Ich hatte eine interessante Erfahrung...

Vorgestern abend sagte mir jemand: "Ich stecke voll und ganz im physischen Bewustsein:  keine Meditation mehr, und das Göttliche ist zu etwas geworden, das dort oben ist, weit weg..." Und sogleich füllte sich, während er sprach, das ganze Zimmer mit der göttlichen Gegenwart. Ich sage zu ihm: " Nicht dort oben, hier, hier selbst." Und in dem Augenblick war alles, die ganze Atmosphäre... es war, als veränderte sich die Luft in göttliche Gegenwart (die Mutter berühert ihre Hände, ihr Gesicht, ihren Körper), nicht wahr, alles war berühert, angerühert, durchdrungen, aber von... vor allem war da ein strahlend helles Licht, ein Friede, so (Gebärde: massiv), eine Macht, und dann eine Süße... etwas... man hatte den Eindruck, es wäre genug, um einen Felsen zum Schmelzen zu bringen.
Und es ging nicht wieder fort. Es ist geblieben. Es ist so gekommen, und es ist geblieben. Und die ganze Nacht war so - alles. Selbst jetzt gibt es beides: wie mechanisch ein wenig vom gewöhnlichen Bewußtsein, aber ich muß nur eine Sekunde lang ruhig oder gesammelt bleiben, und Es ist da. Und das ist die Erfahrung des Körpers, verstehst du, physisch, materiell, die Erfahrung des Körpers: alles, alles, alles ist voll, voll, es gibt nichts als Das, und wir sind wie... alles ist wie etwas Geschrumpftes, wie eine vertrocknete Rinde, irgend so etwas Dürres; man hat den Eindruck, daß sich die Dinge (nicht völlig: an der Oberfläche) verhärtet haben, vertrocknet sind, und daß der Körper deshalb nichts empfindet. Deshalb empfindet er Es nicht, sonst ist Es alles, alles, es gibt nur Das, nicht wahr, man kann nicht atmen, ohne Es einzuatmen, bewegt man sich, so bewegt man sich in Ihm, man ist... alles, alles, das ganze Weltall ist in Ihm drin - aber materiell, physisch, physisch. Die Heilung dieser "Vertrocknung" ist es, was ich jetzt suche.

* Mira Alfassa (die Mutter)

Genieße deine Liebe für andere

Frage: Letzte Nacht bekam ich ein starkes Verlangen, jedermann Gutes zu tun, ohne irgendetwas dafür zu bekommen und ich habe es genossen. Und heute wachte ich auf und spürte mein gewohntes egoistisches und melancholisches Selbst. Bitte sagen Sie mir, was war es, das ich gefühlt habe? War es ein höherer Zustand, der sich mir für eine Minute eröffnet hat?  

Meine Antwort: Sie studieren Kabbala und das Licht wirkt auf Sie ein. Das Licht gab Ihnen diese innere Wahrnehmung, um Ihnen ein Beispiel dafür zu geben, wonach Sie streben sollen (das wird „erwecken von Oben” – Itaruta de Leela – genannt). Jetzt sollten Sie in die gleiche Richtung, wie diese Wahrnehmung, weitermachen („erwecken von unten” – Itaruta de Letata), bis Sie diese neuen Eigenschaften und Wahrnehmungen für immer erworben haben!

*Rav M. Laitman

source: www.laitman.de/geniesse-deine-liebe


Der Kopf..

Der Kopf stellt allerlei Berechnungen an,
das Herz jedoch will nichts,
außer zu Lieben und Freude zu geben.

*Azmuto

Was ist in der Schachtel ?

Wenn man einen 40-karätigen Diamanten in eine Schachtel legt, was passiert dann mit der Schachtel ? Würden Sie sie wie jede andere Schachtel behandeln, wenn Sie wüssten, das sie einen 40-karätigen Diamanten enthält ? Wenn Sie das nicht wissen, ist es gut möglich, dass Sie sie wie jede andere Schachtel behandeln. Sie sehen sie ja nur von außen, die Farbe, das Muster, und Sie sagen: "Nichts Besonderes. Eine ganz gewöhnliche Schachtel."

Doch wenn Sie wüssten, dass diese Schachtel den kostbarsten Diamanten der Welt enthält, wäre es plötzlich keine gewöhnliche Schachtel mehr. Dann wäre es eine sehr kostbare Schachtel, die man entsprechend behandeln würde. Der menschliche Körper ist eine Schachtel, und in dieser Schachtel ist das Göttliche.

*Prem Rawat

Ein großer Schritt

Ein großer Schritt wird gemacht sein, wenn es für den Menschen natürlich ist zu versuchen, sich selbst zu vervollkommnen, statt zu erwarten, die Vollkommenheit bei den anderen zu finden. Diese Umkehr liegt allem wahren Fortschritt zugrunde.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Die Tür zum Strom des Lichts

Wenn die niedrigere Stufe nur eines möchte: So zu werden, wie die Höhere Stufe, dann wird die Höhere Stufe sofort auf die Bitte der niedrigeren Stufe antworten und sie erfüllen. Die Höhere ist dazu immer bereit und wenn die niedrigere die richtige Bitte ausstößt, öffnet das die Tür zum Strom des Lichts, der von Oben herabsteigt. Zur richtigen Bitte zu gelangen, macht also unsere gesamte Arbeit aus !

