Die Lieder des Kabîr ~ Rabindranath Tagore







Die ganze Welt macht ihre Arbeit und macht ihre Fehler aber nur wenige sind die Liebenden, die den Geliebten kennen. Der innige Sucher ist der, der in seinem Herz den zweifachen Strom aus Liebe und Losgelöstheit vermengt, wie die beiden Ströme Ganges und Jumna sich vermengen.
In seinem Herzen fließt das heilige Wasser Tag und Nacht und so endet der Kreislauf von Leben und Tod, Offenbarung und Verhüllung, Mangel und Füllung.
Sieh doch die wundervolle Ruhe, sie ist die höchste Bewußtheit!
Und es erfreut Ihn, wenn jemand selbst dieser Ruhe begegnet. 
Tauche Du ein in diesen Ozean der Süße: Dann werden alle Fehler des Lebens und des Todes fort fliehen.
(* Kabir)

Verwandle

In mir bist Du allmächtiger, unumschränkter Meister meines Schicksals, Führer meines Lebens, Überwinder aller Hindernisse, Besieger der vorgefassten Willen und Meinungen des Geistes. Verwandle Deine Feinde in Freunde, wandle die Dunkelheit in Licht, möge ich in diesem heldenhaften, unermesslichen Kampf, diesem hehren Ringen der Liebe mit dem Hass, der Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit, des Gehorsams Deinem höchsten Gesetz gegenüber mit der Auflehnung, die Menschheit allmählich eines erhabeneren Friedens würdig machen, wo all ihrebBruderzwiste aufgehört haben und so das ganze Menschenbemühen sich vereint, um immer vollkommener und ganzheitlicher die Verwirklichung Deines göttlichen Willens und Deines fortschreitenden Ideals zu erlangen.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)


Charlie Chaplin "Herzensweisheiten"







Rumi - Zitate

Ich lausche im Winde der Kunde,
die er von Ihm mir bringt.
Der trunkenen Nachtigall lausche ich,
die Seinen Namen singt.

Wenn du dir eine Perle wünschst,
Such sie nicht in einer Wasserlache.
Denn wer Perlen finden will,
muss bis zum Grund des Meeres tauchen.

Du fragst nach einer Rose
lauf vor den Dornen nicht davon.
Du fragst nach dem Geliebten
lauf vor dir selbst nicht davon.


Schließe dich den Menschen an,
sei mit den Menschen eins! 
Wenn du mit den Menschen eins bist,
dann bist du ein Edelstein, ein Ozean;   
Wenn du allein bist,
bist du nichts als ein Wassertropfen.

Der Weg zur Seligkeit..

Der Weg zur Seligkeit führt nach innen, nicht nach außen. Es ist nutzlos, nach Ruhm und Palästen zu streben. Manch armer Bettler sitzt voller Verzückung im Winkel einer Moschee, während ein anderer in seinem Schloss trübsinnig vor sich hin brütet. Die prachtvolle Fassade dieser Welt ist nichts, zerstöre sie, der Schatz liegt in ihrer Ruine verborgen.

*Rumi  (1207 – 1273)

Die Göttliche Gegenwart ist in dir.

Die Göttliche Gegenwart ist in dir. Sie ist in dir. Du suchst nach ihr außerhalb deiner selbst. Schaue nach innen. Sie ist in dir. Die Gegenwart ist dort. Du verlangst nach der Wertschätzung anderer, um Kraft zu erhalten - sie wird dir nie zuteil werden. Die Kraft ist in dir. Wenn du es wünschst, dann kannst du nach dem streben, was dir als das höchste Ziel, das höchste Licht, das höchste Wissen, die höchste Liebe erscheint. Aber das ist in dir - sonst wärest du nie fähig, damit in Berührung zu kommen. Wenn du tief genug in dich gehst, wirst du es dort finden, wie eine Flamme, die immer aufwärtsgerichtet brennt. Und glaube nicht, das wäre so schwer zu leisten. Du erfährst diese Gegenwart nicht, weil dein Blick ständig nach außen gerichtet ist.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Diskutiere nicht


"Diskutiere nicht über Wissen und Prinzipien mit denen, die es nicht verstehen. Jene, die die Prinzipien und wahres Wissen verstehen, verweilen, um sie in sich aufzunehmen."

"Dein Herr ist in Deinem Inneren, wie der Duft in den Blumen. Warum suchst Du wie ein Moschustier nach Moschus im Gras wieder und immer wieder?"

