Scham

Solang ich in der Welt noch andere sah als Ihn und mich selbst, hielt ich verborgen, was Er an mir tat; als ich aber anfing Ihn und mich überall zu sehen, verlor ich alle Scham und bin redselig geworden.

Scham zeitigt wunderbare Wirkungen, und sowohl in der Moral wie in der Ästhetik möchten wir ungern auf sie verzichten; trotzdem ist sie ein Hinweis auf Schwäche und ein Zeichen der Unwissenheit.

*Sri Aurobindo - Wenn die Seele singt

Meine Liebe

"Meine Liebe wird dich jagen durch die Welt, verfolgen will ich dich durch die Jahrhunderte, kein Schild soll dich schirmen, keine Unwissenheit dich schützen, nirgendwo wirst du verborgen bleiben meinen lebendigen Augen, nirgendwohin entkommen können meinem göttlichen Verlangen."

*Sri Aurobindo - Savitri

Alle Probleme des Lebens sind im wesentlichen Probleme der Harmonie. *(Sri Aurobindo - Das Göttliche Leben - Erstes Buch)


Zwei Kräfte

„Zwei Kräfte sind es, die allein in ihrem Zusammenspiel das große und schwierige Werk vollbringen können, die das Ziel unserer Anstrengungen ist; eine beharrliche und unbeirrbar strebende Sehnsucht, die von unten ruft, und eine höchste Gnade von oben, die antwortet“

*Sri Aurobindo

Die einzige Arbeit...

"Die einzige Arbeit, die spirituell läutert, ist jene, die ohne persönliche Beweggründe verrichtet, ohne Ruhm, öffentliche Anerkennung oder Einfluß in der Welt zu erstreben, ohne auf eigenen mentalen Beweggründen, vitalen Freuden und Forderungen oder materiellen Vorteilen zu bestehen, ohne Eitelkeit oder Geltungstrieb oder Anspruch auf Stellung und Ansehen, sondern ausschließlich um des Göttlichen willen und auf dessen Befehl getan wird.

* Sri Aurobindo - Licht auf Yoga

Die Umgebung


Wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle

Die Wichtigkeit der Gruppe

Ein Mensch, der ein gewisses Verlangen nach dem Weg der Wahrheit hat, sich aber ständig unter Menschen befindet, die keinerlei Interesse an diesem Weg haben bzw. die sich diesem Weg sogar aktiv widersetzen, so ein Mensch wird allmählich von seinem Weg abkommen und der Meinung der anderen zustimmen, da die Gedanken der Menschen, die engen Kontakt miteinander pflegen, sich sozusagen „vermischen“.

Daher gibt es keinen anderen Weg, als eine eigene Gruppe mit einem bestimmten Rahmen zu bilden, ein separates Kollektiv. Außerdem müssen Mitglieder dieses Kollektivs sich stets an das Ziel der Gruppe erinnern, damit sie nicht von ihrem Weg abkommen und von der Mehrheit beeinflusst werden. Die Natur des Menschen ist so, dass er gern der Mehrheit hinterherläuft.

* Rabash 1907-1991

Recht & Unrecht

Die Tatsache, dass wir meinen, selber im Recht zu sein und jeden anderen für im Unrecht halten, ist das größte aller Hindernisse auf dem Weg zur Einheit... * Abdu'l-Baha

Lernen

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Der Vogel fing zu seufzen an, und rief:

"Mein Rücken ist von den Wiedersprüchen in meinem Herzen gebrochen, komme, o Geliebter, und lege deine Hand auf meinen Kopf. Unter deiner Hand findet mein Kopf Erleichterung, deine Hand ist ein Wunder des Segens. Nimm deinen Schutz nicht von meinem Haupt, ich bin ruhelos, ruhelos, ruhelos. In meiner Sehnsucht nach Dir hat jeder Schlaf mein Auge verlassen, o Du, den die Zypresssen und der Jasmin beneiden.

*Rumi

Zitate von Shankara (788 - 820)

Shankara (788 - 820), indischer Philosoph und Heiliger, bedeutendster Vertreter der Philosophie des Vedanta und der Lehre der Identität von Brahman und Atman (indische Philosophie und Religion). Sein Hauptwerk sind die Kommentare zu den Brahmasutras (dem Grundwerk der Vedanta-Philosophie)

 "Die Befolgung äußerlicher Vorschriften ist gut, um deine Gedanken rein zu erhalten, aber zur Wahrheit und Wirklichkeit führt sie dich nicht."

