Sweet - Sweeter - Sweetest

Sweet is my Lord.
Him I have realised as the Eternal Truth.
Sweeter is my Lord.
Him I have realised as the only Doer.
Sweetest is my Lord.
Him I have realised as the Enjoyer Supreme.

*Sri Chinmoy 




Ist das Auge rein, so sieht es nichts als Reinheit. *Sanai (1080 – 1131)

"Einmal eins ist eins, nicht mehr, nicht weniger; Fehler beginnt mit Dualität; die Einheit kennt keine Fehler."

*Sanai (1080 – 1131)

mehr von Sanai: http://azmuto.blogspot.de/sanai


Spreche immer aus dem Herzen, niemals aus dem Verstand.

Deine Aufrichtigkeit und dein Mut werden auch für andere ein Beispiel sein, und wenn sie Dir zuhören, dann werden sie begeisternd ihr gewonnenes Herz offenbaren.  

*Rumi

 

I Am a Fool..

video 

I am a fool, they say.
Am I, am I a fool?
I go to my inner School;
God’s Eye my eternal Day.
To serve my Lord in His Play,
To found His Smile on earth,
My divinely human birth.
Yet I am a fool, they say.

score: 

artists: Sahadeva & friends

When..


Leuchtende Gnade

Leuchtende Gnade bist du.
Liebe bist du.
Frieden bist du.
Freude bist du.
Dankbarkeit und Demut bist du.
Großzügigkeit bist du.
höchste Seligkeit bist du.
Licht bist du.
Hingabe bist du.
Freiheit bist du.
Anmut und Würde bist du.
Stärke, Mut und Vertrauen bist du.
Sicherheit bist du.
Göttlich schön bist du.
Strahlende Wärme und Güte bist du.
Mein Ich bist du.
Und was bin Ich ?
Dein Spiegel.

*Azmuto

Krishna, der göttliche Flötenspieler

"Krishna, der göttliche Flötenspieler. ist das innewohnende und alleinheitliche Göttliche und die höchste Anziehungskraft. Radha, die Psyche, die seelische Persönlichkeit, antwortet dem Ruf des höchsten Flötenspielers.
Damit es kein Gefühl der Trennung mehr gibt, muss man in sich eine vollkommene Wesenseinheit verwirklicht haben. Ist das einmal geschehen, dann kommt die Geschichte zu ihrem Ende, und es gibt nichts mehr zu erzählen. Deshalb wurde gesagt, wenn die Welt, wenn die Schöpfung völlige Wesenseinheit mit dem Göttlichen verwirklichen würde, gäbe es keine Schöpfung mehr, es wäre die Rückkehr ins Pralaya. Die Lösung ist demnach, das Ananda mitten in diesem spiel zu finden, wo man gibt und empfängt, wo man zwei zu sein scheint."

*Mira Alfassa

Die Größe des Menschen liegt nicht in dem, was er ist, sondern in dem, was er ermöglicht. *Sri Aurobindo

"Es gibt Tausende von Wegen, sich dem Göttlichen zu nähern und es zu verwirklichen. Es hat keinen großen Sinn, über diese Variationen zu diskutieren; das wichtige ist, seinem eigenen Weg gut und konsequent zu folgen."

"Spiritualität ist etwas Anderes als Rationalität. Ihr Erscheinen weist darauf hin, dass eine grössere Macht als das Denkwesen emportauchen will."

"Würde die Menschheit nur einen Schimmer davon erhaschen, was für unendliche Freuden, was für vollendete Kräfte, was für leuchtende Weiten spontanen Wissens, was für ruhige Ausdehnungen unseres Wesens auf uns warten in Regionen, die unsere tierhafte Natur noch nicht erobert hat, so würde sie alles lassen und nicht eher ruhen, als bis diese Schätze gewonnen sind. Doch der Pfad ist eng, die Tore sind schwer aufzubrechen, und Misstrauen, Angst und Zweifelsucht sind da, die Fangfühler der Natur, die unseren Fuss daran hindern sollen, sich von den gewöhnlichen Weiden abzukehren."