"In meinem Körper ist ein Mond, aber sehen kann ich ihn nicht! Ein Mond und eine Sonne. Eine Trommel schlägt, von keiner Hand berührt, aber hören kann ich sie nicht! Solange der Mensch sich darüber sorgt, dass er stirbt und was er besitzt, das seines ist, sind alle seine Mühen umsonst. Wenn der Stolz des Ich's gestorben, samt dem was es besitzt, ist des Lehrers Arbeit zu Ende. Der Zweck der Arbeit ist zu lernen; wenn Du erkannt hast, ist die Arbeit getan. Die Apfelblüte hat ihr Sein um die Frucht zu schaffen; wenn sie da ist, fällt das Blütenblatt. Der Moschus ist im Hirsch, aber der Hirsch beachtet es nicht: er wandert umher, um Gras zu suchen."

"Mein lieber Freund, schau aus nach dem Fremden, solange Du noch lebst. Such die Erfahrung, solange Du noch lebst. Denke nach und verstehe, solange Du noch lebst. Wenn Du dich nicht befreist, solange Du noch lebst, denkst Du Geister werden es danach tun für Dich? Der Glaube, dass die Seele sich mit dem Göttlichen vereinigen wird, weil der Körper verfault ist, ist reine Phantasie. Was zu finden ist, ist auch jetzt zu finden. Wenn Du jetzt nichts findest, wirst Du schlicht enden in einer Wohnung in der Stadt des Todes. Wenn Du jetzt deine Liebe dem Heiligen gibst, wirst Du im nächsten Leben zufriedenen ausschauen. Also, tauche ein in die Wahrheit, finde den Lehrer, suche den Klang, der nie vergeht. Kabîr sagt dies: Wenn nach dem Fremden gesucht wird, ist es die Intensität der Sehnsucht nach dem Fremden, die die ganze Arbeit macht. Sieh mich an und Du wirst einen Sklaven dieser Intensität sehen."

*Kabir (Hindi, कबीर, * 1440; † 1518) 

Identifikation

 Identifizieren Sie sich mit nichts – Identifikation mit irgendetwas bedeutet Bindung. *Sri Nisargadatta Maharaj

Sri Nisargadatta Maharaj:
"Ich bin ungeboren",
freies Buch mit 24 Dialogen
(75 Seiten):

https://docs.google.com/uc?id=0B2S4Ym7J1ED4NmZlYTA2N2QtZjc2YS00NDgxLTgxNjYtMWExMTkwODllNzVj&export=download&hl=en_US

traurig

Ein strahlendes, glückliches Gesicht ermutigt die Menschen auf ihren Wegen. Wenn jemand traurig ist und einem lachenden Kind begegnet, dann wird das Kind beim Anblick seines Gesichtes aufhören zu lachen, ohne zu wissen warum.

*Abdu'l Baha

Versorger

O Du unser Versorger! Du hast über die Freunde im Westen des Heiligen Geistes Düfte gehaucht und den Himmel im Westen mit dem Lichte göttlicher Führung erleuchtet. Du hast zu Dir hingezogen, die einstmals fern von Dir waren. Fremde hast Du in liebreiche Freunde verwandelt, die Schlafenden erweckt und die Nachlässigen achtsam gemacht.

O Du unser Versorger! Steh diesen edlen Freunden bei, Dein Wohlgefallen zu gewinnen und Fremden wie Freunden wohlgesonnen zu sein. Geleite sie in die ewige Welt, laß sie himmlischer Gnade teilhaftig sein und wirkliche Bahá'í werden, aufrichtig vor Gott. Bewahre sie vor Äußerlichkeit, gründe sie fest in der Wahrheit. Mache sie zu Zeichen und Beweisen für Dein Reich, zu funkelnden Sternen hoch über den Niederungen dieses Lebens. Laß sie Hilfe und Trost für die Menschheit, Stifter des Weltfriedens sein. Entzücke sie mit dem Wein Deines Ratschlusses und gib, daß sie alle auf dem Pfade Deiner Gebote wandeln.

O Du unser Versorger! Es ist dieses Dieners Herzenswunsch an Deiner Schwelle, die Freunde des Westens und des Ostens in fester Umarmung zu schauen; alle Glieder der menschlichen Gesellschaft voll Liebe in einer großen Gemeinde vereint zu sehen, wie die in einem mächtigen Meere versammelten Tropfen, wie die Vögel eines einzigen Rosengartens, die Perlen eines Ozeans, die Blätter eines Baumes, die Strahlen einer Sonne. Du bist der Mächtige, der Gewaltige, und Du bist der Gott der Stärke, der Allmächtige, der Allsehende.

