My song

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Es ist immer gut,..


"Wie ein melodischer Gesang lässt sich im Schweigen meines Herzens Deine Stimme hören, und in meinem Gehirn übersetzt er sich durch unvollkommene Worte, die jedoch noch völlig duchtränkt sind von Dir. Und diese Worte richten sich an die Erde und sagen ihr: Du arme, schmerzenreiche Erde, erinnere dich, dass Ich anwesend bin in dir, und verliere die Hoffnung nicht; jede Bemühung, jedes Leiden, jede Freude, jede Angst, jeder Ruf deines Herzens, jede Sehnsucht deiner Seele, jeder Lenz deiner Zeiten, alles, alles ohne Ausnahme, was dir traurig oder freudig scheint, was dir hässlich oder schön erscheint, alles führt dich untrüglich zu Mir, und Ich bin der Friede ohne Ende, das Licht ohne Schatten, die vollkommene Harmonie, die Gewissheit, die Erquickung und der Höchste Segen."

"Es ist immer gut, von Zeit zu Zeit in sich selbst zu blicken und zu sehen, dass man nichts ist und nichts vermag; doch dann muss man den Blick auf Dich richten, wissend, dass Du alles bist und alles vermagst."

Du bist das Leben unseres Lebens
und das Licht unseres Wesens.
Du bist der Meister unserer Schicksale.


*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Verwandler


Wie hättest du deine Größe erreichen können, wenn du in diesem Zustand verblieben wärst ? Der Verwandler hat deine erste Seinsweise nicht andauern lassen, Er hat stattdessen ein besseres Sein errichtet, und so weiter durch hundert Seinsweisen hindurch, eine nach der anderen, die folgende immer besser als die vorhergehende. Betrachte alles als vom Verwandler kommend, lasse die vermittelnden Glieder, denn sie entfernen dich von ihrem Ursprung. Wenn die Vermittler wachsen, rückt die Vereinigung mit dem Ursprung in die Ferne, werden sie geringer, ist das Entzücken der Vereinigung größer. Oh Starrsinniger, du hast jeden Augenblick vom Beginn deiner Existenz bis jetzt hunderttausend Wiederauferstehungen erlebt: Von Leblosigkeit bist du unbewusst zu Wachstum fortgeschritten und vom Wachstum zu Leben und Leiden, und weiter zu Vernunft und gutem Unterscheidungsvermögen; und weiter über die fünf Sinne und sechs Richtungen hinaus. Diese Fußspuren gehen bis zum Strand des Meeres und dann verschwinden sie im Meer. *Rumi

Spirituelle Wiedergeburt

"Spirituelle Wiedergeburt bedeutet ja ein ständiges Verwerfen unserer alten Bindungen, unsrer früheren Handlungsweisen und all der verflossenen Umstände unsres Daseins, um so zu leben, als begännen wir in jedem unberüherten Augenblick ein neues Leben. Dies bedeutet Befreiung vom sogenannten Karma, vom Strom unsres einstigen Tuns; oder anders ausgedrückt, es ist eine Befreiung aus der Knechtschaft der gewohnten Tätigkeiten der Natur, ihren Ursachen und Wirkungen. Sobald dieser Bruch mit der Vergangenheit im Bewusstsein siegreich vollzogen ist, fallen all jene Fehler, Fehltrittte, Irrtümer und Torheiten von uns ab, die in unsrer Erinnerung so lebendig sind und sich an uns klammern und uns aussaugen wie Blutegel - sie fallen von uns ab und lassen uns froh und frei."

"Um euch eine Vorstellungvon der letzten Höhe spiritueller Wiedergeburt zu geben, kann ich euch sagen, es ist eine dauernde Erfahrung möglich, dass  das gesamte Weltall jeden Augenblick tatsächlich verschwindet und jeden Augenblick neu erschaffen wird."

*Mira Alfassa


Farid Farjad

zugleich

"So paradox es klingen mag,
das Göttliche, das absolut vollkommen ist,
ist zugleich absolut demütig - so demütig,
wie nichts anderes sein kann."

*Mira Alfassa

Gewohnheiten

Wenn ihr nicht ständig auf der Hut seid, fällt eure Natur wieder in ihre alten störrischen Gewohnheiten zurück, sogar nachdem sie von der herabkommenden Wahrheit erfüllt worden ist. Dieser Kampf zwischen dem Alten und dem Neuen ist der Kern des Yoga.