"Wandle Anstrengung in gleichmäßiges, freies Strömen von Seelenstärke, sei ganz und gar bewußte Kraft. Das ist dein Ziel."

"Ich habe vergessen was Laster und was Tugend ist. Ich kann nur Gott sehen, sein Spiel in der Welt und seinen Willen in der Menschheit."

*Sri Aurobindo

Wir verlangen, der "Schöpfer" (die höhere Kraft) erfüllt !

Wir vergessen, dass wir nichts tun müssen, sondern nur darum bitten, dass der Schöpfer es tut! Wir aber denken daran, wie ich mein Herz zwingen soll, sich zu öffnen, wie ich mich mit den Anderen verbinden soll, wie er sich mit mir verbinden soll… Wir sollten gar nicht daran denken! Wir stellen uns die Verbindung in unserem egoistischen Verstand vor, doch sie ist überhaupt nicht mit dem zu vergleichen, was wir denken! Das ist die Ebene der höheren Welt, es enthüllt sich uns eine neue Realität! Wir müssen nur darum bitten, nichts mehr! Wir lernen, dass alles aufgrund der Bitte geschieht. Wir erheben das Gebet, als Antwort darauf kommt das umgebende Licht und korrigiert alles, wir sind bei der Korrektur nur anwesend. Alles kommt von oben, von uns wird lediglich eine Forderung, eine Bitte, das Bestreben benötigt.

 Das Problem liegt in diesem Punkt: richten wir uns an den Schöpfer oder versuchen wir alles selbständig zu tun. Genau in diesem Punkt machen wir den Fehler und bleiben für lange Jahre darin stecken, wir sind nicht in der Lage, die Richtung auch nur ein wenig zu ändern, zu verstehen, dass es nichts außer der Forderung, dem Verlangen, der Bitte gibt! Um zu einer solchen Bitte zu kommen, müssen wir uns anstrengen, aber auch nur dafür. Wenn wir versuchen, das richtige gemeinsame System, das auf Liebe und Freundschaft basiert, aufzubauen, wird das ein langer Weg sein, der uns zum Verständnis dessen bringt, dass wir uns vom Ziel entfernen, dass wir nicht ehrlich sind, dass wir einander hassen und der Einheit nicht näher kommen. Die Kabbala muss uns zu einer sehr genauen Analyse bringen: versuche dich nicht mit dem Anderen zu verbinden, du bist dazu nicht fähig, du bist ein Egoist und er ebenfalls. Das kann nur das höhere Licht tun, es muss kommen und uns zusammenschweißen, es allein!

Wir können nur durch den Höheren, der den gesamten Raum zwischen uns ausfüllt, zueinander streben. Wenn wir danach verlangen, dass er die Leere ausfüllt, uns miteinander verbindet und für immer zwischen uns verweilt, wird das geschehen, und zwar mit einer Leichtigkeit. Die Wissenschaft der Kabbala ist dazu bestimmt, uns zu dieser richtigen Einstellung zu bringen, und wir, in unserer egoistischen Natur, laufen ständig davor weg. Lasst uns nicht vergessen, dass es „niemanden außer Ihm gibt“! Der Schöpfer führt die Handlung aus, doch damit es geschieht, müssen wir Seine Handlung durch unser Verlangen einleiten. Das wird als der „Abschluss eines Bundes“ bezeichnet, wir unterzeichnen mit dem Schöpfer ein Abkommen: wir verlangen und Er erfüllt.