*Abdu'l-Baha

Das Schachspiel

Ein junger Mann, der eine bittere Enttäuschung in seinem Leben erlitten hatte, begab sich zu einem entlegenen Kloster und sagte zum Abt: "Ich bin vom Leben enttäuscht und möchte die Erleuchtung erlangen, um von diesen Leiden befreit zu sein. Aber ich habe keine Begabung, etwas lange durchzuhalten. Ich konnte niemals lange Jahre der Meditation und der Studien und strengen Lebensführung durchmachen; ich würde wieder in die Welt zurückgezogen werden, obwohl ich weiß, wie schmerzlich das ist. Gibt es einen kurzen Weg für Leute wie mich?"

 "Es gibt einen", sagte der Abt, "wenn du wirklich entschlossen bist. Sage mir, was hast du studiert, worauf hast du dich in deinem Leben am meisten konzentriert?" "Hm, auf nichts so richtig. Wir waren reich, und ich brauchte nicht zu arbeiten. Ich glaube, was mich wirklich interessierte, war das Schachspiel. Damit verbrachte ich die meiste Zeit." Der Abt dachte einen Moment nach und sagte dann zu seinem Assistenten: "Hole den Mönch soundso, und er soll ein Schachbrett und Figuren mitbringen." Der Mönch kam mit dem Brett, und der Abt stellte die Figuren auf. Dann ließ er sein Schwert bringen und zeigte es den beiden. ,,O Mönch", sagte er, "du hast mir als deinem Abt Gehorsam gelobt, und nun fordere ich ihn von dir. Du wirst mit diesem jungen Mann eine Partie Schach spielen, und wenn du verlierst, werde ich dir mit diesem Schwert den Kopf abschlagen. Doch ich verspreche, dass du im Paradies wiedergeboren werden wirst. Wenn du gewinnst, werde ich diesem Mann den Kopf abschlagen, denn Schach ist das einzige, wobei er sich jemals wirklich angestrengt hat, und wenn er verliert, verdient auch er den Verlust seines Kopfes." Sie sahen dem Abt ins Gesicht und verstanden, dass es ihm ernst war. Dem Verlierer würde er den Kopf abschlagen. Sie begannen das Spiel. Bei den Eröffnungszügen spürte der junge Mann, wie ihm der Schweiß bis zu den Fersen hinuntertropfte, als er um sein Leben spielte. Das Schachbrett wurde zur ganzen Welt; er war völlig darauf konzentriert. Zuerst war es eher schlecht um ihn bestellt, doch dann machte der andere einen schlechten Zug, und er ergriff die Gelegenheit, einen starken Angriff zu lancieren. Wie die Stellung seines Gegners zerbröckelte, sah er ihn verstohlen an. Er sah ein Gesicht aus Intelligenz und Aufrichtigkeit, geprägt von Jahren strengen Lebens und Bemühens. Er dachte an sein eigenes wertloses Leben, und ihn überkam eine Welle des Mitgefühls. Absichtlich beging er einen Fehler und dann noch einen, die seine Stellung ruinierten und ihn seiner Verteidigung beraubten. Plötzlich beugte sich der Abt vor und stieß das Brett um. Die beiden Gegenspieler waren verstört. "Hier gibt es keinen Gewinner und keinen Verlierer", sagte der Abt langsam, "hier kann kein Kopf fallen. Nur zwei Dinge sind erforderlich", und er wandte sich an den jungen Mann, " völlige Konzentration und Mitgefühl. Du hast heute beides gelernt. Du warst völlig auf das Spiel konzentriert und konntest doch Mitgefühl empfinden und warst bereit, dein Leben zu opfern. Bleibe nun einige Monate hier und verfolge unsere Ausbildung in diesem Geiste, dann ist dir die Erleuchtung gewiss." Er tat es und erlangte sie.

klar und leer

"Ich bin wie eine Filmleinwand, klar und leer. Die Bilder bewegen sich darüber hinweg, verschwinden wieder und lassen die Leinwand so klar und sauber zurück wie vorher. Die Leinwand wird in keiner Weise von den Bildern beeinflusst, noch beeinflusst die Leinwand die Bilder."


"Du musst nicht zur Erleuchtung vorstoßen, denn du bist erleuchtet. Sie stößt zu dir vor, wenn du ihr eine Chance gibst. Lass deine Anhaftung an das Unwirkliche entgleiten, und das Wirkliche wird schnell und sanft dessen Platz einnehmen. Hör damit auf, dir einzubilden dies zu sein oder jenes zu tun, und du wirst erkennen, dass du an der Quelle und im Herzen von Allem bist. Auf diese Weise wird die große Liebe über dich kommen, die nicht Wahl oder Bevorzugung darstellt, sondern eine Kraft, die alle Dinge liebenswert und liebenswürdig macht."