*Mira Alfassa

I wanted

I wanted to become just a poet,
But You have made me a Seer-Poet.
I wanted to become a Yogi,
But You have made me an Avatar.
I wanted to become Your lamb,
But You have made me Your lion-king.
I desired the dust of Your Feet,
But You gave me
Your Victory-Garland,
Your Crown and Your Throne. 
*Sri Chinmoy

Die Liebe stieg in die Finsternis hinab...

Die Liebe stieg in die Finsternis hinab und weckte dort alle, die eingeschlafen waren; sie öffnete die versiegelten Ohren, indem sie flüsterte: "Es gibt etwas wofür zu erwachen und zu leben sich lohnt: die Liebe!"

*Mira Alfassa

Die Eigenschaft des Gebens

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Liebe

"Nur wer liebt, kann Liebe erkennen. Die sich nicht in aufrichtiger Liebe zu geben vermögen, erkennen die Liebe nirgens; und je göttlicher, das heißt je uneigennütziger die Liebe ist, desto weniger können sie sie erkennen."

"Einzig Liebe kann die Geheimnisse des göttlichen Handelns begreifen und erlangen. Der Geist, insbesondere der physische Geist, ist unfähig, richtig zu sehen, und dennoch will er stets urteilen... Nur wahre und aufrichtige Demut im Geist, die der Seele erlaubt das Wesen zu regieren, kann die Menschen aus der Unwissenheit und dem Dunkel retten."

*Mira Alfassa

Selfgiving

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score: http://www.song/self-giving-means/8448

source: http://www.heart-blossoms-mountain-silence

Am Anfang

Am Anfang täuschte ich mich in vierfacher Hinsicht. Ich trachtete ganz und gar danach, Gott zu gedenken, Ihn zu erkennen, Ihn zu lieben, Ihn zu finden. Als ich da angelangt war, sah ich, dass Er sich meiner erinnert hatte, bevor ich Ihn erinnert habe, dass Seine Kenntnis von mir meiner Kenntnis von Ihm vorausgegangen war, dass Seine Liebe zu mir vor meiner Liebe zu Ihm bestanden hatte, und Er mich gesucht hatte, bevor ich ihn gesucht habe.

*Bayezid Bistami (9. Jh.u.Z.)

Divine


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J'implore le Seigneur Supreme.
Obeissance a Lui.
Rends-moi divin.

I implore the Supreme Lord.
I obey Him.
Make me divine.






Möge der weite Friede des Göttlichen euer ganzes Wesen durchdringen und Ursprung all eurer Regungen sein.

"Ruhe, Ruhe eine stille und gesammelte Kraft, so ruhig, daß nichts sie erschüttern kann: dies ist die unerläßliche Grundlage für die ganzheitliche Verwirklichung."

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Der Entschluß zum Yoga

Siehst du, man mag einen sehr guten Willen haben, ein Leben, das auf göttliche Realisation ausgerichtet ist, jedenfalls eine mehr oder weniger oberflächliche Hingabe an ein göttliches Werk, und dennoch keinen Yoga praktizieren.
Für Sri Aurobindos Yoga muß man sich selbst integral umwandeln wollen, es bedeutet, ein einziges Ziel im Leben zu verfolgen, in der Art, daß es nichts anderes mehr gibt, das allein existiert. Und so fühlt man klar in sich selbst, ob man es will oder nicht.Wenn du das in aller Aufrichtigkeit getan hast und in dir eine radikale Entschlossenheit fühlst - ändert sich die Lage. Da ist das Licht und der Pfad, denen man folgen muß, ganz geradlinig, und du darfst nicht davon abweichen. Du sagst: "Das ist es, was ich will, sonst nichts!"

Sobald du deinen Fuß auf den Pfad gesetzt hast, mußt du über eine stählerne Entschlossenheit verfügen und direkt auf das Ziel zu marschieren, was immer auch der Preis sein mag.

*Mira Alfassa (die Mutter)

Ein Edelstein...

Ein Edelstein liegt oft in unscheinbarer Hülle. Anderes Gestein liegt darüber, macht ihn unsichtbar und unschön. Diese anderen Schichten wollen entfernt sein, soll der Edelstein in seiner Klarheit leuchten. Er muss geschliffen werden, damit er in seiner Schönheit strahlt. Entfernen des Hinderlichen, das ist die Methode, damit das Schöne zum Strahlen kommt. Entfernen des Hinderlichen, das ist die Methode für den Weg zu Gott.  

