Zugang

Meditation ist etwas ganz Aussergewöhnliches, und wenn du sie nicht kennst, bist du wie der Blinde in einer Welt von leuchtenden Farben und dem Wechsel von Licht und Schatten. Sie ist nichts Intellektuelles, doch wenn das Herz Zugang zum Geist findet, hat der Geist eine ganz andere Qualität. Er ist dann wirklich grenzenlos, nicht nur in seiner Fähigkeit, zu denken, effizient zu wirken, sondern ebenso in seiner Empfindung, in einem weiten Raum zu leben. wo du Teil von allem bist.

* Jiddu Krishnamurti (1895 – 1986)

CLOUD ATLAS

Hugo Cabret

O Dreamers of Peace

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O dreamers of peace, come.
Let us walk together.
O lovers of peace, come.
Let us run together.
O servers of peace, come.
Let us grow together.

*Sri Chinmoy 



50 Quotes about Sri Chinmoy on the occasion of Sri Chinmoy's 50th anniversary in the West.

Sri Chinmoy verfasste 1.600 Bücher, 120.500 Gedichte und 21.300 Lieder. Zudem zeichnete er 16.000,000  „Friedensvögel“ und gab 777 Konzerte.
































LINK:
http://www.srichinmoy.org/50-quotes-about-sri-chinmoy


"What Sri Chinmoy does is God-given! He has a tremendous, a fantastic creative urge."
* Ravi Shankar

 
 "I am most grateful to you for granting me the most wonderful moment of my life.. Bless you, bless you, bless you! Thank you, thank you!"
* Pablo Casals

"You are a true representative of the spirituality of our home, India. Ever since I met you for the first time, the link between us has always grown in strength. I want to say how much I value the meaning of that bond, because it is one of true dedication to the service of God."
* Pir Vilayat Khan






Betrachte alles

Betrachte alles mit einem wohlmeinenden Lächeln. Nimm all die Dinge, die dich verbittern, als eine Lektion für dich selbst, und dein Leben wird friedvoller und auch erfolgreicher sein, denn ein großer Anteil deiner Energie wird mit Sicherheit in der Entrüstung verschwendet, die du empfindest, wenn du die Vollkommenheit, die du in dir selbst gerne verwirklichen möchtest, in anderen nicht findest.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Wenn

Wenn ein Meister ein Bild macht aus einem Stück Holz oder einem Stein, so trägt er das Bild nicht in das Holz hinein; vielmehr schneidet er die Späne ab, die das Bild verborgen und verdeckt hatten. Er gibt dem Holz nichts, sondern er nimmt und gräbt ihm die Decke ab und nimmt den Rost weg, – und dann erglänzt, was darunter verborgen lag.

*Meister Eckhart (1260-1328)

“Wenn Du etwas haben willst, was Du noch nie gehabt hast, dann mußt Du etwas tun, was Du noch nie getan hast. Wenn Du immer wieder das tust, was Du schon immer getan hast, wirst Du immer wieder das bekommen, was Du schon immer bekommen hast.” * Nossrat Peseschkian

"Wenn du eine hilfreiche Hand brauchst, so suche sie am Ende deines eigenen Armes."

"Zum Lernen ist es nie zu früh und nie zu spät; es ist immer höchste Zeit."

 "Es ist leicht, das Leben schwer zu nehmen. Aber schwer, es leicht zu nehmen"

*Nossrat Peseschkian

Nichts ändert sich, außer ich ändere mich. Alles ändert sich, sobald ich mich verändere.

Es ist ein Grund zur Freude,
wenn man sich selbst erkennt,
denn nur dann kann man sich ändern.
Solange man sich nicht ändern kann,
bleibt alles beim Alten.
*Ayya Khema

Das Geheimnis der Leiter

Alle Dinge mußt du suchen, um sie zu finden,
ausgenommen diesen Freund, den du,
ehe du ihn gefunden hast,
nicht suchen wirst. (* Rumi)












~ Die Leiter ~

Den Freund sah ich heute,
dem alles zum Verdienst gereicht.
Am Himmel nahm er seinen Weg
wie die Seele des Weisen!
Ich sagte: "Zeig mir die Leiter,
damit ich zum Himmel steige."
Er sagte: "Du selbst bist die Leiter;
du mußt auf deine eigene Schulter klettern.