* Maharaj Nisargadatta (1897-1981)

Augenblick

Man muss in jedem Augenblick alles zu verlieren wissen, um alles zu gewinnen, die Vergangenheit abstreifen wie einen toten Körper, um in eine größere Fülle geboren zu werden... So drückt sich die ständige Sehnsucht des inneren Wesens aus, das Dir zugewandt Dich widerstrahlen will wie ein immer reinerer Spiegel, und Deine unwandelbare Wonne überträgt sich in ihm durch eine zum Fortschritt treibende Kraft von unvergleichlicher Stärke, diese Kraft setzt sich im äußersten Wesen um in einen ruhigen, sicheren Willen, den kein Hindernis vereiteln kann. O göttlicher Meister, mit welch inbrünstiger Liebe bin ich Deine Dienerin ! Mit welch reiner, unbewegten, unendlichen Freude bin ich Du selbst in allem, was jenseits allen geformten Daseins ist. Und die beiden Bewusstseine verbinden sich in einer Fülle ohnegleichen.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Der Schmetterlingskokon

Ein Mann fand einen Schmetterlingskokon und nahm ihn mit nach Hause, um den Schmetterling schlüpfen zu sehen. Eines Tages wurde eine kleine Öffnung sichtbar. Während mehrerer Stunden kämpfte der Schmetterling, doch es schien, als könne er seinen Körper nicht über einen bestimmten Punkt hinaus bringen. Da glaubte der Mann, dass etwas nicht richtig sei, und nahm eine Schere, um den Rest des Kokons aufzuschneiden. Der Schmetterling schlüpfte mit Leichtigkeit heraus: ein großer, aufgedunsener Körper mit kleinen, schrumpeligen Flügeln. Der Mann dachte, dass sich die Flügel in ein paar Stunden zu ihrer natürlichen Schönheit entfalten würden, doch es geschah nicht. Anstatt sich in ein Geschöpf zu verwandeln, dass frei war zu fliegen, verbrachte der Schmetterling sein Leben damit, einen geschwollenen Körper und aufgedunsene Flügel mit sich herumzuschleppen. Der enge Kokon und der Kampf, der nötig ist, um durch die enge Öffnung hindurchzuschlüpfen, sind der Weg der Natur, Flüssigkeit vom Körper in die Flügel zu zwingen. Der 'gnadenvolle' Schnitt war in Wirklichkeit grausam. Manchmal ist ein Kampf genau das, was wir brauchen.

Samurai

Ein grosser, harter Samurai ging einmal einen kleinen Mönch besuchen. "Mönch", sagte er in einem Ton, der sofortigen Gehorsam gewohnt ist, "lehre mich etwas über Himmel und Hölle!". Der Mönch sah zu dem mächtigen Krieger auf und entgegnete voller Verachtung: "Dich etwas über Himmel und Hölle lehren? Überhaupt nichts kann ich dich lehren. Du bist schmutzig. Du stinkst. Deine Klinge ist rostig. Du bist eine Scham und Schande für die Klasse der Samurais. Geh mir aus den Augen. Ich kann dich nicht ertragen." Der Samurai war wütend. Er zitterte, wurde ganz rot im Gesicht, war sprachlos vor Wut. Er zog sein Schwert und hob es in die Höhe, um den Mönch damit zu töten. "Das ist die Hölle", sagte der Mönch sanft. Der Samurai war überwältigt. Das Mitgefühl und die Ergebenheit dieses kleinen Mannes, der sein Leben hergab, um ihm diese Lehre zu geben und ihm die Hölle zu zeigen! Langsam senkte er sein Schwert, erfüllt von Demut und Dankbarkeit und plötzlichem Frieden. "Und das ist der Himmel", sagte der Mönch sanft.

Was sich entgegenstellt..

Wir können mit größter Zuversicht den ungeheuren Kampf, den Haufen feindlicher Kräfte betrachten, die, ohne es zu wissen, schließlich der Verwirklichung Deines Planes dienen. Wir würden uns zu Unrecht aufregen, weil es uns nicht gegeben ist zu wissen, wie das Deinem Plan dient und mit welchem Mittel Du all die Widerstände überwinden wirst, denn Dein Sieg ist so vollkommen, dass jedes Hindernis, jeder böse Wille, jeder gegen Dich gerichtete Hass die Verheißung eines noch umfassenderen, noch vollständigeren Triumphes ist. An der Summe der Widerstände lässt sich der Umfang ermessen, den Du dem Walten dessen geben willst, was von Deinen reinen Kräften auf die Erde zur Offenbarung kommt.