*Dionysius Areopagita (5. Jh.)

Entschlossenheit

Entschlossenheit
ist das eine Erforderliche -
sie ist der Schlüssel,
der alle Türen öffnet.
*Mira Alfassa


Gedanken


Das göttliche Bewustsein

Das göttliche Bewustsein kommt und geht, und solange die Einung dauert, seid ihr wirklich eine andere Person! Das ganze Weltall trägt ein neues Gesicht, und ihr selbst, wie auch eure gesamte Wahrnehmung, eure Schau von den Dingen, ist verwandelt.

*Mira Alfassa

Spreche immer aus dem Herzen, niemals aus dem Verstand.

Deine Aufrichtigkeit und dein Mut werden auch für andere ein Beispiel sein, und wenn sie Dir zuhören, dann werden sie begeisternd ihr gewonnenes Herz offenbaren. *Rumi

 

In einem finsteren Raum war ein Elefant

In einem finsteren Raum war ein Elefant, Inder hatten ihn gebracht, um ihn vorzustellen. Viele Leute gingen, um ihn zu sehen, Ein jeder in die Finsternis hinein. Da man ihn mit dem Auge nicht sehen konnte, betasteten ihn in der Finsternis die Hände. Dem einen geriet die Hand an den Rüssel. Er sagte: „Diese Statur ist wie ein Wasserrohr.“ Ein anderer kam mit der Hand an sein Ohr: Es kam ihm vor wie ein Fächer. Als einem anderen die Hand über den Fuß streifte, Sagte er: „Ich merke, der Elefant ist wie eine Säule gebaut.“ Ein anderer legte die Hand auf seinen Rücken. Er sagte: „Der Elefant da gleicht einem Sitz.“ Auf diese Weise hat ein jeder den Teil, an den er geraten ist, Erkannt und ihn für das Ganze gehalten. Vom Gesichtspunkt aus wurde ihre aussage verschieden; Der eine nannte ihn Dal (krumm) der andere Alif (gerade). Wenn jeder eine Kerze in der Hand gehabt hätte, Wäre der Widerspruch aus ihren Worten verschwunden. Das Auge der Sinne ist nur wie die Handfläche: Die Hand kann das Ganze von ihm nicht erreichen. Eines ist das Auge des Meeres, ein anderes der Schaum (die Hand). Lass den Schaum (die Hand) und schaue mit den Augen des Meeres. * Rumi aus dem Matnawi

Was ist eigentlich Zen ? Zen Geschichten




Seid ihr wahrhaft verändert, dann ist auch alles um euch herum verändert.

Die Sinne sind trügerisch, sie vermitteln uns nicht die Wahrheit der Dinge, sondern nur einen unvollständigen und oft verzerrten Anschein.

Seid ihr, und sei es auch nur für einen Augenblick, mit dem Göttlichen in Fühlung getreten, so tragt ihr eine Überzeugung in euch, die nichts erschüttern kann. Ihr fragt: Wie können wir unser wahres Wesen erkennen ? Erbittet, ersehnt und erstrebt es, wollt es mehr als alles andere.

Das Seelische ist eine stetige Flamme, die ohne zu flackern in euch brennt, sie steigt gerade zum Göttlichen empor und bringt ein Gefühl von Kraft mit sich, das alle Widerstände bricht.

Horoskope haben keine Bedeutung für solche, die den Yoga machen, denn der im joga wirkende Einfluß ist viel stärker als jener der Sterne. (Integraler-Yoga-Weg)

Schaut nicht af die Dummheit anderer, schaut auf die eigene.

*Mira Alfassa, bekannt als The Mother / Die Mutter, (* 21. Februar 1878 in Paris; † 17. November 1973 in Puducherry)

Der analytische Ansatz


Meister Hui-Hai (720-814) wurde gefragt: “Sind Taoismus, Konfuzianismus und Buddhismus drei verschiedene Lehren oder gleich?” Er antwortete daraufhin: “Für die von großer Einsicht sind sie gleich. Für die von mittlerer Einsicht sind sie verschieden. Sie kommen alle aus der einen Wahrheit, aber jeder analytische Ansatz lässt sie wie drei aussehen. Ob einer aber Erleuchtung findet oder verblendet bleibt, hängt vom Suchenden selbst ab, nicht von den Unterschieden der Lehre.”

