Das spirituelle Leben ist das wirkliche Leben; der Rest ist Einbildung und Täuschung. *Peace Pilgrim (Mildred Lisette Norman) (1908 – 1981)

Das ist der Zustand des gewöhnlichen Menschen: Er lebt in einer Art Traumzustand. Der Mystiker ist ein Mensch, der erwacht ist. Das Amüsante daran ist, dass der gewöhnliche Mensch den Mystiker einen Träumer nennen wird, obwohl in Wirklichkeit er selbst der Träumende ist.  

*Hazrat Inayat Khan (1882–1927)

Grundlage...

video

Wenn..

Wenn der Tod kommt und mir zuflüstert:
„Deine Zeit ist zu Ende“,
dann will ich zu ihm sagen können:
„Ich habe in der Liebe gelebt, und nicht nur in der Zeit.“

Wenn er fragt: „Werden deine Lieder Bestand haben?“,
werde ich antworten:
„Das vermag ich nicht zu sagen,
aber ich weiß,
dass ich oft meine Ewigkeit fand,
wenn ich gesungen habe.“

*Rabindranath Tagore  (1861 – 1941)

unerschütterlich

Ein Schüler vertraute unerschütterlich auf die Kraft seines Guru. So schritt er über das Wasser eines Flusses, indem er lediglich den Namen seines Lehrers vor sich hersprach. Jener war Zeuge und dachte: So etwas! Besitzt mein Name schon diese Macht, welche Größe und Macht besitze dann erst ich? Daher begab er sich am nächsten Tag selbst zur Überquerung des Flusses. Er tat den ersten Schritt weg vom Ufer, indem er vor sich hersagte: "Ich, ich, ich." Doch kaum hatte er das Wasser betreten, ging er auch schon unter und ertrank.

*Sri Ramakrishna


I am at a loss when I see my aspiration sleeping and snoring. *Sri Chinmoy

 Ich bin ratlos,
 wenn ich sehe
dass meine Strebsamkeit  
Schläft und Schnarcht.

*Sri Chinmoy

score:
www.srichinmoysongs.com/7239

Zu beten, bedeutet das eigene Herz anzuflehen, sich zu entflammen.

 Link: www.laitman.de/herz-entflammen

Das, was uns trennt...

Das, was uns trennt - zerstöre es Herr!
Das, was uns bindet - zerstöre es Herr!
Das, was uns vor einander fliehen lässt -
zerstöre es Herr!
Das, was uns Hassen lässt - zerstöre es Herr!
Das, was uns Hochmut beschert - zerstöre es Herr!
Das, was die Wahrheit verkehrt - zerstöre es Herr!
Das, was uns von Dir trennt - zerstöre es Herr!

Das, was uns vereint - O erschaffe es Herr!
Das, was uns befreit - O erschaffe es Herr!
Das Herz, das nach Vollkommenheit schreit -
O erschaffe es Herr!
Das, was uns trunken macht vor Liebe -
O erschaffe es Herr!
Das, was uns einander näher bringt im kriege -
O erschaffe es Herr!
Das, was in den Tiefen des Herzens singt -
O erschaffe es Herr!
Das, was Demut und Dankbarkeit bringt -
O erschaffe es Herr!
Das, was in ewigem Frieden schwingt -
O erschaffe es Herr!
Das, was uns zu Dir bringt - O erschaffe es Herr!
Das Lied, das die Seele singt - O erschaffe es Herr!
Das Licht, das die Dunkelheit bezwingt -
O erschaffe es Herr!

*Azmuto 


Ich möchte..

Ich möchte, daß ein jeder von uns dahin gelangt, wo er den inneren Gott wahrnehmen kann, der auch im verdorbensten menschen wohnt. Statt diesen zu verdammen, sollten wir sagen: "Steige auf, du strahlendes Wesen, das für immer rein ist und weder geburt noch tod kennt, steige auf, du Allvermögendes, und offenbare deine natur!"

*Mira Alfassa

Sweet - Sweeter - Sweetest

Sweet is my Lord.
Him I have realised as the Eternal Truth.
Sweeter is my Lord.
Him I have realised as the only Doer.
Sweetest is my Lord.
Him I have realised as the Enjoyer Supreme.

*Sri Chinmoy 




Ist das Auge rein, so sieht es nichts als Reinheit. *Sanai (1080 – 1131)

"Einmal eins ist eins, nicht mehr, nicht weniger; Fehler beginnt mit Dualität; die Einheit kennt keine Fehler."

