Es steht geschrieben..

Es steht geschrieben, "man lernt nur, was das Herz verlangt". Wir müssen die Buchstellen finden, wohin uns unser Herz führt. Man liest das Buch durch und plötzlich bekommt man die Reaktion auf etwas, das man liest, diese Stellen sind sehr wichtig und man muss sie markieren. In einer anderen Situation, zu einer anderen Zeit werde ich etwas anderes sehen, aber jedes Mal werde ich auf diese Weise sehen, wie ich mich ändere - weiterkomme. Paragraphen, Ausdrücke, die zuvor völlig unverständlich waren, die mich darüber wundern ließen wie jemand dies schreiben kann, weil das nur Platz wegnimmt, werden plötzlich als etwas mit einer solchen inneren Tiefe und Licht darin gesehen. Dieses Licht bringt mich zu solch einer Tiefe, solch einer Realität, von der ich nicht glaubte, dass sie in Wirklichkeit existieren würde.

(aus: "Handbuch der Absichten")
(Link: http://www.kabbalah.info/handbuch-der-absichten)

Suchst du mich?


»Suchst du mich?
Ich sitze neben dir.
Meine Schulter an deiner.
Du wirst mich nicht in den Stupas,
nicht in einem indischen Tempel,
noch in Synagogen,
noch in Kathedralen finden.
Nicht in den Massen, nicht in Kirtans,
nicht in Beinwickeln um deinen eigenen Hals
und nicht durch das Essen von nichts anderem als Gemüse.
Wenn du mich wirklich suchst, dann kannst du mich immer sehen
 - du findest mich in dem kleinsten Haus der Zeit. 
Was ist Gott ? Er ist der Atem innerhalb des Atems.«

*Kabir  


Nur Mut!

Nur Mut! Horch, was die aufgehende Sonne mit ihren ersten Strahlen der Erde jeden Morgen zu sagen hat! Sie lehrt uns Hoffnung, es ist eine tröstliche Botschaft.

Wenn du weinst, wenn du leidest und zitterst, wenn du es nicht wagst, ein Ende deiner Leiden abzusehen, einen Ausweg aus deinen Qualen zu erhoffen, schau her: Nach jeder Nacht graut der Morgen, und der Tag bricht an, wenn die Dunkelheit am größten ist, kein Nebel, den die Sonnen nicht vetreibt, keine Wolke, die sie nicht vergoldet, keine Träne, die sie nicht eines Tages trocknet, ihr Siegesbogen leuchtet nach jedem Sturm, kein Schnee, den sie nicht schmilzt, kein Winter, den sie nicht in strahlenden Frühling verwandelt.

*Mira Alfassa

Mein Herz ist ein Baum...

Mein Herz ist ein Baum,
beladen mit Früchten,
die ich pflücke,
um sie zu verschenken.

*Kahlil Gibran

 

No homes for the idle

There was once a king who was kind, pious and self-giving in every way. He felt miserable that while he was the king, there were many, many homeless people in his kingdom.

So he said to his prime minister, "You must bring all the homeless people here to the court and I will see what I can offer them. I will definitely give each one a house in which to live. Each one will receive a house at the very least." The prime minister went from village to village making the announcement, and on the appointed day countless homeless people came. When the king saw the long queue, he said, "How can I give so many people houses? O God, You gave me the heart to be of help to the poor people, but You have not given me the capacity. I made a promise and I want to keep my promise, but where is my capacity? I was so moved by the plight of these homeless people, but I never imagined that there were so many of them in my kingdom. What shall I do? I am unable to give them all shelter." The king felt very, very sad that he was not able to keep his promise.

