Bewußtsein

"Das Bewustsein der Mutter und meines sind dasselbe und es besteht kein Unterschied zwischen dem Pfad der Mutter und meinem, wir haben und hatten immer den gleichen Pfad, den Pfad, der zur supramentalen Wandlung und göttlichen Verwirklichung führt."

*Sri Aurobindo

Laß deine Gedanken voll sein von des Göttlichen Wahrheit und dein Herz voll von des Göttlichen Liebe. *Mira Alfassa


Freiheit & Askese


Frei zu sein von aller Bindung bedeutet nicht, vor jeglicher Gelegenheit zur Bindung davonzulaufen. All diese Leute, die auf ihrer Askese bestehen, rennen nicht nur davon, sondern warnen andere, es nicht zu versuchen! Wenn du es nötig hast vor einer Sache zu fliehen, um sie nicht zu erfahren, heißt das, du stehst nicht über ihr, du befindest dich noch auf derselben Ebene. Alles, was unterdrückt, schwächt oder schmälert, kann keine Freiheit bringen. Freiheit muss in der Ganzheit des Lebens und in allen Empfindungen erfahren werden. Um jenseits jeglichen Irrtums zu gelangen, neigen wir dazu, jede Gelegenheit zum Irren auszuschließen. Du hörst zum Beispiel zu sprechen auf, wenn du keine nutzlosen Worte sprechen willst. Menschen, die ein Schweigegelübde ablegen, halten dies für Konntrolle des Sprechens - das ist nicht wahr! Es heißt nur, die Gelegenheit zum Sprechen und daher nutzlose Dinge zu sagen auszuschalten. Aus Angst, in unserem Handeln Fehler zu begehen, hören wir auf, überhaupt irgend etwas zu tun. Mann kann es mit der Methode des Verzichts versuchen, sie ist jedoch für jemanden, der sich selbst von anderen abtrennen will. Kann es aber in diesem Fall irgendeine Ganzheit geben ? Das Scheint mir unmöglich.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)



Der Kritiker, kritisiert immer entsprechend seiner eigenen Verdorbenheit !


DieSchönheit ist verborgen, suche sie in der Verborgenheit.
Oh du von der eigenen Ungerechtigkeit Ahnungsloser,
schau einmal auf die Gerechtigkeit derer, die den Weg sehen !
Wie kannst du mit Fehlersehenden Augen jemals das Verborgene
erkennen ?
 

*Fariduddin Attar

Feuerproben

"Die auftretenden Schwierigkeiten sind Feuerproben und Prüfungen, und wenn man ihnen im richtigen Geist begegnet, geht man stärker und spiritlich reiner und größer daraus hervor."

*Sri Aurobindo

My sunlit path

My sunlit path, no fog, no cloud can hide.
My heart-flames enjoy God’s Sunrise-Ride.
* Sri Chinmoy 

Into the world of beauty’s flame,
Into the world of offering’s game,
Into the world of lustre-flood,
I came, I came, my existence came.
* Sri Chinmoy

www.radiosrichinmoy.org/blue-flower 














Mother, Mother Divine, Mother of mine,
Do place me and my earth-existence life
On Your Divine Lap Supreme.
Mother, O Mother, for a fleeting second,
My heart of inner pangs desires
To be at the door of Your Heart-Home
Which is flooded with Your Sun-Effulgence
And Your Moon-Translucence.
With my heart's breathless joy
I shall drink in the nectar-beauty
Of Your golden Immortality's
Transcendence -Beyond,
And listen to Your loving, glowing,
And life-transforming Compassion-Voice.
This small and fragile earth-body of mine
Discovers its Eternal Haven-Light
In Your Illumination-Perfection heart sky.
Nobody will glimpse, nobody will know,
Nobody will hear the breath of a word.
Eternity's Silence-Life will reign supreme
Upon my devotion-head and my surrender-heart.
Mother, when the spark of restlessness-life
Torments and assails me
And my earth-members, body-vital-mind-heart,
Do destroy my somnolence-oblivion,
Mother, do bring me back if ever I swerve
From the Path of Your Truth-Oneness,
Perfection-Satisfaction-Smile.

http://www.srichinmoysongs.com/dipta-madhuri 

*Composed and translated by Sri Chinmoy 1975

MECHTHILD VON MAGDEBURG (1212 - 1277)

Oh fröhliche Anschauung! Oh freundlicher Gruss! Oh  liebreiche Umhalsung! Herr, dein Wunder hat mich verwundet, deine Gnade hat mich überwältigt. O du hoher  Stein, du bist so wohl verborgen, in dir kann niemand  nisten als Tauben und Nachtigallen. Du bist mein Spiegel, meine Augenweide, das Verlieren meiner selbst, der Sturm meines Herzens, der Zerfall und Untergang meines Wesens, du bist meine höchste Sicherheit.