Der Lauf der Seele ist geheim.
Siehst du denn nicht, wie weit
der Weg der Weintraube war, um süß zu werden?
Aber ihr Weg wird nicht kenntlich.

Erst wenn sie reif geworden, zeigt sich,
wie weit sie gehen mußte,
um diesen Zustand zu erreichen.
Die heranwachsende Traube wird nie süß werden,
es sei denn unter der Obhut der Sonne.

Und obschon das Licht Helligkeit verbreitet, 
ist es der Begleiter der Sonne; 
und wenn sie untergeht, 
bleibt auch die Helligkeit nicht. 
Darum muß man zur Sonne werden !

(*Rumi)

Zitate von Shankara (788 - 820)

Shankara (788 - 820), indischer Philosoph und Heiliger, bedeutendster Vertreter der Philosophie des Vedanta und der Lehre der Identität von Brahman und Atman (indische Philosophie und Religion). Sein Hauptwerk sind die Kommentare zu den Brahmasutras (dem Grundwerk der Vedanta-Philosophie)

 "Die Befolgung äußerlicher Vorschriften ist gut, um deine Gedanken rein zu erhalten, aber zur Wahrheit und Wirklichkeit führt sie dich nicht."

 "Erlösung ist durch moralische Besserung nicht erreichbar."

"Erkenntnis erlangt man durch dauerhaftes Streben, nicht aber durch flatterhaftes Studieren und Vielwisserei."

"Höre auf, dich mit Rasse, Familie, Namen, Gestalt und sozialer Stellung zu identifizieren. Diese gehören zum Körper, dem Kleid der Vergänglichkeit."

 "Der Unwissende, der unter dem Einfluß der Gesetze steht, meint, alle Dinge unterscheiden sich vom Selbst. Wenn man aber in allen Dingen das Selbst erkennt, unterscheidet sich nicht einmal ein Atom mehr vom Selbst. Sobald wir in der Wirklichkeit leben, können sich unsere ehemaligen Taten, die in der Unwirklichkeit des Körpers wurzeln, nicht mehr auswirken, ebenso wie man nach dem Erwachen nicht mehr träumen kann."

"Willst du, Geliebter, Freiheit finden, sei gleich zu allen, wer es immer sei."

"Zerstöre völlig das Ich! Kontrolliere die vielen Wellen der Ablenkung, die in den Geist einsickern! Unterscheide die Wirklichkeit und erkenne: "Ich bin es." Du bist reines Bewusstsein, der Zeuge aller Erfahrung. Du bist reine Natur der Freude."

"Wie der Geist sich schrittweise mit dem Selbst identifiziert, so gibt er schrittweise die Begierde für äußere Objekte auf. Wenn alle diese Begierden ausgeräumt wurden, ist die uneingeschränkte Wahrnehmung des Selbst da."

"Selbst wenn die Wahrheit erkannt ist, bleibt diese starke, anfangslose und hartnäckige Vorstellung, dass man selbst der Tuer und der Erfahrende ist … Das sollte sorgfältig weggeräumt werden, indem man in einem Zustand konstanter Identifikation mit dem höchsten Selbst lebt. Heilige nennen diese Abtrennung geistiger Einbildungen "Befreiung"."

“Bis jetzt habe ich geträumt. In meinem Traum wandelte ich durch Wälder der Illusion, von Geburt zu Geburt überhäuft von allen möglichen Sorgen und Leiden, der Wiederverkörperung und dem Tod und der Verwesung unterworfen. Der Tiger der Selbstsucht sprang mich grausam an, ohne Unterlass.Nun, durch deine unendliche Barmherzigkeit, o Meister, bin ich aus meinem Traum erwacht. Du hast mich für immer frei gemacht! Verehrung Dir, o großer Meister, Du bist eins mit dem Brahman. Du bist eins mit dem scheinenden Licht, das diesen Schatten wirft, der “Welt” heisst.”

“Die unendliche Finsternis im Innern, die auch Milliarden Feuer, Monde und Sonnen nicht erhellen können, vertreibt der Erleuchtete mit einem einzigen Blick.”

