There is no fear in love..




source: www.radiosrichinmoy.org/mountain-silence

Es ward Abend, und es ward Morgen: ein Tag

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Eines Tages betrat Nasrudin ein Teehaus und verkündete: "Der Mond ist nützlicher als die Sonne." Man fragte ihn, warum. Er sagte: "Weil wir in der Nacht das Licht nötiger brauchen."
*Sufismus

“Der Mond hilft dabei, die Freude in unserem Leben zu vergrößern.” 
*Sri Chinmoy


"Der Vogel des Sehens fliegt zu Dir mit den Flügeln des Verlangens."
*Rumi

"Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenröte." 
*Khalil Gibran

"Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.Und Gott sah das dass Licht gut war; und Gott schied das Licht von der Finsternis.Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag."
*Torah ~ Mose Vers 1-5




Be Your Higher Self


Ein jeder sieht...

Ein jeder sieht vom Unsichtbaren soviel, wie sein Herz Klarheit hat, und Klarheit hat es soviel, wie es poliert wurde. Wer sein Herz mehr poliert hat, der sieht auch mehr – mehr unsichtbare Formen zeigen sich ihm.  

*Rumi (1207-1273)

Ich bin Gottes Löwe, nicht der Löwe der Leidenschaft, Ich habe keine Sehnsucht außer nach dem Einen. *Rumi (1207 - 1273)

Der Weg zur menschlichen Glückseligkeit
ist die Angleichung an das Göttliche.

*Gregor von Nyssa (340 - 394)

Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt,
strebt nach Gottähnlichkeit.

*Thomas von Aquin (1225-1274) 



Vorlieben, Bedürfnisse, Pläne...

Wie viele unnütze und sogar schädliche Dinge lassen die Menschen in ihrem Kopf und in ihrem Herzen sich ansammeln! Warum? Weil sie keine Auslese zu treffen wissen. Sie akzeptieren unterschiedslos Gutes und Schlechtes, Nützliches und Unnützes, Wesentliches und Überflüssiges. Danach beklagen sie sich: »Ich strenge mich doch an, warum komme ich nicht vorwärts? Warum erziele ich keine Ergebnisse?« Ganz einfach, weil sie noch nicht verstanden haben, dass sie das Feld frei räumen müssen. Ja, eine Auslese treffen und alles beseitigen, was ihrem geistigen Ideal widerspricht. Denn es genügt nicht, ein Ideal zu haben, das man einfach so in einer Ecke seines Kopfes liegen lässt, sondern das gesamte Leben muss mit ihm in Harmonie sein.

Jeder findet es normal, alle möglichen Vorlieben, Bedürfnisse, Pläne, Standpunkte und Aktivitäten zu haben. Aber wenn er sie einmal durchsieht und gründlich analysiert, wird er feststellen, dass viele von ihnen ihn auf den niederen Bewusstseinsebenen zurückhalten. Solange er sie nicht hinter sich lässt, wird es ihm nicht gelingen voranzukommen.

*Omraam Mikhael Aivanhov

You are rich, when you are content and happy with what you have.


Gott, fragt mich:

Gott, fragt mich:
"Wirst du verfügbar sein?"

Er fragt mich nicht:
"Wirst du fähig sein?"

*Sri Chinmoy

Wie erlangt man Unterscheidungsvermögen?

Wie erlangt man Unterscheidungsvermögen?
Indem man uneigennützig ist. Ja, denn die Uneigennützigkeit gibt dem Menschen die Fähigkeit, klar zu sehen, während der Egoismus, die Gier und die Habsucht den Blick trüben und ihm die Klarsicht rauben. Seid ihr erstaunt? Nein, das ist leicht zu verstehen: Jemand, der von der Suche nach seinem Eigeninteresse besessen ist, nimmt die Dinge um sich herum durch das Zerrglas seines Egoismus, seiner Voreingenommenheit wahr. Und weil er die Realität nicht so sieht wie sie ist, glaubt er in seinem Interesse zu handeln, aber in Wirklichkeit ist es zu seinem Nachteil. Ja, entgegen dem, was man allgemein glaubt, hilft nicht der Egoismus den Menschen, ihre Angelegenheiten in Ordnung zu bringen, sondern die Uneigennützigkeit.  

