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Liebe

Liebe kämpft nicht.
Liebe schenkt Vertrauen.
Liebe erlaubt Entwicklung.
Liebe richtet nicht.
Liebe lässt dich aufblühen.
Liebe durchdringt alles.
Liebe lässt sich nicht aufhalten.
Liebe ist das ewige Licht Gottes.



Die Geschichte der LIEBE

Die Geschichte der Liebe musst du von der Liebe selbst hören. Denn wie ein Spiegel ist sie stumm und sprechend zugleich.  

*Rumi

Verliebe dich!

"Verliebe dich! Verliebe dich in das Leben, in jeden Atemzug. Sei von Herzen verliebt in dich selbst, in deine innere Schönheit, in die Schönheit und die Großzügigkeit des Lebens. Du bist am Leben, du bist Lebendig. Verliebe dich in dieses Geschenk. Verliebe dich in dein DaSein, in deinen dich belebenden Atem, in diesen Tag, in diesen Augenblick. Verliebe dich in die Klarheit, in das Licht, in das Göttliche in deinem inneren, in all das was so schön ist. Verliebe dich in die Dankbarkeit, in die Hingabe, in den unumstößlichen Frieden und die weitherzige Liebe die dein Wesen erfüllt. Sei von Herzen erfüllt vom Atem des Lebens, sei erfüllt von der Lebendigkeit selbst. Die Liebe ist da, sie ist da, die Liebe ist da, das Leben ist da, der Atem ist da, das Göttliche ist da, jetzt und immer, in Dir, im Herzen der Ewigkeit!"

*Azmuto

Die 4 Sprossen der Liebe

Zuerst liebt man nur, wenn man geliebt wird. Dann liebt man spontan, will jedoch wiedergeliebt werden. Später liebt man, auch wenn man nicht geliebt wird, doch liegt einem daran, daß die Liebe angenommen werde. Und schließlich liebt man rein und einfach, ohne ein anderes Bedürfnis und ohne eine andere Freude als nur zu lieben.

*Mira Alfassa

Als er gefragt wurde...

Als er gefragt wurde, was es heiße, ein Liebender zu sein,gab er zur Antwort:  Was immer du im Kopf hast, vergiß es. Was immer du in der Hand hältst, gib es her. Was immer dein Schicksal zu sein hat, stelle dich ihm. Ein Liebender sein heißt alle Sorgen hinter sich lassen, und es gibt keine schlimmere Sorge als die um dich selbst. Bist du mit dir beschäftigt, dann bist du vom Geliebten getrennt. Der Weg zum Geliebten besteht aus nur einem Schritt: dem Schritt heraus aus dir.

*Abu Said (967 - 1049), persischer Sufi-Meister 

Die Weisheit...


Die Weisheit, durch die man wahre Harmonie und wahren Frieden erreicht, existiert in uns, und sie wartet auf uns, bis wir uns an sie erinnern und zum Wohle aller nutzen. Wenn wir uns untereinander verbinden und zu unserem höheren Ziel fortschreiten, dann lächelt unser Schicksal auf uns herab. Aber wenn wir stehen bleiben, sehen wir uns einem Druck gegenüber, der uns signalisiert, dass wir uns verirrt haben.

Unsere Rolle besteht darin, eine Gesellschaft zu schaffen, in der „die Liebe alle Fehler bedeckt“ in der Verbindung und gegenseitige Unterstützung höher gewertet werden als Reichtum, Macht und persönlicher Erfolg.

Der Druck wird nicht aufhören bis wir uns zusammenfinden, bis wir die scheinbar irrationale Realität unseres Lebens durchschauen und verstehen, dass die Lösung ebenfalls ungewöhnlich ist. Wenn wir miteinander verbunden sind, werden wir Erfolg haben. Unsere Einheit ist unsere Stärke.

*Dr. Rav M. Laitman



 




Der Löwe





„Eines Tages kam ich in der Wüste zu einem Baum an einer Wasserstelle und erblickte – mir zugewandt – einen gewaltigen Löwen. Ich gab mich Gott anheim. Als sich der Löwe näherte, lahmte er. Er kam, liess sich vor mir nieder und brüllte laut. Ich sah an seiner Tatze ein eitriges Geschwür, ergriff einen Stock und spaltete die Tatze, damit sie von dem Eiter, der sich angesammelt hatte, frei wurde. Ich band einen Lappen um die Tatze, und der Löwe stand auf und verschwand. Nach einer Stunde kam er wieder, mit allen seinen Jungen. Sie umringten mich, wahren liebevoll freundlich und legten eine Lende vor mich hin.“


 * * *


Ein freundlicher Gastgeber führte uns in die Nähe eines Baumes und dort stießen wir auf einen Löwen. In Sichtweite von ihm zitterten mein Führer und ich, aber der weise alte Mann ging unbeugsam weiter und wir folgten ihm. Das Wilde Tier - man könnte meinen es stünde unter dem Befehl des höchsten - erhob sich eine kleine Weile bescheiden und setzte sich dann jedoch wieder, während der Alte eine Frucht von den niederen Zweigen des Baumes pflückte. Dann hielt er seine Hand voller Datteln ausgestreckt und das Tier kam und nahm sie, wie ein zahmes Haustier; als es fertig gefressen hatte, ging es fort. Wir standen zitternd und uns umschauend da und dachten darüber nach so gut wir konnten, welcher Heldenmut des Gebens der Liebe und des Vertrauens in ihm ist, und welche Armut des Geistes und der Unsicherheit in uns.