*Sanai (1080 – 1131)

mehr von Sanai: http://azmuto.blogspot.de/sanai


Spreche immer aus dem Herzen, niemals aus dem Verstand.

Deine Aufrichtigkeit und dein Mut werden auch für andere ein Beispiel sein, und wenn sie Dir zuhören, dann werden sie begeisternd ihr gewonnenes Herz offenbaren.  

*Rumi

 

I Am a Fool..

video 

I am a fool, they say.
Am I, am I a fool?
I go to my inner School;
God’s Eye my eternal Day.
To serve my Lord in His Play,
To found His Smile on earth,
My divinely human birth.
Yet I am a fool, they say.

*Sri Chinmoy 

score: 

artists: Sahadeva & friends

When..


Krishna, der göttliche Flötenspieler

"Krishna, der göttliche Flötenspieler. ist das innewohnende und alleinheitliche Göttliche und die höchste Anziehungskraft. Radha, die Psyche, die seelische Persönlichkeit, antwortet dem Ruf des höchsten Flötenspielers.
Damit es kein Gefühl der Trennung mehr gibt, muss man in sich eine vollkommene Wesenseinheit verwirklicht haben. Ist das einmal geschehen, dann kommt die Geschichte zu ihrem Ende, und es gibt nichts mehr zu erzählen. Deshalb wurde gesagt, wenn die Welt, wenn die Schöpfung völlige Wesenseinheit mit dem Göttlichen verwirklichen würde, gäbe es keine Schöpfung mehr, es wäre die Rückkehr ins Pralaya. Die Lösung ist demnach, das Ananda mitten in diesem spiel zu finden, wo man gibt und empfängt, wo man zwei zu sein scheint."

*Mira Alfassa

Die Größe des Menschen liegt nicht in dem, was er ist, sondern in dem, was er ermöglicht. *Sri Aurobindo

"Es gibt Tausende von Wegen, sich dem Göttlichen zu nähern und es zu verwirklichen. Es hat keinen großen Sinn, über diese Variationen zu diskutieren; das wichtige ist, seinem eigenen Weg gut und konsequent zu folgen."

"Spiritualität ist etwas Anderes als Rationalität. Ihr Erscheinen weist darauf hin, dass eine grössere Macht als das Denkwesen emportauchen will."

"Würde die Menschheit nur einen Schimmer davon erhaschen, was für unendliche Freuden, was für vollendete Kräfte, was für leuchtende Weiten spontanen Wissens, was für ruhige Ausdehnungen unseres Wesens auf uns warten in Regionen, die unsere tierhafte Natur noch nicht erobert hat, so würde sie alles lassen und nicht eher ruhen, als bis diese Schätze gewonnen sind. Doch der Pfad ist eng, die Tore sind schwer aufzubrechen, und Misstrauen, Angst und Zweifelsucht sind da, die Fangfühler der Natur, die unseren Fuss daran hindern sollen, sich von den gewöhnlichen Weiden abzukehren."

"Wandle Anstrengung in gleichmäßiges, freies Strömen von Seelenstärke, sei ganz und gar bewußte Kraft. Das ist dein Ziel."

"Ich habe vergessen was Laster und was Tugend ist. Ich kann nur Gott sehen, sein Spiel in der Welt und seinen Willen in der Menschheit."

*Sri Aurobindo

Wir verlangen, der "Schöpfer" (die höhere Kraft) erfüllt !

Wir vergessen, dass wir nichts tun müssen, sondern nur darum bitten, dass der Schöpfer es tut! Wir aber denken daran, wie ich mein Herz zwingen soll, sich zu öffnen, wie ich mich mit den Anderen verbinden soll, wie er sich mit mir verbinden soll… Wir sollten gar nicht daran denken! Wir stellen uns die Verbindung in unserem egoistischen Verstand vor, doch sie ist überhaupt nicht mit dem zu vergleichen, was wir denken! Das ist die Ebene der höheren Welt, es enthüllt sich uns eine neue Realität! Wir müssen nur darum bitten, nichts mehr! Wir lernen, dass alles aufgrund der Bitte geschieht. Wir erheben das Gebet, als Antwort darauf kommt das umgebende Licht und korrigiert alles, wir sind bei der Korrektur nur anwesend. Alles kommt von oben, von uns wird lediglich eine Forderung, eine Bitte, das Bestreben benötigt.