*Omraam M. Aivanhov (1900-1986)

Verloren bin ich

Oh meine Liebe, in jedem Land findest du mich, um mich vor Menschen bloß zu stellen. Wohin auch immer mein Blick fällt, Dich allein sehen meine Augen. Willst du mich liebeskrank nach Dir werden lassen? Dein Geliebter bin ich – Geliebter von allem das ist. Ob du die Tür für mich öffnest, kümmert mich nicht. Du warst der Kunde, verkauft habe ich mich. Nun bleibt Dir die Wahl ob Du mich annimmst oder nicht. Überall, zu jeder Zeit willst du mich ganz für Dich, doch angesichts von "dies" und "das" leugnest Du mich. In deinem Hort bin ich beim Gedenken deines Anblicks dahingegangen, dass du mich mit einem Atemzug vielleicht beleben magst. Oh, Lichtspender der Seele, oh Tröstender des Herzens, verloren bin ich, es sei denn Du findest mich.

* J.Nurbakhsh (1926-2008)

Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.*Laotse

"Ins Leben hinausgehen - heisst ins Sterben eingehen Drei von zehn bejahen das diesseitige Leben Drei von zehn bejahen das jenseitige Leben Drei von zehn verneinen das Leben und fürchten den Tod Diese neun sehen nur das äußere Leben - und verfallen dem Tode Der Zehnte - der Weise - schreitet durchs äußere Leben - ohne Ja und Nein - ohne Gier und Furcht - des Inneren gewiss. Keine äußere Macht kann ihn halten - keine Gewalt kann ihn vernichten - kein Tod kann ihn treffen - weil er jenseits des Todes lebt Wer zum inneren Leben heimfand - geht seinen Weg ohne Furcht vor Tigern oder Nashörnern - schreitet durch feindliche Heere ohne Panzer und Waffen. Denn sie können ihn nicht treffen, noch töten - weil an ihm nichts mehr ist - das gemindert oder vernichtet werden kann."
*Laotse 


Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muß: das ist das Ziel. Der höchste Mensch wendet seinen Geist zurück zur Ewigkeit und genießt die Geheimnisse des Jenseits. Er ist wie das Wasser, das fließt, ohne Formen anzunehmen. Die Menschen der Masse hingegen versuchen Dinge, die sich nicht erzwingen lassen, zu erzwingen, darum sind sie fortwährend in Aufregung. *Dschuang Dsi *Dschuang Dsi
 

 

Katastrophen & Unglück



Am Anfang haben wir gesagt: "Man ist von dem umgeben, woran man denkt." Versteht ihr, was das bedeutet ? Jedesmal wenn du an etwas denkst, ist es, als hättest du einen Magneten in der Hand und ziehst diese Sache an dich. Nun haben manche Menschen die sehr sehr schlechte Angewohnheit, immer an alle nur möglichen Katastrophen zu denken, und sie leben gleichsam in ständiger Furcht vor dem Unglück.

*Mira Alfassa

 

Kabbala - Musik & Yeshivat Haverim

Verwundet..

Verwundet hast du mir das Innerste meines Herzens
durch deines Anblicks Schein und deine Schönheit.
Geliebter mein, Geliebter mein:
werde ich mit dir nicht vereint,
in Ewigkeit werde ich nicht froh sein können.

*Gertrud von Helfta (1256 -1302)

Kraft

Wenn du spirituelle Kraft besitzt, kann sie auf Menschen einwirken, die Tausende von Meilen entfernt sind und die nicht wissen und niemals wissen werden, daß du auf sie einwirkst - daß irgend etwas auf sie einwirkt, sie erkennen nur, daß eine Kraft vorhanden ist, die sie befähigt, etwas zu tun, und glauben vielleicht, daß es ihre eigene große Energie oder ihr Genius sei.

Ich glaube, alle Yogis, die diese Kräfte haben, gebrauchen sie, wann immer sie sich innerlich dazu berufen fühlen. Sie mögen es nicht tun, wenn es dem Göttlichen Willen widerspricht sie zu gebrauchen, oder wenn sie sehen, daß die Verhütung des einen Übels die Tür zu schlimmeren öffnen würde, oder aus sonst einem triftigen Grund.

