden?
Aber ihr Weg wird nicht kenntlich. 
Erst wenn sie reif geworden, zeigt sich,
wie weit sie gehen mußte,
um diesen Zustand zu erreichen.
Die heranwachsende Traube wird nie süß werden,
es sei denn unter der Obhut der Sonne.
Und obschon das Licht Helligkeit verbreitet,
ist es der Begleiter der Sonne; und wenn sie untergeht,
bleibt auch die Helligkeit nicht.
Darum muß man selbst zur Sonne werden!

*Rumi

Rabbi Nachman - Zitate

Hindernis

Es gibt kein Hindernis, das man nicht überwinden kann,
denn das Hindernis ist nur wegen des Willens da,
und in Wahrheit sind keine Hindernisse als nur im Geist.

Die Welt

Die Welt ist wie ein kreisender Würfel, und alles kehrt sich, und es wandelt sich der Mensch zum Engel und der Engel zum Menschen und das Haupt zum Fuß und der Fuß zum Haupt, so kehren sich und kreisen alle Dinge und wandeln sich, dieses in jenes und jenes in dieses, das oberste zu unterst und das unterste zu oberst. Denn in der Wurzel ist alles eines, und in dem Wandel und dem Wiederkehren der Dinge ist die Erlösung beschlossen.

Weltschauen

Wie die Hand, vors Auge gehalten, den größten Berg verdeckt, so deckt das kleine irdische Leben dem Blick die ungeheuren Lichter und Geheimnisse, derer die Welt voll ist, und wer es vor seinen Augen wegziehen kann, wie man eine Hand wegzieht, der schaut das große Leuchten des Welteninneren.

kaputt

Wenn du schon glaubst, daß du etwas kaputt machen kannst, dann glaube doch erst recht, daß du etwas heilmachen kannst. 

Das Gebet

Es schreie ein jeder zu Gott und erhebe sein Herz zu ihm, als hinge er an einem Haar und der Sturmwind brauste bis zum Herzen des Himmels, bis daß er nicht wüßte, was er tun solle, und beinahe keine Zeit mehr hätte zu schreien. Und in Wahrheit ist ihm kein Rat und keine Zuflucht als einsam zu werden und seine Augen und sein Herz zu Gott zu erheben und zu ihm zu schreien. Dieses tue man zu jeder Zeit, denn der Mensch ist in der Welt in großer Gefahr.
(“Welt” = im hebr.”olam” vom Wort “alama” Verhüllung)


* Rabbi Nachman von Bratslav  (Urenkel des Baal Schem Tov)
(* 1772 in Medschybisch; † 16. Oktober 1810 in Uman)





Ich selbst muss Sonne sein..

Ich selbst muss Sonne sein
Ich muss mit meinen Strahlen
Das farbenlose Meer der ganzen Gottheit malen.

*Angelus Silesius (1624 – 1677)

gefunden bei: https://mystikaktuell.wordpress.com/

Urna Chahar-Tugchi - Beleg (The Gift)

Wie groß ihre Macht auch sei...

Wie groß ihre Macht auch sei, das Schicksal eines Landes liegt nicht in den Händen der Politiker. Vielleicht können sie diese Illusion eine Zeit lang nähren und auf andere übertragen, aber das wird nicht andauern. Alle, die sich einbildeten, das Schicksal der Völker liege in ihren Händen und sie könnten darüber nach Gutdünken verfügen, fanden ein schlechtes Ende. Denn es sind nicht die Menschen, wie mächtig sie auch sein mögen, die das Schicksal der Menschheit lenken, sondern eine höhere Instanz, die beobachtet und eingreift.

Die Pläne des Höchsten zielen immer auf die Befreiung des Menschen, auf seine Entfaltung, auf sein Heil.

*Omraam Mikhael Aivanhov

Politik..

Politik, soziale Reformen, Philanthropie usw. können nur zeitlich oder örtlich begrenzte Besserungen bringen. Der einzig wahre Ausweg ist eine Wandlung des Bewußtseins, ein Wandlung in eine größere, weitere und reinere Art des Daseins und ein Leben und Handeln, das sich auf diese Wandlung gründet.

*Sri Aurobindo

Urna Chahar Tugchi

Ich brachte den Durst für das Unendliche mit und ich war gekommen für ein Treffen mit Ihm.

Was ist das für ein wundervoller Lotus, der im Herzen des drehenden Universums blüht? Nur wenige reine Seelen wissen um seine wahre Freude. Überall um ihn herum ist Musik und dort nimmt das Herz teil an der Freude des unendlichen Meeres. Tauche Du ein in diesen Ozean der Süße: Dann werden alle Fehler des Lebens und des Todes fort fliehen. Dort fällt der rhythmische Schlag des Lebens und des Todes in sich zusammen: Entzückendes Wohlbehagen überall und der ganze Raum ist durchstrahlt von Licht. Dort erklingt die ungezupfte Musik; es ist die Musik der Liebe aus den drei Welten. Dort brennen Millionen Sonnen und Monde. Dort schlägt die Trommel und der Liebende bewegt sich im Rhythmus der Musik. Dort erklingen Liebeslieder, es regnet Licht in Schauern, und der Verehrer ist entzückt vom Kosten des himmlischen Nektars. Schau auf das Leben und den Tod, es ist keine Trennung zwischen ihnen; Die rechte Hand und die linke Hand sind ein und dasselbe. Dort ist der weise Mann sprachlos.

Ich hatte meinen Platz auf dem der Selbstgelassenheit. Ich habe getrunken aus dem Becher des Unbeschreiblichen. Ich habe den Schlüssel der Mysterien gefunden. Ich habe die Wurzel der Vereinigung erreicht. Wandernd ohne Spur kam ich in das sorgenlose Land. Mühelos kam die Barmherzigkeit des Höchsten über mich. Sie haben über ihn gesungen als endlos und unerreichbar, und ich habe Ihn ohne Augen gesehen. ES ist die Barmherzigkeit meines wahren Lehrers, die mich das Unbekannte wissen ließ. Ich habe von Ihm gelernt, wie man ohne Füße gehen, ohne Augen sehen, ohne Ohren hören, ohne Mund trinken und ohne Flügel fliegen kann.

Es gibt einen Weg heraus aus dieser Welt der Täuschung: Erkenne die Seele, was es auch kostet.

*Kabir

Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt. *Teresa von Avila (1515 - 1582)

"Die vollkommene Liebe wird uns nicht auf einmal zuteil, weil wir nicht alles auf einmal hergeben."

"Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen."

"Es ist etwas sehr Großes, ein freies Herz und ein ruhiges Gewissen zu haben."

"Wenn die Liebe vollkommen ist, so hat sie auch die Kraft."

"Wer nichts mehr wünscht, besitzt alles."

"Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken, alles vergeht, Gott bleibt derselbe. Geduld erlangt alles; wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott nur genügt."

*Teresa von Avila (1515 – 1582)

Die persönliche Bemühung..

Die geforderte persönliche Bemühung besteht aus der dreifachen Leistung des Strebens, der Zurückweisung und der Hingabe .

... Wachsames, beharrliches, unaufhörliches Streben, Willigkeit des Geistes, des Forschens des Herzens, Einwilligung des vitalen Seins, Bereitschaft zum Öf fnen und plastischen Gestalten des Bewußtseins und der physischen Natur;

... Zurückweisung jeder Regung der niederen Natur: Zurückweisung aller Gedanken, Meinungen, Vorlieben, Gewohnheiten und Auslegungen des Mentalen, damit die wahre Erkenntnis Raum finde im Schweigen des menschlichen Geistes;

... Zurückweisung aller Wünsche, Einsprüche, Empfindungen und Leidenschaften der vitalen Natur, Zurückweisung ihres Egoismus und Dünkels, ihrer Anmaßung, Wollust Gier und Eifersucht, ihres Neides und ihrer Feindseligkeit gegen die Wahrheit, damit die wahre Macht, die Freude, sich ausgieflen möge von oben her in ein beruhigtes, grofles, starkes, geheiligtes vitales Sein; Zurückweisung der Stumpfheit, des Zweifels, der Ungläubigkeit, der Unklarheit, des Eigensinns, der Schwäche, der Schlaffheit, der Unwilligkeit sich zu wandeln, des Tamas der physischen Natur, damit Licht, Macht und Ananda zum ständigen Aufenthalt sich ausbreiten können in einem der Göttlichkeit stetig sich nähernden Körper;

 ... Hingabe alles dessen, was man ist und besitzt, jeder Bewußtseinsebene und jeder Regung an das Göttliche und an die Schakti.

*Sri Aurobindo

ESTAS TONNE LIVE CONCERT [GOA]

Imagine

Sei frei in dir selbst...

Sei frei in dir selbst und somit frei in deinem Verstand, deinem Leben und deinem Körper. Denn der Spirit ist Freiheit. Sei eins mit Gott und allen Wesen. Lebe in dir selbst und nicht in deinem kleinen Ego. Denn der Spirit ist Einheit. Sei du selbst und unsterblich. schenke dem Tod nicht deinen Glauben. Der Tod erwartet nicht dich, sondern nur deinen Körper. Denn der Spirit ist Unsterblichkeit. Unsterblich sein heißt, unendlich zu sein im Sein, im Bewusstsein und in der Seligkeit. Denn der Spirit ist unendlich und alles Endliche existiert nur durch seine Unendlichkeit.

*Sri Aurobindo (1872 – 1950)

Ausgangsposition

Frage: Warum werden beim Studium der Kabbala Abstiege als Egoismus bezeichnet, ist das nicht eine gewöhnliche Depression?
 
Antwort: Es erscheint ihnen so, als wären es Depressionen. Sie erleben ein unbekanntes Gefühl, d.h. sie sind nicht daran interessiert, es zieht sie nicht an, trotzdem ist es keine übliche Depression durch den Mangel am Geschmack für die Welt, sondern ein echtes Eintauchen in die Dunkelheit. Dies ist eine undurchdringliche Dunkelheit, das Gefühl der Abwesenheit von jeglichem Verlangen.

Der Mensch beginnt sein Leben in der Kabbala mit dem Zustand „Null“, mit dem normalen tierischen Egoismus in dieser Welt. Mit Wünschen nach Nahrung, Sex, Unterhaltung, Geld, Kontrolle und Wissen. Dies ist seine Ausgangsposition.

Dann erreicht der Mensch die Weisheit der Kabbala. Er erlebt dabei einen gewissen Aufstieg, er ist in eine Gruppe eingebunden, bereit für alles, das Leben ist wunderbar und alles ist gut. Er hat sich selbst gefunden. Bis dahin war er ein wenig traurig, es fehlte etwas, der Sinn des Lebens usw.. Und hier ist der erste Aufstieg, „Ich habe es gefunden!“

Aber dann fällt er in den entgegengesetzten Zustand, der ihn in einen dunklen Abgrund zieht. Es ist ein Vakuum, das seine Kräfte aussaugt; der Mensch kann kaum seinen Kopf drehen, er kann nicht leben. Es ist so, als hätte man ihm mit einem Staubsack auf den Kopf geschlagen; er fühlt Staub in seinem Kopf und in seinem Herz. Er beginnt Höhen und Tiefen, Höhen und Tiefen zu erleben.
Es ist wichtig zu verstehen, dass die Erreichung der höheren Welt auf dem Fehlen des egoistischen Verlangens basiert. Darum wird die Weisheit der Kabbala auch „die Weisheit des Empfangens“ genannt.

Ein normaler Mensch möchte essen, sich mit seinem Handy beschäftigen oder sich unterhalten. Es ist nicht möglich, die spirituelle Welt auf diese Weise zu erobern. Dafür braucht man eine andere Waffe, ein riesiges Verlangen. Wenn ich brenne, bin ich zu allem bereit, ich möchte die höhere Welt gewinnen.
So wird der Egoismus dem Zustand des Egoismus 2. hinzugefügt. Dank diesem steige ich auf die 3. Stufe runter. Wegen der 3. Stufe steige ich tiefer zur 4. Stufe, weiter hinunter zur 5. Stufe und wieder weiter hinunter. Nach einer großen Anzahl von Auf- und Abstiegen erreiche ich beispielsweise die 9. Stufe.

Und wenn ich mich im niedrigsten und unangenehmsten Zustand befinde, erlebe ich Angst, Niedergeschlagenheit und ein Gefühl, dass „der Tod besser ist als dieses Leben.“ Dies ist der Abschied von unserem körperlichen Egoismus, während wir Leben. Wenn ein Mensch eine gewisse Anzahl von Auf- und Abstiegen hinter sich hat, erreicht er den 10. Punkt. Vergleicht man Punkt 9 mit Punkt 10, sehe ich, dass wirklich alles vom Schöpfer kommt. „Es gibt nichts außer Ihm“ und „Er ist gut und Gutes tuend.“ Damit beginnt die Geburt der Seele.

*Rav M. Laitman



Werkzeug deines Friedens


„Mache mich zum Werkzeug deines Friedens, 
dass ich Liebe bringe, wo man sich hasst, 
dass ich Versöhnung bringe, wo man sich kränkt, 
dass ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht herrscht, 
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel quält,
dass ich die Hoffnung bringe, wo Verzweiflung droht,
dass ich die Freude bringe, wo Traurigkeit ist, 
dass ich das Licht bringe, wo Finsternis waltet. 
Oh, hilf mir, dass ich nicht danach verlange, 
getröstet zu werden, sondern zu trösten,
verstanden zu werden, sondern zu verstehen,
geliebt zu werden, sondern zu lieben.
Denn wer gibt, der empfängt, 
wer verzeiht, dem wird verziehen,
wer stirbt, der wird zum ewigen Leben geboren. Amen.“ 


*(Gebet veröffentlicht von der Vereinigung »Souvenir Normand«, 1912; fälschlich Franz von Assisi zugeschrieben.