 Das Problem liegt in diesem Punkt: richten wir uns an den Schöpfer oder versuchen wir alles selbständig zu tun. Genau in diesem Punkt machen wir den Fehler und bleiben für lange Jahre darin stecken, wir sind nicht in der Lage, die Richtung auch nur ein wenig zu ändern, zu verstehen, dass es nichts außer der Forderung, dem Verlangen, der Bitte gibt! Um zu einer solchen Bitte zu kommen, müssen wir uns anstrengen, aber auch nur dafür. Wenn wir versuchen, das richtige gemeinsame System, das auf Liebe und Freundschaft basiert, aufzubauen, wird das ein langer Weg sein, der uns zum Verständnis dessen bringt, dass wir uns vom Ziel entfernen, dass wir nicht ehrlich sind, dass wir einander hassen und der Einheit nicht näher kommen. Die Kabbala muss uns zu einer sehr genauen Analyse bringen: versuche dich nicht mit dem Anderen zu verbinden, du bist dazu nicht fähig, du bist ein Egoist und er ebenfalls. Das kann nur das höhere Licht tun, es muss kommen und uns zusammenschweißen, es allein!

Wir können nur durch den Höheren, der den gesamten Raum zwischen uns ausfüllt, zueinander streben. Wenn wir danach verlangen, dass er die Leere ausfüllt, uns miteinander verbindet und für immer zwischen uns verweilt, wird das geschehen, und zwar mit einer Leichtigkeit. Die Wissenschaft der Kabbala ist dazu bestimmt, uns zu dieser richtigen Einstellung zu bringen, und wir, in unserer egoistischen Natur, laufen ständig davor weg. Lasst uns nicht vergessen, dass es „niemanden außer Ihm gibt“! Der Schöpfer führt die Handlung aus, doch damit es geschieht, müssen wir Seine Handlung durch unser Verlangen einleiten. Das wird als der „Abschluss eines Bundes“ bezeichnet, wir unterzeichnen mit dem Schöpfer ein Abkommen: wir verlangen und Er erfüllt.

Wie kleine Kinder laufen und Erwachsene hinter sich herziehen, so ziehen auch wir die höhere Kraft hinterher, damit sie die von ihr erschaffene Natur korrigiert, dann werden wir dem Schöpfer gleich sein. Wir können die Bürgschaft nicht erreichen, sie noch nicht einmal wirklich wollen. Sobald wir anfangen, von der Einheit zu sprechen, sollen wir uns an die Bedingung erinnern: „Israel, das Licht und der Schöpfer sind eins“. Ich, der Nächste und der Schöpfer zwischen uns – nur zu dritt können wir die wahre Versöhnung und die Vollkommenheit erreichen. Gerade das Streben nach der Verbindung in der Gruppe bringt uns schnell zu der Erkenntnis, den Schöpfer um jegliche Hilfe zu bitten!

*Aus der 8. Kabbala Kongresslektion vom 11.11.2010
*Rav Michael Laitman

Im höheren Licht - In der Gottheit - findet keinerlei Veränderung statt.

"Der Schöpfer verändert sich nicht !
Alle Veränderungen geschehen im Geschöpf."

"Der Größe der Gefäße entsprechend ist die Größe der Fülle. Daher sind alle Veränderungen nur in den Gefäßen und nicht in den Lichtern. Dies sagt uns der Text: „Gefäße – Gefäße, die sich voneinander unterscheiden – und königlicher Wein im Überfluss“."

"Der Mangel existiert nur aufseiten der Gefäße, da wir nicht die geeigneten Gefäße haben, um die ganze Fülle zu empfangen die vortwährend und allgegenwärtig ist. Da wir nur in den Gefäßen des Gebens empfangen können."

* Shamati - Baal haSulam - Kabbala

Der verborgene Teil des Auges


Eines Tages sprach Mohamed darüber wie Menschen die Dinge oft allzu wörtlich nehmen, ohne sich die Mühe zu machen, selber nachzudenken. Eine Frau näherte sich, und Mohamed fragte sie nach dem Namen ihres Gatten. Sie antwortete: "So und so..." Mohamed sprach: "Ach, jener Mann, dessen Augen überwiegend weiß sind" ? "Ganz und gar nicht", erwiederte die Frau, "mein Gatte hat normale Augen" Nach Hause zurückgekert, erzählte sie ihrem Mann, das Mohamed sie für die Gattin eines anderen gehalten habe. "Aber hast du nicht wahrgenommen", sprach der Gatte, "dass der größte Teil des Augapfels bei jedem Menschen tatsächlich weiß ist ?"