 "Erlösung ist durch moralische Besserung nicht erreichbar."

"Erkenntnis erlangt man durch dauerhaftes Streben, nicht aber durch flatterhaftes Studieren und Vielwisserei."

"Höre auf, dich mit Rasse, Familie, Namen, Gestalt und sozialer Stellung zu identifizieren. Diese gehören zum Körper, dem Kleid der Vergänglichkeit."

 "Der Unwissende, der unter dem Einfluß der Gesetze steht, meint, alle Dinge unterscheiden sich vom Selbst. Wenn man aber in allen Dingen das Selbst erkennt, unterscheidet sich nicht einmal ein Atom mehr vom Selbst. Sobald wir in der Wirklichkeit leben, können sich unsere ehemaligen Taten, die in der Unwirklichkeit des Körpers wurzeln, nicht mehr auswirken, ebenso wie man nach dem Erwachen nicht mehr träumen kann."

"Willst du, Geliebter, Freiheit finden, sei gleich zu allen, wer es immer sei."

"Zerstöre völlig das Ich! Kontrolliere die vielen Wellen der Ablenkung, die in den Geist einsickern! Unterscheide die Wirklichkeit und erkenne: "Ich bin es." Du bist reines Bewusstsein, der Zeuge aller Erfahrung. Du bist reine Natur der Freude."

"Wie der Geist sich schrittweise mit dem Selbst identifiziert, so gibt er schrittweise die Begierde für äußere Objekte auf. Wenn alle diese Begierden ausgeräumt wurden, ist die uneingeschränkte Wahrnehmung des Selbst da."

"Selbst wenn die Wahrheit erkannt ist, bleibt diese starke, anfangslose und hartnäckige Vorstellung, dass man selbst der Tuer und der Erfahrende ist … Das sollte sorgfältig weggeräumt werden, indem man in einem Zustand konstanter Identifikation mit dem höchsten Selbst lebt. Heilige nennen diese Abtrennung geistiger Einbildungen "Befreiung"."

“Bis jetzt habe ich geträumt. In meinem Traum wandelte ich durch Wälder der Illusion, von Geburt zu Geburt überhäuft von allen möglichen Sorgen und Leiden, der Wiederverkörperung und dem Tod und der Verwesung unterworfen. Der Tiger der Selbstsucht sprang mich grausam an, ohne Unterlass.Nun, durch deine unendliche Barmherzigkeit, o Meister, bin ich aus meinem Traum erwacht. Du hast mich für immer frei gemacht! Verehrung Dir, o großer Meister, Du bist eins mit dem Brahman. Du bist eins mit dem scheinenden Licht, das diesen Schatten wirft, der “Welt” heisst.”

“Die unendliche Finsternis im Innern, die auch Milliarden Feuer, Monde und Sonnen nicht erhellen können, vertreibt der Erleuchtete mit einem einzigen Blick.”

Der Ozean wird nicht satt an Wasser, ein königlicher Schatz nicht satt an Gold. Der Weise wird nicht satt an schönen Sprüchen.

"Die Schönheit liegt nicht im Antlitz. Die Schönheit ist ein Licht im Herzen."

"Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber."

"Manchmal muss man die Augen schließen um klarer zu sehn."

"Ein mit Weisheit geschmücktes Herz gleicht einem reichen Schatz."

"Das Kamel sieht seinen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es stets vor Augen."

"Eine Fabel ist eine Brücke, die zur Wahrheit führt."

"Einmal stolpert auch ein edles Roß, und irrt sich jeder Gelehrte."

"Folge den Spuren des Glücklichen, und Du wirst glücklich werden."

"Kannst du kein Stern am Himmel sein, so sei eine Lampe im Haus."

"Nichts in der Welt ist schwierig; es sind nur unsere Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben."

"Wenn du jedes Mal stehen bleibst, wenn ein Hund bellt, wirst du deine Reise nie beenden."

"Wirf einen, der stets Glück hat, in einen Fluss, und er wird mit einem Fisch im Mund wieder auftauchen."