 






Leben ist Bewegung, Veränderung, Umwandlung. *Elisabeth Haich

    
 *Elisabeth Haich
(1897-1994)


Nächstenliebe

Ich sollte meinen Nächsten nicht darum lieben, weil er nahe ist, – denn was ist Nähe und Ferne? Auch nicht darum, weil die Religionen mir sagen, er sei mein Bruder, – denn worauf beruht jene Brüderlichkeit? Sondern darum, weil er ich selber ist. Nähe und Ferne betreffen den Körper, das Herz geht darüber hinaus. Brüderlichkeit ist eine des Blutes, der Heimat, der Religion oder der Menschheit, aber wenn sich der Eigennutz meldet, was wird dann aus dieser Brüderlichkeit? Erst wenn man in Gott lebt und Mental und Herz und Körper in das Bild dieser allumfassenden Einheit prägt, wird diese tiefe, selbstlose und unbeirrbare Liebe möglich.

*Sri Aurobindo

Quelle: "Gedanken und Aphorismen" 
https://aurobindo.ru/workings/4_1



Liebe

Die Vernunft ist gut, aber besser ist die Liebe,
die uns der Vernunft entreißt.
Es kommt nicht darauf an, viel zu denken,
sondern viel zu lieben.

*Teresa von Avila (1515 – 1582)

Die Eigenschaft des Gebens und der Liebe

Die Qualität des Gebens und der Liebe wird Heiligkeit genannt, da die Heiligkeit ein Erfüllungsgehilfe für den Schöpfer ist. Der Schöpfer ist Kadosh (der Heilige), denn es gibt eine Qualität des Gebens in Ihm. Darum wird ein Mensch, wenn er einen besonderen Einfluss vom Schöpfer erhält, der ihn zum Geben und zur Liebe bringt, heilig genannt und das beeinflusst jeden um ihn herum. Wenn du danach strebst, wirst du vom Schöpfer eine solche Antwort erhalten. Du wirst heilig werden, das heißt ein Gesegneter werden, der allen gibt und sie liebt.

*Rav M. Laitman


*


In das Ebenbild Gottes zu wachsen, in Ihm und mit Ihm zu wohnen, ein Gefäß Seiner Freude zu sein, Kraft und Instrument Seiner Arbeit, sind das festgesetzte Ziel und der Ruf, den wir erhielten. Gereinigt von allem, was ashubha (übel) ist, umgeformt in der Seele durch Seine Berührung, müssen wir in der Welt als Dynamos der göttlichen Elektrizität wirken und mit ihr die Menschheit durchdringen und durchstrahlen, so daß, wo immer einer von uns steht, Hunderte um ihn erfüllt würden von Seinem Licht und Seiner Kraft, erfüllt von Gott, erfüllt von Ananda (Glückseligkeit).

*Sri Aurobindo





 

















Du bist gesegnet!

Dein Leben wird jetzt mehr und mehr an tiefe gewinnen, dein Herz wird an Schönheit zunehmen und du wirst strahlen wie 1000 Sonnen. Deine Worte werden reich an süß duftender Weisheit sein und du wirst andere allein schon durch dein DaSein inspirieren. Sie werden die Wahrheit schmecken und der liebliche Duft der Erkenntnis wird sie in den siebenten Himmel tragen. Deine eigene Verwandlung wird die Verwandlung der Welt bewirken. Du wirst alle Masken, Urteile, Ängste und Schleier zerschmettern und die Glückseligkeit der Nacktheit wird dich erfüllen. Du wirst viele neue Namen tragen. Herzensgüte, höchster Frieden, Liebesfülle, Dankbarkeit und Demut werden die mächtigsten unter ihnen sein. Du wurdest geboren um vor lauter Dankbarkeit und Liebe überzufließen. Du wurdest geboren um die Liebe und Güte die dein Herz erfüllt an alle zu verschenken, Selbstlos wie die süße Rose ihren Duft. Du bist gesegnet, der heiligste Ort in diesem ganzen Universum ist im Tempel deines Herzens. Du bist gesegnet. Du bist gesegnet.

*Azmuto

Liebe die Menschen und diene ihnen, aber hüte dich davor, ihren Beifall zu suchen. Besser gehorche Gott in dir. *Sri Aurobindo

"Sieh Gott überall und lass dich von Masken nicht erschrecken. Glaube, dass alle Falschheit Wahrheit im Entstehen oder Wahrheit im Vergehen ist, alles Scheitern verhüllte Wirksamkeit, alle Schwäche Stärke, die sich vor ihrer eigenen Sicht verbirgt, aller Schmerz geheime und heftige Ekstase. Wenn du fest und unentwegt glaubst, wirst du schließlich den All-Wahren, All-Mächtigen und All-Seligen sehen und erfahren."