Was ist besser ?

"Was ist besser: Frömmigkeit oder Zufriedenheit?" der Sufi Fuzeil ibn Ayaz sagte: "Zufriedenheit, weil der Zufriedene nicht nach mehr verlangt, während der Fromme Lohn für seine Frömmigkeit erwartet."

tägl. Kabbalah Lessons in mehr als 10 Sprachen

http://kabbalahmedia.info

Weisheit

Die eigene Entwicklung, die der Mitmenschen und der übrigen Mitwelt fördern und in einer Haltung, einer Absicht, einer  bedingungslos Liebenden entwicklungsfördernden wohlwollenden Ausrichtung in Gedanken, Worten und Taten zu Leben, ist Weisheit. *Azmuto

Die wahre Freude - die innere Leichtigkeit und Beglückung - des Menschen ist das sichere, untrügliche Zeichen für sein entwicklungsrichtiges - lebensförderndes - wohlwollendes Verhalten. Ist er freudlos, trübsinnig, mürrisch, schlecht gelaunt, unzufrieden, rastlos, unsicher, ängstlich oder zynisch - dann sind seine Absichten, Gedanken und Taten noch immer in irgendeiner Weise entwicklungswidrig.

Die entwicklungsrichtigen, entwicklungsfördernden Absichten, Gedanken und Taten des Menschen erzeugen in ihm das Glücksgefühl der wahren Freude - nicht Güter und Gaben, Reichtum, Macht, Jugendlichkeit oder verstandesmäßige Talente.

* aus dem Buch: "Zeitalter der Freude" bzw.
"PRO EVO. Pro-Evolution - Richtmass der Zukunft" 



Auszüge aus der Bhagavadgita

Das Licht der Lichter heißt man es, das jenseits alles Dunkels thront, Erkennen und Erkenntnisziel, in jedes Wesens Herz es wohnt.

 Kein Mensch vermag jemals das Handeln aufzugeben ganz, doch wer aufgibt den Wunsch nach Lohn, der strahlt in des Verzichtes Glanz.

 Nur Toren Handeln wahnbetört, dass ihnen werde Lohn zuteil, die Weisen Handeln frei von Hang, allein nur für der Menschheit Heil.

 „Wer Sinne, Herz, Vernunft beherscht, von Gier, Furcht, Zorn sich hat befreit und einzig die Erkenntnis sucht, der ist erlöst für alle Zeit.“

 „Wer durch sich selbst sein Selbst bezwang, Dess' höh'res Selbst hat sich befreit, von Achtung und von Missachtung, von Hitze, Kälte, Lust und Leid.“

 Den Baum, der Wurzeln aufwärts streckt mit Zweigen niederwärts gekehrt und dessen blätter Lieder sind, wer diesen kennt ist schriftgelehrt.

 „Ich kündete Verborg' nes dir,das keiner andern Lehre gleicht. Wer dies begreift und recht erkennt,der hat das letzte Ziel erreicht.“

mehr findest du hier: http://azmuto.blogspot.de/p/Bhagavadgita.html

Ewig

Auf Deinen Befehl werd' ich hören
Werd' ich hören.
In Deinem Himmel werd' ich fliegen
Werd' ich fliegen.
Ewig bist du mein, ganz mein eigen.
Du bist der Reichtum meines Herzens.
Nach Dir werd' ich nachts in Tränen rufen.
Für Dich werd' ich morgens voller Licht lächeln.
Für Dich, für Dich, Geliebter, nur für Dich.

*Sri Chinmoy 


Fasten heilt nahezu alle Krankheiten !

Heilfasten kann sich enorm positiv auf die Gesundheit auswirken. Eine ARTE-Dokumentation zeigt auf beeindruckende Weise, wie Fasten Krebs, Diabetes, Allergien, psychische Krankheiten und andere Zivilisationskrankheiten heilen kann.