Was sich entgegenstellt, ist gerade das, worauf zu wirken diese Kräfte gesandt sind, der finsterste Hass muss berühert und in leuchtenden Frieden gewandelt werden.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

Du solltest nur den Ort identifizieren wo „eine Türe, eine Offenbarung und ein Eingang“ sein könnte, und der befindet sich dort, wo es am schmerzhaftesten ist.

...Der spirituelle Weg wiederstrebt deinem Ego, was bedeutet, er arbeitet gegen dein Verlangen und gegen deinen Verstand. Du musst dich ununterbrochen über diese Momente der Reibung erheben, die gegen deine Gefühle und deinen Verstand arbeiten, immer und immer wieder. Dies sind die Momente auf dem spirituellen Weg, die sich in „eine Türe, eine Offenbarung und einen Eingang“ verwandeln...

...nach einigen Jahren des Lernens beginnst du, die Momente der Reibung, in welchen du steckst, zu fühlen und zu sehen. Genau dort, in eben diesen Momenten befindet sich der Eingang, der zur Öffnung bereit steht. Es ist keine Türe sondern eine Wand, aber durch die Arbeit über dem Verstand wirst du plötzlich eine Türe in dieser Wand wahrnehmen, die sich in der Sekunde öffnen wird, um ein Eingang für dich zu werden. Der Eingang kann nur in diesen Momenten der Ablehnung und Reibung stattfinden, deshalb sollt ihr diese Momente sehr genau beobachten und von allen anderen differenzieren!..

*Rav Michael Laitman

Es ward Abend, und es ward Morgen: ein Tag

Eines Tages betrat Nasrudin ein Teehaus und verkündete: "Der Mond ist nützlicher als die Sonne." Man fragte ihn, warum. Er sagte: "Weil wir in der Nacht das Licht nötiger brauchen."

“Der Mond hilft dabei, die Freude in unserem Leben zu vergrößern.”(*Sri Chinmoy)

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"Der Vogel des Sehens fliegt zu Dir mit den Flügeln des Verlangens."(*Rumi)

"Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenröte."(*Khalil Gibran)

"Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.Und Gott sah das dass Licht gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis.Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag."
*Torah ~ Mose Vers 1-5)



Die Weisheit Salomos

Man befragte den Meister: „Zum Wort der Schrift, der König Salomo sei weiser gewesen als alle Menschen, sogar weiser als die Narren.“ Dazu ist bemerkt wurden, was für Sinn mag in der unsinnig klingenden Bemerkung liegen ?" Der Meister erklärte: „Es ist dem Narren eigen, daß er sich weiser als alle dünkt, und keiner kann ihn überzeugen, daß er ein Narr und sein Tun eine Narretei ist. Die Weisheit Salomos aber war so groß, daß sie sich in vielerlei Gewänder zu kleiden verstand, auch in das närrische, so konnte er mit den Narren wahre Zwiesprache halten und ihr Herz bewegen, daß sie erkannten und bekannten, wes Wesens sie waren.“  

* (aus: "Die Erzählungen der Chassidim" - Gebundene Ausgabe: 848 Seiten - Manesse-Verlag)

Sinn der Arbeit in der mittleren Linie

Es ist wichtig, sich immer auf die linke und die rechte Linie zu stützen. Denn es gibt Fälle, in denen „sich fortzubewegen schlimmer ist, als faul dazusitzen“ (oder „Ruhen der Fortbewegung vorzuziehen ist“), um den Weg nicht zu verlieren. Denn der Weg der Wahrheit ist eine äußerst schmale Linie, deren Treppen man aufwärts steigt, bis man den königlichen Palast erreicht. Und jeder, dessen Weg am Anfang der Linie begann, soll sich davor hüten, nach links oder rechts von der Linie abzuweichen, wenn auch nur um eine Haaresbreite. Wenn es am Anfang eine Haarbreite Abweichung gibt, und jener dort weiter voranschreitet, wird er unter keinen Umständen den königlichen Palast erreichen können, weil er von Anfang an nicht die richtige Linie bewahrt hat.
*Baal HaSulam

Es gibt auf dem Weg, keine inneren Handlungen des voranschreitens, außer die Klärung der richtigen Ausrichtung.
*Rav Michael Laitman


Es gibt die Liebe,..

Es gibt die Liebe, die das Wohl des Ganzen vor das eigene stellt und in der Hingabe aufblüht.
 *Hazrat Inayat Khan

Der Planet..

"Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten."