Während ich spirituell aufsteige, werde ich nicht vom Licht unabhängig. Ich bleibe vollständig am Licht hängen und bleibe völlig von Ihm abhängig. Und ich werde fortwährend mehr und mehr an Ihm „hängen”, bis ich vollkommen mit Ihm verschmolzen bin. Deshalb werde ich, wenn ich irgend etwas in mir verändert haben möchte, seien es meine Gedanken, meine Gefühle oder Zustände, diese Veränderungen von dem Licht fordern. Das Einzige, was ich selbst tun kann ist, meine Bitte an das Licht zu verströmen. Wenn ein Mensch lernt, wie man ständig Veränderungen vom Höheren fordert, dann wird er in allem erfolgreich sein und er wird die denkbar kürzeste Zeit brauchen.

*Dr. Rav Michael Laitman 

Wir verpassen so viel Schönes, weil wir im richtigen Moment mit den falschen Gedanken beschäftigt sind.


„Savitri ist die Aufzeichnung eines Sehens, einer Erfahrung, die nicht in dem gewohnten Maß zu bemessen und oft sehr weit von dem entfernt ist, was der gewöhnliche menschliche Geist sieht und erfährt.“ Sri Aurobindo




Mira Alfassa (die Mutter) über Savitri

Es macht nichts, wenn du Savitri nicht verstehst. Aber lies es immer. Du wirst sehen, dass dir jedesmal, wenn du es liest, etwas Neues enthüllt wird. Jedesmal wirst du etwas Neues finden; jedesmal eine neue Erfahrung – Dinge, die nicht da waren, Dinge, die du nicht verstanden hast, tauchen auf und werden plötzlich klar.

Aber lies es nicht, wie du andere Bücher oder Zeitungen liest. Du musst mit einem leeren Kopf lesen, einem unbeschriebenen und unbewegten Geist. Du musst dich ohne irgendeinen Gedanken konzentrieren, musst leer bleiben – ruhig und offen. Dann werden die Worte, Rhythmen und Vibrationen direkt zu diesem unbeschriebenen Blatt durchdringen, werden sich dem Gehirn einprägen und werden sich selbst erklären ohne Bemühung deinerseits.

Savitri allein genügt, die höchsten Gipfel zu erklimmen. Wenn man wirklich versteht, über Savitri zu meditieren, wird man alle Hilfe erhalten, die man braucht. Für denjenigen, der diesem Weg folgen möchte, ist Savitri eine konkrete Hilfe – so als würde dich der Herr selbst bei der Hand nehmen und zu dem Ziel deiner Bestimmung führen. Und dann findet jede Frage, wie persönlich sie auch sein mag, ihre Antwort in Savitri, jede Schwierigkeit findet dort ihre Lösung; dort ist wirklich alles enthalten, was man für die Ausübung des Yoga braucht. Er hat das ganze Universum in ein einziges Buch gepackt.

Es ist ein wundervolles Werk, es ist großartig und von unvergleichlicher Vollkommenheit. Du musst wissen, dass Savitri aufgeladen ist, völlig mit Bewusstsein aufgeladen; als wäre Savitri ein Wesen, ein wirklicher Führer. In Wahrheit ist die ganze Form von Savitri en masse aus den höchsten Bereichen herabgekommen, und Sri Aurobindo gestaltete mit seinem Genie lediglich die Zeilen – in einem überlegenen und großartigen Stil. Manchmal wurden ganze Zeilen offenbart, und er schrieb sie so nieder; er arbeitete hart und unermüdlich, damit die Eingebung von den höchstmöglichen Gipfeln kommen konnte. Und welch ein Werk hat er vollbracht! Ja, es ist wahre Schöpfung an sich. Es ist ein beispiel- loses Werk. Alles ist da, in solch einfacher und klarer Form; vollkommen harmonische Verse, durchscheinend und ewig wahr. Ich habe so viele Dinge gelesen, aber ich habe nie etwas gesehen, das man mit Savitri vergleichen könnte. Es ist das Geheimnis der Geheimnisse.

Dies sind Erfahrungen, die er gelebt hat, Realitäten, suprakosmische Wahrheiten. Er erfuhr all dies so, wie man Freude oder Leid erfährt, physisch. Er ging durch die Dunkelheit des Unbewussten, er kam selbst in die Nähe des Todes, ertrug das Leid des Verderbens und tauchte aus dem Schlamm auf, aus dem Elend der Welt, um die erhabene Fülle zu atmen und in die höchste Seeligkeit einzutreten. Niemand hat bislang so gelitten wie er. Er akzeptierte Leiden, um Leid in die Freude der Einung mit dem Höchsten zu verwandeln. Es ist etwas Einzigartiges und Unvergleichliches in der Geschichte der Welt. Es ist etwas, das noch nie geschehen ist.