Tor des Lebens















Wenn du zum Tor des Lebens gelangen willst,
muss du aufbrechen, einen Weg suchen,
der auf keiner Karte verzeichnet
und in keinem Buch beschrieben zu sein scheint.
Dein Fuß wird an Steine stoßen,
die Sonne wird brennen und dich durstig machen,
deine Beine werden schwer werden.
Die Last der Jahre wird dich niederdrücken.
Aber irgendwann wirst du beginnen,
diesen Weg zu lieben,
weil du erkennst, dass es dein Weg ist.
Du wirst straucheln und fallen,
aber die Kraft haben, wieder aufzustehen.
Du wirst Umwege und Irrwege gehen,
aber dem Ziel näher kommen.
Alles kommt darauf an, den ersten Schritt zu wagen.
Denn mit dem ersten Schritt gehst du durch das Tor.

Abrakadabra by Azmuto
Der Sinn des Lebens by Azmuto

300 Parabeln



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~ 300 SPIRITUELLE ~
KURZGESCHICHTEN
~ ALLER VÖLKER UND ZEITEN ~
*

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Die Welt verändern

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ungreifbare Wirklichkeit

O Herr, ungreifbare Wirklichkeit, der Du dauernd unserer doch erfolgreichen Eroberung entgehst und der Du immer der Unbekannte bleibst trotz allem, was wir von Dir erkennen, trotz allem, was wir Deinem ewigen Mysterium entrissen haben - wir wollen in umfassender, ständiger Bemühung, die vielfältigen Pfade vereinigen, welche zu Dir führen, vorwärtsschreiten wie eine unaufhaltsam steigende Flut, alle Hindernisse zerbrechend, alle Schranken übersteigend, alle Schleier hebend, alle Wolken vertreibend, alle Dunkelheiten durchdringend - vorwärts schreiten auf Dich zu, immer auf Dich zu, in einem so gewaltigen, so unwiederstehlichen Marsch, dass eine ganze Menge hinter uns nachgezogen wird, und das die Erde, Deiner neuen und ewigen Gegenwart bewusst, endlich begreift, welches ihre wahren Ziele sind, und in der Harmonie und im Frieden Deiner unumschränkten Verwirklichung lebt.

Lehre uns fortwährend,
erhelle uns mehr und mehr,
beseitige unser Unwissen,
erleuchte unseren Geist,
verschönere unser Herz,
schenke uns die Liebe,
die niemals welkt und 
Dein süßes Gesetz in jedem Wesen 
erblühen lässt.
Wir gehören Dir auf ewig. 


*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Der Diamant

Ein weiser Mann hatte den Rand seines Dorfes erreicht und ließ sich unter einem Baum nieder, um dort die Nacht zu verbringen, als ein Dorfbewohner angerannt kam und sagt: „Der Stein! Der Stein! Gib mir den kostbaren Stein!" „Welchen Stein?" fragte der weise Mann.„Letzte Nacht erschien mir Gott Shiva im Traum", sagte der Dörfler, „und sagte mir, ich würde bei Einbruch der Dunkelheit am Dorfrand einen weisen Mann finden, der mir einen kostbaren Stein geben würde, so dass ich für immer reich wäre." Der weise Mann durchwühlte seinen Sack und zog einen Stein heraus."Wahrscheinlich meinte er diesen hier", sagte er, als er dem Dörfler den Stein gab. „Ich fand ihn vor einigen Tagen auf einem Waldweg. Du kannst ihn natürlich haben."Staunend betrachtete der Mann den Stein. Es war ein Diamant. Wahrscheinlich der größte Diamant der Welt, denn er war so groß wie ein menschlicher Kopf. Er nahm den Diamanten und ging weg. Die ganze Nacht wälzte er sich im Bett und konnte nicht schlafen. Am nächsten Tag weckte er den weisen Mann bei Anbruch der Dämmerung und sagte: „Gib mir den Reichtum, der es dir ermöglicht, diesen Diamanten so leichten Herzens wegzugeben."

Die Eigenschaft des Gebens

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Es ist immer gut,..