Then the prime minister said, "Oh, no, no! You can still do it." The king asked, "How?" The prime minister said, "I will solve your problem." "If you can solve my problem," said the king, "I shall remain eternally grateful to you." The prime minister said, "O King, listen to my plan. As you know, when you own a house, you have to do jobs around the house. If you have a house, you cannot be all the time sleeping. You have to do some housework, or you have to go out to buy food or things to furnish the rooms. Everybody has to do some work in order to live in a house. So the best thing is to ask each homeless person to do a small amount of work. I will tell them that in the very near future, each one will get a house from you. Just outside the palace is a very small hill. Those who want a house should only go up the hill and come down. That is all. And you will be thrilled to see how many people are eager to have houses." The king was very pleased with the prime minister's proposal. Again, he was feeling miserable at the same time. If all of them climbed up the hill, then he still would not be able to fulfil his promise. The prime minister made a general announcement explaining the situation to the homeless citizens. Then he said, "Now all of you go." Alas, only ten or twenty people remained to climb up the hill. The rest all left. The king was simply shocked. He could not understand why so many people had disappeared. The prime minister said, "O King, those vagabonds do not need a home. They are wallowing in the pleasures of idleness. Only the ten or twenty individuals who have remained behind really want to live inside a home. They will do the needful." The king was quite satisfied and convinced. He gave each of the people who had remained a large home. This was how the wise prime minister solved the problem. The other homeless people wanted the houses, but they did not want to do anything to earn them. Very few needed houses and deserved them. They were the ones who went and climbed up the hill. In life, if you need something, you also have to deserve it. If you do nothing to deserve it, if you feel that something will come to you out of the blue, you will not value that thing when you get it. If we want to receive something from God, then we have to be fully prepared. We have to feel that it is our bounden duty to take care of that thing.

*Sri Chinmoy

source: www.srichinmoylibrary.com/lts-104 

Zitate & Aphorismen von Paul Ferrini

"Manchmal schlägt dir das Leben plötzlich ein Tür vor der Nase zu und du begreifst nicht, warum. Erst wenn sich die richtige Tür öffnet, erkennst du, weshalb die falsche geschlossen wurde."

"Dein Versuch, Liebe außerhalb von dir zu finden, ist immer zum Scheitern verurteilt, weil du von keinem anderen empfangen kannst, was du dir selbst nicht geben konntest."

"Deine wichtigsten Lektionen sind die, gegen die du dich am meisten sträubst."

"Du bist derjenige, der den Schlüssel zum Paradies in der Hand hält. Wenn du wahrhaftig Liebe schenkst, kann nichts Geringeres zu dir zurückkehren."

"Solange du Kontrolle ausüben musst, kann dir Gott nicht helfen."

"Wenn du deinen Fehler erkennst, hast du bereits begonnen, ihn zu korrigieren."

"Liebe beginnt in dem Augenblick, wo du dich entschließt, dich nicht gekränkt zu fühlen."

"Alles ist Gott, auch das, was ohne ihn auszukommen versucht."

"Führung erhältst du von Moment zu Moment. Um den nächsten Schritt zu tun, musst du das endgültige Ziel nicht kennen."

"Nur wenn du andere in dein Herz hinein lässt, kannst du sie auch freilassen."

"Eine furchtsame Einstellung zum Leben führt zu defensivem, kontrolierendem Verhalten, das die Liebe und Fülle von dir fern hält."

"Das was du liebst, gedeiht. Es blüht auf. Es bekommt Wurzeln und Flügel."




Gleichgewicht

Einigkeit ist die Bedingung für Stabilität und für jede konstruktive Tätigkeit. Sobald ihr spürt, wie sich ein gewisser Zustand des Schwankens, der Zerstreutheit in euch einstellt, haltet inne, sammelt euch und versucht, jenes einzigartige Zentrum eurer selbst, euer höheres Ich, zu erreichen. Um dieses Zentrum herum werden sich alle Ströme, die euch durchlaufen, harmonisch anordnen, und ihr werdet, wie auch immer die äußere Situation sein mag, spüren, dass sich in euch ein Gleichgewicht einstellt, welches durch keinen Schock mehr verloren gehen kann.

Nichts ist wichtiger für euer physisches und psychisches Leben als das Gleichgewicht. Gleichzeitig ist nichts schwieriger zu realisieren als das Gleichgewicht. In Wirklichkeit braucht es so wenig, um das Gleichgewicht zu verlieren und hinzufallen! Das Gleichgewicht ist der Sieg über die entgegengesetzten Kräfte in jedem Augenblick, deswegen ist es immer bedroht. Man muss lernen, diese entgegengesetzten Kräfte zu beherrschen und um sie zu beherrschen, muss man klar sehen, aufmerksam und entschlossen sein.