* Dalai Lama

Die Entwicklung der Menschheit

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Glückseligkeit

"Wenn die Menschheit ihr Ziel erreicht...werden alle Körper in der Welt sich zu einem einzigen Körper und einem einzigen Herzen vereinigen...Nur dann wird die ganze Glückseligkeit, die für die Menschheit vorgesehen ist, in ihrer ganzen Pracht enthüllt werden." *Baal HaSulam

Frage: Ihre Meinung über die Konfrontation Gottes mit dem Teufel ?

Michael Laitmans Antwort:
Gewöhnlich berühre ich diese Frage nicht, deshalb möchte ich nur anmerken, dass im ganzen Universum nur eine wirkende Kraft existiert – nämlich der Schöpfer, aus Dem alles und alle uns erscheinenden, entgegengesetzten Kräfte und Einwirkungen ausgehen.

Alle einander entgegengesetzten, abgestimmten Handlungen dieser Kräfte stammen aus einer Kraft, der Kraft des Schöpfers. Sie alle wirken nach einem einheitlichen Programm, um die Menschen zu einem Ziel, zu der vollkommenen Enthüllung des Schöpfers in ihnen selbst zu führen und sie dadurch der Ähnlichkeit mit Ihm näherzubringen.

Um diese Ähnlichkeit mit dem Schöpfer zu erreichen, wird Sein Einfluss auf uns in jede Menge verschiedener und entgegengesetzter Einwirkungen unterteilt. Der Unterschied dieser Kräfte wird von uns als Existenz verschiedener, einander widersprechender Kräfte wahrgenommen. Die Kabbala führt alles auf “Es gibt Niemanden außer Ihm” zurück. Genau diese Bestrebung, alles in der Welt, einschließlich sich selbst mit verschiedenen Verlangen, Gedanken, Taten, zur einheitlichen Quelle, zum Ursprung zurückzuführen, ist die Hauptbemühung des Menschen. Innerhalb dieser Bemühung enthüllt er den Schöpfer und offenbart, dass nur eine Kraft des Gebens und der Liebe in der Welt existiert.

erblicken

Oh, wir erblicken Dich nicht und wir erblicken nicht einmal Deinen Schleier. Wir sind also hinter dem Schleier der Schleier, während Du uns näher als unsere Halsschlagader bist und also uns näher als wir uns selbst. Dieser Nähe wegen sehen wir Dich nicht. Wie sollen wir, die wir nicht einmal uns selbst sehen, Dich sehen ?

* Ibn Arabi (1165 - 1240)

Moving Forward

Nahko Bear (Medicine for the People) - Aloha Ke Akua

Lend your ears, lend your hands,
Lend your movement, anything you can.
Come to teach, come to be taught.
Come in the likeness in the image of God.
Cause, you can be like that.
With all that humbleness, and all that respect.

All of the power invested in me,
be it hard to love my enemies.
All of the black bags over the heads of the dead and dying.

The more I understand about the human race,
the less I comprehend about our purpose and place
and maybe if there was a clearer line
the curiosity would satisfy.

Time based prophecies that kept me from living,
in the moment I am struggling
to trust the divinity of all the gods
and what the hell they have planned for us.

I cry for the creatures who get left behind
but everything will change in a blink of an eye
and if you wish to survive,
you will find the guide inside.

I go back and forth every single day,
the clarity that comes to me in a choppy way,
as the feelings and the places
and the seasons change,
the galaxies remain.

Energy fields cone the body in space.
The angels that are coming from a spiritual waste.
The hate that gets me distant from my spiritual pace.
Ten fold the manna when the planets are in place, in polar alignment.
We're on assignment.
Bodies on consignment.
Return them to the circus.

And what is the purpose?
What is the purpose and would you believe it?
Would you believe it
if you knew what you were for
and how you became so informed?

Bodies of info performing such miracles.
I am a miracle made up of particles
and in this existence,
I'll stay persistent,
and I'll make a difference
and I will have lived it.

Aloha, Aloha Ke Akua, Ke Akua,
Aloha, Aloha, Kuleana, Kuleana.
Aloha, Aloha Ke Akua, Ke Akua,
Aloha, Aloha, Kuleana, Kuleana.

Each day that I wake,
I will praise, I will praise.
Each day that I wake,
I give thanks, I give thanks.
Each day that I wake,
I will praise, I will praise.
Each day that I wake,
I give thanks, I give thanks.

And the day that I don't wake up
and transcend the holy make-up,
I am capable, I am powerful.
And the day that I don't wake up
and transcend the holy makeup,
I am on my way to a different place....

I'm not a leader, just a creature,
seeking the features of a teacher.
Whether you follow or whether you lead
All mysterious ways of nature and I'm into it.
Changing management.

