Willst du verstehen ?

Willst du verstehen ?
Dann versuche zu lieben.
Willst du lieben ?
Dann versuche nicht zu verstehen.

*Sri Chinmoy

Every Time You Love



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Every time you love unconditionally,
A winged angel flies down and tells you:
“Sit down on my wing quickly.
The Lord Supreme is waiting for you.”

http://www.radiosrichinmoy.org/418/every-time-you-love-mountain-silence/

Es scheint mir..

Es scheint mir, ich habe weit hinter mir etwas zurückgelassen, es scheint mir, ich erwache langsam zu einem neuen Leben. Ich möchte, dass das keine Täuschung sei und dass der tiefe, lächelnde Friede für immer zurückkehrt.

O mein göttlicher Meister, meine Liebe strebt inniger zu Dir denn je: lass mich Deine lebendige Liebe in der Welt sein und sonst nichts! Möge alle Ichsucht, alle Begrenztheit, alle Dunkelheit verschwinden! Möge mein Bewusstsein mit Deinem eins werden, damit Du allein der durch dies zerbrechliche und flüchtige Werkzeug wirkende Wille seiest.

O mein süßer Meister, mit welcher Inbrunst strebt meine Liebe zu Dir... Hilf, dass ich nichts mehr sei als Deine Göttliche Liebe und dass in jedem Wesen diese Liebe stark und siegreich erwache. Gewähre, dass ich wie ein riesiger Mantel der Liebe sei, der die ganze Erde einhüllt, an alle Herzen rührt und in alle Ohren Deine göttliche Botschaft der Hoffnung und des Friedens flüstert.

O mein göttlicher Meister, mit welcher Inbrunst strebe ich zu Dir! Sprenge diese Fesseln des Schattens und des Irrtums - zerstreue diese Unwissenheit, befreie, befreie mich, lass mich Dein Licht sehen... Sprenge, sprenge diese Fesseln... Ich will begreifen und ich will sein. Das heißt, dies Ich soll Dein Ich sein, und nur noch ein einziges Ich soll es auf der Welt geben. O Herr, erhöre mein Gebet, mein Flehen steigt glühend auf zu Dir.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973) 

From Within Myself


Rav Kook words of wisdom
Music of Ba'al Hasulam

Ez Chaim, „Baum des Lebens“ von Ari (Rabbi Isaak Luria - 1534-1572)

Wisse, bevor die Emanationen emanierten
Und Geschöpfe erschaffen wurden,
Gab es nur das einfache höhere Licht,
Welches die ganze Wirklichkeit ausfüllte.

Und es gab keinen leeren Raum
Und keine leere oder unausgefüllte Atmosphäre.
Sondern es war alles voll jenes
Unendlichen einfachen Lichtes.

Und dieses hatte weder Anfang noch Ende,
Sondern es war alles
Einziges einfaches vollkommen gleichmäßiges Licht,
Und dieses hieß: Licht der Unendlichkeit.

Und als in Seinem einfachen Willen der Wunsch wach wurde,
Die Welten zu erschaffen
Und die Emanationen zu emanieren,
Und dabei die Perfektion Seiner Taten,
Seiner Namen, Seiner Bezeichnungen erleuchten zu lassen,
Wurde das zum Grund der Erschaffung der Welten.

Und siehe, sodann schränkte sich
Die Unendlichkeit in ihrem zentralen Punkt ein,
Exakt im Zentrum
Und jenes Licht kontrahierte
Und entfernte sich weit an die Ränder dieses Punktes.

Und sodann blieb leerer Raum, ein Vakuum,
Von diesem mittleren Punkt.
Und siehe, diese Kontraktion war vollkommen gleichmäßig
Um diesen leeren mittleren Punkt herum.
So, dass jener leerer Raum
Von allen Seiten in vollkommener Gleichmäßigkeit
Kreisförmig wurde.

Und siehe, nach der Einschränkung
Nach welcher leerer Raum und Vakuum entstand,
Im exakten Zentrum des unendlichen Lichtes,
War nun Raum da,
In dem Geschöpfe, und Emanationen und Kreaturen
Existieren konnten.

Sodann zog sich aus dem Unendlichen Licht
Ein einziger Lichtstrahl
Und stieg herab ins Innere jenes Raumes
Und entlang dieses Strahls erschuf,
Formte und machte und kreierte Er alle Welten.