Wie kleine Kinder laufen und Erwachsene hinter sich herziehen, so ziehen auch wir die höhere Kraft hinterher, damit sie die von ihr erschaffene Natur korrigiert, dann werden wir dem Schöpfer gleich sein. Wir können die Bürgschaft nicht erreichen, sie noch nicht einmal wirklich wollen. Sobald wir anfangen, von der Einheit zu sprechen, sollen wir uns an die Bedingung erinnern: „Israel, das Licht und der Schöpfer sind eins“. Ich, der Nächste und der Schöpfer zwischen uns – nur zu dritt können wir die wahre Versöhnung und die Vollkommenheit erreichen. Gerade das Streben nach der Verbindung in der Gruppe bringt uns schnell zu der Erkenntnis, den Schöpfer um jegliche Hilfe zu bitten!

*Aus der 8. Kabbala Kongresslektion vom 11.11.2010
*Rav Michael Laitman

Die Fähigkeit, sich selbst zu heilen

Mutter, ist es möglich, in sich die Fähigkeit zu entwickeln, sich selbst zu heilen ?

"Im Prinzip ist alles möglich, wenn man sich bewußt mit der Göttlichen Kraft vereint. Aber ein Verfahren muß gefunden werden, und das hängt von einzelnen Fällen und Personen ab. Die erste Voraussetzung ist, daß man eine physische Natur hat, die Energie ausstahlt, anstatt sie von andern zu holen. Also eine gebende, statt einer empfangen wollenden Ausrichtung. Die zweite unerläßliche Voraussetzung ist zu wissen, wie man Energie von oben gewinnt, aus der unerschöpflichen unpersönlichen Quelle. Auf diese Weise empfängt man desto mehr man ausgibt, und man wird ein unerschöpflicher Kanal und nicht ein Gefäß, das beim Geben leer wird. Durch unentwegte Aspiration (Strebsamkeit) lern man."

*Mira Alfassa 12. und 13. Januar 1972

Im höheren Licht - In der Gottheit - findet keinerlei Veränderung statt.

"Der Schöpfer verändert sich nicht !
Alle Veränderungen geschehen im Geschöpf."

"Der Größe der Gefäße entsprechend ist die Größe der Fülle. Daher sind alle Veränderungen nur in den Gefäßen und nicht in den Lichtern. Dies sagt uns der Text: „Gefäße – Gefäße, die sich voneinander unterscheiden – und königlicher Wein im Überfluss“."

"Der Mangel existiert nur aufseiten der Gefäße, da wir nicht die geeigneten Gefäße haben, um die ganze Fülle zu empfangen die vortwährend und allgegenwärtig ist. Da wir nur in den Gefäßen des Gebens empfangen können."

* Shamati - Baal haSulam - Kabbala

Du selbst, bist die über alles heerschende Kraft. *Azmuto

"Es gibt keinen größeren Sieg als den, sich selbst zu beherrschen."

"Ein Begehren zu überwinden schenkt mehr Freude als es zu befriedigen."

"Es gibt immer einen Augenblick, wo jeder die Kontrolle hat. Und hätte man nicht einmal "Ja" gesagt, hätte man nicht die Entscheidung getroffen, dann würde man es nicht tun. Es gibt keinen menschlichen Körper, der nicht die Energie und die Fähigkeit hätte, einer Sache zu wiederstehen, die ihm aufgezwungen wurde - wenn man ihn gewähren läßt. Wenn die Leute sagen: "Ich kann nicht anders" - tun sie es deshalb, weil sie im Grunde nicht anders wollen; sie haben es akzeptiert, ihrem Laster zu fröhnen. Es gibt einen Zeitpunkt, wo man akzeptiert. Und ich gehe noch weiter und sage: Es gibt einen Zeitpunkt, wo man es akzeptiert, kank zu sein. Nähme man es nicht an, wäre man nicht krank. Aber die Menschen sind sich ihrer selbst und ihrer inneren Reaktionen so wenig bewußt, daß sie nicht einmal merken, was sie tun."

*Mira Alfassa



Wenn...