Wo die Gedanken eines Menschen sind, da ist auch er. *Rabbi Yehuda Ashlag, Brief 18 aus dem Jahr 1926

...denn "man ist dort, wo man denkt." Wenn daher jemand sicher ist, dass ihm an nichts mangeln wird, kann er seine Anstrengungen auf die Tora (die Lehre und das Licht das zur Quelle zurück führt) konzentrieren, denn "der Gesegnete verschmilzt mit dem Gesegneten." Doch wenn es jemandem an Zuversicht mangelt, wird er sich abmühen müssen und jede Mühe kommt von Sitra Achra (der anderen Seite) , "und der Verfluchte kann nicht mit dem Gesegneten verschmelzen", denn er wird seine ganzen Anstrengungen nicht den Worten der Tora (des Lichts) widmen können. Wenn er dennoch den Zustand von „schwerer Arbeit im fernen Land“ spürt, soll er an diese Sachen überhaupt nicht denken, sondern er soll in großer Eile - so, als wäre er vom Teufel getrieben - zur Routine zurückkehren, damit er seine Funken nicht an anderen Orten und zu anderen Zeiten verstreut, solange sie noch nicht vereint sind.

Und wisse, dass den Niederen kein Mangel zugeschrieben wird, außer in Zeit und Raum, welche erlaubt sind, so wie es jetzt ist. Ich möchte damit sagen, dass wenn jemand für einen Moment bedauert, bereut oder verzweifelt, so wirft er alle Zeit und allen Raum der Welt weg. Das ist die Bedeutung von "Der Zorn eines Augenblickes, was ist er wert? Einen Moment." Deshalb ist ein Mensch unkorrigierbar, außer wenn er alle gegenwärtigen und zukünftigen Momente ausrichtet, damit sie Seinem Großen Namen gewidmet werden: "Der Gute und Gutes Tuende." Und jener, der den gegenwärtigen Moment ablehnt, weil er hart ist, zeigt seine Narrheit allen - dass all die Welten und all die Zeiten nicht für ihn sind, denn das Licht seines Angesichts kleidet sich nicht in die sich verändernden Zeiten, obwohl die Arbeit des Menschen notwendigerweise durch sie verändert wird. Aus diesem Grund wurden uns durch den Verdienst unserer heiligen Urväter der Glaube und die Sicherheit über dem Verstand vorbereitet, welche der Mensch in schweren Zeiten mühelos verwendet.

*Baal haSulam (1884 - 1954)

Das Leben

Das Leben ist kein Problem, 
das es zu lösen
sondern eine Wirklichkeit,
die es zu erfahren gilt.

(*Siddharta Gautama Buddha)

Schlüssel


Es ist seltsam, dass der Geist im Gefängnis ist und trotzdem die ganze Zeit den Schlüssel zum Gefängnis in der Hand hat!

Der Pfad ist da, doch er ist an einem geheimen Ort verborgen, um ihn zu entdecken, muss man erst einmal sehr viel suchen. Die Trennung ist heimlich auf der Suche nach Vereinigung: Erkenne im Suchen das Antlitz des Gesuchten.

*Rumi

Frieden

Frieden, Frieden, Frieden.
Frieden ist Liebe,
unverkennbar verwirklicht.
Frieden ist Freude,
vorbehaltlos geteilt.
Frieden ist Einssein,
seelenvoll ausgedehnt.
Frieden ist Fülle,
dauerhaft begründet.

*Sri Chinmoy


Ave Maria (Caccini)

Öffne sanft dein Herz für mich und ich werde dir die Welt enthüllen. *Zohar


Die Tränenweihe


Rabbi Sussja kam einst auf seiner großen Wanderschaft in die Stadt, in der der Vater des Knaben Jaakob Jizchak wohnte. Im Lehrhaus stellte er sich seinem Brauch gemäß hinter den Ofen zum Gebet, das Haupt ganz in den Gebetsmantel eingehüllt. Plötzlich sah er, sich halb umwendend, daraus hervor und, ohne den Blick auf irgendeinem anderen Gegenstand verweilen zu lassen, dem Knaben Jaakob Jizchak direkt in die Augen. Dann drehte er den Kopf wieder dem Ofen zu und betete weiter. Den Knaben überkam mit unergründlicher Gewalt das Weinen, ein Tränenabgrund brach in ihm auf, und er weinte eine Stunde lang. Erst als die Tränen versiegten, ging Sussja auf ihn zu und sprach: " Die Seele ist dir erweckt. Nun geh zu meinem Bruder Elimelech und lerne bei ihm, daß auch dein Geist aus seinem Schlaf tauche."