*Mechthild von Magdeburg (1212 - 1277)



Mehr von Mechthild von Magdeburg: http://azmuto.blogspot.de/Mechthild

Zitate - Fariduddin Attar

"Du sprachst: Was ist des Weges Zeichen, oh Derwisch ? Höre von mir, und wenn du hörst, so überlege ! Das ist für dich das Zeichen: Das du, obwohl du vorwärts gehst, dein Elend größer werden siehst."

"Wo ist ein Herz, daß nur für einen Augenblick Sein Geheimnis wüßte ? Wo ist ein Ohr, das nur für einen Augenblick auf Seine Worte hörte ? Jener Schönheitsmond, er zeigt sich Tag und Nacht. Wo ist ein Auge, das sich am Blick auf ihn erfreut ?"

"Nicht gelangt der Verstand an die Grenzen Deiner Vollkommenheit. Nicht aus sich gelangt die Seele zum Schloss der Vereinigung. Würden auch alle Atome dieser Welt zu Augen: Erfassen würden sie niemals Deine grenzenlose Schönheit !"

mehr von F. Attar: http://azmuto.blogspot.de/Attar


Der Detektiv findet nicht gut oder schlecht, sondern heraus.


Da gibt es weder Mögen noch Nichtmögen - nur die klare Schau von dem, was dem Göttlichen näherzukommen hilft, und was nicht. Das richtet sich nicht nach festgelegten Regeln, es kann sich für jeden einzelnen und in jedem Augenblick ändern. Also ist es nutzlos, Regeln aufzustellen, sogar eher ein Hindernis. Das Streben muß immer da sein und der Wille, das Rechte zu tun - das genügt.

*Mira Alfassa (Die Mutter 1878 -1973)

“Das Universum liebt dich und hilft dir!” [“The universe loves you and helps you!”] – found in Kreuzberg *(Posters of Berlin)


Link: http://postersofberlin.tumblr.com/tagged/quote

















































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Samen & Frucht

Das Leben des Samens in der Frucht ist ein ganz anderes als das Leben des wachsenden Baumes. So muss auch unser Leben, das an allen Seiten auf die Umgebung unseres Selbst und auf das eng begrenzte Gebiet unserer Sinne beschränkt ist, so grundverschieden sein von dem Leben einer befreiten Seele, dass es uns unmöglich ist, uns dies vorzustellen, solange wir in der Hülle des Selbst eingekerkert sind.

* Rabindranath Tagore (1861–1941)
 

Schlüssel aller Himmelstore

Man muss den Schlüssel finden, der alle Himmelstore, alle Gärten der Verzückung, öffnet. Und dieser Schlüssel ist deine Intuition.

* Jiddu Krishnamurti

Menschen

Es gibt keine bösen, nur unwissende Menschen ! In der Gegenwart eines wahren Menschen fällt die Maske des Falschen herunter.

Es gibt ein Zeichen vollkommenen Wissens. Ein Mensch wird schweigsam, sobald er es erreicht ...

 *Sri Ramakrishna

Quelle

"In dem du allem entsagtest, sogar der Weisheit und der Bewusstheit, hast du dein Herz auf die ihm bestimmte Rolle vorbereiten können, die scheinbar undankbarste Rolle: jene der Quelle, die ihr Wasser immer für alle im Überfluss strömen lässt, zu der aber niemals etwas zurückfließt - sie schöpft ihre unbegrenzte Kraft aus den Tiefen und hat von draußen nichts zu erwarten. Aber Du ahnst bereits, welch erhabene Seligkeit diese unerschöpfliche Ausbreitung der Liebe begleitet, denn die Liebe genügt sich selbst und bedarf keiner Erwiederung, das gilt sogar für die Liebe des Einzelwesens, wieviel mehr also für die göttliche Liebe, die so erhaben das Unendliche widerstrahlt.