Wenn der Gadanke des Kummers erneut in deine Brust eindringt, empfange ihn lachend, lachend, und sage: "Oh mein Schöpfer, bewahre mich vor schlechten Gedanken, enthalte mir die guten Gedanken nicht vor! Treibe mich an, mich für das zu bedanken, was ich bekomme. Lasse mich kein Bedauern empfinden, wenn es wieder geht."
*Rumi aus dem Masnawi

Der verborgene Teil des Auges


Eines Tages sprach Mohamed darüber wie Menschen die Dinge oft allzu wörtlich nehmen, ohne sich die Mühe zu machen, selber nachzudenken. Eine Frau näherte sich, und Mohamed fragte sie nach dem Namen ihres Gatten. Sie antwortete: "So und so..." Mohamed sprach: "Ach, jener Mann, dessen Augen überwiegend weiß sind" ? "Ganz und gar nicht", erwiederte die Frau, "mein Gatte hat normale Augen" Nach Hause zurückgekert, erzählte sie ihrem Mann, das Mohamed sie für die Gattin eines anderen gehalten habe. "Aber hast du nicht wahrgenommen", sprach der Gatte, "dass der größte Teil des Augapfels bei jedem Menschen tatsächlich weiß ist ?"

Was ist besser ?

"Was ist besser: Frömmigkeit oder Zufriedenheit?" der Sufi Fuzeil ibn Ayaz sagte: "Zufriedenheit, weil der Zufriedene nicht nach mehr verlangt, während der Fromme Lohn für seine Frömmigkeit erwartet."

tägl. Kabbalah Lessons in mehr als 10 Sprachen

http://kabbalahmedia.info

Weisheit

Die eigene Entwicklung, die der Mitmenschen und der übrigen Mitwelt fördern und in einer Haltung, einer Absicht, einer  bedingungslos Liebenden entwicklungsfördernden wohlwollenden Ausrichtung in Gedanken, Worten und Taten zu Leben, ist Weisheit. *Azmuto

Die wahre Freude - die innere Leichtigkeit und Beglückung - des Menschen ist das sichere, untrügliche Zeichen für sein entwicklungsrichtiges - lebensförderndes - wohlwollendes Verhalten. Ist er freudlos, trübsinnig, mürrisch, schlecht gelaunt, unzufrieden, rastlos, unsicher, ängstlich oder zynisch - dann sind seine Absichten, Gedanken und Taten noch immer in irgendeiner Weise entwicklungswidrig.

Die entwicklungsrichtigen, entwicklungsfördernden Absichten, Gedanken und Taten des Menschen erzeugen in ihm das Glücksgefühl der wahren Freude - nicht Güter und Gaben, Reichtum, Macht, Jugendlichkeit oder verstandesmäßige Talente.

* aus dem Buch: "Zeitalter der Freude" bzw.
"PRO EVO. Pro-Evolution - Richtmass der Zukunft" 



Auszüge aus der Bhagavadgita

Das Licht der Lichter heißt man es, das jenseits alles Dunkels thront, Erkennen und Erkenntnisziel, in jedes Wesens Herz es wohnt.

 Kein Mensch vermag jemals das Handeln aufzugeben ganz, doch wer aufgibt den Wunsch nach Lohn, der strahlt in des Verzichtes Glanz.

 Nur Toren Handeln wahnbetört, dass ihnen werde Lohn zuteil, die Weisen Handeln frei von Hang, allein nur für der Menschheit Heil.

 „Wer Sinne, Herz, Vernunft beherscht, von Gier, Furcht, Zorn sich hat befreit und einzig die Erkenntnis sucht, der ist erlöst für alle Zeit.“

 „Wer durch sich selbst sein Selbst bezwang, Dess' höh'res Selbst hat sich befreit, von Achtung und von Missachtung, von Hitze, Kälte, Lust und Leid.“

 Den Baum, der Wurzeln aufwärts streckt mit Zweigen niederwärts gekehrt und dessen blätter Lieder sind, wer diesen kennt ist schriftgelehrt.