Bhagavan

Fragender: Ich habe die Absicht, den Dienst zu quittieren und ständig bei Bhagavan* zu bleiben.

Ramana Maharshi: Bhagavan ist stets mit Ihnen, in Ihnen, und Sie sind selbst Bhagavan. Um dies zu erkennen, brauchen Sie weder Ihren Beruf aufgeben noch von zu Hause wegzulaufen. Mit Entsagung ist nicht das nach außen sichtbare Ablegen von Kleidung und das Aufgeben von Familie, Heim usw. gemeint, sondern ein Loswerden von Wünschen, Zuneigung und Verhaftung**. Warum Ihren Beruf aufgeben? Ergeben Sie sich Gott, der die Bürde aller trägt. Wer den Wünschen entsagt, wird eins mit der Welt und verteilt seine Liebe auf das ganze Universum. Die Ausdehnung von Liebe und Zuneigung charakterisiert den wahren Gottesverehrer viel treffender als das Wort “Entsagung”.

 * gemeint ist hier Ramana Maharshi (Bhagvan oder Bhagavan (Sanskrit, m., भगवत्,), ist in Indien der Begriff für Gesegneter, Erhabener, Gott, Herr, Glücklicher, Verehrungswürdiger, Liebenswerter.

** Anhaftung 

Aus:
Ramana Maharshi – Sei, was du bist! Die wichtigsten Unterweisungen des großen indischen Weisheitslehrers über das Wesen der Wirklichkeit und den Pfad der Selbstergründung.

"Die Gewissheiten des Ego’s sind eine Illusion. Ungewissheit ist die Grundlage des Lebens." * Deepak Chopra

"Das Ego vermag allerlei, aber zwei Dinge kann es nicht: die Angst abschaffen, denn die Angst ist seine Basis, und es kann keine Liebe erzeugen, denn Ego und Liebe schließen sich definitionsgemäß gegenseitig aus."

 "Die Gewissheiten des Ego’s sind eine Illusion. Ungewissheit ist die Grundlage des Lebens."

 "Echt und authentisch zu sein bedeutet, Gegensätze im eigenen Wesen miteinander zu vereinbaren. Wenn wir lernen, uns selbst in wachsendem Maß zu akzeptieren, bis es nichts mehr in uns gibt, dessen wir uns schämen und das wir zu verbergen suchen, gewinnt unser Dasein jene Großzügigkeit und Wärme, die alle wahrhaft liebenden Menschen auszeichnet."

 "Man kann niemals mehr Liebe empfangen, als man anzunehmen bereit ist."

 "Man kann nicht mehr Liebe schenken, als man abzugeben bereit ist."

 "Die Liebe, die von einem anderen Menschen auf uns zukommt, hat ihren Quell im eigenen Herzen."

"Das Ego, so hören wir, blende uns mit seinen ständigen Forderungen, seiner Gier, seiner Selbstsucht und seiner Unsicherheit. Das ist eine beliebte, aber falsche Anschuldigung, denn wenn wir das Ego in ein dunkles Verlies verbannen, machen wir es zum Feind, und das führt zu noch mehr Trennung und Zersplitterung."

*Deepak Chopra

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen." - A. Einstein


The Absolute

No mind, no form, I only exist; Now ceased all will and thought; The final end of Nature’s dance, I am it whom I have sought.

 A realm of Bliss bare, ultimate; Beyond both knower and known; A rest immense I enjoy at last; I face the One alone.

 I have crossed the secret ways of life, I have become the Goal. The Truth immutable is revealed; I am the way, the God-Soul.

 My spirit aware of all the heights, I am mute in the core of the Sun. I barter nothing with time and deeds; My cosmic play is done.