"Wie ein melodischer Gesang lässt sich im Schweigen meines Herzens Deine Stimme hören, und in meinem Gehirn übersetzt er sich durch unvollkommene Worte, die jedoch noch völlig duchtränkt sind von Dir. Und diese Worte richten sich an die Erde und sagen ihr: Du arme, schmerzenreiche Erde, erinnere dich, dass Ich anwesend bin in dir, und verliere die Hoffnung nicht; jede Bemühung, jedes Leiden, jede Freude, jede Angst, jeder Ruf deines Herzens, jede Sehnsucht deiner Seele, jeder Lenz deiner Zeiten, alles, alles ohne Ausnahme, was dir traurig oder freudig scheint, was dir hässlich oder schön erscheint, alles führt dich untrüglich zu Mir, und Ich bin der Friede ohne Ende, das Licht ohne Schatten, die vollkommene Harmonie, die Gewissheit, die Erquickung und der Höchste Segen."

"Es ist immer gut, von Zeit zu Zeit in sich selbst zu blicken und zu sehen, dass man nichts ist und nichts vermag; doch dann muss man den Blick auf Dich richten, wissend, dass Du alles bist und alles vermagst."

Du bist das Leben unseres Lebens
und das Licht unseres Wesens.
Du bist der Meister unserer Schicksale.


*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Zahnräder :-)

Der Atheist und der Gläubige

"Der Atheist ist Gott, der mit sich selbst Versteck spielt; aber ist der Theist ein irgendwie anderer ? Nun, vielleicht; denn er hat den Schatten Gottes gesehen und klammert sich daran."
*Sri Aurobindo

“Das Universum liebt dich und hilft dir!” [“The universe loves you and helps you!”] – found in Kreuzberg *(Posters of Berlin)




























Link: http://postersofberlin.tumblr.com/tagged/quote

Von Klasse zu Klasse von Stufe zu Stufe

„We are sons of God and must be even as he.“ 
*Sri Aurobindo

"Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt, strebt nach Gottähnlichkeit." * Thomas von Aquin (1225-1274) 

 Der Weg zur menschlichen Glückseligkeit ist die Angleichung an das Göttliche. *Gregor von Nyssa (* 340 - †394)

Von Klasse zu Klasse von Stufe zu Stufe
Rav Michael Laitman :

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des Weges müde


Rabbi Aba saß einmal vor einem der Tore von Lydda. Da sah er einen Menschen kommen, der legte sich in die Höhlung eines Erdhügels und schlief, des Weges müde, ein. Während er schlief, kroch eine Schlange an ihn heran, aber in demselben Augenblick löste sich ein Baumstumpf vom Boden und fiel auf die Schlange. Der Mann erwachte und erblickte vor sich die getötete Schlange. Da trat er aus der Höhlung heraus, und in dem gleichen Augenblick stürzte die Decke jener Höhlung zusammen - und er war gerettet. Da ging Rabbi Aba zu ihm und fragte ihn: "Was sind deine Taten, daß der Allheilige zwei Wunder da für dich bereitet hat ? Das kann keine geringe Sache sein." Und jener Mann erwiderte: "Niemals in meinem Leben hat mir ein Mensch Böses getan, ohne daß ich mich mit ihm versöhnt und ihm verziehen hätte. Und weiter - wenn keine Gelegenheit war, mich mit ihm auszusöhnen, so ging ich doch nicht eher schlafen, als bis ich ihm und allen, die mir Schmerz bereitet, verziehen hatte, und ich gedachte nicht mehr des mir angetanen Schlimmen. Aber nicht genug daran: ich bemühte mich von jenem Tage an, ihnen Gutes zu bereiten." Da weinte Rabbi Aba und sprach: "Höher sind seine Taten als die Josefs. Denn Josef ward bewegt vom Erbarmen mit jenen, die seine Brüder waren. Was dieser Mann getan, ist mehr als die Tat Josefs und wert, daß der Allheilige ihm Wunder über Wunder bereite." * Zohar

EIGENSCHAFTEN

Rabbi Moses Löb von Sasow. Lehrte seine Schüler, dass keine Eigenschaft und keine Kraft am Menschen umsonst geschaffen sei, nicht einmal die Gottesleugnung, denn auch sie sei eine Ermöglichung der helfenden Tat. „Denn, wenn einer zu dir kommt und von dir Hilfe fordert, dann ist es nicht an dir, ihm mit frommem Munde zu empfehlen: ‚Habe Vertrauen und wirf deine Not auf Gott’, sondern dann sollst du handeln, als wäre da kein Gott, sondern auf der ganzen Welt nur einer, der diesem Menschen helfen kann, du allein.“