 „Ich kündete Verborg' nes dir,das keiner andern Lehre gleicht. Wer dies begreift und recht erkennt,der hat das letzte Ziel erreicht.“

mehr findest du hier: http://azmuto.blogspot.de/p/Bhagavadgita.html

Ich bin Christ, Hindu, Moslem und Jude. *Mahatma Gandhi

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflusst werden. *Mahatma Gandhi


Ewig

Auf Deinen Befehl werd' ich hören
Werd' ich hören.
In Deinem Himmel werd' ich fliegen
Werd' ich fliegen.
Ewig bist du mein, ganz mein eigen.
Du bist der Reichtum meines Herzens.
Nach Dir werd' ich nachts in Tränen rufen.
Für Dich werd' ich morgens voller Licht lächeln.
Für Dich, für Dich, Geliebter, nur für Dich.

*Sri Chinmoy 


Fasten heilt nahezu alle Krankheiten !

Heilfasten kann sich enorm positiv auf die Gesundheit auswirken. Eine ARTE-Dokumentation zeigt auf beeindruckende Weise, wie Fasten Krebs, Diabetes, Allergien, psychische Krankheiten und andere Zivilisationskrankheiten heilen kann.

So wie die zahllosen Tropfen..

So wie die zahllosen Tropfen des grenzenlosen Ozeans oder die Myriaden Blätter eines riesigen Banyanbaumes friedlich Seite an Seite weilen, so werden eines Tages alle Menschen Seite an Seite in einer vollkommenen Einsseinswelt leben.

*Sri Chinmoy

Wo die Gedanken eines Menschen sind, da ist auch er. *Rabbi Yehuda Ashlag, Brief 18 aus dem Jahr 1926

...denn "man ist dort, wo man denkt." Wenn daher jemand sicher ist, dass ihm an nichts mangeln wird, kann er seine Anstrengungen auf die Tora (die Lehre und das Licht) konzentrieren, denn "der Gesegnete verschmilzt mit dem Gesegneten." Doch wenn es jemandem an Zuversicht mangelt, wird er sich abmühen müssen und jede Mühe kommt von Sitra Achra, "und der Verfluchte kann nicht mit dem Gesegneten verschmelzen", denn er wird seine ganzen Anstrengungen nicht den Worten der Tora (der Unterweisung / Lehre) widmen können. Wenn er dennoch den Zustand von „schwerer Arbeit im fernen Land“ spürt, soll er an diese Sachen überhaupt nicht denken, sondern er soll in großer Eile - so, als wäre er vom Teufel getrieben - zur Routine zurückkehren, damit er seine Funken nicht an anderen Orten und zu anderen Zeiten verstreut, solange sie noch nicht vereint sind.

Und wisse, dass den Niederen kein Mangel zugeschrieben wird, außer in Zeit und Raum, welche erlaubt sind, so wie es jetzt ist. Ich möchte damit sagen, dass wenn jemand für einen Moment bedauert, bereut oder verzweifelt, so wirft er alle Zeit und allen Raum der Welt weg. Das ist die Bedeutung von "Der Zorn eines Augenblickes, was ist er wert? Einen Moment." Deshalb ist ein Mensch unkorrigierbar, außer wenn er alle gegenwärtigen und zukünftigen Momente ausrichtet, damit sie Seinem Großen Namen gewidmet werden: "Der Gute und Gutes Tuende." Und jener, der den gegenwärtigen Moment ablehnt, weil er hart ist, zeigt seine Narrheit allen - dass all die Welten und all die Zeiten nicht für ihn sind, denn das Licht seines Angesichts kleidet sich nicht in die sich verändernden Zeiten, obwohl die Arbeit des Menschen notwendigerweise durch sie verändert wird. Aus diesem Grund wurden uns durch den Verdienst unserer heiligen Urväter der Glaube und die Sicherheit über dem Verstand vorbereitet, welche der Mensch in schweren Zeiten mühelos verwendet.