Our goal is to go beyond,..


Licht der Wahrheit

Diejenigen, die dem Licht der Wahrheit helfen wollen, über die Kräfte der Dunkelheit und der Lüge zu triumphieren, können es tun, indem sie sorgfältig den Ursprung ihrer Regungen und Handlungen beobachten und zwischen den Impulsen unterscheiden, die von der Wahrheit, und jenen, die von der Lüge stammen, um den ersteren zu gehorchen und die anderen zurückzuweisen. Dieses spezielle Unterscheidungsvermögen ist eine der ersten Auswirkungen der Erscheinung des Lichtes der Wahrheit.

*Mira Alfassa

Zitate - Fariduddin Attar

"Du sprachst: Was ist des Weges Zeichen, oh Derwisch? Höre von mir, und wenn du hörst, so überlege! Das ist für dich das Zeichen: Das du, obwohl du vorwärts gehst, dein Elend größer werden siehst."

"Wo ist ein Herz, daß nur für einen Augenblick Sein Geheimnis wüßte? Wo ist ein Ohr, das nur für einen Augenblick auf Seine Worte hörte? Jener Schönheitsmond, er zeigt sich Tag und Nacht. Wo ist ein Auge, das sich am Blick auf ihn erfreut?"

"Nicht gelangt der Verstand an die Grenzen Deiner Vollkommenheit. Nicht aus sich gelangt die Seele zum Schloss der Vereinigung. Würden auch alle Atome dieser Welt zu Augen: Erfassen würden sie niemals Deine grenzenlose Schönheit !"

http://azmuto.blogspot.de/Attar


Heilige Lichter

„Da wir und die Welt gemeinsam mit uns
durch bedingungslosen Hass zerstört wurden,
werden wir und die Welt gemeinsam mit uns
durch bedingungslose Liebe wieder aufgebaut und geeint.“

*Rav Kook aus dem Buch Orot Kodesh („Heilige Lichter“)

Die while you're alive and be absolutely dead. Then do whatever you want: it's all good. ~ Bunan (1603 - 1676)

Stirb, während du lebst, und sei vollkommen tot. Dann tue was immer du willst - alles ist gut.

*Bunan (1603 - 1676)

Un­wohl­sein

Um eu­rem inne­ren Un­wohl­sein ab­zu­hel­fen, seid ihr be­reit, über­all­hin zu lau­fen, um Hil­fe und Heil­mit­tel zu be­kom­men, und ihr wen­det euch nie­mals an das Licht, dieses Licht, welches das ganze Universum durchdringt, in das ihr ge­taucht seid. Warum? Ja, ver­sucht an das Licht zu den­ken, wel­ches das gan­ze Uni­ver­sum durch­dringt, wenn ihr euch mü­de, ent­mu­tigt oder ent­täuscht fühlt. Konzen­triert euch auf es und stellt euch vor, wie ihr es durch euch hin­durch flie­ßen lasst. Dies wird nicht nur eu­ren psychi­schen Orga­nis­mus reini­gen, son­dern in ge­wis­sem Ma­ße auch eu­ren physi­schen Kör­per und ihr fühlt euch be­ru­higt, re­gene­riert und fä­hig, eu­re Aktivitäten wie­der auf­zu­neh­men und Freu­de da­ran zu fin­den. Eine der wirk­sams­ten Me­thoden, um die­ses Licht auf­zu­fan­gen, be­steht da­rin, dem Herrn zu dan­ken und sei­nen Na­men zu heiligen. Macht mehr­mals täg­lich eine Pause und sagt: »Dan­ke, dan­ke Herr. Dan­ke für das Le­ben, dan­ke für das Licht. Dein Na­me sei geheiligt in al­le Ewig­keit.«

*Omraam Mikhael Aivanhov

Dreissig Jahre Göttliche Erleuchtungsstunden

"Dreissig Jahre lang war ich auf der Suche nach Gott, und als ich am Ende dieser Zeit die Augen geöffnet hatte, entdeckte ich, dass er es war, der mich suchte."
*Bayazid Bistami (* 803 - † 875)

"Göttliche Erleuchtungsstunden sind Muscheln, die im Meer unseres Herzens liegen, der Morgen der Auferstehung wirft sie ans Ufer und sie springen auf."
* Halladsch (*857 - †922)

aus: "Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker"

Rhythmus des Atmens

In meinem Herzen kreisen alle Gedanken um Dich, Anderes nicht spricht die Zunge, als meine Liebe zu Dir. Wenn ich nach Osten mich wende, strahlst Du im Osten mir auf, Wenn ich nach Westen mich wende, stehst vor den Augen Du mir, Wenn ich nach Oben mich wende, bist Du noch höher als dies, Wenn ich nach Unten mich wende, bist Du das Überall hier. Du bist, der allem den Ort gibt, aber Du bist nicht sein Ort, Du bist in allem das Ganze, doch nicht vergänglich wie wir. Du bist mein Herz, mein Gewissen, bist mein Gedanke, mein Geist, Du bist der Rhythmus des Atmens, Du bist der Herzknoten mir.
  
*Mansur al-Halladsch

Die Zeit ist jetzt - gib dich dem Augenblick hin.




Du bist mein letzter Atemzug
Du bist ein Hauch frischer Luft für mich.
Hallo, ich bin leer,
sag mir, dass du auf mich aufpasst.
Du bist das erste
und das letzte in meinen Gedanken
In deinen Armen fühle ich Sonnenschein
Versprochen:
Ein Tagtraum wird noch wahr.
Die Zeit ist auf unserer Seite
Oh, aber die Nacht ist jung
Blumen blühen in der Winterzeit
In deinen Armen fühle ich Sonnenschein.

Gib dich dem Augenblick hin.
Die Zeit ist jetzt.
Gib dich dem Auigenblick hin.
Lass diesen Augenblick ewig dauern.

Du findest dich vielleicht selbst als ein Teil von mir
Kannst du das akzeptieren als Teil deines Schicksals
Ich gebe alles, was ich habe,
aber es ist nicht genug.
Und meine Geduld geht zuende,
also bekenne endlich Farbe!

Gib dich dem Augenblick hin.
Die Zeit ist jetzt.
Gib dich dem Auigenblick hin.
Lass diesen Augenblick ewig dauern.
Gib dich dem Augenblick hin.
Die Zeit ist jetzt.
Gib dich dem Auigenblick hin.
Lass diesen Augenblick ewig dauern.