Der Mönch und der Fisch

Layla's Hund

Majnun sah Layla's Hund und begann, ihn zu küssen, rannte um ihn herum wie ein Haji die Kaaba umrundet. verneigte sich vor seinen Pfoten, hielt seinen Kopf, kratzte seinen Bauch, gab ihm Süssigkeiten und Rosenwasser. "Du Idiot," sagte jemand, der in der Nähe war, "Hunde lecken ihren Hintern und schnuppern an Exkrementen auf der Strasse. Dies ist verrückt, diesen Hund auf so zärtliche Weise zu behandeln." "Schau durch meine Augen", sagte der Liebende. "Sieh die Treue, wie er das Haus meines Freundes bewacht, wie er sich freut, uns zu sehen. Was immer wir fühlen, Leid, die einfache Freude draussen an der Sonne zu sein, er empfindet dies vollständig mit uns. Betrachte nicht zuviel die oberflächlichen Taten. Entdecke den Löwen, die Rose seiner wahren Natur. Freund, dieser Hund ist ein Gartentor zum Unsichtbaren. Jeder, der sich damit beschäftigt zu betonen was falsch ist wird das Unsichtbare verpassen. Schau sein Gesicht an !

Der wirksamere Segen

Ein Schüler von Rabbi Israel wanderte einmal durch die Stadt Premischlan und beschloss, den Meister Rabbi Meir zu besuchen. Als Rabbi Meir hörte, dass sein Gast ein Schüler des großen Rebbe von Ruschin war, empfing er ihn mit großer Ehrerbietung. Beim Abschied sagte Rabbi Meir: „Sag deinem Rebbe, ich habe einen eindeutigen Beweis dafür, dass ich größer bin als er. Ich habe entdeckt, dass mein Segen viel wirksamer ist als seiner.“ Der Schüler war entsetzt, solche Worte aus dem Mund von Rabbi Meir zu hören, dessen Bescheidenheit legendär war. Rabbi Meir sah, wie verwirrt sein Besucher war, und erklärte lächelnd: „Als wir uns zum letzten Mal trafen, segnete mich dein Rebbe und wünschte mir, Fortschritte im Dienst zu machen. Ich erwiderte den Segen. Mein Segen war äußerst wirksam, denn der heilige Rabbi Israel wird täglich heiliger und frommer. Sein Segen hatte dagegen nur spärlichen Erfolg.“

Eine heilige Begegnung










Wenn du jemandem begegnest, so erinnere dich daran, dass es eine heilige Begegnung ist. Wie du ihn siehst, wirst du dich selber sehen. Wie du ihn behandelst, wirst du selbst behandelt. Wie du über ihn denkst, wirst du über dich selber denken. Vergiss dies nie, denn in ihm wirst du dich selbst finden oder verlieren. 

*Ein Kurs in Wundern

HIER & JETZT - here & now

Das Außen ist nur ein Vorwand














El Mahdi Abbassi erklärte, dass es nachweislich im Menschen etwas gäbe,woran jeder Versuch, ihm zu helfen, scheitern könne. Da ihm einige Leute diese Theorie nicht glaubten, versprach er ihnen, einen konkreten Beweis dafür zu liefern. Die Sache war längst vergessen, als El Mahdi einen Mann anwies, einen Sack Gold auf die Mitte einer Brück zu legen; einen anderen sandte er zu einem bankrotten Schuldner, der sich an das eine Ende der Brücke stellen und sie dann überqueren sollte. Abbassi wartete mit seinen Augenzeugen am anderen Ende der Brücke. Als der Mann bei ihnen ankam, fragte ihn Abbassi: „Was hast du auf der Mitte der Brücke gesehen?" „Nichts" antwortete der Mann. „Wie ist das möglich?", fragte Abbassi. Der Mann erwiderte: „Als ich die Brücke betrat, dachte ich mir, dass es lustiger wäre, die Strecke mit geschlossenen Augen zurück zu legen. Und das tat ich auch ..."