Die Atmosphäre, die du erzeugst

Du trägst mit dir, um dich herum, in dir die Atmosphäre, die du durch deine Handlungen erzeugst, und wenn das, was du tust, schön, gut und harmonisch ist, dann ist deine Atmosphäre gut, schön und harmonisch. Lebst du andererseits in schäbiger Selbstsucht, skrupelloser Eigennützigkeit, rücksichtslosem, bösen Willen, dann ist es das, was du in jedem Augenblick deines Lebens atmen wirst, und das bedeutet Elend, beständiges Unbehagen. Es bedeutet Häßlichkeit, die an sich selbst verzweifelt.

Wenn du gut bist, freigebig, großmütig, selbstlos, freundlich, bringst du in dir, um dich herum eine besondere Atmosphäre hervor, und diese Atmosphäre ist eine Art lichtvoller Befreiung. Du atmest, blühst wie eine Blume in der Sonne. Es gibt keinen schmerzhaften Rückzug auf dich selbst, keine Bitterkeit, keinen Widerwillen, keine Nöte.

Auf unmittelbare, natürliche Weise wird die Atmosphäre leuchtend, und die Luft, die du atmest, ist erfüllt von Glück.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Gehe weiter, höher, immer höher. Um nichts weniger, als dies welches die Höchsten der Menschheit erreicht haben. *Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Man muß fähig sein, spontan all das zu werden, von dem die Menschheit sich vorstellt, es wäre das Höchste, Schönste, Vollkommenste, Selbstloseste, Umfassenste, Beste, bevor man seine spirituellen Schwingen öffnet und auf all das von oben herabblickt als etwas, das immer noch zum individuellen Selbst gehört, um dann in eine wahre Spiritualität einzugehen, welche keine Grenzen kennt, welche in integraler Weise Unendlichkeit und Ewigkeit lebt.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Hingabe

"Bei der Hingabe bildet der gegenwärtige Augenblick die einzige Richtschnur. Die Seele verhält sich dabei leicht wie eine Feder, flüssig wie Wasser, schlicht wie ein Kind. Sie bleibt beweglich wie ein Ball, um jeden Antrieb der Gnade zu empfangen und auszuführen. Flüssigem Metall gleich, weisen solche Seelen keinen Widerstand und keine Härten mehr auf. Wie dieses alle Formen des Modells annimmt, in den man es gießt, so nehmen sie widerstandslos alle Formen an, die Gott ihnen geben will. Ihre Haltung gleicht der Luft, die jedem Windhauch offen steht; sie gleicht dem Wasser, das sich an jedes Gefäß anschmiegt."

"Gott weilt wahrhaft an diesem Ort, und ich wusste es nicht“, sprach einst Jakob. So suchst auch du Gott, teure Seele, und dabei ist er überall. Alles verkündet ihn dir. Alles schenkt ihn dir. Er ging dir zur Seite, er umgab dich, er durchdrang dich und weilte in dir, ja er bleibt in dir: und du suchtest ihn! Du bemühtest dich um eine Vorstellung von Gott, und besaßest ihn dabei wesentlich! Du jagst der Vollkommenheit nach, indes sie in allem liegt, was dir ungesucht begegnet! In Gestalt deiner Leiden, deines Tuns, der Antriebe, die du empfängst, tritt dir Gott selber entgegen."

* Jean Pierre de Caussade (1675 – 1751) 

Ein Liebender

Ein Liebender sein heißt alle Sorgen hinter sich lassen, und es gibt keine schlimmere Sorge als die um dich selbst. Bist du mit dir beschäftigt, dann bist du vom Geliebten getrennt. Der Weg zum Geliebten besteht aus nur einem Schritt: dem Schritt heraus aus dir. Als er gefragt wurde, was es heiße, ein Liebender zu sein, gab er zur Antwort: Was immer du im Kopf hast, vergiß es. Was immer du in der Hand hältst, gib es her. Was immer dein Schicksal zu sein hat, stelle dich ihm. *Abu Said Khair, (967 - 1049), persischer Sufi-Meister