*Omraam Mikhael Aivanhov

Das Handeln des Menschen

Das Handeln des Menschen ist voller Schwierigkeiten und Verworrenheiten: es ist voller Dickicht und Wirrnis wie ein Wald, in den nur einige mehr oder minder dunkle Pfade hinein-, aber nicht hin- durchführen. Diese ganze Schwierigkeit und Verworrenheit entsteht aus der einzigen Tatsache, daß der Mensch in die Unwissenheit seiner mentalen, vitalen und körperlichen Natur eingekerkert leben muß. Einerseits steht er unter dem Zwang ihrer Eigenschaften. Andererseits wird er in seinem Willen von einem Verantwortungsgefühl angefochten, weil etwas in ihm fühlt, daß er eine Seele ist, die etwas sein sollte, was sie jetzt überhaupt noch nicht oder nur in sehr geringem Maße ist: Herr und Herrscher über ihre Natur. Unter diesen Umständen müssen darum alle seine Lebensordnungen, alle seine Dharmas, unvollkommen, vorübergehend und provisorisch, bestenfalls nur teilweise richtig oder wahr sein. Seine Unvollkommenheiten können nur dann aufhören, wenn er sich selbst erkennt: wenn er die wahre Natur der Welt versteht, in der er lebt: vor allem, wenn er den Ewigen erkennt, aus dem er herkommt, in dem und durch den er existiert.

*Sri Aurobindo („Essays über die Gita“)

ALLES kommt um uns voranschreiten zu lassen..

Oh, jetzt weiß das ganze Wesen – der Körper hat es deutlich begriffen –, daß ALLES kommt, um einen so schnell wie möglich voranschreiten zu lassen: die Hindernisse, die Widersprüche, die Verständnislosigkeit, überflüssige Tätigkeiten, alles, alles geschieht, um uns voranschreiten zu lassen; um einen Punkt zu berühren, einen anderen und noch einen anderen... und uns so schnell wie möglich einen Fortschritt erzielen läßt. Wie soll sich diese Materie sonst ändern, wenn wir uns nicht mit ihr befassen?

Es ist völlig offensichtlich, daß alle Einwände, alle Widersprüche lediglich von einem oberflächlichen Mental herrühren, das nur den Anschein der Dinge sieht. Genau vor dem muß das Bewußtsein auf der Hut sein: es darf sich nicht durch diese Dinge täuschen lassen, es muß klar sehen können, daß dies rein äußerlich und oberflächlich ist und daß dahinter alles, was geschieht, einem möglichst schnellen Marsch zur Transformation dient.

*Mira Alfassa

Alle Dinge sind verbunden

Alle Dinge nah und fern sind durch eine unvergängliche Kraft heimlich miteinander verbunden, so dass du keine Blume berühren kannst, ohne dass dadurch ein Stern bewegt wird.

*Francis Thompson (1859 – 1907)

Trainiere Deinen Egoismus, Dir wie ein Zirkuslöwe zu gehorchen. *Rav M. Laitman

Trainiere Deinen Egoismus, Dir wie ein Zirkuslöwe zu gehorchen. Damit man in die spirituelle Welt gelangen kann, muss man eine Einschränkung seiner egoistischen Verlangen durchführen, die Eigenschaft des Empfangens muss vollkommen mit der Eigenschaft des Schenkens vereinigt werden und sich ihrer Kraft unterwerfen...