And there are various ways to conquer this monotonous metropolis,
my stubbornness is bottomless,
my fearlessness is talking shit
and I'm wide awake and I'm taking names.

I am not a leader, just a creature.
Seeking the features of a teacher.
Whether you follow or whether you lead
All mysterious ways of nature and I'm into it.
I'm into it.
Changing management.

And there are various ways to conquer this monotonous metropolis,
my stubbornness is bottomless,
my fearlessness is talking shit
and I am wide awake.
And I'm taking names.

And there are various ways to conquer this monotonous metropolis,
my stubbornness is bottomless,
my fearlessness is talking shit,
and I'm wide awake and I'm taking names.

Do you speak to me like you speak to God?
All of the love and understanding between the father and the son?
Do you believe in the perfectness of where you are?
These are my people, these are my children,
this is the land that I would fight for.

My solidarity is telling me to patiently
be moving the musical medicine around the planet in a hurry,
Cuz there's no time to waste.
Got to wake up the people time to stand up and say,
we know what we are for
and how we became so informed.
Bodies of info, performing such miracles.
I am a miracle, made up of particles
and in this existence,
I'll stay persistent
and I'll make a difference
and I will have lived it. ........

Aloha, Aloha Ke Akua, Ke Akua,
Aloha, Aloha, Kuleana, Kuleana.
Aloha, Aloha Ke Akua, Ke Akua,
Aloha, Aloha, Kuleana, Kuleana.

Each day that I wake,
I will praise, I will praise.
Each day that I wake,
I give thanks, I give thanks.
Each day that I wake,
I will praise, I will praise.
Each day that I wake,
I give thanks, I give thanks.

And the day that I don't wake up
and transcend the holy make-up,
I am capable, Hm that's right,
I am powerful.
And the day that I don't wake up and transcend the holy make-up,
I am on my way to a different place!

Aloha, Aloha Ke Akua, Ke Akua,
Aloha, Aloha, Kuleana, Kuleana.
Aloha, Aloha Ke Akua, Ke Akua,
Aloha, Aloha, Kuleana, Kuleana.

Gib mir ein Hindernis um zu Wachsen !

Damit die innere Flamme brennt, muß man sie nähren, muß man über das Feuer wachen, muß das Brennmaterial all der Irrtümer, die man loswerden möchte, hineinwerfen, all das, was den Fortschritt verzögert, alles was den Pfad verdunkelt. Wenn man das Feuer nicht schürt, schwelt es unter der Asche der eigenen Unbewußtheit und Trägheit, und es werden nicht Jahre, sondern ganze Leben, Jahrhunderte vergehen, bevor man das Ziel erreicht.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

übermenschliche Anstrengung

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Wir Arbeiten im Spirituellen,
nicht um Erfüllung,
sondern um einen Mangel
/ Hunger zu erhalten.

*Rav Michael Laitman

Den Nutzen des Lichts erkennt man erst in der Dunkelheit

Textauszüge aus dem Artikel:
Shamati 34: Der Vorteil des Landes...

Es ist bekannt, dass nichts sich in seiner wahren Form offenbart, als nur aus seinem Gegenteil, wie es geschrieben steht: „Der Vorzug des Lichts ist aus dem Dunkeln. Das bedeutet, dass jede Erscheinung auf ihren Gegensatz verweist, und man gerade mithilfe des Gegensatzes das wahre Wesen des ihm Entgegengesetzten erkennen kann.

Und daher kann man nichts mit absoluter Klarheit erkennen, wenn es nichts gibt, was dem entgegengesetzt wäre. So kann man zum Beispiel das Gute nicht schätzen, wenn es keinen Gegensatz dazu gibt, der auf das Schlechte verweist, wie bitter - süß, Hass - Liebe, Hunger - Sättigung, Durst - Erfüllung, Trennung - Verschmelzung. Daraus wird klar, dass es unmöglich ist, zur Liebe an Verschmelzung zu gelangen, bevor man nicht den Hass zur Trennung erkennt.

Und der Rat, wie man der Stufe des Hasses zur Trennung würdig wird, besteht darin, dass der Mensch zuvor erfahren muss, was im Ganzen Trennung bedeutet, mit anderen Worten, von wem er entfernt ist. Nur dann kann man sagen, dass er diese Entfernung korrigieren möchte. Das bedeutet, dass der Mensch sich bewusst sein muss, von wem und von was er entfernt wurde. Nur dann kann er versuchen, diesen Zustand zu korrigieren, und sich mit demjenigen zu verbinden, der ihm fern wurde. Das heißt, wenn der Mensch verstehen wird, was er von der Annäherung an Ihn gewinnen wird, wird er den Schaden davon einschätzen können, in Entfernung zu bleiben.