Wenn du niedergeschlagen bist, wenn du dich elend fühlst, wenn du mit nichts Erfolg hast oder immer das Gegenteil von dem geschieht, was du erwartest, wie sehr du dich auch bemühst – wenn es so schlimm geworden ist, dass du die Fassung verlierst, das Leben unerträglich und du unglücklich wirst, dann greife sogleich zu Savitri und öffne es nach kurzer Konzentration irgendwo und lies. Du wirst sehen, dass all dein Elend sich wie Rauch verflüchtigt. Und du wirst die Kraft haben, die schlimmste Niedergeschlagenheit zu überwinden; du wirst nicht mehr fühlen, was dich quälte. Stattdessen wirst du ein eigenartiges Glücksgefühl empfinden, eine Bewusstseinswende, verbunden mit der Energie und Kraft, alles zu bewältigen, so als wäre nichts unmöglich. Und du wirst diese unerschöpfliche Freude fühlen, die alles läutert. Lies einfach einige Zeilen und das genügt, um den Kontakt mit deinem innersten Wesen herzustellen. So außergewöhnlich ist die Kraft von Savitri.

Was werden Sie spielen ?

Was werden Sie spielen ?
Es hat schon viele,
viele Vorschläge gegeben.
Die einen sagen: "Spiel dies",
die anderen: "Spiel das",
doch einige wenige sagten auch:
"Spiel das höchste Spiel,
das Spiel der Spiele,
das Spiel der Erfüllung.
Das Spiel der Zufriedenheit.
Das Spiel der Wirklichkeit.
Und gewinne!"
Kabir sagte das.
Buddha sagte das.

*Prem Rawat

Shakuhachi

Wer erkannte den Meister ?


Die Sufis machen öfter darauf aufmerksam, dass die den Autoritätspersonen entgegengebrachte Achtung oft ein Produkt von Gefühl, Propaganda oder schlechter Beobachtung darstellt. Hilali, der im 16. Jahrhundert lebende Lehrer von Samerkand, pflegte diese Lehre mittels unmittelbarer Darstellung zu veranschaulichen. Es wird von volgenden Vorfällen berrichtet:





Hilali, von fünf seiner Schüler begleitet, befand sich auf einer Reise quer durch Zentralasien. Als sie Balkh erreichten und ihnen eine Deligation der bedeutendsten Leute der Stadt entgegenkam, um den Meister zu begrüßen, sprach Hilali zu Jusuf: „Sei du der Meister“ Jusuf wurde empfangen und geehrt. Bald gab es Gerüchte über Wunder, die er vollbracht habe, indem er sich mit gewissen Kranken unter demselben Dach befand. „Das ist das, von dem die Leute glauben, dass es das Derwischtum sei; wir aber wissen, dass dem nicht so ist“, sagte Hilali.

In Surkhan betraten die Gefährten, alle gleich gekleidet, die Stadt. Keiner hatte den Vortritt. „Welcher ist der große Meister?“, fragte das Oberhaubt der Stadt. „Ich bin es“, erwiederte Hilali. Sogleich warfen sich die Leute auf die Knie und riefen: „Wir erkannten ihn an dem Licht in seinen Augen.“ Hilali sprach zu seinen Gefährten: „Zieht eine Lehre daraus“.

Als sie Kandahar erreichten, wurde ihnen von Sardar, dem Oberhaupt, ein Gastmahl geboten, bei dem sich alle im Kreis niedersetzten. Hilali hatte angeordnet, dass man ihn als Geringsten der Jünger behandeln solle, Jafar aber als den Meister. Nun sprach aber Sardar, das Oberhaupt: „Wahrlich, dieser Geringste eurer Gefährten leuchtet mit innerem Licht, was auch immer ihr von ihm sagen mögt, ich betrachte ihn als das magnetische Zentrum des Zeitalters.“ Alle begrüßten Hilali, der anerkennen musste, dass Sardar – obwohl er ein Herrscher war – auch die Fähigkeit besaß, jene Dinge wahrzunehmen, deren die Menschen nicht gewahr werden.

Wenn du nach einem neuen Leben rufst, so muss es unter deinem Fuß aufblühen. Nichts kann aufblühen, wenn man nicht danach ruft. *Satprem (1923 - 2007)


Bewußt zu sein ist Freude. *Satprem

"Die Evolution besteht nicht darin, daß man immer heiliger oder immer gescheiter wird, sondern immer bewußter. "

"Im Grunde genommen ist der Yoga nicht so sehr ein Weg des Lernens als des Verlernens eines großen Haufens angeblich zwingender Gewohnheiten."



 * Satprem (1923 - 2007) 
(Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewusstseins)

In der Nacht..

In der Nacht denken Gefangene nicht an ihr Gefängnis, in der Nacht wissen Regierende nichts von ihrer Macht.

*Rumi

Mountain Silence - Jahar Lagiya

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.


















Im Wachstum des Lebens
hat jede Stufe ihre Vollendung:
die Blüte sowohl als auch die Frucht. 

Das Geschenk der Liebe kann man nicht geben.
Es wartet darauf, angenommen zu werden.

* Rabindranath Tagore 1861-1941 

Das Zeichen

"Das Zeichen des wahren und göttlichen Bewußtseins ist vollkommener Gleichmut, beständige Gelassenheit und Frieden. Aufregung, Gereiztheit, Sorge, Niedergeschlagenheit, Verstörtheit gehören alle zum körperlichen Bewußtsein, und sie gilt es zu überwinden, um die Falschheit loszuwerden."