*Baal haSulam (1884 - 1954)

Das Leben

Das Leben ist kein Problem, 
das es zu lösen
sondern eine Wirklichkeit,
die es zu erfahren gilt.

(*Siddharta Gautama Buddha)

Denke daran..

"Denke daran: Nichts erzeugt Ganzheit im Leben besser als ein Seufzer, der aus tiefstem Herzen kommt."

"Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, daß deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest."

"Möchtest du irgendetwas unbedingt haben oder wünschst du dir, dass etwas geschieht ? Richte deine volle Konzentration auf diese Sache oder dieses Ereignis. Male es dir in den kleinsten Einzelheiten aus. Wenn dein Wunsch stark genug und deine Konzentration intensiv genug ist, kannst du es wahr werden lassen."

"Es ist leicht, andere zu kritisieren und ihnen das Gefühl zu geben, sie seien unerwünscht. Das kann jeder. Mühe und Geschick erfordert es hingegen, sie aufzubauen, aufzufangen und ihnen ein gutes Gefühl zu schenken."

"Spirituelles Erwachen beginnt mit Inspiration, die von außen kommt. Bist du dann erst einmal auf dem Weg, beginnt die eigentliche Arbeit. Lasse nicht locker, und allmählich kommt Inspiration von innen."

"Spirituelles Wachstum kann wie eine Achterbahnfahrt sein. Tröste dich mit der Gewissheit: Der Weg nach unten ist nur die Vorbereitung für den Weg nach oben."

"Lasse dich nicht entmutigen von den Hindernissen, die dir auf deinem spirituellen Weg begegnen. Sie sind absichtlich dazu da, um dein Verlangen nach dem Ziel, das du suchst, zu mehren. Denn je größer dein Ziel, desto größere Sehnsucht erfordert es auch, um es zu erreichen."

"Denke stets daran: Nie wird dir ein Hindernis entgegengestellt, das du nicht überwinden kannst."

"Es gibt kein Hindernis, das man nicht überwinden kann, denn das Hindernis ist nur wegen des Willens da, und in Wahrheit sind keine Hindernisse als nur im Geist."
"Wenn du schon glaubst, daß du etwas kaputt machen kannst, dann glaube doch erst recht, daß du etwas heilmachen kannst."


*Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772 - 1810)

mehr findet ihr hier:  http://azmuto.blogspot.de/2012/12.html

Schlüssel


Es ist seltsam, dass der Geist im Gefängnis ist und trotzdem die ganze Zeit den Schlüssel zum Gefängnis in der Hand hat!

Der Pfad ist da, doch er ist an einem geheimen Ort verborgen, um ihn zu entdecken, muss man erst einmal sehr viel suchen. Die Trennung ist heimlich auf der Suche nach Vereinigung: Erkenne im Suchen das Antlitz des Gesuchten.

*Rumi

Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt. *Teresa von Avila (1515 - 1582)

"Die vollkommene Liebe wird uns nicht auf einmal zuteil, weil wir nicht alles auf einmal hergeben."

"Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen."

"Es ist etwas sehr Großes, ein freies Herz und ein ruhiges Gewissen zu haben."

"Wenn die Liebe vollkommen ist, so hat sie auch die Kraft."

"Wer nichts mehr wünscht, besitzt alles."

"Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken, alles vergeht, Gott bleibt derselbe. Geduld erlangt alles; wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott nur genügt."