Bevor diese Welten ins Leben gerufen wurden,
Gab es nur Unendlichkeit, und ihr Name war Eins,
In einer so herrlichen und verborgenen Einheit,
Dass sogar den Engeln, die Ihm am nächsten standen,
Die Kraft zur Erkenntnis der Unendlichkeit fehlte,
Und es gibt keinen Verstand, der Ihn erfassen könnte,
Denn Er hat keinen Ort, Keine Grenzen, keinen Namen.

*Ez Chaim, „Baum des Lebens“, Ari (Rabbi Isaak Luria), 1534-1572

Die while you're alive and be absolutely dead. Then do whatever you want: it's all good. ~ Bunan (1603 - 1676)

Stirb, während du lebst, und sei vollkommen tot. Dann tue, was immer du willst - alles ist gut.

* Bunan (1603 - 1676)

Das Gesetz der Absicht

~ Die Taten rühren von der Absicht her, und Jedem gebührt entsprechend der Absicht *Koran

~ Die Absicht des Willens ist der Schlüssel zur Vollkommenheit ! *Baal HaSulam 

~ Gott achtet nur auf die Früchte des Herzens. Er merkt sich nicht, was einer im einzelnen tut oder wie er sich verhält. Gott lässt allein die Beweggründe gelten. *Ramakrishna

~ Die Energie, die die Welt erschafft, kann nichts anderes sein als ein Wille, und Wille ist Bewußtsein, das sich in den Dienst eines Wirkens und eines Resultats stellt.

~ Hoffe nichts und befürchte nichts, sondern vertraue den Absichten "Gottes", und deinem Willen, sie zu erfüllen. *Sri Aurobindo

~ Nun merke auffolgende Unterweisung! Jede Kreatur betreibt ihr Werk um eines Endzweckes willen. Der Endzweck ist allwegs das Erste in der Absicht und das Letzte in der Ausführung. *Meister Eckehart




video 01 by satyagraha-1




Zitate von Shankara (788 - 820)

Shankara (788 - 820), indischer Philosoph und Heiliger, bedeutendster Vertreter der Philosophie des Vedanta und der Lehre der Identität von Brahman und Atman (indische Philosophie und Religion). Sein Hauptwerk sind die Kommentare zu den Brahmasutras (dem Grundwerk der Vedanta-Philosophie)

 "Die Befolgung äußerlicher Vorschriften ist gut, um deine Gedanken rein zu erhalten, aber zur Wahrheit und Wirklichkeit führt sie dich nicht."

 "Erlösung ist durch moralische Besserung nicht erreichbar."

"Erkenntnis erlangt man durch dauerhaftes Streben, nicht aber durch flatterhaftes Studieren und Vielwisserei."

"Höre auf, dich mit Rasse, Familie, Namen, Gestalt und sozialer Stellung zu identifizieren. Diese gehören zum Körper, dem Kleid der Vergänglichkeit."

 "Der Unwissende, der unter dem Einfluß der Gesetze steht, meint, alle Dinge unterscheiden sich vom Selbst. Wenn man aber in allen Dingen das Selbst erkennt, unterscheidet sich nicht einmal ein Atom mehr vom Selbst. Sobald wir in der Wirklichkeit leben, können sich unsere ehemaligen Taten, die in der Unwirklichkeit des Körpers wurzeln, nicht mehr auswirken, ebenso wie man nach dem Erwachen nicht mehr träumen kann."

"Willst du, Geliebter, Freiheit finden, sei gleich zu allen, wer es immer sei."

"Zerstöre völlig das Ich! Kontrolliere die vielen Wellen der Ablenkung, die in den Geist einsickern! Unterscheide die Wirklichkeit und erkenne: "Ich bin es." Du bist reines Bewusstsein, der Zeuge aller Erfahrung. Du bist reine Natur der Freude."

"Wie der Geist sich schrittweise mit dem Selbst identifiziert, so gibt er schrittweise die Begierde für äußere Objekte auf. Wenn alle diese Begierden ausgeräumt wurden, ist die uneingeschränkte Wahrnehmung des Selbst da."

"Selbst wenn die Wahrheit erkannt ist, bleibt diese starke, anfangslose und hartnäckige Vorstellung, dass man selbst der Tuer und der Erfahrende ist … Das sollte sorgfältig weggeräumt werden, indem man in einem Zustand konstanter Identifikation mit dem höchsten Selbst lebt. Heilige nennen diese Abtrennung geistiger Einbildungen "Befreiung"."