"Die Schwierigkeiten und Mißgeschicke sind Prüfungen und müssen als eine Gnade vom Höchsten angesehen werden - dann werden sie es auch und führen dich schnell an dein Ziel."


"Vom Standpunkt spiritueller Verwirklichung aus hat die Zeit keine greifbare Wirklichkeit; alles hängt von der Aufrichtigkeit und Eindringlichkeit des Strebens ab, von der Stetigkeit der Anstrengung. Einige können in wenigen Wochen und sogar Tagen erreichen, wofür andere Jahre brauchen."

*Mira Alfassa



Satprem - Der Weg nach Innen

Eine legendäre Dokumentation über Satprem, der fast 20 Jahre lang Gespräche mit der "Mutter" (Mira Alfassa) aufgezeichnet und publiziert hat.

Once more let me sail

video 


Once more let me sail my life-boat, let me sail.
This time I can never fail and I shall never fail.
Success will definitely be mine.
Through progress-light I shall shine.

*Composed by Sri Chinmoy (exact date unknown)

score: http://www.srichinmoysongs.com/once-more-let-me-sail

source: www.radiosrichinmoy.org/12744


Eine Eigenschaft

"Eine Eigenschaft kann man bei der gebundenen Seele beobachten. Versetzt man sie aus ihrer gewohnten materiellen Umgebung in eine spirituelle, so fühlt sie sich unbehaglich wie der Mistkäfer, der am liebsten im Unrat lebt. Setzt man ihn auf eine duftende Blume, so behagt ihm dies gar nicht, und er wird sie so schnell wie möglich wieder verlassen."

"Manche erkennen wohl, wie leidvoll und vergänglich alles Irdische ist, können jedoch nicht verzichten. Sie sind wie die Schlange, die versucht, einen Maulwurf zu verschlucken. Weder kann sie ihn schlucken, noch kann sie ihn ausspeien."

"Das Kamel läßt nicht davon ab, dorniges Buschwerk zu fressen, obgleich ihm das Blut von der Zunge läuft. So sind die am Irdischen Haftenden. Selbst schwere Schicksalsschläge gehen ihnen nicht zu Herzen. Wenige Tage später haben sie alles vergessen und leben, als sei nichts geschehen."

*Sri Ramakrishna




Was das Ego tatsächlich bewirkt, ist Trennung. *Sri Chinmoy

 Schere und Nadel

Ein König besucht den Sufi-Weisen Farid. Als Gastgeschenk bringt er eine goldene, mit Diamanten besetzte Schere mit - eine kostbare Gabe.
Der König verneigt sich vor Farid und reicht ihm die Schere. Farid schaut sie sorgfältig an und gibt sie dem König zurück: „Herr, ich danke dir für dein Geschenk. Ich weiß, es ist kostbar, aber ich kann es nicht brauchen. Viel schöner wäre es, du gäbest mir nur eine einfache Nadel."
Der König: „Das verstehe ich nicht. Nadeln sind nicht wertvoll. Und wenn du eine Nadel brauchst, dann brauchst du auch eine Schere."
Darauf Farid: „ Scheren schneiden die Dinge entzwei. Eine Nadel aber näht sie zusammen. Ich lehre Liebe. Und Liebe will zusammenfügen, nicht entzweischneiden."

Das Schlimmste


„Was ist die schlimmste Tat des Egos ?“
 „Wenn der Mensch vergißt,
daß er der geliebte Sohn des Königs ist.“

*Baal Shem Tov

Happy Birthday Mira Alfassa (*21. Februar 1878 in Paris; † 17. November 1973 in Puducherry)



















Mira Alfassa wurde am 21. Februar 1878 als Kind jüdischer Eltern geboren ihr Vater Maurice war ein türkischer Bankier, ihre Mutter Mathilde Ismaloun war Ägypterin, die Familie war ein Jahr zuvor nach Frankreich, Paris emigriert. Am 29. März 1914 kam sie zum ersten Mal nach Puducherry, wo sie Aurobindo traf. Einige Monate später mußte sie wegen Kriegsausbruch mit ihrem zweiten Gatten Paul Richard zurück nach Frankreich. Es folgte anschließend ein sechsjähriger Aufenthalt in Japan, in dem Mira unter anderem vier tödliche Krankheiten überlebte. Am 24. April 1920 kehte sie im Alter von 42 Jahren nach Pondicherry zurück. Nachdem sich Sri Aurobindo am 24. November 1926 gänzlich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, leitete sie die Organisation des Ashrams und übernahm nach seinem Tod ab 1950 die Führung. Mirra Alfassa war der erste Mensch aus dem Westen, der in Indien als Guru verehrt wurde.

http://azmuto.blogspot.de/Mira-Alfassa

Peace

Reichtum und Leere

Frage: Es heißt, dass Rabbi Schimon vor dem Aufstieg zur höchsten Stufe in den Zustand „Schimon vom Markt” gefallen ist. Was ist das für ein „Markt”?

Meine Antwort: „Schimon vom Markt” lebt wie Rothschild, er hat alles, was er sich in dieser Welt wünschen kann: Macht, Geld, Ruhm, langes Leben… Ein Traum! Dabei sieht er sich jedoch auf der niedrigsten Stufe.