Sei du diese Liebe in allem und überall, immer weiter, immer stärker, und die ganze Welt wird zugleich dein Werk und dein Gut, dein Arbeitsfeld und deine Errungenschaft. Kämpfe beharrlich, um die letzten Grenzen niederzuwerfen, die nur noch schwache Schranken vor der Ausdehnung des Wesens sind, um die letzten Dunkelheiten zu besiegen, die schon die Erleuchtungskraft erhellt. Kämpfe, auf dass du eroberst und siegst, kämpfe, um alles zu übersteigen, was bisher gewesen ist - um das neue Licht hervorbrechen zu lassen, das neue Beispiel, dessen die Welt bedarf. Kämpfe hartnäckig gegen alle äußeren oder inneren Widerstände. Dies ist die unschätzbare Perle, die als Preis ausgesetzt ist für Deine Verwirklichung."

25. Dezember 1916

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)

The thirst..


Den Nutzen des Lichts erkennt man erst in der Dunkelheit

Textauszüge aus dem Artikel:
Shamati 34: Der Vorteil des Landes...

Es ist bekannt, dass nichts sich in seiner wahren Form offenbart, als nur aus seinem Gegenteil, wie es geschrieben steht: „Der Vorzug des Lichts ist aus dem Dunkeln. Das bedeutet, dass jede Erscheinung auf ihren Gegensatz verweist, und man gerade mithilfe des Gegensatzes das wahre Wesen des ihm Entgegengesetzten erkennen kann.

Und daher kann man nichts mit absoluter Klarheit erkennen, wenn es nichts gibt, was dem entgegengesetzt wäre. So kann man zum Beispiel das Gute nicht schätzen, wenn es keinen Gegensatz dazu gibt, der auf das Schlechte verweist, wie bitter - süß, Hass - Liebe, Hunger - Sättigung, Durst - Erfüllung, Trennung - Verschmelzung. Daraus wird klar, dass es unmöglich ist, zur Liebe an Verschmelzung zu gelangen, bevor man nicht den Hass zur Trennung erkennt.

Und der Rat, wie man der Stufe des Hasses zur Trennung würdig wird, besteht darin, dass der Mensch zuvor erfahren muss, was im Ganzen Trennung bedeutet, mit anderen Worten, von wem er entfernt ist. Nur dann kann man sagen, dass er diese Entfernung korrigieren möchte. Das bedeutet, dass der Mensch sich bewusst sein muss, von wem und von was er entfernt wurde. Nur dann kann er versuchen, diesen Zustand zu korrigieren, und sich mit demjenigen zu verbinden, der ihm fern wurde. Das heißt, wenn der Mensch verstehen wird, was er von der Annäherung an Ihn gewinnen wird, wird er den Schaden davon einschätzen können, in Entfernung zu bleiben.

Nutzen oder Schaden werden nach Genuss oder Leid eingeschätzt. Denn das, woran der Mensch leidet, davon entfernt er sich und das hasst er. Und das Maß der Entfernung hängt vom Maß der Empfindung ab, denn es liegt in der Natur des Menschen, Leiden zu meiden, und daher hängt eines vom anderen ab. Somit bemüht sich der Mensch im Maße der Leiden und tut alles Mögliche, um sich von dem zu entfernen, was Leiden hervorruft. Das heißt, Leiden rufen Hass zu ihrer Quelle hervor, und in diesem Maße entfernt sich der Mensch.

Aus dem Gesagten folgt, dass der Mensch wissen muss, was „Übereinstimmung der Eigenschaften“ bedeutet, um zu wissen, was er tun soll, um eine Verschmelzung zu erreichen, welche als die „Übereinstimmung der Eigenschaften“ bezeichnet wird. Und daraus wird er erfahren, was „Unterscheidung von Eigenschaften“ und „Trennung“ bedeutet...

Follow your heart, be yourself !

Er will gesucht werden, und wie könnte er nicht gefunden werden wollen ?