"Menschliche Liebe erliegt der eignen Ekstase, menschliche Stärke erschöpft sich in der eigenen Anstrengung, menschliches Wissen wirft einen Schatten, der die halbe Kugel der Wahrheit vor dem eigenen Sonnenlicht verbirgt; göttliches Wissen aber umfasst gegensätzliche Wahrheiten und versöhnt sie, göttliche Stärke nimmt mit der Fülle ihrer Verausgabung zu, göttliche Liebe kann sich ganz und gar verschwenden, ohne je schwächer oder weniger zu werden."

*Sri Aurobindo

Liebende sehen die Dinge so, wie sie wirklich sind. Denn sie sehen mit der Klarheit des göttlichen Lichts, und ihre Liebe spricht die Mängel frei. *Rumi

Wenn der Sufi sagt: "Ich bin Gott", meinen die Leute, das sei ein überheblicher Anspruch. "Ich bin Gott" zeugt jedoch von ungeheurer Demut, denn jener, der da sagt: "Ich bin Gottes Knecht", weist zwei Leben nach: sein eigenes und Gottes Leben. Aber jener, der "Ich bin Gott" sagt, hat sein Leben ausgelöscht. Das heißt, er sagt: Er ist alles; es gibt nichts außer Ihn; ich bin ganz von Ihm umfangen. Hierin liegt größere Demut, und das wird von den Menschen nicht begriffen.

Wenn sich ein Mann Gott unterwirft, dann ist immer noch seine Leibeigenschaft eine Schranke; zwar sieht er Gott, doch sieht er auch sich selbst. Darum ist er nicht gänzlich in der Flut versunken; derjenige ist ganz in der Flut versunken, in dem keinerlei Bewegung ist, aber dessen Bewegung die Bewegung der Flut ist.   

*Gedichte aus dem Diwan des Shams-i-Täbris und andere Texte ~ Rumi

Nur die Liebe ist wirklich. Alles andere ist Illusion. *Paul Ferrini


Man sagt: von der Auferstehung geht's zum Gerichte
Und der Herr wird erscheinen mit zornigem Gesichte
Doch vom Allmächtigen kann nichts kommen als Gutes,
Darum fürchte Dich nicht, sondern sei guten Muthes!

*Omar Khayyams ( 1048 - 1131)

Menschliche & Göttliche Liebe





Einst wurde der Meister gefragt:
Ich glaube, dass die Liebe immer dieselbe ist, ob menschlich oder göttlich. Ist das wahr?“ Der Meister sprach: Nein, mein junger Freund, menschliche Liebe und göttliche Liebe sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn ich dir fünfzehn Cent gebe und du gibst mir dafür ein Bonbon, dann nennt man das menschliche Liebe. In dieser Liebe, diesem Geben ist eine Berechnung, eine Absicht enthalten, ich gebe dir um etwas zu bekommen. In göttlicher Liebe wartest du nicht auf meine fünfzehn Cent. Du gibst mir ein Bonbon freudig und aus eigenem Antrieb, ohne dafür eine gegenleistung zu verlangen. 

Die Eigenschaft des Göttlichen ist Bedingungsloses Geben, Bedingungslose Liebe. Wisse das diese Liebe sich nur bei völliger Selbstlosigkeit entfalten kann. Wenn die Möglichkeit zu Geben die dir erscheint, Belohnung genung ist, wenn das Geben selbst die Belohnung ist, dann handelt es sich um göttlich Liebe. Die Wurzel der göttlichen Liebe die das Geschöpf in sich verwirklichen kann, besteht in der Absicht zu Geben, du kannst auch Empfangen mit der Absicht zu Geben. Jetzt wirst du fragen: „wie kann das Sein ?“ 

Ich gebe dir ein Beisspiel: Stell dir Gott oder deine Mutter vor, wie sie für dich einen wunderbahren Kuchen gebacken hat, schon während dessen, war sie erfüllt von dem Genuss denn du haben wirst, wenn du ihn isst. Nun kommst du zu ihr und sagst „ich Übe die Selbstlosigkeit“ ich werde nichts essen. Du zeigst ihr das du den ganzen Genuss den sie für dich vorbereitet hat nicht annehemen wirst. Traurig wird sie, und bittet und bittet dich, du mögest doch wenigstens ein stück davon essen, weil es sie mit Freude erfüllen würde wenn du davon Genuss hast. So willigst du ein, sagst ja, ich werde Empfangen, aber nur um dir Genuss zu bereiten, mit der Absicht zu Geben. Ich Empfange um des Gebens Willen. Die Bedingungslose Liebe, der Bedingungslose Wille zu Geben ist die Eigenschaft des Göttlichen.

Liebe

Baal Schem Tov sprach zu einem seiner Schüler: " Den Geringsten der Geringen, der dir in den Sinn kommen kann, liebe ich mehr, als du deinen einzigen Sohn."