Für jeden aber ist aus gutem, spirituellem Grunde verboten, ein Wundertäter zu sein, außergewöhnliche Dinge zu vollbringen, sei es zur Schaustellung, zum Gewinn, zum Ruhm, aus Eitelkeit, aus Stolz oder anderen Egozentrischen beweggründen. Denn dies würde dem Yogi selbst schaden.

*Sri Aurobindo

Ein Vorübergehender..

Ein Sufi (Nanak) ruhte einmal sehr glücklich und zufrieden; seine Beine waren ausgestreckt, die Arme unter den Kopf gelegt, und er war ganz entspannt. Ein Vorübergehender, ein sehr frommer Mann, sah ihn so und rief aus: „O, ich wusste nicht, dass du so unverschämt bist!“ Der Sufi war ganz überrascht über diesen Vorwurf. „Warum?“, fragte er, „warum sagst du, dass ich unverschämt sei? Ich tue nichts, ich ruhe mich hier nur friedlich aus!“ – „Du liegst dort auf eine höchst unverschämte Art, weil deine Füße nach Mekka zeigen!“ sagte der fromme Mann. Der Sufi dachte einen Augenblick nach. „Komm bitte hierher, mein Freund“, sagte er dann, „nimm meine Beine und drehe sie in jene Richtung, wo Allah nicht ist.“

Reinigung

Fühle, daß du nicht Luft, sondern kosmische Energie einatmest. Fühle, daß mit jedem Atemzug enorme kosmische Energie in dich eintritt und daß du sie zur Reinigung deines Körpers, deines Vitalen, deines Verstandes und deines Herzens gebrauchst. Spüre, daß es keinen einzigen Punkt in deinem Körper gibt, der nicht von dem Strom kosmischer Energie erfaßt wird. Sie fließt in dir wie ein Strom und wäscht und reinigt dein gesamtes Wesen. Wenn du dann auszuatmen beginnst, fühle, daß du allen Ballast in dir ausatmest – alle ungöttlichen Gedanken, alle dunklen Ideen und unreinen Taten. Atme alles aus, was du in deinem System als ungöttlich bezeichnest, alles, was du nicht als dein eigen betrachtest.

*Sri Chinmoy

Gute Worte und weise Ratschläge...

Gute Worte und weise Ratschläge machen wenig Eindruck auf ein Kind, wenn man ihm nicht das lebendige Beispiel gibt. Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Geradheit, Mut, Uneigennützigkeit, Selbstvergessen, Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit, Frieden, Güte, Ruhe und Selbstbeherrschung, all diese Qualitäten lassen sich durch das Beispiel unendlich viel besser lehren als durch schöne Reden. Habt ein hohes Ideal und handelt immer in Übereinstimmung mit diesem Ideal, dann werdet ihr sehen, wie euer Kind nach und nach dieses Ideal widerspiegelt und ganz von sich aus die Eigenschaften offenbart, die ihr in seiner Natur ausgedrückt sehen wollt. Ein Kind hat natürlicherweise vor seinen Eltern Achtung und bewundert sie; wenn es nicht ganz unwürdige Menschen sind, werden sie ihm immer wie Halbgötter erscheinen, und es wird sich Mühe geben, sie nach besten Kräften nachzuahmen.

*Mira Alfassa

source:  www.kleine-spirituelle-seite.de/rolle-der-eltern-mira-alfassa.pdf

Aum oder OM - die Mutter aller Mantren.



Wenn wir AUM chanten, bringen wir Frieden und Licht von oben herab und schaffen eine allumfassende Harmonie in uns und um uns herum. Wenn wir AUM wiederholen, wird sowohl unser inneres wie auch unser äußeres Sein inspiriert und göttliches Licht und inneres Streben durchdringen uns. Es gibt nichts, was AUM gleichkommt. AUM hat unendliche Kraft. Allein indem wir AUM wiederholen, können wir Gott verwirklichen.

Wenn du AUM chantest, versuche zu fühlen, dass Gott in deinem Inneren hinauf- und hinabklettert. In Indien haben Hunderte von Suchern Gott einfach durch das Wiederholen von AUM verwirklicht. AUM ist das Symbol für Gott den Schöpfer.

Wenn du das Mantra AUM jeden Tag zwei Stunden, drei Stunden oder vier Stunden lang wiederholst, wirst du die Schwingung dieses Klanges in deinem Herzen erhalten. Dein Herz wird nicht schlagen müssen, damit du diesen Klang hörst, sondern indem du das Wort AUM äußerlich wiederholst, erhältst du den Klang innerlich.