*Teresa von Avila (1515 – 1582)

Öffne sanft dein Herz für mich und ich werde dir die Welt enthüllen. *Zohar


Die Tränenweihe


Rabbi Sussja kam einst auf seiner großen Wanderschaft in die Stadt, in der der Vater des Knaben Jaakob Jizchak wohnte. Im Lehrhaus stellte er sich seinem Brauch gemäß hinter den Ofen zum Gebet, das Haupt ganz in den Gebetsmantel eingehüllt. Plötzlich sah er, sich halb umwendend, daraus hervor und, ohne den Blick auf irgendeinem anderen Gegenstand verweilen zu lassen, dem Knaben Jaakob Jizchak direkt in die Augen. Dann drehte er den Kopf wieder dem Ofen zu und betete weiter. Den Knaben überkam mit unergründlicher Gewalt das Weinen, ein Tränenabgrund brach in ihm auf, und er weinte eine Stunde lang. Erst als die Tränen versiegten, ging Sussja auf ihn zu und sprach: " Die Seele ist dir erweckt. Nun geh zu meinem Bruder Elimelech und lerne bei ihm, daß auch dein Geist aus seinem Schlaf tauche."

Mit Deiner Seele hat sich meine gemischt wie Wasser mit dem Weine.

Das spröde Erz ist weich geworden, weich unter Deinem Schlag. Das starre Herz war arm voll Hochmut und ist in Demut reich geworden. Du gossest Ströme auf dürre Wüsten, sie sind ein Gartenteich geworden. Das Reich der Welt ging in Dir unter und ist zum Himmelreich geworden. Der Liebende ward zum Geliebten, der Jünger ist zum Scheich geworden. Wir waren ungleich an Verlangen und sind in Liebe gleich geworden.

Mit Deiner Seele hat sich meine gemischt wie Wasser mit dem Weine. Wer kann den Wein vom Wasser trennen, wer Dich und mich aus dem Vereine? Du bist mein großes Ich geworden, und nie mehr will ich sein dies kleine. Du hast mein Wesen angenommen, sollt ich nicht nehmen an das Deine? Auf ewig hast Du mich bejahet, dass ich Dich ewig nie verneine. Dein Liebesduft, der mich durchdrungen, geht nie aus meinem Mark und Beine. Ich ruh als Flöt’ an Deinem Munde, als Laut’ in Deinem Schoß allein. Gib einen Hauch mir, dass ich seufze, gib einen Schlag mir, dass ich weine. Süß ist mein Weinen und mein Seufzen, dass ich der Welt zu jauchzen scheine. Du ruhst in meiner Seele Tiefen mit Deines Himmels Widerscheine. O Edelstein in meinen Schachten, o Perl’ in meinem Muschelschreine. Mein Zucker ist in Dir zerschmolzen, o Milch des Lebens, milde, reine; und unsre beiden Süßigkeiten genießet Kindermund als eine. Du presstest mich zu Rosenwasser, nicht seufzt’ ich unter Deinem Steine. In Deiner süßen Qual vergaß ich, dass ich die Rose war am Raine. Da brachtest Du an Deinen Kleidern mich mitten unter die Gemeine; und als Du auf die Welt mich gossest, ward sie zu einem Rosenhaine.

 * Rumi

Liebende sehen die Dinge so, wie sie wirklich sind. Denn sie sehen mit der Klarheit des göttlichen Lichts, und ihre Liebe spricht die Mängel frei. *Rumi

Wenn der Sufi sagt: "Ich bin Gott", meinen die Leute, das sei ein überheblicher Anspruch. "Ich bin Gott" zeugt von ungeheurer Demut, denn jener, der da sagt: "Ich bin Gottes Knecht", weist zwei Leben nach: sein eigenes und Gottes Leben. Aber jener, der "Ich bin Gott" sagt, hat sein Leben ausgelöscht. Das heißt, er sagt: Er ist alles; es gibt nichts außer Ihn; ich bin ganz von Ihm umfangen. Hierin liegt größere Demut, und das wird von den Menschen nicht begriffen.

Wenn sich ein Mann Gott unterwirft, dann ist immer noch seine Leibeigenschaft eine Schranke; zwar sieht er Gott, doch sieht er auch sich selbst. Darum ist er nicht gänzlich in der Flut versunken; derjenige ist ganz in der Flut versunken, in dem keinerlei Bewegung ist, aber dessen Bewegung die Bewegung der Flut ist.   