*Rav M. Laitman

source:   www.laitman.de/trainiere-deinen-egoismus

DER ADLER IM HÜHNERHOF


Ein Mann fand ein Adlerei und legte es in das Nest einer gewöhnlichen Henne. Der kleine Adler schlüpfte mit den Küken aus und wuchs zusammen mit ihnen auf. Sein ganzes Leben lang benahm sich der Adler wie die Küken, weil er dachte, er sei ein Küken aus dem Hinterhof. Er kratzte in der Erde nach Würmern und Insekten. Er gluckste und gackerte. Und ab und zu hob er seine Flügel und flog ein Stück genau wie die Küken. Er lebte ein zufriedenes Leben. Doch eines Tages sah er einen herrlichen Vogel hoch über sich im wolkenlosen Himmel. Anmutig und hoheitsvoll schwebte dieser durch die heftigen Windströmungen, fast ohne mit seinen kräftigen goldenen Flügeln zu schlagen. Der junge Adler blickte ehrfürchtig empor. „Wer ist das?" fragte er seinen Nachbarn. „Das ist der Adler, der König der Vögel", sagte der Nachbar. „Aber rege dich nicht auf. Du und ich, wir sind von anderer Art." Der junge Adler aber wandte erneut den Blick nach oben. Eine seltsame Erregung befiel ihn. Zuerst ganz zaghaft, dann immer aufgeregter und stärker begann er mit seinen Flügeln zu schlagen - und dann passierte es: mit einem markerschütternden Schrei erhob er sich in die Luft und schwebte davon. Er ward auf dem Hühnerhof nie mehr gesehen.

Katha Upanishade


Arise! Awake! 
Realise and achieve the Highest with the help of the illumining,  guiding and fulfilling Masters. The path is as sharp as the edge of a razor,  difficult to cross, hard to tread - so declare the wise sages. 

*Katha Upanishade

Sorgen - Schwierigkeiten - Lösungen

Normalerweise bringt jeder Tag auch Sorgen mit sich, aber selbst wenn ihr euch in großen Schwierigkeiten und gefährlichen Situationen befindet, strengt euch an, damit ihr euch nicht durcheinanderbringen lasst. Reagiert, verbindet euch mit der göttlichen Vorsehung und bittet sie, euch Licht zu schicken. Dank diesem Licht könnt ihr klarer sehen und Ruhe in euer Herz und euren Kopf bringen. Nur unter diesen Bedingungen findet ihr gute Lösungen. Alle Ängste und Hindernisse, vor welche die menschliche Seele gestellt wird, lassen sich in den zwei Worten Angst und Finsternis zusammenfassen, und man muss alles tun, um sie zu überwinden. Es gibt nur eine legitime und willkommene Angst, die man in sich zulassen darf: die Befürchtung, die Göttliche Ordnung zu stören. Wer Angst vor Armut, vor Fehlschlägen, vor der öffentlichen Meinung, vor dem Sterben, vor Krankheiten oder Unfällen hat, ist noch kein geistiger Schüler. Der Schüler hat nur eine Angst: eine falsche Note innerhalb der universellen Harmonie zu sein.

*Omraam Mikhael Aivanhov

Der Wintertag

„An einem Wintertag ging ein religiöser und extrem armer Jude die Straßen entlang und bettelte. Er hätte viele Jobs haben können, aber der Zar hatte verboten, Juden anzustellen. Wie oft stieß er auf Unverständnis, wie oft gingen die Menschen bei ihm vorbei, ohne ihn eines Blicks zu würdigen! Plötzlich rutschte er aus, fiel und brach sich ein Bein. Die Passanten eilten sofort zu Hilfe und brachten ihn ins Spital. Die Nachricht von dem unglücklichen alten Mann hatte schnell die Runde gemacht, und die Menschen hatten Kleidung, Essen und auch etwas Geld gesammelt und ins Krankenhaus geschickt. An dem Abend schrieb der alte Mann an seine Frau: „Gott im Himmel war sehr gut zu mir. Heute, in seiner unendlichen Güte, hat er mein Bein gebrochen!“

Link: azmuto.blogspot.de/kurzgeschichten

Let everything else go

Let everything else go,
Let everything else go.
Always hold fast to Truth
For your very existence-life.

*Sri Chinmoy

Die Motive

Die Motive des Eigennutzes
sind Schleier auf deinem Auge,
sie verhüllen die Sicht.

*Rumi

Wir schwimmen im Ego wie im Wasser, und wir sehen unsere Realität nur durch unseren Egoismus.