Wenn der klanglose Klang ständig in deinem Herzen schwingt, wird dein gesamter Körper von göttlichem Wissen, göttlichem Licht, göttlicher Kraft durchflutet. Es reicht, nur dieses Mantra zu üben, um dich zu Gott zu bringen. Die Silbe AUM ist das wirksamste Mantra.

*Sri Chinmoy

Paradise


Tarur..




Lyrics:
Tarur niche asle base Chaya dei se bhalobese Satya satya baro je jan Pakhir haise parer karan Aloy chere rishi yogi Tarur sathe thaken ese Tarur mato basbo bhalo Sabar prane alor deshe.

Translation:
When we sit at the foot of a tree, It shelters us with love. He who is really great Gives away all that he has and is for others. The Seers and the Yogis leave their homes And go and sit at the foot of the trees. They find in the trees their true friends. We must try to love all human beings In the world of Light As a tree loves us.

*Sri Chinmoy 

source: www.radiosrichinmoy.org/temple-song-hearts

be happy...

Question: How can we be happy always?

Sri Chinmoy: We can be happy always by thinking of God,
not thinking of ourselves, not thinking of our failures,
our sickness and so forth.
But thinking of God all the time,
we can be very happy.

Krischna


Große Seelen..

Große Seelen, tief berührt vom Leid anderer, zeigen den Menschen den Weg zu Gott. Shankaracharya hielt in sich das „Ego der Gelehrsamkeit“ aufrecht, um die Menschen zu lehren.

*Sri Ramakrishna

Sei

Sei kein Esel,
werde zum Löwen!
Sei nicht finster,
werde Licht!
Sei kein Käfig,
werde zur Freiheit.
Sei kein Wurm,
werde zur Nachtigall.
Sei kein Bettler,
werde König!
Sei nicht traurig,
werde selbst zum Glück.

*Azmuto

Wenn du Gott suchst, suche Ihn nur im eigenen Herzen.

"Gott ist unser Lehrmeister und die Liebe unsere Akademie, lasst uns also lieben und geliebt werden."

"Die Liebe, Freunde, ist sonnengleich
Ein lieblos Herz ist steinengleich
Kahl ist das Herz des Versteinerten, giftig seine Zunge
Spricht er auch zahm, sein Wort ist dem Krieg gleich
Wer liebt der brennt wird kerzenweich
Steinherzen verdunkeln harten Wintern gleich
Sterne von Verliebten wachen über Sultans Zelt einer Garde gleich
Vergiß die Furcht vergiß alles Andere
Nur der Mensch der liebt wird einem Derwisch gleich."

*Yunus Emre (etwa 1240 - † 1321)

Feuer

Vater Lot ging um Vater Joseph zu sehen und er sagte zu ihm, „Vater, so weit ich es vermag, spreche ich mein kleines Offizium, ich faste ein wenig, Ich bete und meditiere, ich lebe in Frieden und so weit ich kann, reinige ich meine Gedanken. Was kann ich sonst noch tun?“ Da stand der alte Mann auf und streckte seine Hände gegen den Himmel; seine Finger wurden wie zehn Flammen aus Feuer und er sagte zu ihm, „Wenn du es willst, dann kannst du völlig zur Flamme werden.“

Estas Tonne & Dimitri Artemenko - Live in Vilnius

Eine Mauer ist der einzige Ort um eine Tür zu finden.

Erleuchtung bedeutet nicht
im Licht stehen,sondern in
der Dunkelheit sehen lernen.

Vögel ziehen große Kreise der Freiheit durch den Himmel.
Wie ist ihnen dies möglich?
Sie fallen.Und in dem sie fallen,
werden ihnen Flügel verliehen.

Ohne Staub,worin er aufleuchtet,
wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar.

*Rumi

Love is..


Das Problem in der Welt..

Das Problem in der Welt ist, dass es keine richtige Verbindung zwischen den Menschen gibt. Die richtige Verbindung bedeutet ein System, in dem alle miteinander in Harmonie leben und sich um das Wohl des gesamten Systems sorgen, und nicht nur um ihr eigenes.