Der Markthändler träumt wirklich davon, wie Rothschild zu werden – genau in diesen Zustand ist Rabbi Schimon gefallen. Für dich bedeutet es Aufstieg, für ihn aber Abstieg. Hier geht es um die qualitative Bewertung. Rabbi Schimon hatte Wasser und Johannisbrotbaum, bei „Schimon vom Markt” biegt sich die Tafel unter den Speisen. Warum leidet er dann? Warum fühlt er sich so tief gesunken? Er leidet wegen des Verlustes des spirituellen Bewusstseins, er hat alles, nur nicht das Wichtigste. Andererseits hat „Schimon vom Markt” für das ganze Leben ausgesorgt, er fühlt sich nicht unglücklich.

Es ist so, dass Rabbi Schimon den Abgrund zwischen ihm und dem „Schimon vom Markt” versteht – und gibt sich damit nicht zufrieden. Und einen noch größeren Schmerz bereitet ihm die Tatsache, dass er sich selbst so fühlt. „Schimon vom Markt” ist immer satt, er verkauft seine Ware, geht abends zufrieden nach Hause, weil er im Leben alles hat, was er braucht. Frau, Kinder – alles ist in Ordnung, alle sind gesund. Es mangelt an nichts. Wenn aber Rabbi Schimon in diesen Zustand fällt, spürt er, dass er bei allem Reichtum nichts hat. Er kann dieses Leben nicht ertragen, jeder Augenblick darin ist der Hölle gleich. Für ihn ist das kein Leben.

*Rav M. Laitman, Auszug aus dem Unterricht zum Artikel „Der Frieden”, 30.12.2011

Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig. *Charles Dickens


Ein Schleier der die Sonne verdeckt

Eine Frage, die ich erhielt:
Wie behält man Freude während des Abstiegs?  

Meine Antwort: Alles hängt davon ab, welches Ziel du hast. Ich kann mich daran erinnern, wie wir als Kinder auf einen Berg gestiegen und heruntergeschlittert sind. Dabei empfanden wir Freude nicht beim Aufsteigen, sondern gerade beim Herunterfahren. Also hängt alles vom Ziel ab. Wenn du weißt, dass der Abstieg neues Material mit sich bringt, mit dessen Hilfe du deine nächste Stufe aufbauen kannst, bereitet dir das etwa keine Freude? Wenn das Durcheinander und das Unverständnis aufkommen, wenn alles vor den Augen „verschwimmt“, freue ich mich. Denn in Anschluss an die Finsternis werde ich neues Wissen, ein neues Gefühl, eine neue Annäherung, eine neue Enthüllung erlangen. In der auf mich niedergestiegenen Finsternis, in der Gefühls- und Geistesverwirrung schaue ich mich von der Seite an, löse mich von dem Wirrwarr und der Wehmut und messe den bevorstehenden Aufstieg daran.

Genauso hat Rabbi Schimon, als er sich als „Schimon vom Markt“ gefühlt hat, begriffen, dass er vor dem Aufstieg zur Endkorrektur steht. Und obwohl wir solche Höhen noch nicht erreicht haben, musst du trotzdem, wenn dich die Machtlosigkeit überkommt und ein Schleier die Sonne verdeckt, darin eine Vorbereitung sehen. Auf diese Weise kommt das Material der nächsten Stufe zum Vorschein, das noch nicht realisiert ist, noch nicht die richtige Form angenommen hat. In einem solchen Moment darfst du nicht die Hände in den Schoß legen und sitzen bleiben, während du Kräfte sammelst, sondern musst im Gegenteil anfangen zu arbeiten. Versuche das Hindernis sofort zu überwinden und dich aus der Finsternis, selbst aus der kleinsten, herauszuziehen.

Gerade dadurch wird das ganze Material, das sich am Prozess beteiligen muss, schneller in die Arbeit einbezogen. Du hast die Möglichkeit, dich täglich systematisch mit Hilfe der Gruppe und des Studiums vorzubereiten. Bleibe jeden Tag in Verbindung, lasse den spirituellen Faden nicht los, selbst wenn er über Kopfhörer eines mp3-Players geht. Lass dich an das Ziel erinnern, denn während des Abstiegs schaltest du dich davon ab. Wenn du dich ständig unter dem Einfluss einer richtigen Umgebung befindest, wirst du selbst beim Verstärken des Negativen deinen Zustand von der Seite betrachten und ihn analysieren können. Das wird dir erlauben, anders an die Geschehnisse heranzugehen. Die Freude geht daraus hervor, dass du den nächsten Zustand aufbaust. Nur der völlige Abriss der spirituellen Verbindung, der durch eine ungenügende Vorbereitung ausgelöst wurde, nimmt dir die Möglichkeit, zu arbeiten. Auf alle Lebenssituationen kann man sich so vorbereiten, dass man niemals die gute Einwirkung verliert. Wenn du die Gruppe wirklich schätzt, wird die Freude dich niemals verlassen.  

*Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 19.11.2010
source: www.laitman.de/wenn-die-finsternis-aufkommt/

"Unsere Zweifel sind Verräter, die uns durch die Angst, es zu versuchen, das Gute verlieren lassen, das wir sonst gewinnen könnten." *William Shakespeare



http://postersofberlin.com

Stimmungen

Sei nicht Sklave, sondern Herr deiner Stimmungen. Bist du aber so verärgert, so gedrückt, so wund, dass dein Geist selbst im Gebet nicht Erlösung und Ruhe findet, so gehe eilends hin und bereite einem Geringen, einem Bekümmerten, einem schuldig oder unschuldig Leidenden - eine Freude! Opfere dich, deine Gabe, deine Zeit, deine Ruhe einem anderen, einem, dem mehr als dir auferlegt ist - und deine unglückliche Stimmung löst sich auf in gottselige, gottzufriedene Ergebung.  

*Abdu'l Baha

Your heart is as beautiful as the rainbow

Ein Mensch & Ein Heiliger

"Ein Mensch, der für weltliche Güter und Befriedigung arbeitet, arbeitet für den Tod. Denn alles von dieser Welt stirbt ständig und macht etwas anderem Platz – so wie das Kind stirbt und ein junges Mädchen wird usw. Aber jemand, der nach Selbsterkenntnis strebt, arbeitet für die Unsterblichkeit. Wenn man in der Welt lebt und arbeitet und mit weltlichen Menschen verkehrt, werden die eigenen schöpferischen Energien durch das Verlangen nach Sinnesobjekten aufgebraucht, und deshalb fühlt man sich manchmal schwach, müde oder krank. Strebt man jedoch nach Selbsterkenntnis, so erhält und stärkt man seine schöpferische Energie dadurch. Während eine Person, die in der Welt lebt, Vergnügen an Gesellschaften, Besuchen usw. hat, wird derjenige, dessen Ziel Selbstverwirklichung ist, große Freude an der Meditation finden, am Singen von Gottes Lobpreis, am Lesen von Büchern der Weisheit, am Hören religiöser und philosophischer Vorträge und am Umgang mit jenen, die Pilger auf dem spirituellen Weg sind."

"Ein Heiliger ist wie ein Baum. Er ruft niemanden, noch schickt er jemanden fort. Jedem, der kommen mag, gibt er Schutz - sei es einem Mann, einer Frau, einem Kind oder einem Tier. Wenn ihr unter einem Baum sitzt, wird er euch vor den Unannehmlichkeiten der Witterung schützen, sowohl vor der Hitze der Sonne als auch vor strömendem Regen, und er wird euch Blüten und Früchte schenken. Ob sich ein Mensch an ihnen erfreut oder ein Vogel sie kostet, spielt für den Baum keine Rolle, sie sind für jeden, der kommt und sie nehmen will. Und zu guter Letzt schenkt der Baum sich selbst! Wie dies geschieht? Die Frucht enthält die Samen für neue Bäume gleicher Art. Wenn ihr also unter einem Baum sitzt, werdet ihr Schutz, Schatten, Blüten und Früchte erhalten und zu gegebener Zeit euer Selbst erkennen."


*Sri Anandamayi Ma (1896 - 1982)

Happy Birthday Sri Ramakrishna :-)

Sri Ramakrishna, geboren am 18. Februar 1836 in Kamarpukur, Bengalen; † 16. August 1886 in Kolkata, war ein bedeutender Mystiker.

Bereits in seiner Kindheit berichtete Ramakrishna von spirituellen Visionen. Er wurde mit sechzehn Jahren von seiner Familie zum Geldverdienen zu seinem Bruder Ramkumar nach Kolkata gesandt, der dort als Priester tätig war und eine Sanskrit-Schule betrieb. Ramakrishnas Hingabe bei der Versenkung in die Anbetung der Götter war auffällig und ungewöhnlich. Er begnügte sich nicht damit Mantren zu rezitieren, sondern soll die Gegenwart der Göttin gespürt und sie so lange angebetet haben, bis sie sich ihm offenbarte. Dem Geldverdienen gegenüber zeigte er eine völlige Abneigung. Durch besondere Umstände wurde er schließlich Priester im Tempelkomplex von Dakshineshwar am Ganges, einem Vorort von Kolkata. Dort gab es zwölf Shiva-Tempel, einen Radha-Kanta-Tempel (Krishna und Radha gewidmet) und als Haupttempel den Kali-Tempel. Kali wird dort als Retterin der Welt (Bhavatarina) verehrt. Ramakrishna wurde Priester des Kali-Tempels und widmete sich mit charakteristischem Eifer seiner Aufgabe. Damit begann für ihn eine intensive spirituelle Suche. Die Überlieferung berichtet :

Er saß weinend vor der Statue der Göttin, rief sie um Hilfe an und flehte, sie möge sich ihm zeigen. Er aß und schlief nicht. In Verzweiflung versuchte er sich das Leben zu nehmen, da enthüllte Kali sich.