Frage: Könnte es sein, dass Menschen, die die Höhere Welt erreichen, einfach in einer anderen Illusion leben, die ihnen als Realität erscheint?

Meine Antwort: Nein, Menschen, die die Höhere Welt erreichen, treten aus ihrem Zustand aus, und beginnen, die Welt außerhalb von sich zu empfinden. Dies ist eine Welt, die nicht durch ihre gewöhnlichen Sinne wahrgenommen und durch persönliche Eigenschaften verdreht wird.

Deshalb ist das keine Illusion, sondern die echte Wahrnehmung der Wirklichkeit, die tatsächlich außerhalb unserer egoistischen Wahrnehmung existiert. Die Kabbalisten sagen, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens darin besteht, was uns drängt, nach oben aufzusteigen, und dass wir dann bei korrekter Anwendung die Methode zum Aufstieg in die Höhere Welt finden werden. Dann werden wir unsere Realität von der Seite betrachten. Wir schwimmen im Ego wie im Wasser, und wir sehen unsere Realität nur durch unseren Egoismus. Der Mensch ist lediglich ein Wahrnehmungsorgan von dem, was um ihn herum existiert.

Die Welt ist so angeordnet, dass man in der Lage ist, darin für eine gewisse Zeitspanne zu existieren und dann vom gegenwärtigen Zustand zum nächsten zu gehen, zur höheren Realität, die unabhängig vom menschlichen Ego ist. Indem man sein Ego neutralisiert, beginnt man, aus sich selbst auszutreten und vollkommen objektiv zu werden. Dann gibt es keine Begrenzungen mehr von Zeit, Bewegung und Raum.

*Rav M. Laitman

source: http://www.laitman.de

Güte und Großzügigkeit

Wer wirklich ein hohes Ideal der Gerechtigkeit, der Güte und Großzügigkeit hat, erhält innerlich Mitteilungen über den Weg, dem er folgen soll. Selbst wenn er nicht von Anfang an die richtige Richtung genommen hat, wird er rechtzeitig angehalten, damit er umkehren und den guten Weg einschlagen kann.

*Omraam Mikhael Aivanhov

source: https://prosveta.de/tagesgedanken/

 

Bringe Licht in die Welt..


Die Goldene Flöte



Ein Meer voller Frieden, Freude und Licht 
jenseits meiner Reichweite – das ist Gewiß. 
Die sturmtosende schluchzende Nacht 
Findet Raum in mir zu wüten und zu brausen. 
Laut schreie ich, doch ganz vergebens - 
Ich hilflos, die Erde ungnädig! 
Welch Seele, in ihrer Macht, kann meine Schmerzen teilen? 
Ich finde nur den pfeil desTodes. 
Ein Floß bin ich auf dem Meer der Zeit, 
Meine Ruder fortgespült. 
Wie kann ich hoffen, jene Breiten zu erreichen, 
Da Gottes ewiger Tag erstrahlt?
Doch lausch! Ich höre Sie - deine goldene Flöte, 
Ihre Klänge tragen den Gipfel herab zu mir. 
Gerettet bin ich nun O Absoluter! 
Entschwunden der Tod! 
Entschwunden das grollende Angesicht der Nacht!

*Sri Chinmoy  
(aus: "My Flute")


„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen." - A. Einstein


Konzentriere dich auf das, was du sein möchtest

Damit du nicht durch deine eigenen Schwächen entmutigt wirst, gibt dir das Dhammapada dies tröstliche Bild: Die allerreinste Lilie kann einem Haufen Mist am Wegesrand entsprießen. Das heißt es gibt nichts, das so verdorben wäre, daß aus ihm nicht die reinste Verwirklichung hervorgehen könnte. Wie auch immer die Vergangenheit gewesen sein mag, wie auch immer die begangenen Fehler, wie auch immer die Unwissenheit, in der man gelebt haben mag, tief in uns selbst tragen wir die allerhöchste Reinheit, die sich in eine wunderbare Verwirklichung umzusetzen vermag. Das Wichtigste ist, daran zu denken, sich darauf zu konzentrieren und sich nicht mit all den Schwierigkeiten und Hürden und Hindernissen zu befassen. Konzentriere dich ausschließlich auf das, was du sein möchtest, vergiß so vollständig wie möglich, was du nicht sein möchtest.