Ein König baute einst einen großen und herrlichen Palast mit zahllosen Gemächern, aber nur ein Tor war geöffnet. Als der Bau vollendet war, wurde verkündet, es sollten alle Fürsten vor dem König erscheinen, der in dem letzten der Gemächer throne. Aber als sie eintraten, sahen sie: da waren Türen offen nach allen Seiten, von denen führten gewundene Gänge in die Fernen, und da waren wieder Türen und wieder Gänge, und kein Ziel entstand vor dem verwirrten Auge. Da kam der Sohn des Königs und sah, daß all die Irre eine Spiegelung war, und sah seinen Vater sitzen in der Halle vor seinem Angesicht.

The Absolute

No mind, no form, I only exist; Now ceased all will and thought; The final end of Nature’s dance, I am it whom I have sought.

 A realm of Bliss bare, ultimate; Beyond both knower and known; A rest immense I enjoy at last; I face the One alone.

 I have crossed the secret ways of life, I have become the Goal. The Truth immutable is revealed; I am the way, the God-Soul.

 My spirit aware of all the heights, I am mute in the core of the Sun. I barter nothing with time and deeds; My cosmic play is done.

*Sri Chinmoy

Die sechs Stanzen über Nirvana von Shankara; ca. 800 n.Chr.

OM!
Ich bin weder Denken, Intelligenz, Ich, noch Geist, weder Ohren noch Zunge, noch Riechen und Sehen, weder Luft noch Akasha, weder Feuer noch Wasser, noch Erde: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich bin weder Prana noch die fünf Lebenslüfte, weder des Körpers sieben Elemente noch seine fünf Hüllen, weder Hand noch Fuß, noch Zunge, noch Tätigkeitsorgan: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Gier noch Täuschung, weder Zuneigung noch Abscheu; keinen Stolz und kein Ich, nicht Dharma, nicht Befreiung; weder Verlangen des Denkens noch ein Objekt des Verlangens: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Freude noch Leid, weder Tugend noch Laster; weder Mantra noch Heiligtum, weder Veden noch Opfer; weder bin ich der Esser, die Nahrung, noch der Vorgang des Essens: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich kenne weder Tod noch Furcht, noch Unterschied der Kaste; habe weder Vater noch Mutter, noch eine Geburt; weder Freund noch Kameraden, weder Schüler noch Guru: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Ich habe weder Form noch Fantasie; das Alldurchdringende bin ich. Überall bin ich vorhanden und dennoch jenseits der Sinne. Weder bin ich Erlösung noch etwas Erkennbares: Ich bin ewige Seligkeit und Gewahrwerdung: Ich bin Shiva! Ich bin Shiva!

Sri Ramakrishna (1836-1886) - Doku

Was wir in uns tragen, erschafft die Umstände außerhalb von uns. * Sri Aurobindo


leuchtende Zukunft

"Der göttliche Führer im Innern wird durch unsere Empörung nicht beleidigt, durch unseren Mangel an Glauben nicht entmutigt oder durch unsere Schwachheit abgestoßen; er hat die ganze Liebe der Mutter und die ganze Geduld des Lehrers."
*Sri Aurobindo

Ich sende dir diese Worte, damit du nicht über irgend etwas in der Vergangenheit traurig sein mögest und nur an die leuchtende Zukunft denkst, die vor uns allen liegt. Liebe ist am Ursprung der Welt, und Liebe ist ihr Ziel.

*Mira Alfassa


Zitate - Mira Alfassa (Die Mutter)


"Habt ihr euch einmal entschieden, die Wahrheit eures Wesens zu finden, scheint sich alles zu verbünden, um euch bei eurem Fortschritt zu helfen."

"Manche bilden sich ein, das Zeichen des spirituellen Lebens sei die Fähigkeit, in einer Ecke zu sitzen und zu meditieren!"

"Ihr tragt in euch all die Hindernisse, die zur vollkommenen Verwirklichung nötig sind. Wenn ihr ein sehr schwarzes Loch entdeckt, seid sicher, daß es irgendwo in euch ein großes Licht gibt. Es liegt an euch, es zu verstehen, das eine zu nützen, um das andere zu verwirklichen."

"Jedesmal wenn ihr im Leben einen Schlag bekommt, sagt euch sofort: Oh! Ich habe einen Fortschritt zu machen. Dann wird der Schlag ein Segen."