*Sri Chinmoy

Werdet der Geliebte - Rumi

1001 Parabel

Es wird erzählt, dass Malik ibn Dinar einmal ein Schiff bestieg und als das Schiff schon weit draußen war, verlangten die Seeleute:
„Bezahle deine Überfahrt.“
„Ich hab nichts zu bezahlen“, war seine Antwort.
Darauf schlugen sie ihn zusammen, bis er ohnmächtig war. Als er wieder aufwachte, schrien sie ihn wieder um das Fahrgeld an und der Dialog und die körperlichen Ausschreitungen wiederholten sich. Als er wieder zu sich kam, verlangten sie dies ein drittes Mal.
 „Bezahle deine Überfahrt.“
„Ich hab nichts zu bezahlen“, war auch diesmal seine Antwort.
„So lasst ihn uns bei den Füßen ergreifen und über Bord werfen“, sagten sie zueinander.
Im selben Moment steckten alle Fische im Wasser ihren Kopf heraus und ein jeder von ihnen trug zwei Golddinare im Maul. Malik langte hinunter, nahm zwei Dinare von einem Fisch und gab sie den Seeleuten. Als diese das sahen, fielen sie vor ihm auf die Knie. Er aber stand auf und ging über das Wasser davon.
Darum wird er Malik ibn Dinar genannt.

Wem Er Sieg und Triumph angekündigt hat, dem sind Erfolg und Misserfolg eins.

Wem die Gunst des Freundes sicher ist, was sollte dieser sich vor Niederlage oder Kampf fürchten ? Wer sicher ist, dass er das Schachspiel gewinnt, für den ist der Verlust von Pferd und Läufer eine Kleinigkeit.

*Rumi - aus dem Masnavi

Auf dem Pfad


FÜRCHTE NICHT, ETWAS ZU VERLIEREN AUF DEM PFAD, ALLES WAS DU VERLIEREN WIRST, SIND EIGENSCHAFTEN DIE DICH VOM GLÜCK FERNHALTEN.
 
*AZMUTO

Wenn...


Wenn der Gadanke des Kummers erneut in deine Brust eindringt, empfange ihn lachend, lachend, und sage: "Oh mein Schöpfer, bewahre mich vor schlechten Gedanken, enthalte mir die guten Gedanken nicht vor! Treibe mich an, mich für das zu bedanken, was ich bekomme. Lasse mich kein Bedauern empfinden, wenn es wieder geht."
 
*Rumi aus dem Masnawi

Der Korb

Als der Korb merkte, das er voller Wasser war, hielt er sich für unabhängig und verließ das Meer. Als dann kein Tropfen Wasser mehr in ihm war, zeigte das Meer sich gnädig und rief ihn zurück. *Rumi

WOZU bedarf es der Worte, wenn die Liebe das Herz trunken gemacht hat?

WOZU bedarf es der Worte, wenn die Liebe das Herz trunken gemacht hat? Ich habe den Diamanten in meinen Mantel gewickelt, warum soll ich ihn immer und immer wieder auswickeln? Als das Gewicht leicht war, bewegte sich die Waagschale noch oben. Nun ist sie voll, wozu bedarf es da noch des Wiegens? Der Schwan flog zu seinem See jenseits der Berge; warum soll er weiter nach Tümpeln und Gräben suchen? Dein Herr wohnt in Dir: Wozu bedarf es da die Augen nach Außen zu öffnen? Kabîr sagt: "Hör zu, Bruder! Mein Herr, der meine Augen herum riß, hat sich selbst mit mir vereint." *Kabir

4 Stufen der Spirituellen Entwicklung - 4 Stufen der Korektur des Egos

"Ich starb als Stein, wurde als Pflanze geboren. Ich starb als Pflanze und wurde Tier. Ich starb als Tier, als Mensch wurd' ich erkoren, jetzt bin ich hier. *Rumi (1207 - 1273)


4. Empfangen um zu Geben – MENSCHLICH
3. Geben um zu Geben – TIERISCH
2. Geben um zu Empfangen – PFLANZLICH
1. Empfangen um zu Empfangen – UNBEWEGT

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Text: Shamati 115 Unbewegt, pflanzlich, lebend und sprechend

Sei ein Zeichen der Liebe

Sei ein Zeichen der Liebe, eine Verkörperung der Barmherzigkeit, ein Brunnen der Güte ... Ertrage jede Prüfung, die dir Menschen bereiten, und begegne ihnen nur mit Freundlichkeit, großer Liebe und gutem Willen.

 *Abdu'l Baha

Die vielen Namen Gottes - JHWH - Schöpfer - Jehova - Elohim - Elaha - Allah - Bore

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Oh mein Herz!