*Mira Alfassa

In diesem Leben und darüber hinaus unendlich glücklich Sein

Frage auf Facebook: Ich bin ein ganz normaler Mensch, der nur für sich selbst empfangen will. Was bedeutet, empfangen um zu geben?

Meine Antwort: In der Tat, ein normaler Mensch empfängt für sich selbst. Aber es gibt die Wissenschaft der Kabbala, die sagt, dass das Empfangen für sich selbst auf Grund der Evolution in dieser Welt nicht mehr ausreicht oder Funktioniert. Heute befindet sich die Welt in so einem Zustand, in dem das Empfangen für sich selbst einfach nicht mehr möglich ist; es wird alles runder, wir sinken auf die tierische Stufe ab und damit berauben wir uns selbst. Wir können keinen Sinn im Leben erreichen, sehen keinen Ausweg aus unserer animalischen Existenz, erfinden irgendwelche technologischen „Spielzeuge“, Mode und alles Mögliche, um irgendwie unsere Existenz zu füllen, die eigentlich absolut leer ist.

Wenn wir die richtige Berechnung machen, wie viel Freude und Genuss wir im Leben bekommen haben und im Vergleich dazu sehen, wie viel Kraft, Energie, Leiden und Anstrengungen wir investiert haben, dann wäre es tatsächlich einfacher gewesen, gar nicht zu leben. Das ist allen klar, und nur unsere primitive Angst vor dem Sterben hält uns zurück. Wir müssen verstehen, dass es im Leben vollkommen andere Berechnungen gibt; es ist nicht das Ziel, gegen unseren Willen zu existieren. Denn wenn wir für uns den Sinn des Lebens offenbaren, werden wir sehen, dass wir in diesem Leben und darüber hinaus unendlich glücklich sein können.

Und die Methode, wie man dieses Glück erreichen kann, heißt „die Wissenschaft der Kabbala“. Sie zeigt, wie man zu einem wahrhaftigen Genuss kommt, nicht nur in diesem vergänglichen Leben, so lange unser Körper existiert, sondern auch darüber hinaus, in dem wir das ewige Leben erlangen, während wir noch in dieser Welt leben. Und dies ist die Bedeutung von empfangen, um zu geben. Wenn man die Stufe des Gebens erlangt, existiert man in dem Zustand weiterhin außerhalb des Körpers.

*Von der TV-Sendung „News mit Michael Laitman“ 2016.11.09

source: http://www.laitman.de/

 

Es gibt einen bestimmten Weg, die Verwirklichung zu beschleunigen, und dieser Weg ist bewusstes Streben. Mein Leben der Strebsamkeit schenkt mir alle Geheimnisse des Höchsten.*Sri Chinmoy

"Was wir brauchen ist inneres Streben, die Suche nach der Wahrheit, und sonst nichts. Wenn wir diesen inneren Schrei nach Wahrheit besitzen, brauchen wir nichts anderes."

"So wie ein Kind schreit, wirst auch du im Herzen einen Schrei verspüren. In dir ist ein Kind, das Tränen vergießt. Es weint, weil es über sich hinauszuwachsen wünscht."

"Strebsamkeit ist ein glühendes Feuer, das auf geheime und heilige Weise unser Bewusstsein erhebt und uns schließlich befreit."