Er selbst beschrieb diese Vision mit folgenden Worten:  

„Ich hatte das Gefühl als ob mein Herz ausgewrungen würde wie ein nasses Handtuch. Ruhelosigkeit überwältigte mich und die Furcht, Sie in diesem Leben nicht mehr schauen zu dürfen. Ich konnte die Trennung nicht länger ertragen. Das Leben schien sinnlos geworden zu sein. Plötzlich fiel mein Blick auf das Schwert, das im Tempel der Mutter (Kali) hing. Als ich wie ein Irrer aufsprang und es ergreifen wollte, enthüllte sich mir plötzlich die Göttliche Mutter. Alle Gebäude, der Tempel und alles andere verschwand spurlos aus meiner Sicht, und statt dessen sah ich einen grenzenlosen, unendlichen, strahlenden Ozean des Bewusstseins. So weit das Auge zu blicken vermochte, kamen leuchtende Wogen mit einem schrecklichen Getöse von allen Seiten herangestürmt, um mich zu verschlingen. Ich rang nach Atem. Der Ansturm überwältigte mich, und ich sank bewusstlos zu Boden. Ich wusste nichts von der äußeren Welt, aber in mir strömte eine ununterbrochene, reine Seligkeit, und ich spürte die Gegenwart der Göttlichen Mutter.“

Als er das Bewusstsein für seine Umwelt wieder erlangte, hatte er das Wort "Mutter" auf den Lippen.

Link:
http://azmuto.blogspot.de/ramakrishna



A heart of beauty And a life of duty My Lord Supreme Has given me. I swim and swim In ecstasy-sea.

*Composed by Sri Chinmoy on July 22, 2007

Alles, was man vom Himmel gibt, wird nicht zurückgenommen, sondern es verbleibt unten.

Wenn der Mensch irgendein Leuchten herangezogen hat und nicht in der Lage ist, es ständig zu halten, weil seine Kelim (Gefäße) noch nicht rein sind, um für das Licht geeignet zu sein, also dass der Mensch es in Gefäßen des Gebens empfängt wie das Licht, welches vom Gebenden kommt, so wird deshalb dieses Leuchten von ihm weichen...

...Doch man sollte auch wissen, würde es in der Kraft des Menschen liegen, irgendein Leuchten zuhalten, und sei es auch ein kleines, es jedoch stetig wäre – dann würde der Mensch bereits als ganz gelten, also könnte er mit diesem Leuchten vorwärts schreiten. Dann muss es dem Menschen leidtun, wenn ein Leuchten verloren geht. Und das gleicht einem Menschen, der einen Samen in die Erde legte, damit ein großer Baum daraus wird,  den Samen jedoch sofort wieder aus der Erde nahm. Wenn dem so ist, was ist dann der Nutzen der Arbeit, davon, dass er den Samen in die Erde steckte?

Überdies können wir sagen, dass er den Samen nicht nur aus der Erde nahm und ihn zum Verderben brachte, sondern man könnte sagen, dass er einen Baum mit gereiften Früchten aus der Erde zog und sie zum Verderben brachte.
Hier ist das Gleiche: Wenn er dieses kleine Leuchten nicht verloren hätte, hätte daraus ein großes Licht wachsen können. Folglich verlor er nicht unbedingt die Macht eines kleinen Leuchtens, sondern es ist so, als hätte er wirklich ein großes Licht verloren.

Und man soll wissen, dass die Regel so ist: Der Mensch kann nicht ohne Lebenskraft und Genuss leben, weil es aus der Wurzel der Schöpfung stammt, welche Sein Wunsch ist, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun. Daher kann jegliches Geschöpf nicht ohne Lebenskraft und Genuss existieren. Und daher ist jedes Geschöpf verpflichtet, sich aufzumachen und nach dem Ort zu suchen, von dem es Freude und Genuss beziehen kann.
...

* Shamati 35: Die Lebenskraft der Kedusha (Baal HaSulam)

Slowly, very slowly in my mind-jungle, The Forgiveness-Eye of the World-Lord is smiling.



*Composed by Sri Chinmoy on December 30, 1986

Shamati 108

Ich hörte im Jahr 1943 in Jerusalem

Jeder Mensch ist vom Schöpfer (von der Kraft der Liebe und des Gebens) durch sein Empfangen wollen entfernt. Er ist bloß wegen seines Willens zu empfangen, der in ihm ist, entfernt. Da der Mensch nicht nach Spiritualität strebt, sondern nur nach Genüssen dieser Welt, so gilt, dass er vom Schöpfer um einen Tag (eine Stufe / einen Schritt) entfernt ist. Das heißt, die Entfernung um einen Tag, die ihn vom Schöpfer trennt, ist nur wegen eines Aspekts, indem er im Willen versunken ist, Genüsse dieser Welt zu empfangen. Wenn sich der Mensch jedoch dem Schöpfer annähert, also auf das Empfangen in dieser Welt verzichtet, dann wird er als dem Schöpfer nahe bezeichnet. Wenn er dann aber im Empfangen der nächsten Welt versagt hat, dann gilt er als vom Schöpfer entfernt, weil er spirituelle Genüsse der kommenden Welt für sich empfangen möchte. Und außerdem fällt er so weit ab, dass er auch irdische Genüsse dieser Welt empfangen möchte. Dann gilt, dass er sich nun um zwei Tage (zwei Stufen / zwei Schritte) vom Schöpfer entfernt hat: 1. durch den Empfang der Genüsse dieser Welt, in welche er wieder zurückkehrte und gefallen ist 2. da er nun den Willen besitzt, die Krone der nächsten Welt zu empfangen. Denn, da er sich mit Tora (der Spirituellen Arbeit und dem Licht) und Mizwot (Handlungen des Gebens) beschäftigt hat, zwingt er den Schöpfer, ihm eine Belohnung für seine Bemühungen in der Tora und Mizwot zu zahlen. Es stellt sich heraus, dass er anfänglich einen Tag ging und daher der Arbeit an dem Schöpfer näherkam, und danach ging er sozusagen zwei Tage zurück. Nun bedarf der Mensch unbedingt zweier Arten des Empfangens: 1. des Empfangens dieser Welt 2. des Empfangens der nächsten Welt. Dementsprechend folgt, dass er in die entgegengesetzte Richtung gegangen ist.
...
* Shamati 108 (Baal HaSulam)