Und wir haben Zeit gegeben,
alle Augen schauten zur Uhr.
Aber die Zeit braucht zu viel Zeit,
bitte setze dem Warten ein Ende.Und die Atmosphäre ist geladen.
In Dich setze ich Vertrauen.
Und ich fühle keine Furcht wenn ich
tue, was ich muss.

Gib dich dem Augenblick hin.
Die Zeit ist jetzt.
Gib dich dem Auigenblick hin.
Lass diesen Augenblick ewig dauern.
Gib dich dem Augenblick hin.
Die Zeit ist jetzt.
Gib dich dem Auigenblick hin.
Lass diesen Augenblick ewig dauern.

Von der Angst verlockt
werde ich nicht zögern.
Die Zeit ist jetzt
und ich kann nicht warten.
Ich bin zu lange leer gewesen.
Die Zeit ist jetzt.
Die zärtliche Nacht ist vorbei
und die Zeit ist vorbei.

Lass diesen Augenblick ewig dauern.
Und die Nacht ist jung.
Die Zeit ist jetzt.
Lass diesen Augenblick ewig dauern.
Gib dich dem Augenblick hin.
Die Zeit ist jetzt.
Gib dich dem Auigenblick hin.
Lass diesen Augenblick ewig ... dauern.

Glanz der Sonne















Ich bin der Geschmack reinen Wassers und der strahlende Glanz der Sonne und des Mondes. Ich bin das heilige Wort und der in der Luft gehörte Ton und der Mut des Menschen. Ich bin der süße Duft in der Erde und der strahlende Glanz des Feuers; ich bin das Leben in allen Geschöpfen und das Streben der spirituell Strebenden.  

*Bhagavad Gita

Asato mā sad gamaya

Asato mā sad gamaya, 
tamaso mā jyotir gamaya, 
mṛtyor māmṛtaṃ gamaya

Führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen,
von der Dunkelheit zum Licht, 
von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit.

*Upanishaden


Eines Tages gab der Buddha...



Eines Tages gab der Buddha einer Gruppe von Mönchen eine Meditationsübung und empfahl ihnen, für die Zeit von drei Monaten einen ruhigen Platz aufzusuchen.

Die Mönche wanderten einige Tage und erreichten schließlich eine Stadt, in der sie von den Bewohnern freundlich aufgenommen wurden. Nachdem die Mönche ihnen von ihrer Aufgabe erzählt hatten, stellten ihnen die Städter einen großen, ziemlich dunklen Wald zur Verfügung, in dem sie ungestört üben konnten und versorgten sie mit Nahrung. Die Mönche gingen am frühen Morgen in die Stadt, bekamen reichlich zu essen und hatten danach in ihrem Wald die schönste Ruhe für ihre Übungen.

Nach einigen Tagen stellten sie jedoch bei ihren abendlichen Versammlungen fest, dass sie sich nicht konzentrieren konnten, denn si e wurden von fürchterlichen Erscheinungen geplagt. Während der Nachtruhe hörten sie seltsame Geräusche wie Keuchen und Stöhnen. Im Schlaf sahen sie schreckliche Szenen wie abgeschlagene Köpfe und blutrünstige Monster und selbst tagsüber in den Phasen stiller Meditation erschienen abstoßende Bilder und hässliche Worte in ihren Köpfen. Nachdem dies von Tag zu Tag schlimmer wurde und keiner davon verschont blieb, kamen sie bald zu folgendem Entschluss:“Brüder, an diesem Platz kann man nicht üben und nicht leben. Wahrscheinlich gibt es hier böse Geister, die diesen Platz beherrschen und uns vertreiben wollen. Lasst uns zu unserem Lehrer zurückgehen und seinen Rat einholen." So kehrten sie zurück und berichteten dem Buddha von ihren Schwierigkeiten.

Der Buddha ließ sich alles genau beschreiben und dann sagte er: „Ihr Mönche, ihr wart genau am richtigen Platz und genau Wald unterhalb des Taktsang - Klosters bei Paro in Bhutan (Franz - Johannes Litsch) dahin sollt ihr auch wieder zurückgehen." „Oh nein", riefen sie erschrocken, „das können wir nicht!" „Doch, ihr könnt es" antwortete der Buddha, „denn ich werde euch etwas mitgeben, das euch schützen wird." „Was wollt ihr uns denn geben?" fragten sie neugierig. Da gab der Buddha zum ersten Mal die Lehrrede von der allumfassenden Liebe, die in folgenden Worten überliefert ist: „Wer auf dem geistigen Weg vorwärts kommen will, wer mir folgt auf dem Weg des inneren Friedens, der soll folgende Eigenschaften entwickeln: Er sei ehrlich und aufrecht sein, hilfreich und sanft, genügsam und frei von Überheblichkeit.

Lernt folgende Worte: Mögen alle Lebewesen Glück erfahren und Frieden finden! Alle lebenden Wesen, starke und schwache, große und kleine, sichtbare und unsichtbare, nahe und ferne sollen wahres Glück erfahren. Kein lebendes Wesen will ich missachten, keinem will ich Schaden zufügen. Keinem Lebewesen wünsche ich aus Ärger oder Rachsucht irgendein Leid. Wie eine Mutter mit ihrem Leben ihr einziges Kind beschützt und be hütet, so möchte ich mich zu allen Wesen verhalten. Ich öffne mein Herz und durchdringe die ganze Welt mit grenzenloser liebevoller Gesinnung. Ich richte meine liebevollen Gedanken nach oben, nach unten und nach allen Seiten, frei von Hass und Feindschaft. Ob ich gehe , stehe, sitze oder liege – immerzu entfalte ich bewusst diese liebevolle Gesinnung. Ich lasse alle Vorurteile los und gewinne tiefe Einsicht. So besiege ich meine Gier und meinen Hass und finde Frieden und innere Freiheit.“ Nachdem der B uddha die Rede beendet hatte, fügte er hinzu: „Merkt euch diese Worte genau und wenn ihr euch dem Wald nähert, sagt sie auf, viele Male, und dann erst betretet den Wald und setzt euch unter die Bäume." Nachdem die Mönche diese Worte gelernt hatten, gingen sie zurück in den dunklen Wald. Immer wieder sagten sie die Worte auf und übten sich in dieser Haltung. Abends rezitierten sie diese Rede gemeinsam. Schon nach wenigen Tagen wurden die seltsamen Erscheinungen weniger und hörten schließlich ganz auf. So ko nnten sie sich bald wieder ihrer ursprünglichen Übung zuwenden. Sie meditierten über die Vergänglichkeit allen Seins, und bald gab es keinen unter ihnen, der nicht Einsichten und tiefen Frieden erfahren hatte.