*Sri Chinmoy

Zwei Kräfte

„Zwei Kräfte sind es, die allein in ihrem Zusammenspiel das große und schwierige Werk vollbringen können, die das Ziel unserer Anstrengungen ist; eine beharrliche und unbeirrbar strebende Sehnsucht, die von unten ruft, und eine höchste Gnade von oben, die antwortet“

*Sri Aurobindo

Die Sprache der Zweige

“Der Mond hilft dabei, die Freude in unserem Leben zu vergrößern.”(*Sri Chinmoy)

"Wenn du mit dem Freund die Stufe von Lächeln und Küssen erreicht hast,dann zähle sein Gift als Honig und seine Dornen als Blume." (*Hakim Sanai)

"Die gesamte Schöpfung ist ein Gleichnis" (*Koran)

"Gott wird Gestalt annehmen, während die weisen Männer reden und schlafen." (*Sri Aurobindo)

"Ich starb als Stein, wurde als Pflanze geboren. Ich starb als Pflanze und wurde Tier. Ich starb als Tier, als Mensch wurd' ich erkoren, jetzt bin ich hier." (*Rumi)

"Der spirituelle Weg bringt den Körper zum Scheitern
und danach läßt er ihn wieder gesunden." (*Rumi)

"Moses und Pharao liegen in deinem eigenen Wesen: Du musst diese beiden Gegner in dir selbst suchen." ["Moses and Pharaoh are in your own being: You have to search for these two opponents in yourself."] *Rumi
 




Bedingungen des Erfolgs

Alle Bedingungen für unseren Erfolg und unser Glück sind da, aber oft wollen wir dies nicht anerkennen. Warum? Weil die Ereignisse sich uns anders darstellen, als wir erwartet oder uns vorgestellt hatten. Aber wenn das, was wir erwarten, sich so verwirklichen würde wie wir es wünschen, wären wir vielleicht größeren Komplikationen und Enttäuschungen ausgesetzt. Habt ihr daran gedacht? Die göttliche Weisheit erfüllt unsere Bitten. Aber sie tut es durch Ereignisse, die wir nicht verstehen. Wir sind noch nicht genügend hellsichtig, um die Zeichen zu interpretieren, die uns den Grund für diese Ereignisse enthüllen würden, für Begegnungen, die wir machen oder die Gegenwart bestimmter Personen in unserer Umgebung. Eines Tages werden wir sie sicher verstehen. Unterdessen sollen wir dem Himmel vertrauen, der alles für unsere Entwicklung vorgesehen hat.

*Omraam Mikhael Aivanhov

Augen naß voller Tränen

Erschöpfung ist Liebe und zwei Augen naß voller Tränen. Der Schöpfer aller Universen sprach, "Ich bin mit dem, der Geduld hat." Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens. Tief in dir nagt der Zweifel, darum wenden sich die Dinge nicht zum Guten. Löse diesen Zweifel vollständig auf. Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens. Es gibt sie, die wunderbare Welt des vom ewigen Licht erfüllt seins. Der Weise in dir, das Licht, ist der einzige Vertraute in dieser Welt. Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens.

*Rumi


Meister & Schüler :-)

Erleuchtete Liebes-Kraft

Wir gehorchen unserem Inneren Piloten, nicht weil er all-mächtig ist, noch, weil wir fürchten, Er könne uns bestrafen, wenn wir Ihm nicht gehorchen. Nein, unsere Erkenntnis ist eine andere. Unsere erleuchtete Liebes-Kraft will mit Seiner unendlichen Liebe und Seinem unendlichen Licht eins sein. Wir gehorchen Ihm, weil Er reine Liebe ist.

Aus spiritueller Sicht ist Gehorsam unsere Selbst-Hingabe an das erleuchtete Bewusstsein. 

Selbstdisziplin führt uns zur Selbst-Entdeckung, die Gott-Entdeckung ist. Auf Gott-Entdeckung folgt Gott-Enthüllung und auf Gott-Enthüllung folgt Gott-Manifestation.Wir zögern im Leben, wenn wir dem inneren Führer nicht gehorchen. Wir zögern im Leben, wenn wir unser inneres Sein nicht mit Gebet und Meditation nähren. Wann zögern wir? Wir zögern, wenn wir im Verstandeszimmer statt im Herzenszimmer leben. Wenn wir uns im Verstandeszimmer aufhalten, sehen wir einen Tiger vor uns, einen Löwen hinter uns und andere Raubtiere um uns herum. Wir zögern auch, wenn wir - bewusst oder unbewusst - der Dunkelheit die Hand reichen. Wenn wir dem Prinzen der Dunkelheit unsere innere Tür öffnen, zögern wir unaufhörlich. Wenn wir jedoch dem Inneren Piloten gehorchen, sind wir stets fröhlich.

