Gesetze der Natur

In der Welt zu leben ohne Einblick in die verborgenen Gesetze der Natur, ist als kenne man die Sprache des Landes nicht, in dem man geboren wurde.  
*Hazrat Inayat Khan (1882 - 1927)

Im Haus des Schwiegervaters


Im Haus des Schwiegervaters

Nach seiner Heirat lebte Rabbi Baruch im Haus seines Schwiegervaters. Dessen beide andern Schwiegersöhne, die gelehrte Männer waren, beklagten sich, daß Baruch sich anders benehme als sie und alle Welt: wenn sie über den Büchern saßen, schlief er, und wenn er wach war, trieb er allerhand törichte Spiele. Endlich entschloß sich der Schwiegervater, mit allen dreien zu jenem Weisen Meister zu fahren, der auch Richter und Lehrer war, um ihm die Sache vorzulegen. Auf der Fahrt setzten sie Baruch neben den Kutscher. Als sie jedoch in der Ortschaft ins Haus des Meisters treten wollten, wurde nur Baruch eingelassen, die andern mußten draußen warten, bis man sie später ebenso vor das Angesicht des alten Weisen lud. Er sprach zu ihnen: „Baruchel führt sich sehr gut, und was euch eitles Spiel dünkt, ist auf hohe Dinge gerichtet und wirkt hohes Werk“ Als sie heimfuhren, gaben sie Baruch den besten Sitz.

 
Der Einhalt

Es wird erzählt: Der Meister Baalschem fuhr mit seiner Tochter Odel und Rabbi Zwi dem Schreiber nach Erez Israel, um die Erlösung zu bereiten. Aber vom Himmel her behinderte man seine Reise. Auf dem Weg von Stambul nach Erez Israel hielt das Schiff an einer unbekannten Insel. Sie gingen an Land; aber als sie zum Schiff zurück wollten, verirrten sie sich und fielen in die Hände von Räubern. Rabbi Zwi sprach zum Baalschem: „Warum schweigt Ihr? Tut doch, wie Ihr gewohnt seid zu tun, damit wir frei werden.“ Aber der Baalschem antwortete ihm: „Ich weiß jetzt gar nichts mehr, alles ist von mir genommen. Besinne dich doch auf etwas von alldem, was du von mir gelernt hast, und erinnere mich daran.“ Rabbi Zwi sprach: „Auch ich weiß gar nichts mehr. Das einzige, das mir noch im Gedächtnis haftet, ist das Alphabet.“ „Was zögerst du“, rief der Baalschem, „sag es mir vor!“ Da sagte ihm der Schreiber die Buchstaben vor, und der Baalschem sagte sie ihm mit jener mächtigen Begeisterung nach, mit der er zu beten pflegte. Eine Glocke ertönte, ein alter Kapitän kam mit einer Schar Soldaten und befreite sie, ohne ein Wort zu reden. Er nahm sie auf sein Schiff und brachte sie nach Stambul zurück, ohne das er oder einer seiner Leute ein Wort redeten. Als sie – es war der siebente Tag des Passahfestes – an Land gingen, war das Schiff und seine Mannschaft verschwunden.

Liebe überwindet alle Hindernisse

Sobald Gott dich bereit findet, muss er in dein Wesen einströmen, geradeso wie der Sonnenschein sich auf die Erde ergießen muss, wenn die Luft klar und rein ist. Sehnendes Verlangen schafft Liebe, und Liebe überwindet alle Hindernisse.

*Meister Eckhart (1260-1328)

Mrittyu Taran Abhoi Sharan & 21th Century



http://www.radiosrichinmoy.org/418/every-time-you-love-mountain-silence/

http://www.srichinmoysongs.com/song/view/mrittyu-taran-abhoi-sharan/17663/?qs=mrittyu+taran

Unabhängigkeit

















Ich brauche nur das tun, was ich tun will und nicht, was die anderen von mir erwarten. In der Gemeinschaft ist es leicht, nach fremden Vorstellungen zu leben. In der Einsamkeit ist es leicht, nach den eigenen Vorstellungen zu leben - doch bewundernswert ist nur der, der sich in der Gemeinschaft die Unabhängigkeit bewahrt.