"Jeder hat genau die Schwierigkeiten, die er zu seiner vollkommenen Verwirklichung benötigt."

"Nur jene, die wirklich die Vervollkommnung ihres Körpers suchen, sind hier willkommen, nicht jene, die dem Leben, sich selbst und ihrem Körper entfliehen und in die Höhen verschwinden wollen."

"Was auch immer das bereits erreichte Ziel sein mag, es ist nur ein Anfang."

"Noch und noch wird es die Schwierigkeit geben, bis zum Ende; erst wenn ihr am Ziel angekommen seid, wird alles mit einem Schlag fallen."





Das Zeichen

"Das Zeichen des wahren und göttlichen Bewußtseins ist vollkommener Gleichmut, beständige Gelassenheit und Frieden. Aufregung, Gereiztheit, Sorge, Niedergeschlagenheit, Verstörtheit gehören alle zum körperlichen Bewußtsein, und sie gilt es zu überwinden, um die Falschheit loszuwerden."

"Die Schwierigkeiten und Mißgeschicke sind Prüfungen und müssen als eine Gnade vom Höchsten angesehen werden - dann werden sie es auch und führen dich schnell an dein Ziel."

"Vom Standpunkt spiritueller Verwirklichung aus hat die Zeit keine greifbare Wirklichkeit; alles hängt von der Aufrichtigkeit und Eindringlichkeit des Strebens ab, von der Stetigkeit der Anstrengung. Einige können in wenigen Wochen und sogar Tagen erreichen, wofür andere Jahre brauchen."

*Mira Alfassa



Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.

















Im Wachstum des Lebens
hat jede Stufe ihre Vollendung:
die Blüte sowohl als auch die Frucht. 

Das Geschenk der Liebe kann man nicht geben.
Es wartet darauf, angenommen zu werden.

* Rabindranath Tagore 1861-1941 

Verbindung

Wenn die Verbindung mit dem seelischen Wesen hergestellt ist, fühlt das Herz diese seltsame Schwere, die Schwere all dessen, was in der Natur noch die völlige Einung mit der Seele verhindert - und diese Schwere treibt immerzu Tränen in die Augen - aber die Tränen sind süß, und die Schwere selbst ist süß, wenn man ruhig und gesammelt bleibt, in Ergebenheit und Vertrauen nach innen gewandt. *Mira Alfassa

Der Weg der Liebe

"Die Liebe zur Schönheit des Geliebten ist ein feuriges Meer. Wenn du ein Liebender bist, so brennst du. Denn das ist der Weg der Liebe!"

"Sei nicht einmal ein wenig befangen in der Vorstellung, es gäbe etwas anderes als Ihn ! Geh im Meer verloren von dir selbst und sei kein Tropfen mehr ! Die Welt ist ganz ein Spiegel und Er das Angesicht darin. Schau du das Angesicht, laß dich nicht vom Spiegel täuschen!"

"Was ist Ekstase ?
Glücklich werden durch den wirklichen Morgen,
Feuer fangen ohne Gegenwart der Sonne!"

* Fariduddin Attar (1136-1220) 



Laß die Sonne des Vertrauens in dein Herz eindringen, und alles wird leicht werden. *Die Mutter - Mira Alfassa

Invocation - Sri Aurobindo 
- Om namo Bhagwate -


video

Friedensstifter - Peacemakers



Gegenwart



Es ist die göttliche Gegenwart, die dem Leben Wert gibt. Sie ist die Quelle allen Friedens, aller Freude, aller Sicherheit. Finde diese Gegenwart in dir selbst, und alle Schwierigkeiten werden verschwinden.

*Die Mutter - Mira Alfassa

Nicht die Kraft, andere zu besiegen, sondern die Kraft, mit anderen eins zu werden, ist die höchste Kraft. *Sri Chinmoy


Betrachtet man die Wunder

Betrachtet man die Wunder und Legenden etwa der Bibel als spirituelle Metaphern, und nicht als historische Berichte, so stößt man bald zu einer Verständnisweise vor, die der christlichen Urkirche der ersten Jahrhunderte nähersteht als der Lehrmeinung der Weltkirchen, und die mit den Erfahrungen der Mystik übereinstimmen: Der Erkenntnis, dass alles Geist ist.