Nutzen oder Schaden werden nach Genuss oder Leid eingeschätzt. Denn das, woran der Mensch leidet, davon entfernt er sich und das hasst er. Und das Maß der Entfernung hängt vom Maß der Empfindung ab, denn es liegt in der Natur des Menschen, Leiden zu meiden, und daher hängt eines vom anderen ab. Somit bemüht sich der Mensch im Maße der Leiden und tut alles Mögliche, um sich von dem zu entfernen, was Leiden hervorruft. Das heißt, Leiden rufen Hass zu ihrer Quelle hervor, und in diesem Maße entfernt sich der Mensch.

Aus dem Gesagten folgt, dass der Mensch wissen muss, was „Übereinstimmung der Eigenschaften“ bedeutet, um zu wissen, was er tun soll, um eine Verschmelzung zu erreichen, welche als die „Übereinstimmung der Eigenschaften“ bezeichnet wird. Und daraus wird er erfahren, was „Unterscheidung von Eigenschaften“ und „Trennung“ bedeutet...

Die, die am weitesten auf dem Weg fortgeschritten sind, erkennt man daran, dass sie die Demütigsten sind.

"Durch regelmässige Übung der gegenstandslosen Meditation wird unser Ego transparenter, wir erkennen es als das, was es in Wirklichkeit ist: ein Knäuel von Geschichten, Bildern und Emotionen, mit denen wir uns identifizieren.   *Samuel Vozeh

Unendliche Barmherzigkeit

Du schläfst mit ausgetrockneten Lippen am Ufer des Flusses und träumst davon, wie du auf der Suche nach Wasser zur Fata Morgana läufst. Du Träumst von nagendem Durst, während das Wasser, dir näher als deine Halsschlagader ist.
Die unendliche Barmherzigkeit fließt ununterbrochen, du schläfst und kannst sie nicht wahrnehmen. Dein Gewand trinkt Wasser aus dem Fluss und du suchst im Traum die Fata Morgana. * Rumi

Mirabai



http://www.poetseers.org/the-poetseers/mirabai/poems/

The thirst..


Schrei deines Herzens

Deine tiefe innere Sehnsucht, der Schrei deines Herzens, ist ein echter Schatz. Der innere Schrei deines Herzens steigt wie ein Adler empor, um das höchste ziel deiner reinsten Seele zu erreichen.

*Sri Chinmoy

erlange Durst - genieße Ihn

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* Rav Michael Laitman


"Wenn der Mensch es nicht schafft, etwas zu tun, sich zu überwinden, ist das ein Zeichen dafür, dass es ihm an Verlangen mangelt. Hättest du ein starkes Verlangen gehabt, dann hättest du Erfolg gehabt, jedes Hindernis auf der Welt zu überwinden. Wie im Materiellen jede Sache so und soviel Geld kostet dies kostet tausend Schekel, jenes kostet hunderttausend Schekel so hat auch im Spirituellen jede Sache eine gewisse Menge an Sehnsucht, die der Mensch braucht, um diese Sache zu bekommen, eine gewisse Menge an Verlangen, die er haben muss. Wie soll der Mensch jetzt ein starkes Verlangen haben? Man gibt ihm ein Hindernis. Man gibt ihm solange Hindernisse, bis sein Verlangen stark genug ist. Dann erst gibt man ihm die Sache. Alle Hindernisse sind nur dazu gegeben, damit du ein stärkeres Verlangen haben wirst."
* Rabbi Schalom Arusch 

"Gib niemals auf, gib niemals auf,
gib niemals auf – das ist das einzige Geheimnis
um im Leben Erfüllung zu erlangen."
* Sri Chinmoy

"Erhalte dir deinen Hunger und deinen Durst. Ansonsten wirst du ins gewöhnliche Leben zurückfallen und dein Verstand wird wieder völlig unspirituell."
* Sri Chinmoy

"Wo Fragen sind, wird es Antworten geben; wo Schiffe sind, wird Wasser fließen. Verbringe weniger Zeit damit, Wasser zu suchen, erlange Durst! Dann wird Wasser strömen, von unten und von oben."
* Rumi  


"Rastlosigkeit, Sehnsucht,  das ist das ganze Geheimnis. Gleich was für einen Pfad man geht, ob man Hindu, Muselman, Christ, Sakta, Vaishnava oder Brahmo ist – das Wesentliche ist Sehnsucht - Gott-Hunger."
*Sri Ramakrishna

Das Schiff,..