Als sie nach drei Monaten zu ihrem Lehrer zurückkehrten, zeigte sich dieser erfreut über ihre geistigen Fortschritte und bestärkte sie in ihren Bemühungen, indem er sagte: „Diese liebevolle Gesinnung solltet ihr immer weiter entwick eln, bis sie so fest geworden ist, wie die Mauern einer unbesiegbaren Stadt. Auf diese Weise kann man alles Böse in der Welt überwinden und von nichts mehr bedroht werden. Auf diesem Fundament kann die Weisheit wachsen. Aber auch wenn das Böse überwunden ist, muss man weiter achtsam bleiben und darf niemals aufhören, sich zu bemühen.

Quelle: Buddhistische Legenden zum Dhammapada, Buch 3, Geschichte 6, Spruch 40. ( Dieser Text stammt aus: Paul Köppler - Auf den Spuren des Buddha, Seite 121 ff)

Mit Weisen Steine zu schleppen, nützt dir mehr, als mit Bösewichten Dattelpudding zu essen. *Malik Ibn Dinar


Mit Deiner Seele hat sich meine gemischt wie Wasser mit dem Weine.

Das spröde Erz ist weich geworden, weich unter Deinem Schlag. Das starre Herz war arm voll Hochmut und ist in Demut reich geworden. Du gossest Ströme auf dürre Wüsten, sie sind ein Gartenteich geworden. Das Reich der Welt ging in Dir unter und ist zum Himmelreich geworden. Der Liebende ward zum Geliebten, der Jünger ist zum Scheich geworden. Wir waren ungleich an Verlangen und sind in Liebe gleich geworden.

Mit Deiner Seele hat sich meine gemischt wie Wasser mit dem Weine. Wer kann den Wein vom Wasser trennen, wer Dich und mich aus dem Vereine? Du bist mein großes Ich geworden, und nie mehr will ich sein dies kleine. Du hast mein Wesen angenommen, sollt ich nicht nehmen an das Deine? Auf ewig hast Du mich bejahet, dass ich Dich ewig nie verneine. Dein Liebesduft, der mich durchdrungen, geht nie aus meinem Mark und Beine. Ich ruh als Flöt’ an Deinem Munde, als Laut’ in Deinem Schoß allein. Gib einen Hauch mir, dass ich seufze, gib einen Schlag mir, dass ich weine. Süß ist mein Weinen und mein Seufzen, dass ich der Welt zu jauchzen scheine. Du ruhst in meiner Seele Tiefen mit Deines Himmels Widerscheine. O Edelstein in meinen Schachten, o Perl’ in meinem Muschelschreine. Mein Zucker ist in Dir zerschmolzen, o Milch des Lebens, milde, reine; und unsre beiden Süßigkeiten genießet Kindermund als eine. Du presstest mich zu Rosenwasser, nicht seufzt’ ich unter Deinem Steine. In Deiner süßen Qual vergaß ich, dass ich die Rose war am Raine. Da brachtest Du an Deinen Kleidern mich mitten unter die Gemeine; und als Du auf die Welt mich gossest, ward sie zu einem Rosenhaine.

 * Rumi

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.


Im Wachstum des Lebens
hat jede Stufe ihre Vollendung:
die Blüte sowohl als auch die Frucht. 


Das Geschenk der Liebe kann man nicht geben.
Es wartet darauf, angenommen zu werden.

* Rabindranath Tagore 1861-1941  


Die Verabredung & Der Schneider

Ein Philosoph, der sich mit Nasrudin zu einem Disput verabredet hatte, kam zu dessen Haus, traf ihn aber nicht an. Wütend nahm er ein Stück Kreide und schrieb auf Nasrudins Tür: "Dummkopf!" Als der Mulla nach Hause kam und dies sah, eilte er zum Hause des Philosophen. "Ich hatte vergessen", sagte er, "daß du mich besuchen wolltest, entschuldige bitte, daß ich nicht zu Hause war. Selbstverständlich erinnerte ich mich sofort an unsere Verabredung, als ich sah, daß du deinen Namen an meine Haustür geschrieben hast." 





~ Der Schneider ~
Nasrudin hatte Geld gespart, um sich ein neues Hemd zu kaufen. Voller Freude suchte er einen Schneider auf. Der Schneider nahm Maß und sagte: "Komm in einer Woche wieder und - wenn Allah will - wird dein Hemd fertig sein." Der Mulla faßte sich eine Woche lang in Geduld und ging dann wieder in den Laden. "Es hat eine Verzögerung gegeben. Aber - wenn Allah will - wird dein Hemd morgen fertig sein." Am nächsten Tag kam Nasrudin wieder. "Es tut mir leid", sagte der Schneider, "aber es ist noch nicht fertig. Frage morgen noch einmal nach, und - wenn Allah will wird es fertig sein." Gereizt fragt Nasrudin: "Und wie lange wird es dauern, wenn du Allah aus dem Spiele läßt"


LINK: http://spirituelle-kurz-geschichten.pdf

Everybody




Everybody calls me mad.
Am I really mad then? 
Tell me, Mother, 
is there anybody 
Who is not mad In Your eyes, 
in Your vast world? 
I am ready to be known as 
A foolish and mad fellow 
As long as You will place me on Your Lap
And there I shall become another 
Christ And another Buddha 
of Compassion-Illumination.

*Sri Chinmoy 

Der Wille Gottes

So viele Gläubige stellen sich wahrhaft naive Fragen über den Willen Gottes. Sie stellen sich vor, dass Er einen speziellen Willen hat, der sie betrifft: Sei es für den Ort, an dem sie wohnen, den Beruf, den sie ausüben sollen… Will Er, dass sie heiraten, dass sie Kinder haben oder dass sie ledig bleiben, um sich Ihm zu weihen? Verlangt Er, eine bestimmte Sache oder Person zu unterstützen oder im Gegenteil zu bekämpfen? In Wirklichkeit bezieht sich der Wille Gottes nicht für jeden auf eine bestimmte persönliche Frage. Gott will lediglich, dass der Mensch lernt, Seine Gesetze zu verstehen, welche die Gesetze des Lebens sind, und dass er sich bemüht, diese in die Praxis umzusetzen. Natürlich ist jeder persönlich betroffen durch den Willen Gottes, aber was Gott von ihm erwartet, erkennt er nur, indem er den Willen Gottes als Prinzip studiert. Nur derjenige, welcher anfängt, sich in Übereinstimmung zu bringen mit dem Willen Gottes als Prinzip der Weisheit und der Liebe, wird wirklich erkennen können, was Gott von ihm erwartet.

*Omraam Mikhael Aivanhov

Silence-Hearts

video 



Grundlagen der Leichtigkeit



Burdens are the foundations of ease and bitter things the forerunners of pleasure.

Belastungen sind die Grundlagen der Leichtigkeit und bittere Dinge die Vorläufer der Freude.