*Ralph Waldo Emerson

Geduld und Stille ziehen die Barmherzigkeit an. * Rumi

Selbst wenn starker Frost die Welt von einem Ende zum anderen erfüllen würde, was könnte das der strahlenden Sonne schaden ?
*Rumi

Wenn es dir gelingt..

..einfach zu beobachten, was du bist und flexibel bleibst, wirst du feststellen, daß du unbegrenzt weit gehen kannst.

- Die Computer sind sehr gelehrt. Gelehrsamkeit hat nicht das geringste mit Intelligenz zu tun.

- Die Größe der Freiheit, der wahren Freiheit, ihre Würde, ihre Schönheit liegen in einem selber, wenn man in vollkommener Ordnung lebt. Und diese Ordnung entsteht nur dadurch, daß wir uns selber Licht sind.

- Der Geist, der ein Problem verstehen will, darf sich nicht mit dem Problem selbst befassen, sondern damit, wie sein eigener Mechanismus der Urteilsbildung funktioniert.

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Jiddu Krishnamurti findest du hier:  >>> Klick-Klick <<<

Die Kuh & die Nachtigall

An einem milden Frühlingstag spazierte Mulla Nasruddin einmal auf einer Wiese und gelangte zu einem Gatter, in dem eine Kuh eingepfercht war, über ihm aber flog eine Nachtigall.
Er sinnierte nun darüber, wie hart und ungerecht es doch oft auf der Welt zuginge. Die große Kuh, urteilte er, müsse sich mit einem so engen Raum begnügen, während der kleinen Nachtigall der ganze unermessliche Weltenraum zur Verfügung stünde.
Da ließ die Nachtigall etwas fallen, das genau die Nase des Philosophen traf. Erschreckt nahm er sein Taschentuch, wischte die unerbetene Spende ab und dachte bei sich: „Nein, es scheint doch alles gerecht zuzugehen. Denn bedenke, Mulla, wenn das jetzt die Kuh gewesen wäre?“

Wohin kann ein Liebender gehen außer ins Land seines Geliebten?

"Wohin kann ein Liebender gehen außer ins Land seines Geliebten? Und welcher Sucher fände Ruhe fern der Sehnsucht seines Herzens? Für den aufrichtig Liebenden ist Vereinigung Leben und Trennung Tod. Seine Brust kennt keine Geduld, sein Herz keinen Frieden. Tausend Leben gäbe er hin, um zur Wohnstatt seines Geliebten zu gelangen." * Bahá'u'lláh, Verborgene Worte, pers. 4



Das Leben

Das Leben des Menschen sollte wie eine Flamme sein. Es muss alle erwärmen, mit denen man in Berührung kommt.

*Abdu'l-Bahá 1844-1921

Der Falter sprach zur Kerze



Der Falter sprach zur Kerze: "Wirst du wohl meine Geliebte sein ?" Sie sprach: " Wenn du qualvoll von mir verzehrt worden bist! Geh mitten ins Feuer hinein und verbrenne ganz und gar, wenn du in meinem Schoß sein willst!"

* Fariduddin Attar

Gott ist in allen Menschen

Gott ist
in allen Menschen,
aber alle Menschen
sind nicht in Gott:
darum leiden sie.

Ramakrishna  (1836 – 1886)

Die sieben Hauptprivilegien (*Zohar)

1. Der Mensch schaut den „König“ von Angesicht zu Angesicht ohne zu sterben und pflegt vertrauten Umgang mit den sieben Genien, die über die gesamte himmlische Armee das Kommando haben.

2. Er steht über allen Leiden und Ängsten.

3. Er regiert mit allen Himmeln und alle Höllen dienen ihm.

4.Weder kann ihn Unglück überraschen, noch können ihn Katastrophen übermannen, noch kann er durch seine Feinde besiegt werden.

5. Er kennt den Grund der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

6. Er entscheidet über seine Gesundheit und sein Leben und kann ebenso das der anderen Menschen beeinflussen.

7. Er besitzt das Geheimnis der Auferstehung von den Toten und den Schlüssel zur Unsterblichkeit, er besitzt das Geheimnis zur Befreiung vom "Engel des Todes"