“Bis jetzt habe ich geträumt. In meinem Traum wandelte ich durch Wälder der Illusion, von Geburt zu Geburt überhäuft von allen möglichen Sorgen und Leiden, der Wiederverkörperung und dem Tod und der Verwesung unterworfen. Der Tiger der Selbstsucht sprang mich grausam an, ohne Unterlass.Nun, durch deine unendliche Barmherzigkeit, o Meister, bin ich aus meinem Traum erwacht. Du hast mich für immer frei gemacht! Verehrung Dir, o großer Meister, Du bist eins mit dem Brahman. Du bist eins mit dem scheinenden Licht, das diesen Schatten wirft, der “Welt” heisst.”

“Die unendliche Finsternis im Innern, die auch Milliarden Feuer, Monde und Sonnen nicht erhellen können, vertreibt der Erleuchtete mit einem einzigen Blick.”

Prem Rawat am 05. Sept 2010 in Buenos Aires





www.wordsofpeace.de/schlüssel

Divine


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Der Kritiker, kritisiert immer entsprechend seiner eigenen Verdorbenheit !


DieSchönheit ist verborgen, suche sie in der Verborgenheit.
Oh du von der eigenen Ungerechtigkeit Ahnungsloser,
schau einmal auf die Gerechtigkeit derer, die den Weg sehen !
Wie kannst du mit Fehlersehenden Augen jemals das Verborgene
erkennen ?
~ Fariduddin Attar

Fürchte nicht..

"Fürchte nicht etwas zu verlieren auf dem Pfad, alles was du verlieren wirst, sind Eigenschaften die dich vom Glück fern halten." ["Do not be afraid of loosing something on the path, the only thing you will loose are the traits that keep you from happiness."] *Azmuto


found: 
http://postersofberlin.com/Quote

Einbildung und Meinung


Einbildung und Meinung sind für den partiellen Verstand schädlich, denn sein Wohnort liegt in der Dunkelheit. Einen eine halbe Elle breiten Pfad auf der Erde kann ein Mann sicher und ohne Einbildung gehen; Doch wenn man auf einer hohen Mauer geht, stolpert man, auch wenn die Mauer zwei Ellen breit ist; Man fällt wegen der Einbildung und der Angst herunter. Denke über die Angst nach, die auf Einbildung beruht, und verstehe sie. * Rumi

Das spirituelle Leben ist das wirkliche Leben; der Rest ist Einbildung und Täuschung. *Peace Pilgrim

Das ist der Zustand des gewöhnlichen Menschen: Er lebt in einer Art Traumzustand. Der Mystiker ist ein Mensch, der erwacht ist. Das Amüsante daran ist, dass der gewöhnliche Mensch den Mystiker einen Träumer nennen wird, obwohl in Wirklichkeit er selbst der Träumende ist. *Hazrat Inayat Khan (1882–1927)

Wunderbare Wandlung

Frage: Wie kann man die Verlangen der breiten Öffentlichkeit von materiellen zu spirituellen Bedürfnissen umwandeln?

Antwort: Erstens muss man den Menschen erklären, dass wir in jeder Situation innere Füllung anstreben. Und selbst dann, wenn wir irgend etwas kaufen oder etwas für uns selbst, für Freunde oder die Familie machen... Man kann ihn vielleicht monetär oder in Form aufgewendeter Bemühungen messen, aber es geht immer um eine Empfindung. Deshalb sind Empfindungen – das Wichtigste. Für sie arbeiten wir, schuften, leben und ziehen wir Kinder groß. Es sind die Gefühle der Selbstempfindung, des Lebens, des Erfolges...

Quelle:

www.laitman.de/wunderbare-wandlung

Wenn einer zu dir sagt: »Du bist ein Esel«, achte nicht darauf. Wenn zwei es tun, kauf dir einen Sattel. *Jüdisches Sprichwort


Prem Rawat in Kuala Lumpur & Sydney

Rabbi Nachman - Zitate

Hindernis

Es gibt kein Hindernis, das man nicht überwinden kann,
denn das Hindernis ist nur wegen des Willens da,
und in Wahrheit sind keine Hindernisse als nur im Geist.

Die Welt

Die Welt ist wie ein kreisender Würfel, und alles kehrt sich, und es wandelt sich der Mensch zum Engel und der Engel zum Menschen und das Haupt zum Fuß und der Fuß zum Haupt, so kehren sich und kreisen alle Dinge und wandeln sich, dieses in jenes und jenes in dieses, das oberste zu unterst und das unterste zu oberst. Denn in der Wurzel ist alles eines, und in dem Wandel und dem Wiederkehren der Dinge ist die Erlösung beschlossen.