*Sri Chinmoy

source: www.srichinmoy.org/deutsch/innerer-gehorsam

Ein Yogi..

"Ein wirklicher Yogi ist derjenige,
dessen Leben eine einzige lange Offenbarung
seines inneren Strebens ist."

*Sri Chinmoy


Die Sterne

"Die Sterne sagen: 
Ich entzünde mein kleines Licht.
Ob das Dunkel schwindet,
das frag mich nicht."

*

"Hört keiner deinen Ruf, 
so geh dennoch allein. 
Und wagen sie es nicht, 
bei stürmischer Nacht hochzuhalten ein Licht, 
dann entzünde du trotz Schmerz dein Herz 
und werde zum Lichtfeuer."


*Rabindranath Tagore (1861 - 1941)


Die Sprache des Herzens

Nichtstun bedeutet zu lernen offenen Raum zuzulassen.

Nichtstun scheint ja das Leichteste zu sein. Man könnte doch einfach aufhören zu tun. Aber jeder, der schon einmal versucht hat wirklich NICHTS zu tun und einfach DA zu sein, weiß, was für eine Herausforderung es ist. Die meisten von uns haben nicht gelernt ohne Beschäftigung zu sein. Selbst diejenigen von uns, die mit Meditationspraxis vertraut sind, können mit der Offenheit des ungeplanten, ungestalteten Lebens manchmal nicht gut umgehen. Wir alle kennen es, wenn wir uns von allem Möglichen und Unmöglichen ablenken lassen, ohne genau zu wissen, was wir eigentlich gerade zu vermeiden suchen. Einfach ’da sein ohne Beschäftigung’ - es erfordert kriegerhaften Mut sich darauf einzulassen.

Quelle: http://doingnothing.de

Das physische Bewusstsein

Das physische Bewusstsein will die Befriedigung des Ego, »Selbsterfüllung«, Anerkennung, die Gewährung seiner Wünsche. Die menschliche Natur ist in ihrem ganzen Stoff mit dem Faden des Ego durchzogen...Selbst wenn man sich von ihm befreien will, steht es wie ein Schatten vor allen Gedanken und Taten oder könnte hinter ihnen stehen. Dies zu erkennen, ist der erste Schritt; die Falschheit und Absurdität der Ego-Regungen zu unterscheiden, ist der zweite; und sie in jedem Augenblick zu entmutigen, ist der dritte. Doch nur dann ist es ganz und gar möglich, wenn man den Einen in allem und ebenso überall sieht, erfährt und lebt.

*Sri Aurobindo

Alte Chinesische Weisheiten aus: "So sprach der Meister"



"Ein großer Mensch ist der, der sein Kinderherz nicht verloren hat."

"Es ist wie eine Krankheit der Menschen, daß sie ihre eigenen Fehler vernachlässigen, dafür aber auf den Feldern anderer nach Unkraut suchen."

"Das ist es, was der Himmel wünscht: Wer Kraft hat, soll anderen helfen; wer Weisheit besitzt, andere lehren; wer Reichtum erwirbt, ihn mit anderen teilen."

"Der Grund, warum ich jene, die sich an einen einseitigen Standpunkt klammern, verabscheue, liegt darin, daß sie dem Rechten Weg die Weite stehlen: sie halten einzig und allein ihr eigenes Wissen hoch und verwerfen damit hundert andere Gesichtspunkte."



Ich liebe

Ich liebe meine
irdischen Freunde
als Gefährten
der Ewigkeit.

*Mechthild von Magdeburg 
(1210 - 1283)

Der Weltgeist..

Der Weltgeist will nicht fesseln uns
und engen,
er will uns Stufe um Stufe
heben, weiten.

 *Hermann Hesse

Geburt des neuen jahres

Möge die geburt des neuen jahres eine neue geburt für unser bewusstsein werden. Lassen wir die vergangenheit weit hinter uns und eilen wir einer hellen zukunft entgegen.

*Mira Alfassa