Dreissig Jahre Göttliche Erleuchtungsstunden

"Dreissig Jahre lang war ich auf der Suche nach Gott, und als ich am Ende dieser Zeit die Augen geöffnet hatte, entdeckte ich, dass er es war, der mich suchte."
*Bayazid Bistami (* 803 - † 875)

"Göttliche Erleuchtungsstunden sind Muscheln, die im Meer unseres Herzens liegen, der Morgen der Auferstehung wirft sie ans Ufer und sie springen auf."
* Halladsch (*857 - †922)

aus: "Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker"

Klarheit

»Der Fisch kann im Wasser nicht ertrinken,
der Vogel in den Lüften nicht versinken,
das Gold ist im Feuer nie vergangen,
denn es wird dort Klarheit und
leuchtenden Glanz empfangen.«

*Mechthild von Magdeburg 1207-1282

Irrtum

Ein junger Mann kam zu Dhun-Nun, dem Ägypter. Er behaubtete das die Sufis im Irrtum seien, und noch viele andere Dinge mehr. Der Ägypter gab ihm zur Antwort einen Ring, den er sich mit den Worten vom Finger streifte: „Nimm diesen Ring und gehe zu den Marktständen da drüben, sieh zu ob du ein Goldstück dafür bekommen kannst“ Er konnte auf dem ganzen Markt keinen Händler finden, der mehr als ein kleines stück Silber dafür geboten hätte. Der junge mann kam mit dem Ring zurück. „Und jetzt“ sagte Dhun-Nun „geh zu dem Goldschmied, und frage was er zu zahlen bereit ist.“ Der Goldschmied bot 1000 Goldstücke für das Juwel. Der junge man war hoch erstaunt. „Und nun mein Sohn“ sagte Dhun-Nun „zu deiner Einschätzung der Sufis: Du verstehst gerade soviel davon, wie die Krämer dort drüben von der Goldschmiedekunst.“ Wenn du Edelsteine schätzen willst, musst du erst Goldschmied werden.“

Happy Birthday Swami Vivekananda :-)

Swami Vivekananda (* 12. Januar 1863 in Kolkata; † 4. Juli 1902 in Haora; bürgerlicher Name: Narendranath Datta) war ein hinduistischer Mönch, Yogi und Gelehrter. Vivekananda sprach als erster Hindu vor dem Weltparlament der Religionen (World Parliament of Religions) im Jahre 1893 in Chicago, Illinois. Im Alter von 18 Jahren besuchte er den Mystiker Sri Ramakrishna im Kali-Tempel Dakshineshwar zum ersten Mal. Dieser soll ihn mit Tränen in den Augen empfangen haben. Der an englischen Schulen erzogene und zum Atheismus neigende Narendra blieb jedoch zunächst skeptisch. Ramakrishna gab ihm ganz persönliche Unterweisung und nach und nach überwand er seine inneren Widerstände und wurde zu seinem Lieblingsschüler.

Zitate:

"Stehe auf, erwache und halte nicht an, bis du das Ziel erreicht hast! "

"Ausdehnung bedeutet Leben, Liebe ist Ausdehnung. Liebe ist somit das einzige Gesetz des Lebens. Wer liebt, der lebt."

"Das unendliche Sein, Macht und Segen sind unser Eigen. Wir müssen sie nicht erst erwerben, sie gehören uns schon, wir brauchen sie nur zu manifestieren."

"Manifestiert das Göttliche in euch und alles wird sich harmonisch um Dieses entwickeln."

"Sei, was du bist! Deine wahre Natur ist Kraft."

"This life is short. The vanities of the world are transient, but they alone live who live for others. The rest are more dead than alive."

"Don’t bother your head with religious theories. Cowards only sin, brave men never. Try to love anybody and everybody."

"Go where people hate you. Let them thrash the ego out of you, and you will get nearer to the Lord."

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Wenn

Wenn ein Meister ein Bild macht aus einem Stück Holz oder einem Stein, so trägt er das Bild nicht in das Holz hinein; vielmehr schneidet er die Späne ab, die das Bild verborgen und verdeckt hatten. Er gibt dem Holz nichts, sondern er nimmt und gräbt ihm die Decke ab und nimmt den Rost weg, – und dann erglänzt, was darunter verborgen lag.

*Meister Eckhart (1260-1328)

Zitate von Jiddu Krishnamurti

 FREIHEIT - ES GIBT SIE WIRKLICH. SIE LIEGT JENSEITS DER MAUERN, DIE WIR SELBST ERRICHTEN !

Nur ein Gast bin ich in dieser Welt vergänglicher Dinge, durch nichts in ihr gebunden. Keinem Land gehöre ich an. keine Grenzen schließen mich ein.

Wenn du ein Gefangener bist, werde ich nicht beschreiben, was Freiheit ist. Mein wesentliches Anliegen ist es zu zeigen, wie ein Gefängnis gebaut wird und wie du es wieder einreißen kannst, wenn du es möchtest.