*Gedichte aus dem Diwan des Shams-i-Täbris und andere Texte ~ Rumi

Wir..

Wir sind unsere eigenen Teufel,
wir vertreiben uns ständig selbst
aus dem Paradies.

*Johann Wolfgang von Goethe

Mi Haish - Psalm 34, 13-15





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Lyrik: Aus Psalm 34,13-15

Wo ist derjenige, der das Dasein begehrt,
der seine Tage liebt, um Gutes zu sehen?
Bewahre deine Zunge und Lippen,
dass sie nicht Trug reden.
Weiche von der Torheit und tue Gutes,
suche Frieden und jage ihm nach.

Mi-ha-ísh hey-chah-fáytz chah-yím,
Oh-háyv yah-mím li-róte tov?
Neh-tzór le-shon-cháh may-ráh,
Uus-fah-táy-chah mi-dah-báyr mir-máh.
Súr may-ráh va-ah-say-tóv,
Ba-káy sha-lóm va-rad-fáy-hu.

Das, was du suchst, ist in Dir !



Das, was du suchst, ist in Dir! Frieden, unumstößlicher höchster Frieden, ist in Dir. Liebe, Liebe die an kein Gesicht und kein Ding gebunden ist, befindet sich in Dir. Alles was du suchst, das Glück, die Freude des DaSeins, ist in Dir, nichts fehlt, nichts fehlt, alles ist in Dir. nichts fehlt.


*Prem Rawat (Maharaji)

Verloren bin ich...

 
*Nurbakhsh (1926 - 2008)

source: https://soundcloud.com/sufipath

Verliebe dich..

Verliebe dich in dein von Liebe und Dankbarkeit erfülltes Herz. Verliebe dich in deinen, von Frieden und Stille erfüllten Verstand. Verliebe dich in deinen dich mit Lebendigkeit erfüllenden Atem, in dein Leben, in dein DaSein. Sei verliebt in dich selbst, deine innere Schönheit, in die Liebe im Herzen. Sei verliebt - jeden Moment - jeden Moment, sei die ewig verliebte Glückseligkeit des Lichts.

*Azmuto

Jetzt

Ich lebe - Ich lebe - Ich lebe - was für ein Geschenk - was für ein riesiges Geschenk. Ich bin lebendig - ich Atme - ich fühle - was für ein Segen - was für ein großer Segen. Ich lebe - Ich bin lebendig - was für eine große Möglichkeit - was für eine große Chance.

Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - die Liebe die mein Herz erfüllt. Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - der mich erfüllende Atem des Lebens. Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - der Frieden in meinem innern. Ich bin so dankbar dafür das diese eine Sache existiert - die Dankbarkeit meines Herzens. Ich bin so dankbar - so dankbar - so dankbar für mein lebendig Sein - mein DaSein - mein Leben - jede Sekunde. Ich lebe - Ich lebe - Ich lebe. Hier und jetzt - hier und jetzt - hier und jetzt.

*Azmuto

unsagbar..

Ich kann es nicht ausdrücken (es ist unsagbar), es war etwas, das das Grauen, den Schrecken, den Schmerz - und ein intensives, oh, so starkes Erbarmen enthielt... Noch nie, noch nie hat dieser Körper so empfunden. Das hat ihn übrigens auch in einen ziemlich, ziemlich kritischen Zustand gebracht für einige Stunden. Und danach war es, als käme alles, alles - ein jedes Ding - mit einem Lächeln und einem strahlenden Licht, als würde der Herr sagen (in die Bildlichkeit von Kindern übersetzt): "Siehst du, ich bin überall. Siehst du, ich bin in allem." Mit einem Mal ein Bewußtseinszustand, wo alles Licht ist, Herrlichkeit, Schönheit, Glück, Güte... Und das alles unsagbar.

*Mira Alfassa

Akasha