Vom Getreide

Einmal sagte der König zu seinem geliebten Wesir: »Da ich Sterndeuter bin, habe ich gesehen, daß alles Getreide, das in diesem Jahr reift, jeden, der davon ißt, verrückt werden läßt. Welchen Rat hast du zu geben?« Der Wesir gab ihm zur Antwort, man möge so viel Nahrung beiseite schaffen, daß sie beide nicht von diesem Getreide essen müßten. Der König aber antwortete: »Wenn allein wir inmitten aller Welt nicht verrückt werden, aber alle anderen es sind, dann werden wir die einzigen sein, die als verrückt gelten. Auch wir müssen von diesem Getreide essen. Aber laß uns ein Zeichen auf die Stirn machen, auf daß wir es zumindest wissen. Wenn ich auf deine Stirn schauen werde oder du auf meine Stirn schauen wirst, werden wir die Zeichen sehen und wissen, daß wir verrückt sind.«

Grundlagen der Leichtigkeit



"Burdens are the foundations of ease and bitter things the forerunners of pleasure."

"Belastungen sind die Grundlagen der Leichtigkeit und bittere Dinge die Vorläufer der Freude."

You suppose you are the trouble But you are the cure You suppose that you are the lock on the door But you are the key that opens it It's too bad that you want to be someone else You don't see your own face, your own beauty Yet, no face is more beautiful than yours.

* Rumi

etwas Neues

"Wenn uns etwas aus dem gewohnten Geleise wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren, dabei fängt nur etwas Neues, Gutes an."

*Leo N. Tolstoi (1828 - 1910)

Fate shall be changed by an unchanging will. *Words of Sri Aurobindo from “Savitri”

"Beharre in deiner Sehnsucht, und sie wird in Erfüllung gehen."

"Alles hängt ab von der Intensität des Glaubens und der Festigkeit der wahren Haltung."

"Alles kommt zu seiner Zeit, bewahre geduldiges Vertrauen, und alles wird gut gehn."

*Mira Alfassa


Zuerst..

"Zuerst muß innen alles getan sein, ganz und gar verändert sein, dann wird es sich auch außen zeigen."

"Man kommt immer wieder darauf zurück, daß das Urteil der Menschen falsch ist - falsch, weil ihre Sicht der Dinge falsch ist, unvollständig, und notgedrungen kommt dies Urteil auch zu falschen Schlüssen."

"Alle diese sogenannten Probleme des Mentalen, sind Probleme des Regenwurms. Sobald man dort oben auftaucht, gibt es derartige Probleme nicht mehr. Auch Widersprüche gibt es da nicht mehr. Widersprüche kommen immer von einer zu engen Schau und der Unfähigkeit, etwas unter allen Blickwinkeln gleichzeitig zu sehen."

*Mira Alfassa

der Gastgeber

...Und sie gleichen jenem Wurm, der im Radieschen zur Welt kam, in ihm sitzt und denkt, dass die ganze Welt des Schöpfers genauso bitter, lichtlos und klein wie jenes Radieschen sei, in dem er zur Welt kam. Doch in dem Moment, wenn er die Schale des Radieschens durchbricht und aus dem Radieschen hinausschaut, ist er erstaunt und ruft aus: „Ich glaubte, dass die ganze Welt dem Radieschen gleichen würde, in dem ich zur Welt kam, doch nun sehe ich vor mir die riesige, leuchtende, wundervolle Welt!“
So auch jene, die sich in der Schale ihres Willens zu empfangen befinden, in welcher sie zur Welt kamen, und die nicht versuchten, die besonderen Mittel zu empfangen, die fähig sind, diese harte Hülle zu durchbrechen und sie in den Willen zu geben zu wandeln.

Doch wenn sie sich mit der Arbeit in ihrer ganzen reinen Schönheit beschäftigen würden, und die Schale des Willens zu empfangen durchbrechen, mit welchem sie zur Welt kamen, und den Willen zu geben erhalten würden, so würden sich ihnen augenblicklich die Augen öffnen, und sie würden sowohl sich als auch alle Stufen der Weisheit, der Vernunft und des klaren Wissens sehen und erkennen könnenin ihrer ganzen Schönheit und Wonne, die ihnen in den spirituellen Welten bereitet sind, und dann würden sie selbst sagen, was die Weisen sagten: „Ein guter Gast sagt: Alles, was der Gastgeber tattat er für mich.“

*Baal HaSulam (Einführung in das Buch Sohar)