Wir..

Wir sind unsere eigenen Teufel,
wir vertreiben uns ständig selbst
aus dem Paradies.

*Johann Wolfgang von Goethe

Verliebe dich..

Verliebe dich in dein von Liebe und Dankbarkeit erfülltes Herz. Verliebe dich in deinen, von Frieden und Stille erfüllten Verstand. Verliebe dich in deinen dich mit Lebendigkeit erfüllenden Atem, in dein Leben, in dein DaSein. Sei verliebt in dich selbst, deine innere Schönheit, in die Liebe im Herzen. Sei verliebt - jeden Moment - jeden Moment, sei die ewig verliebte Glückseligkeit des Lichts.

*Azmuto

Jetzt

Ich lebe - Ich lebe - Ich lebe - was für ein Geschenk - was für ein riesiges Geschenk. Ich bin lebendig - ich Atme - ich fühle - was für ein Segen - was für ein großer Segen. Ich lebe - Ich bin lebendig - was für eine große Möglichkeit - was für eine große Chance.

Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - die Liebe die mein Herz erfüllt. Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - der mich erfüllende Atem des Lebens. Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - der Frieden in meinem innern. Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - die Dankbarkeit meines Herzens. Ich bin so dankbar - so dankbar - so dankbar für mein lebendig Sein - mein DaSein - mein Leben - jede Sekunde. Ich lebe - Ich lebe - Ich lebe. Hier und jetzt - hier und jetzt - hier und jetzt.

*Azmuto

unsagbar..

Ich kann es nicht ausdrücken (es ist unsagbar), es war etwas, das das Grauen, den Schrecken, den Schmerz - und ein intensives, oh, so starkes Erbarmen enthielt... Noch nie, noch nie hat dieser Körper so empfunden. Das hat ihn übrigens auch in einen ziemlich, ziemlich kritischen Zustand gebracht für einige Stunden. Und danach war es, als käme alles, alles - ein jedes Ding - mit einem Lächeln und einem strahlenden Licht, als würde der Herr sagen (in die Bildlichkeit von Kindern übersetzt): "Siehst du, ich bin überall. Siehst du, ich bin in allem." Mit einem Mal ein Bewußtseinszustand, wo alles Licht ist, Herrlichkeit, Schönheit, Glück, Güte... Und das alles unsagbar.

*Mira Alfassa

Akasha

Erhabener..

Erhabener, Du, Einer, ohnegleichen: Dich nennen Herr die Herrn aus allen Reichen. Du bist das Ende und auch das Beginnen, das Außen, o Erhabener, und das Innen. So viel Jahrtausende rennt der Verstand, doch hat von Dir er keinen Hauch erkannt! So viel er Dich auch sucht: er sieht Dich nimmer; er ist beschränkt aufs Hörensagen immer. Für alles, was geschaffen, bist Du Licht, Du nur verleihst dem Auge seine Sicht. O Wunder, daß Du sichtbar und verhüllt! Du bist, der - ohne Herz - den Herzgrund erfüllt. Die Seelen stammen, Freund, von Deinem Strahle; Du bist der Kern, das andere nur Schale. Nur Namen hat die Welt von Dir, kein Zeichen; nicht kann Dich schauender Verstand erreichen. Verborgen dem Verstand, im Dasein sichtbar, zeigst Du den Abglanz Deines Wesens lichtklar. Dich sehend, hat die Form ihr Ziel gefunden - Du bleibest ewig, doch sie ist entschwunden. Für dich hat Raum und Zeit nur Haares breite Platz: die Welt: ein Talisman - Du bist der Schatz. Du bist der Schatz im tiefsten Seelengrunde: "Ich war ein Schatz", kam's einst aus Deinem Munde. Durch Dich erschien die Welt - in jedem Nu, sprichst ganz Geheimes in der Seele Du. Du bist das Licht, das strahlt im Sonnenglanze, durch das der Teil ist ewig und das Ganze.

*Attar

Der Einzelne..

Der Einzelne könne nichts bewirken, entspricht nicht dem buddhistischen Weltbild. Kleine Anstöße können eine ganze Lawine ins Rollen bringen. Es ist der Bewustseinswandel vieler, der Veränderungen hervorbringen kann.

*Dalai Lama