You suppose you are the trouble
But you are the cure
You suppose that you are the lock on the door
But you are the key that opens it
It's too bad that you want to be someone else
You don't see your own face, your own beauty
Yet, no face is more beautiful than yours.

* Rumi

Oh Geliebter

Oh Geliebter
mache mein Herz durstig nach Dir
durstig nach Vollkommenheit.

*Azmuto

Endlich den Frieden finden..

Wie viele Menschen glauben, dass sie endlich den Frieden finden, wenn sie die Wohnung, den Beruf, das Land, die Religion, die Ehefrau oder den Ehemann wechseln. Ja, das gibt vielleicht eine kleine Beruhigung oder einen Aufschub. Aber kurz darauf werden sie da, wo sie sind, von anderen Sorgen heimgesucht. Warum? Weil sie nicht verstanden haben, dass der Friede vor allem von einer Veränderung in ihrer Art und Weise zu denken, zu fühlen und zu handeln abhängt. Darin sollten sie einige Veränderungen vornehmen und dann wird der Friede in ihnen wohnen, auch wenn sie am selben Ort und in denselben Schwierigkeiten bleiben. Der wahre Friede hängt nicht von äußeren Bedingungen ab, er kommt von innen und daher ist er so schwierig zu erreichen. Arbeitet an der Idee zu lieben, Gutes zu tun, zu verzeihen und überallhin Harmonie zu bringen, dann wird der Moment kommen, wo diese Idee so mächtig sein wird und alle eure Zellen so tief durchdringen wird, dass sie in Übereinstimmung mit ihr schwingen werden. Wer diesen Frieden besitzt und fähig ist, um sich herum etwas Wirkliches, Lebendiges auszustrahlen, wird ein wahrer Sohn Gottes. So wie Jesus gesagt hat: »Glücklich die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden«.

*Omraam M. Aivanhov

Der Palast des Königs

...Das gleicht einem König, der im Land alle seine treusten Untergebenen versammeln und sie in die Arbeit im Inneren seines Schlosses einführen wollte. Was tat er also: Er verschickte im ganzen Land einen offenen Befehl, dass jeder, der wollte, jung oder alt, in seinen Palast kommen und sich mit inneren Arbeiten im Palast beschäftigen möge.

Er stellte aber eine vielzahl Bediensteter zur Wache am Eingang zum Schloss und auf allen Wegen, die zu ihm führen, auf, und befahl ihnen, mit List alle in die Irre zu führen, die sich dem Schloss näherten, und sie von dem Weg abzudrängen, der dorthin führt.

Natürlich strömten alle Bewohner des Landes zum Palast des Königs, wurden aber von der List eifriger Wachmänner in die Irre geführt. Und viele von ihnen überwältigten die Wachmänner, soweit dass sie sich dem Eingang in das Schloss nähern konnten. Die Wachmänner am Eingang waren aber die Eifrigsten. Und jeden, der sich dem Eingang näherte, lenkten sie ab und drängten ihn ab mit großer Beflissenheit, bis er verzweifelt wegging. Sie kamen wieder und gingen wieder und bestärkten sich erneut, und kamen wieder und gingen wieder. So wiederholte es sich einige Tage oder Jahre, bis sie endlich ihrer Versuche müde wurden. Und nur die Helden unter ihnen, deren Maß an Geduld ausreichte, überwältigten jene Wachmänner, öffneten das Tor und wurden sogleich des Antlitzes des Königs gewürdigt, der jeden auf den ihm passenden Posten einsetzte. Natürlich hatten sie von dem Augenblick an nichts mehr mit jenen Wachmännern zu tun, die sie ablenkten und abdrängten und ihr Leben mehrere Tage oder Jahre bitter machten, als sie zum Eingang kamen und wieder gingen. Denn sie wurden dessen gewürdigt, vor der Herrlichkeit des Lichtes des Antlitzes des Königs im Inneren seines Schlosses zu arbeiten und zu dienen.
...
* aus: "Einführung zu Talmud Esser HaSefirot, Punkt 131 - 140"



www.laitman.de/checkpoints-in-allen-125-stufen

Das Ziel des Yoga

Das Ziel des Yoga  ist immer schwer zu erreichen, doch dieser Integrale Yoga ist schwieriger als irgendein anderer und nur für jene geeignet, die den Ruf für ihn haben, die die Fähigkeit und den Willen besitzen, allem zu begegnen, jeder Gefahr, selbst der des Fehlschlags, und die den Willen haben vorwärtszuschreiten einer völligen Selbstlosigkeit, Wunschlosigkeit und Hingabe entgegen.

Dieser Yoga bezieht nicht nur die Verwirklichung Gottes mit ein, sondern auch eine völlige Weihung und Wandlung des inneren und äußeren Lebens, bis es bereit ist, ein göttliches Bewusstsein zu manifestieren und Teil einer göttlichen Arbeit zu werden.

*Sri Aurobindo (Briefe über den Yoga)

source: http://aurobindo.ru/workings

"Konferenz der Vögel" ein Film von Ayten Mutlu Saray

Die sieben Täler - Die Konferenz der Vögel - von Fariduddin Attar (Manteq-ot-teir "Vogelgespräche")

Bevor Attar durch ein einschneidendes Erlebnis zur "Mystik" findet, ist er Besitzer einer Drogerie, daher sein Rufname Attar („der Drogist“).

Dieses Erlebnis ist folgendermaßen überliefert worden:
Seit einigen Stunden hatte sich ein Wandersufi vor dem Geschäft von Attar hingesetzt und starrte die ganze Zeit auf seine Auslage. Attar der befürchtete das seine Kundschaft durch die Anwesenheit dieses Mannes vertrieben werden könnte wandte sich mit harschem Ton an ihn: Wenn du was kaufen willst dann tu dies und geh. Der Sufi stand auf und sagte: Ich brauche nichts doch mache ich mir Sorgen für dich, wie du gehen möchtest und all dies auf dieser Welt zurücklassen willst. Darauf entgegnete Attar: Das was ihr sagt ist doch nur leeres Geschwätz. Ihr hängt genauso an dieser Welt, dein sterben wird genauso schwer sein wie meines. Der Sufi meinte er glaube dies nicht, zog seine Schuhe aus, setzte sich, sprach eine Sure , lächelte, schloss seine Augen und starb.

 


Die sieben Täler
 
Das erste Tal, das sich darbietet, ist das Tal des Verlangens, nach ihm kommt das der Liebe, das keine Grenze hat, das dritte ist das der Erkenntnis, das vierte das der Selbstgenügsamkeit, das fünfte das der reinen Einheit, das sechste das der Bestürzung, das siebente endlich ist das Tal der Auflösung und der Verschmelzung, über das hinaus keiner fortschreiten kann.