Oh mein Herz! Lasse uns in das Land gehen wo der Geliebte wohnt, der Entführer meines Herzens! Dort füllt die Liebe ihre Krüge aus der Urquelle, doch hat sie kein Seil um daraus Wasser zu schöpfen; Dort bedecken keine Wolken den Himmel, doch fällt Regen hernieder in milden Schauern: Oh Du Körperloser! Setz Dich nicht auf die Türschwelle; gehe hinaus und bade Dein Selbst in dem Regen! Dort ist immer das Mondlicht und es ist niemals dunkel; und - wer spricht nur von einer Sonne? Das Land ist erleuchtet mit den Strahlen von Millionen von Sonnen. *Kabir

Suchst du mich ?

»Suchst du mich?
Ich sitze neben dir.
Meine Schulter an deiner.
Du wirst mich nicht in den Stupas,
nicht in einem indischen Tempel,
noch in Synagogen,
noch in Kathedralen finden.
Nicht in den Massen, nicht in Kirtans,
nicht in Beinwickeln um deinen eigenen Hals
und nicht durch das Essen von nichts anderem als Gemüse.
Wenn du mich wirklich suchst, dann kannst du mich immer sehen
 - du findest mich in dem kleinsten Haus der Zeit. Was ist Gott ?
Er ist der Atem innerhalb des Atems.«
* Kabir 

Es steht geschrieben..

Es steht geschrieben, "man lernt nur, was das Herz verlangt". Wir müssen die Buchstellen finden, wohin uns unser Herz führt. Man liest das Buch durch und plötzlich bekommt man die Reaktion auf etwas, das man liest, diese Stellen sind sehr wichtig und man muss sie markieren. In einer anderen Situation, zu einer anderen Zeit werde ich etwas anderes sehen, aber jedes Mal werde ich auf diese Weise sehen, wie ich mich ändere - weiterkomme. Paragraphen, Ausdrücke, die zuvor völlig unverständlich waren, die mich darüber wundern ließen wie jemand dies schreiben kann, weil das nur Platz wegnimmt, werden plötzlich als etwas mit einer solchen inneren Tiefe und Licht darin gesehen. Dieses Licht bringt mich zu solch einer Tiefe, solch einer Realität, von der ich nicht glaubte, dass sie in Wirklichkeit existieren würde.

(aus: "Handbuch der Absichten")
(Link: http://www.kabbalah.info/handbuch-der-absichten)

Gesetz der Absicht

"Gott achtet nur auf die Früchte des Herzens. Er merkt sich nicht, was einer im einzelnen tut oder wie er sich verhält. Gott lässt allein die Beweggründe gelten." *Ramakrishna

"Die Energie, die die Welt erschafft, kann nichts anderes sein als ein Wille, und Wille ist Bewußtsein, das sich in den Dienst eines Wirkens und eines Resultats stellt." *Sri Aurobindo

"Hoffe nichts und befürchte nichts, sondern vertraue den Absichten "Gottes", und deinem Willen, sie zu erfüllen." *Sri Aurobindo

"Nun merke auffolgende Unterweisung! Jede Kreatur betreibt ihr Werk um eines Endzweckes willen. Der Endzweck ist allwegs das Erste in der Absicht und das 
 Letzte in der Ausführung." *Meister Eckehart

"Die Taten rühren von der Absicht her, und Jedem gebührt entsprechend der Absicht." *Koran
 

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Handle in Übereinstimmung

"Wenn du
"A" denkst,
"B" tust, und   
"C" sprichst,
an welcher stelle
soll ich dann
hinter dir
stehen ?

Alte Chinesische Weisheiten aus: "So sprach der Meister"

"Ein großer Mensch ist der, der sein Kinderherz nicht verloren hat."

"Es ist wie eine Krankheit der Menschen, daß sie ihre eigenen Fehler vernachlässigen, dafür aber auf den Feldern anderer nach Unkraut suchen."

"Das ist es, was der Himmel wünscht: Wer Kraft hat, soll anderen helfen; wer Weisheit besitzt, andere lehren; wer Reichtum erwirbt, ihn mit anderen teilen."

"Der Grund, warum ich jene, die sich an einen einseitigen Standpunkt klammern, verabscheue, liegt darin, daß sie dem Rechten Weg die Weite stehlen: sie halten einzig und allein ihr eigenes Wissen hoch und verwerfen damit hundert andere Gesichtspunkte."


Die Dornen der Rose, sind Stufen zur Blüte.