Weltschauen

Wie die Hand, vors Auge gehalten, den größten Berg verdeckt, so deckt das kleine irdische Leben dem Blick die ungeheuren Lichter und Geheimnisse, derer die Welt voll ist, und wer es vor seinen Augen wegziehen kann, wie man eine Hand wegzieht, der schaut das große Leuchten des Welteninneren.

kaputt

Wenn du schon glaubst, daß du etwas kaputt machen kannst, dann glaube doch erst recht, daß du etwas heilmachen kannst. 

Das Gebet

Es schreie ein jeder zu Gott und erhebe sein Herz zu ihm, als hinge er an einem Haar und der Sturmwind brauste bis zum Herzen des Himmels, bis daß er nicht wüßte, was er tun solle, und beinahe keine Zeit mehr hätte zu schreien. Und in Wahrheit ist ihm kein Rat und keine Zuflucht als einsam zu werden und seine Augen und sein Herz zu Gott zu erheben und zu ihm zu schreien. Dieses tue man zu jeder Zeit, denn der Mensch ist in der Welt in großer Gefahr.
(“Welt” = im hebr.”olam” vom Wort “alama” Verhüllung)


* Rabbi Nachman von Bratslav  (Urenkel des Baal Schem Tov)
(* 1772 in Medschybisch; † 16. Oktober 1810 in Uman)





Die sechs Stanzen über Nirvana von Shankara; ca. 800 n.Chr.

OM!
Ich bin weder Denken, Intelligenz, Ich, noch Geist, weder Ohren noch Zunge, noch Riechen und Sehen, weder Luft noch Akasha, weder Feuer noch Wasser, noch Erde: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich bin weder Prana noch die fünf Lebenslüfte, weder des Körpers sieben Elemente noch seine fünf Hüllen, weder Hand noch Fuß, noch Zunge, noch Tätigkeitsorgan: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

 Ich kenne weder Gier noch Täuschung, weder Zuneigung noch Abscheu; keinen Stolz und kein Ich, nicht Dharma, nicht Befreiung; weder Verlangen des Denkens noch ein Objekt des Verlangens: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Freude noch Leid, weder Tugend noch Laster; weder Mantra noch Heiligtum, weder Veden noch Opfer; weder bin ich der Esser, die Nahrung, noch der Vorgang des Essens: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Tod noch Furcht, noch Unterschied der Kaste; habe weder Vater noch Mutter, noch eine Geburt; weder Freund noch Kameraden, weder Schüler noch Guru: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich habe weder Form noch Fantasie; das Alldurchdringende bin ich. Überall bin ich vorhanden und dennoch jenseits der Sinne. Weder bin ich Erlösung noch etwas Erkennbares: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.(*Laotse)

 "Ins Leben hinausgehen - heisst ins Sterben eingehen
Drei von zehn bejahen das diesseitige Leben
Drei von zehn bejahen das jenseitige Leben
Drei von zehn verneinen das Leben und fürchten den Tod
Diese neun sehen nur das äußere Leben - und verfallen dem Tode
Der Zehnte - der Weise - schreitet durchs äußere Leben - ohne Ja und Nein - ohne Gier und Furcht - des Inneren gewiss.
Keine äußere Macht kann ihn halten - keine Gewalt kann ihn vernichten - kein Tod kann ihn treffen - weil er jenseits des Todes lebt
Wer zum inneren Leben heimfand - geht seinen Weg ohne Furcht vor Tigern oder Nashörnern - schreitet durch feindliche Heere ohne Panzer und Waffen.
Denn sie können ihn nicht treffen, noch töten - weil an ihm nichts mehr ist - das gemindert oder vernichtet werden kann."
(*Laotse)

Das Wirken der Natur zu erkennen, 
und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muß: das ist das Ziel.
Der höchste Mensch wendet seinen Geist zurück zur Ewigkeit und genießt die Geheimnisse des Jenseits. Er ist wie das Wasser, das fließt, ohne Formen anzunehmen.
Die Menschen der Masse versuchen Dinge, 
die sich nicht erzwingen lassen, zu erzwingen, 
darum sind sie fortwährend in Aufregung. 
 (*Dschuang Dsi)

 

Prem Rawat am 06. Juli 2010 in Rom

Entzündet...

Entzündet, wann immer ihr könnt, bei jeder Begegnung eine Kerze der Liebe, erfreut und ermutigt mitfühlend jedes Herz.

*Abdu'l-Baha