1. Das Tal des Verlangens
 
Sobald du in das Tal des Verlangens eingetreten bist, wird Leid dich wieder und wieder überfallen. In jedem Augenblick wirst du da hundert Prüfungen erfahren; der Papagei des Firmaments ist da nur eine Fliege. Du wirst lang in diesem Tale in mühevoller Spannung und steter Wandlung deines Zustands verbringen. Du wirst deine Schätze verlassen und alles was du besitzest ins Spiel werfen müssen.

Und hast du die Gewissheit gewonnen, dass du nichts mehr besitzest, musst du noch dein Herz ablösen von allem was ist. Ist es von allein Anblick der Sonderung befreit, dann leuchtet ihm die göttliche Herrlichkeit auf und durch dieses Licht, das sich dir offenbart, wächst dein Begehren ins Unendliche.

2. Das Tal der Liebe
 
Um hier einzutreten, muss man ganz in Feuer tauchen, ja man muss selber Feuer sein, denn sonst könnte man da nicht leben. Der wahrhaft Liebende muss dem Feuer gleich sein, entflammten Angesichts, brennend und ungestüm wie das Feuer. Um zu lieben, darf man keinen Hintergedanken haben; man muss bereit sein, hundert Welten ins Feuer zu werfen; man muss weder Glauben noch Unglauben kennen, weder Zweifel noch Zuversicht hegen. Auf diesem Wege ist kein Unterschied zwischen Gut und Böse; wo die Liebe ist, sind Gut und Böse entschwunden...
In diesem Tale ist die Liebe das Feuer und sein Rauch ist die Vernunft. Wenn die Liebe kommt, entflieht die Vernunft in Eile. Die Vernunft kann mit der Raserei der Liebe nicht zusammenwohnen; die Liebe hat nichts zu schaffen mit der Vernunft des Menschen. Gewännest du einen rechten Blick der unsichtbaren Welt, dann erst vermöchtest du zu erkennen die Quelle der geheimnisreichen Liebe, die ich dir verkündige. Das Dasein der Liebe wird Blatt für Blatt völlig zerstört von der Trunkenheit der Liebe selbst.

3. Das Tal der Erkenntnis
 
Wenn die Sonne der Erkenntnis an der Wölbung dieses Weges strahlt, den man nicht würdig zu beschreiben vermag, zeigt sich in Klarheit das Geheimnis des Wesens der Dinge, und der feurige Ofen der Welt wird zum Blumengarten. Der Wandrer wird die Mandel unter ihrer Schale schauen. Er wird sich selbst nicht mehr erblicken, nichts mehr wird er erblicken als seinen Freund allein; in allem, was er sehen wird, wird er sein Antlitz schauen, in jedem Atom die Sphäre des Alls; unterm Schleier wird er zahllose Heimlichkeiten betrachten, die leuchten wie die Sonne...
Die sichtbare Welt und die unsichtbare Welt sind für die Seele nichts; der Körper ist der Seele nicht verborgen, noch die Seele dem Körper. Bist du aus der Welt ausgegangen, die nichts ist, dann findest du den Ort, der dem Menschen bestimmt ist.

4. Das Tal der Selbstgenügsamkeit
 
Dieses Tal ist nicht so leicht zu durchschreiten, wie du es in deiner Einfalt glauben möchtest. Wenn auch das Blut deines Herzens sich in dieses Meer ergösse, könntest du nur die erste Station erreichen. Und durchliefest du alle Straßen der Welt, du fändest dich immer, wenn du drauf wohl achtetest, beim ersten Schritt. In der Tat hat kein Wandrer das Ziel seiner Reise geschaut und die Heilung seiner Liebe sehen können.
In diesem Tale darf niemand in der Untätigkeit bleiben, und nur in der Reife darf man es betreten. Es ist nun an der Zeit zu handeln, anstatt in der Ungewissheit oder in der Sorglosigkeit zu leben: erhebe dich also und durchschreite dieses mühsame Tal. Opfre also deinen Geist und dein Herz auf dieser Bahn, sonst musst du verzichten, dir genügen zu können.

5. Das Tal der Einheit

Dies ist der Ort der Entblößung von allen Dingen und der Einung. Alle, die in dieser Wüste das Haupt erheben, ziehen es aus dem gleichen Kragen. Magst du auch viele Einzelwesen sehen, es gibt in Wirklichkeit nur wenige, nein, es gibt eines nur. Da die Menge von Personen wahrhaft nur eine ausmacht, ist diese vollkommen in ihrer Einheit. Was sich dir aber als eine Einheit darstellt, das ist nicht verschieden von dem, was gezählt wird. Da das Wesen, das ich verkündige, außer dieser Einheit und der Zahl ist, lasse du ab, der Ewigkeit des Vordem und der Ewigkeit des Danach nachzusinnen; und da die beiden Ewigkeiten zerronnen sind, gedenke ihrer nicht mehr...

Wenn der Wanderer in dieses Tal eingetreten ist, verschwindet er wie die Erde unter seinen Füßen. Er wird verloren sein, denn das einzige Wesen wird offenbar sein. Er wird stumm sein, denn das einzige Wesen wird reden. Der Teil wird das Ganze werden, oder vielmehr er wird weder Teil noch Ganzes sein. Es wird eine Gestalt ohne Körper sein...

Was ist der Verstand? Er ist an der Schwelle des Tores geblieben, wie ein blind geborenes Kind. Wer etwas von diesem Geheimnis gefunden hat, wendet das Haupt vom Reiche beider Welten ab...

Das Wesen, das ich verkündige, ist nicht gesondert da; die ganze Welt ist dieses Wesen; Sein oder Nichtsein, es ist immer dieses Wesen...

6. Das Tal der Bestürzung
 
Auf das Tal der Einheit folgt das der Bestürzung. Da ist man die Beute der Traurigkeit und des Stöhnens. Da sind die Seufzer wie Schwerte; und jeder Hauch ist eine bittre Klage. Da ist nichts als Weheruf, als Leid, als zehrende Glut; da ist Tag und Nacht zugleich, und da ist weder Tag noch Nacht...

Wie wird der Mensch in seiner Bestürzung weitergehen können? Er wird betäubt werden und sich auf dem Wege verlieren. Aber der die Einheit im Herzen eingegraben hat, vergisst alles und vergisst sich selbst. Wenn man ihm sagt:
»Bist du oder bist du nicht; hast du das Gefühl des Seins oder hast du es nicht; bist du in der Mitte oder bist du am Rande; bist du sichtbar oder verborgen; bist du vergänglich oder unsterblich; bist du das eine und das andere oder weder das eine noch das andere; bist du du selbst oder bist du es nicht?«

wird er antworten: »Ich weiß nichts davon, ich bin dessen unkundig und ich bin meiner unkundig. Ich bin verliebt, aber ich weiß nicht in wen; ich bin weder treu noch ungetreu. Was bin ich doch? Ich bin selbst meiner Liebe unkundig; ich habe das Herz von Liebe voll und von Liebe leer zugleich« ...
Wer in das Tal der Bestürzung eintritt, der tritt in jedem Augenblick in einen so großen Schmerz ein, dass er hinreichen würde, um hundert Welten zu betrüben. Aber wie lange noch werde ich die Trübsal und die Wirrnis des Geistes ertragen? Da ich verirrt bin, wohin werde ich gehen? Ich weißes nicht, aber möge es Gott belieben, dass ich es wisse ! . . .