Eine Fokussierung auf die Wahrheit der Mystik bedeutet somit keine Infragestellung von Religion, vielmehr ermöglicht sie eine Neubelebung religiöser Weltdeutung. Die Aufhebung der Grenzen zwischen Mensch und Gott, Kosmos und Transzendenz, muss keineswegs Säkularisierung bedeuten; Sie kann im Gegenteil zu der Erfahrung führen, dass alles heilig ist — eine Erfahrung, die glücklicherweise nicht legendären Gestalten wie etwa dem indischen Mystiker Ramakrishna vorbehalten ist, sondern heute von zahlreichen Menschen gemacht wird.

*Joseph Campbell  (1904 – 1987)


- Arche Noah: www.laitman.de/arche_noa 

- Moses & Pharao: www.laitman.de/moses_pharao

- König Salomo: www.laitman.de/König_Salomo

- Ägypten & Israel: www.laitman.de/ägypten & israel

open up that eye

















O Lord of the Universe,
Do open up that eye of mine
Which sees everything —
The present, past and future.
I have not heard the things that I must hear,
I always take deception-night.
I do not invoke the knowledge-sun.
And when the knowledge-sun approaches me,
I swiftly close my eyes.

* Sri Chinmoy on April 27, 1976 

www.srichinmoysongs.com/bishwa_bidhata 

Geheimnisse

Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist. Nicht an der Wahrheit liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind. Alle Geheimnisse liegen in vollkommener Offenheit vor uns. Nur wir stufen uns gegen sie ab, vom Stein bis zum Seher. Es gibt keine Geheimnisse an sich, es gibt nur Uneingeweihte aller Grade.
*Christian Morgenstern 

Ein “Geheimnis” ist etwas, das ich nicht enthüllen kann, obwohl es klar ist, dass es existiert. Ich erlebe die Wahrnehmung eines “Geheimnisses”, wenn ich an der Schwelle von etwas Neuem stehe, bevor ich die Tür öffne. * Rav Michael Laitman

Just as a candle

Just as a candle cannot burn without fire, man
cannot live without the spiritual life.
 
*Buddha

www.srichinmoysongs.com/song/just-as-a-candle-cannot-burn 

Liebe will verströmen. Man kann sie nur bewahren indem man sie verschenkt.


Hunderte von Dingen magst Du ausprobieren, doch Liebe allein wird Dich von Dir selbst erlösen.

*Rumi

Herz

Einen Kranken fragte man:
Was begehrt dein Herz?
Er antwortete:
Es begehrt,
dass mein Herz nichts begehre.
 
*Saadi  (1190 – 1283)

Er selbst

OH, wie könnte ich jemals ausdrücken, 
was die verborgene Welt ist?
Oh, wie kann ich sagen, Er ist nicht so oder Er ist so?
Wenn ich sage, daß Er in meinem Inneren ist, ist das Universum beschämt:
Wenn ich sage, daß Er außen von mir ist, ist es die Unwahrheit.
Er fügt die inneren Welten und die äußeren Welten in eine unteilbare Welt zusammen; Das Bewußte und das Unbewußte, 

beide sind Seine Fußbänke.

Er selbst ist der Baum, der Same der Ursprung.
Er selbst ist die Blume, die Frucht und das Dunkle.
Er selbst ist die Sonne, das Licht und das Beleuchtete.
Er selbst ist Brahma, Wesen und Illusion.
Er selbst ist die mannigfaltige Form,unendlicher Raum.
Er ist der Atem, das Wort, der Sinn.
Er selbst ist die Grenze und das Grenzenlose:
Und jenseits von beidem,
dem Begrenzten und dem Grenzenlosen,
ist Er, das pure Sein.

IN diesem irdenen Gefäß
 sind Lauben und Haine, und darin ist der Erzeuger:
In diesem Gefäß sind die sieben Ozeane und die unzähligen Sterne.
Der Prüfstein und die Juwelenschätzer sind darin;
Und in dieser Schale erklingt der Ewige und der Frühling quillt auf.
Kabîr sagt: "Hör' mir zu mein Freund! Der geliebte ist darin."

( Kabir * 1440; † 1518 )