Für die meisten von uns besteht die Schwierigkeit darin, daß uns unsere Fluchtwege nicht bewußt sind. Wir sind so gebunden, so gewöhnt an unsere Fluchtwege, daß wir sie für das Wirkliche halten.

Es ist anstrengend, etwas Neues zu entdecken. Also ziehen wir es vor, zu bleiben, wie wir sind. Und da liegt die eigentliche Schwierigkeit.

In dir selbst ist die ganze Welt verborgen, und wenn du weißt, wie man schaut und lernt, dann ist die Tür da und der Schlüssel ist in deiner Hand. Niemand kann dir diesen Schlüssel geben oder die Tür zeigen, nur du bist dazu in der Lage.

Um sich zu erkennen, wie man ist, braucht es eine außerordentliche geistige Beweglichkeit, denn das, was ist, verändert sich ständig, und wenn der Geist fähig sein soll, ebenso geschwind zu folgen, darf er nicht an irgendein Dogma, einen Glauben oder ein Handlungsschema gebunden sein.

Ich habe immer wieder betont, daß es keine Rolle spielt, aus welcher Quelle Sie das Wasser schöpfen, solange es rein ist und solange das Wasser den Durst der Menschen löscht. 

Khalil Gibran - Der Prophet (Musikbuch)

Die Herzen müssen verwandelt werden,

"Liebe ist Licht, wo immer sie wohnt, und Hass ist Finsternis, wo immer er nistet."

"Kampf und Gewalt werden zu keinem guten Ergebnis führen, selbst dann nicht, wenn sie für die richtige Sache eingesetzt werden. Die Herzen müssen verwandelt werden.

*Abdul Baha

Ich liebe

Ich liebe meine
irdischen Freunde
als Gefährten
der Ewigkeit.

*Mechthild von Magdeburg 
(1210 - 1283)

Wie

Wie kann man zum höchsten gelangen, wurde Bayazid gefragt. Er Antwortete:
"Durch Blindheit, Taubheit und Stummheit."

Ein anderer bat ihn: "Beschreib uns deinen Tag und deine Nacht." Er sagte: "Ich habe keinen Tag und keine Nacht; denn Tag und Nacht sind nur für die, die die Eigenschaften von Geschöpfen haben. Ich habe mich davon getrennt, wie die Schlange von ihrer Haut.

keine Angst

Nicht den Tod sollte man fürchten,
sondern dass man nie beginnen wird,
wirklich zu leben.

* Marcus Aurelius 
(121 n.Chr. - †180 n.Chr.)

Phase der Vernunft

Jeder muß einmal durch diese Phase hindurch, in der man versucht, alles mit der Vernunft zu verstehen. Doch das Grübeln führt zu nichts. Statt den Weg zu gehen, verlieren die meisten die Zeit mit Diskussionen, welches wohl der rechte Weg sei. Wie töricht! Wagt den Sprung!

*Sri Ramakrishna

Man bleibt jung

Man bleibt jung,
solange man noch lernen,
neue Gewohnheiten annehmen
und Widerspruch ertragen kann.

*Marie von Ebner-Eschenbach

Eines Morgens

Eines Morgens stand ich auf dem Dach Die Sonne stieg gerade durch die belaubten Kronen der Bäume auf. Während ich weiter beobachtete, schien mir plötzlich in einem Augenblick, als falle eine Hülle von meinen Augen. Ich sah die Welt in einem wunderbaren Glanz gebadet und Wogen der Freude und Schönheit auf allen Seiten emporsteigen. Mein Herz bedeckten schwere Schichten von Traurigkeit, die das universale Licht in einem Augenblick durchdrang und mein ganzes Inneres aufleuchten ließ.

*Rabindranath Tagore




























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Gleichmut

Du hast ein Recht auf das Handeln,
aber nur auf das Handeln,
niemals auf dessen Früchte;
lass nicht die Früchte deines Wirkens
dein Beweggrund sein,
noch lass Anhaftung zur Tatenlosigkeit in dir zu.
Fest gegründet im Yoga,
vollbring deine Tage als einer,
der jegliche Anhaftung aufgegeben hat
und gleichmütig geworden ist 
im Misslingen und im Erfolg;
denn Gleichmut wird im Yoga angestrebt.

*Bhagavad Gita

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