7. Das Tal der Auflösung und der Verschmelzung
 
Es ist unmöglich, dieses Tal zu schildern. Als sein wesentlicher Zustand ist anzusehen das Vergessen, die Stummheit, die Taubheit und die Ohnmacht. Da siehst du in einem einzigen Strahl der Sonne die Tausende ewiger Schatten verschwinden, die dich umgaben.
Wenn das Meer der Unendlichkeit seine Wogen zu regen beginnt, wie sollten die Bilder dauern, die auf seiner Fläche gezeichnet waren? Diese Bilder sind die gegenwärtige Welt und die kommende Welt. Wer erklärt, sie seien nicht, erwirbt ein großes Verdienst. Wessen Herz sich in diesem Meere verloren hat, ist darin für immer und bleibt in der Ruhe...

Ein unreiner Gegenstand mag in ein Meer von Rosenwasser fallen, er wird in der Nichtigkeit bleiben durch seine Eigenschaft. Aber wenn ein reines Objekt in dieses Meer fällt, wird es sein besonderes Dasein verlieren, es wird an der Bewegung der Fluten teilnehmen; indem es gesondert dazusein aufhört, beginnt es schön zu sein. Es ist und ist nicht. Wie kann dies geschehen? Es ist dem Geiste unmöglich, es zu fassen...

Wer die Welt verlassen hat, um dieser Bahn zu folgen, findet den Tod, und nach dem Tode die Unsterblichkeit...

Schlage den Mantel des Nichts um dich und trinke vom Becher der Verschmelzung, bedecke deine Brust mit der Liebe zum Dahinschwinden und setze den Burnus des Nichtseins aufs Haupt. Stelle den Fuß ins Steigeisen des unbedingten Verzichtes und treibe entschlossen dein Roß zum Orte, wo nichts ist. In der Mitte und außer der Mitte, drunter, drüber, in der Einheit, umgürte deine Lenden mit dem Gürtel des Entwerdens. Öffne deine Augen und schaue. Wenn du verloren sein willst, wirst du es in einem Augenblick sein, dann wieder auf eine andere Weise; aber du schreite ruhig, bis du zum Reiche der Aufhebung kommst. Besitzest du nur das Ende eines Haares aus dieser Welt, wirst du nie eine Kunde von jener Welt empfangen. Bleibt dir die kleinste Ichsucht, werden die sieben Ozeane dir voll des Unheils sein...

Wirf alles was du hast ins Feuer, bis zu den Schuhen.

Wenn du nichts mehr hast, denk nicht einmal ans Leichentuch und wirf dich nackt ins Feuer...

Wenn dein Inneres im Verzicht gesammelt sein wird, dann wirst du jenseits von Gut und Böse sein. Wenn es für dich weder Gut noch Böse geben wird, dann erst wirst du lieben, und du wirst endlich würdig sein der Erlösung, die das Werk der Liebe ist.

Was mich betrifft, der ich weder ich noch ein andrer als ich geblieben bin, ich habe mich ganz verirrt, weitweg von mir; ich fand in meinem Zustande kein andres Heil als die Verzweiflung. Als dann die Sonne der Auflösung über mir leuchtete, verbrannte sie beide Welten so leicht wie ein Hirsekorn. Als ich die Strahlen dieser Sonne sah, bin ich nicht getrennt geblieben: der Wassertropfen ist ins Meer zurückgekehrt. Ob ich auch in meinem Spiele zuweilen gewonnen und zuweilen verloren habe, zuletzt warf ich alles in das schwarze Wasser. Ich bin ausgewischt worden, ich bin verschwunden; nichts ist von mir geblieben. Ich war nur noch ein Schatten, kein kleinstes Stäubchen war von mir da. Ich war ein Tropfen, im Ozean des Mysteriums verloren, und jetzt finde ich auch diesen Tropfen nicht mehr.


Leonard Cohen & Zen

Leonard Cohen practiced Zen for several years at the Mt. Baldy Center on the mountains north of Los Angeles. His friend Roshi, founder of the center and Zen master died in the year 2014 at the age of 107.


Zustand wahrer Freude

"Es ist dieser Zustand wahrer Freude, der das Herz rührt, den Geist sich aufschwingen lässt, die menschlichen Kräfte steigert, das Denken stärkt, Hoffnung schafft und die Flamme der Sehnsucht, sich zielgerichtet für das Gemeinwohl einzusetzen, entzündet. Die Herzen zu erfreuen, gehört somit für die Bahá’í zu den lobenswertesten Taten. Mit den Worten ‘Abdu’l-Bahás: „Bringt den Herzen Freude und Glückseligkeit so gut ihr es vermögt und strebt nach dem Glück für die ganze Menschheit.“
*Vom Universalen Haus der Gerechtigkeit 
in der Naw-Ruz Botschaft

I must learn...

O Liebe! Unendliche Güte!

O Liebe! Unendliche Güte! Ich kann dir nicht mehr entfliehen! Du bist mir überall voraus, und ich finde dich überall. Ich sehe dich nicht mehr wie durch Nebel, sondern klar und offenbar. Nichts Mittelndes ist mehr zwischen dir und mir. Was soll ich nun tun? Wie werde ich auf dieser Erde leben bei dem Licht und dem Feuer, das mich verzehrt? Nie war ich wie heute verwirrt. Die Kraft, die ich fühle, übertrifft alles Maß. Ich weiß nicht, wohin mich wenden, noch was sagen, nur dies: Deine Liebe führt mich aus mir selber fort und überwindet mich, wo immer ich bin. ich sehe meine Seele von allen Dingen los und frei, so rein, so allein, so abgeschieden, dass es scheint, als wohne sie nicht mehr in meinem Leibe, der wie mich dünkt nichts anderes sucht als der Seele wie unempfindlich zu folgen. Ich habe keine Gedanken noch irgend etwas mehr, das mich aufhielte oder beschäftigte, wie es sonst gemeiniglich geschieht. Die Liebe, die mich verzehrt, kann niemand aussprechen, niemand verstehen. Sie ist unendlich und wächst dennoch alle Tage mehr und mehr.

*Armelle Nicolas (1606-1671)

www.philos-website.de/nicolas_armelle