In dem Fall wäre das ein vollkommenes System. Wenn die Menschen diesen Zustand erreichen, beginnen sie allmählich die Natur zu fühlen, und nicht sich selbst. Es werden der Plan der Schöpfung, der Zweck und das Ziel offenbart. In den Zeiten Abrahams begannen die Menschen, in der Verbindung unter einander die Harmonie der Natur zu spüren. Sie offenbarten den Schöpfer.

*Rav M. Laitman

Klarheit - Reinheit - Bewusstsein

Wie kann ich eine umfassende Reinigung meines Wesens erzielen?

Sri Chinmoy: Wenn du eine umfassende Reinigung deines Wesens erreichen möchtest, dann kann Japa sehr wirkungsvoll sein. Du mußt aber systematisch vorgehen, Schritt für Schritt. Wiederhole heute “AUM”, “Supreme” oder ein anderes Mantra, das dir dein Meister gegeben hat, fünfhundert Mal. Wiederhole es dann morgen sechshundert Mal, übermorgen siebenhundert Mal und so weiter, bis du nach einer Woche eintausendzweihundert erreichst. Verringere dann die Anzahl der Wiederholungen, bis du wieder bei fünfhundert bist. Auf diese Weise kannst du den Baum hinaufklettern und dann wieder heruntersteigen. Fahre mit dieser Übung fort, Woche für Woche, einen Monat lang. Ob du deinen Namen ändern möchtest oder nicht, die Welt wird dir einen neuen Namen geben: “Reinheit”.

Einige meiner Schüler haben diese Übung gemacht, und ich muß sagen, daß sie eine beträchtliche Läuterung ihres Wesens und ihrer emotionalen Probleme erreicht haben. Wenn es für dich schwierig ist, die Übungen auf einmal zu machen, kannst du sie aufteilen. Du kannst sie auf zehn Male aufteilen, indem du das Mantra nur jeweils fünfzig Mal wiederholst.

Wer den Pfad betritt, stößt auf einen Löwen und wer gegen ihn verliert, steht nicht wieder auf. *Shamati 126


Link:
Shamati 126: Ein Weiser kommt in eine Stadt 




Schweigen ist lauteres Gold

Es kam einmal ein Mann zu Buddha...er war ein großer Gelehrter, eine Art Professor, der viele Bücher geschrieben hatte und im ganzen Land bekannt war. Er sagte zu Buddha: »Ich bin mit einem Dutzend Fragen gekommen, und du musst darauf antworten.« Buddha sagte: »Ich werde antworten, aber du musst eine Bedingung erfüllen. Ein Jahr lang musst du ganz still bei mir bleiben. Dann werde ich dir antworten, vorher nicht. Ich könnte auch jetzt antworten, aber du würdest die Antworten nicht empfangen können, da du nicht bereit bist. Was immer ich sage, würdest du missverstehen, denn dein Kopf ist überfüllt mit Interpretationen. Alles, was ich sage, wird durch deinen Verstand gefiltert. Sei ein Jahr lang einfach nur still, damit du dein Wissen loslassen kannst. Wenn du leer bist, werde ich alle deine Fragen beantworten. Das verspreche ich dir.« Als Buddha dies sagte, begann Sariputta, einer seiner schüler , wie verrückt zu lachen. Der Gelehrte fühlte sich offensichtlich beschämt. Er sagte: »Was ist los? Warum lachst du?« der Schüler antwortete: »Ich lache nicht über dich; ich lache über mich selbst.

Silentium est Aureum - Das Sprichwort 'Reden ist Silber, Schweigen ist Gold' ist im Ursprung noch nicht restlos geklärt. Wahrscheinlich stammt es, wie G. Freytag schon 1843 vermutete, aus dem Orient. In einer Berliner & Pariser Handschrift aus dem 16. Jahrhundert begegnet es in lateinischer Form: 'Narratio argentea, Silentium vero aureum est'. Die Weisheit, daß Schweigen mehr wert sei als Reden, erscheint auch im Talmud: »Ist ein Wort ein Sela wert, ist Schweigen zwei Sela wert«Herder führte das Sprichwort 1792 ins Deutsche ein: »Lerne schweigen, o Freund. Dem Silber gleichet die Rede, aber zu rechter Zeit schweigen ist lauteres Gold«



"Ist keine Ruhe, kein Frieden in deinem Wort,
ist auch keine Wahrheit enthalten." 