Wo verbirgst Du Dich ? Lass mich Dich finden !

Moses hörte zufällig im Vorbeigehen, wie ein unwissender Schäfer betete: "Oh Gott, der Du auserwählst, wo verbirgst Du Dich? Lass mich Dich finden, daß ich Dir diene, Dir die Schuhe anziehe, Dir die Haare kämme, Dir die Kleider wasche, Deine Läuse töte, Dir die Milch bringe, o Erhabener! "Oh je, was bist du ganz und gar verdorben," tadelte ihn Moses, was ist das für ein Geschwätz, für eine Lästerung und Prahlerei ? Gott, der Hocherhabene, bedarf derartiger Dienste nicht!" Der Schäfer entwich verwirrt in die Wüste. Da ermahnte Gott den Moses: "Du hast Meinen Diener von Mir getrennt. Bist du gekommen zu binden oder zu lösen? Verhindere Trennung, wo immer du kannst! Das Meistgehasste ist für Mich die Scheidung. Jedem schenkte Ich sein eigenes Verhalten, gab jedem seine eigene Ausdrucksweise. Der Hirte ist zu loben, du aber bist zu tadeln: Bei ihm geht es um Honig, bei dir geht es um Gift. Ich bin unabhängig von Reinheit und Befleckung, von Schwerfälligkeit und Behendigkeit. Nicht zu meinem Nutzen stelle Ich die Gebote auf, sonder aus Großmut gegenüber Meinen Dienern. Nicht Ich werde rein durch eure Gebete - ihr selbst werdet es und verstreut Perlen. Ich schaue nicht auf Zunge und Rede, Ich schaue auf das Innere und die Seele. Ich blicke in das Herz, ob es - trotz vorlauter Worte - demütig bleibt. Das Herz ist wesentlich, die Rede zufällig." *Rumi

Dein Bildnis mir im Auge, Dein Wohnort mir im Herz, Im Mund das Deingedenken – Doch wo verbirgst du Dich? *Halladsch

Wenn dich die Rosse der Entfernung drängen,
Verzweifeln dir die Hoffnung rauben möchte,
So nimm der Demut Schild in deine Linke,
Das Schwert des Weinens fasse mit der Rechten,
Und hüte dich, o hüte dich, sei furchtsam!
Gib acht vor der verborgenen Tyrannei!
Und überkommt die Trennung dich im Finstern,
So geh zum Kerzenlicht des Herzensfrieden,
Sprich zum Geliebten: »Hier siehst Du mein Elend,
Verzeihe gnädig mir noch vor unserem Treffen!«
Und bei der Liebe! Entfern dich nicht wieder vom Freund, eh dein Wunsch Belohnung fand!

Keiner bekennt Gott als Einen außer Gott selbst, und keiner kennt das wahre Wesen des Einheitsbekenntnisses als der Gesandte Gottes.

Du rinnest zwischen Herzhaut und dem Herzen, So wie die Tränen von den Lidern rinnen, Und wohnest im Bewußtsein tief im Herzen, So wie der Geist wohnt in den Körpern drinnen. Nichts Regungsloses kann sich jemals regen, Wenn Du es nicht bewegst, verborgen innen.

*Halladsch (*857 - †922)

Einheit

Die Weisen widmen sich dem Wohlergehen aller, denn sie wissen um ihre Einheit mit allem. 

*Upanishaden

Die Geschichte von der Kuh, die alleine auf einer großen Insel lebt.

Gott der Allerhöchste füllt die große Insel mit Pflanzen und Kräutern als Kuhfutter, und die Kuh frisst bist zum Sonnenuntergang davon und wird fett wie ein Berg. Wenn die Nacht kommt, kann sie aus Angst und Furcht nicht schlafen und denkt: "Ich habe die gesamte Weide abgegrast, was soll ich morgen fressen?" Diese Angst macht die Kuh dünn wie ein Zahnstocher. Bei Tagesanbruch sieht sie, dass die Weide noch grüner und reicher als gestern ist, und sie frisst wieder und wird fett. Wenn die Nacht dann erneut einbricht, wird sie von derselben Angst ergriffen. Jahrelang hat sie dasselbe erlebt, und doch hat sie immer noch kein Vertrauen.
*Rumi (aus dem Matnavi / Masnawi)