*Azmuto  

"Sprechen ist gewöhnlich ein Ausdruck der Oberflächennatur. Wenn man sich zu sehr in derartiges Sprechen hinauswirft, vergeudet man Energie und verhindert das nach innen gerichtete Lauschen, welches das Wort des wahren Wissens bringt. "Sprich weniger und gewinne Macht!" hat im wesentlichen die gleiche Bedeutung; nicht nur ein wahres Wissen, sondern auch eine größere Macht kommen zu einem in der Stille und im Schweigen des Geistes. Je geringer die mentale Kraft, desto größer ist das Bedürfnis zu sprechen; dies ist eine wohlbekannte Tatsache."
 *Mira Alfassa

 

Selbstbeherrschung

Selbstbeherrschung bedeutet nicht Selbstpeinigung, bedeutet nicht Askese. Leider wird im Westen die Selbstbeherrschung missverstanden. ...Buddha lehrte uns, dem Pfad der Mitte zu folgen und nicht in Extreme zu gehen. Selbstbeherrschung führt uns zur Selbsterleuchtung. Die Selbstbeherrschung von heute ist die Selbsttranszendenz von morgen.

Um Meister über sich selbst zu sein, ist Selbstbeherrschung von größter Wichtigkeit. Selbstbeherrschung braucht Zeit. Sie kann nicht über Nacht errungen werden. Durch Selbstbeobachtung, Selbstprüfung und richtige Meditation erringt man Selbstbeherrschung.

Ich möchte einen Vorfall aus dem Leben des Sokrates erzählen. Sokrates und eine Gruppe von Bewunderern besuchten einmal einen Handleser. Der Handleser las die Hand von Sokrates und sagte: „Was bist du für ein schlechter Mensch, hässlich und voller Probleme der niederen Lebensenergie. Dein Leben ist voller Verdorbenheit.“ Die Bewunderer von Sokrates waren wie vom Blitz getroffen. Sie wollten den Handleser schlagen. Was fiel ihm ein, solche Dinge über Sokrates zu sagen, der doch wahrhaftig ein frommer Mensch, ein Heiliger war? Aber Sokrates sagte: „Wartet, wir wollen ihn fragen, ob er alles gesagt hat.“ Dann fuhr der Handleser fort: „Ja, ich habe noch mehr zu sagen. Dieser Mann besitzt zweifellos alle diese Eigenschaften, aber er hat sie unter Kontrolle. Er hat keine einzige offenbart. Er beherrscht sie.“

*Sri Chinmoy

Illusion

Sich selbst zu verstehen ist der Anfang der Weisheit. *Jiddu Krishnamurti


Für die meisten von uns besteht die Schwierigkeit darin, daß uns unsere Fluchtwege nicht bewußt sind. Wir sind so gebunden, so gewöhnt an unsere Fluchtwege, daß wir sie für das Wirkliche halten.
Es ist anstrengend, etwas Neues zu entdecken. Also ziehen wir es vor, zu bleiben, wie wir sind. Und da liegt die eigentliche Schwierigkeit.


Um sich selbst zu erkennen, wie man ist, braucht es eine außerordentliche geistige Beweglichkeit, denn das, was ist, verändert sich ständig.

Sie müssen ihr eigener Lehrer und ihr eigener Schüler sein.

*Jiddu Krishnamurti

Ich bin Christ, Hindu, Moslem und Jude. *Mahatma Gandhi

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflusst werden. *Mahatma Gandhi


Erkenne..

Erkenne das, was vor dir ist,
und das, was vor dir verborgen ist,
wird dir enthüllt werden;
denn es gibt nichts Verborgenes,
was nicht offenbar werden wird.

*Aus dem Thomas-Evangelium

Prem Rawat - Maharaji - Live This Moment

Betrachte alles..

Betrachte alles mit einem wohlmeinenden Lächeln. Nimm all die Dinge, die dich verbittern, als eine Lektion für dich selbst, und dein Leben wird friedvoller und auch erfolgreicher sein, denn ein großer Anteil deiner Energie wird mit Sicherheit in der Entrüstung verschwendet, die du empfindest, wenn du die Vollkommenheit, die du in dir selbst gerne verwirklichen möchtest, in anderen nicht findest.

*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)