Folge deinem Herzen, entdecke dein Potential und sei bereit für das größte Abenteuer deines Lebens.
Der Tag
Der Tag wird in der Nacht Geboren.
Jede Füllung bedarf eines Mangels.
Jeder Aufstieg bedarf eines Abstiegs.
So, geht es abwärts auf dem Weg
der nach oben führt !
*Azmuto
Was nützt es, einer spirituellen Gemeinschaft anzugehören?
Was nützt es, einer spirituellen Gemeinschaft
anzugehören? Die Gründe dafür sind zahlreich, und dazu gehört
beispielsweise, dass eine spirituelle Gemeinschaft ihren Mitgliedern die
besten Bedingungen bietet, um Fortschritte zu machen und sich
umzuwandeln. Selbst wenn er sich bessern möchte, hat derjenige, der
alleine ist, nicht immer den Willen, die unternommenen Aktivitäten
fortzusetzen: Er macht die Übungen während einigen Tagen, dann hört er
auf damit und weiß nicht, wann er wieder mit den Übungen weitermachen
wird… um von Neuem damit aufzuhören. In einer Gemeinschaft hingegen wird
er angeregt, mitgerissen, und darum ist es einfacher. Indem sie ein Vorbild ist, bewirkt die Umgebung einen großen
Einfluss. Ob Völlerei, Alkohol, Drogen oder Straftaten, wie viele
Menschen haben in Gruppen Dummheiten begangen, die sie allein niemals
begangen hätten! Wenn man also die Macht einer Gemeinschaft anerkennt,
die Menschen zum Bösen zu verleiten, warum sollte man dann nicht
begreifen, dass sie ebenso mächtig ist, sie zum Guten zu beflügeln?
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
Arbeit des Herzens
Shamati 148: Es gibt die Analyse von bitter und süß, von Wahrheit und Lüge
Es gibt die Analyse (Klärung) von bitter und süß, und es gibt die Analyse von Wahrheit und Lüge. Die Analyse von Wahrheit und Lüge findet im Verstand statt, und die Analyse von bitter und süß findet im Herzen statt. Daher muss man der Arbeit im Herzen Aufmerksamkeit schenken, damit sie nur in der Absicht des Gebens, und nicht im Empfangen stattfindet. Seitens der Natur jedoch ist nur das Empfangen für den Menschen süß, und das Geben ist bitter, und die Arbeit, das Empfangen in Geben umzuwandeln, heißt die Arbeit des Herzens.
Die Musik ist nicht dazu da, um verstanden, sondern um gefühlt zu werden.
Es gibt Leute, die behaupten, sie könnten eine bestimmte Musik nicht hören, weil sie sie »nicht verstehen«. Aber was hat das zu bedeuten? Bei der Musik ist es nicht das Verständnis, das zählt, sondern die Empfindungen, welche man unter dem Einfluss der Schwingungen und der Harmonie der Töne erlebt. Versteht man denn das Zwitschern der Vögel, das Murmeln der Quellen und Bäche oder das Rauschen des Windes in den Zweigen? Nein, aber man ist davon wunderbar berührt und ergriffen und eben darauf kommt es an.
Aus denselben Gründen ist es besser, die Lieder immer in der Sprache zu singen, in der sie geschrieben wurden, auch wenn man den Sinn der Worte nicht versteht. Denn es besteht effektiv eine Beziehung zwischen den Worten und der Melodie. Eine Übersetzung zerstört diese Beziehung. Die Musik ist nicht dazu da, um verstanden, sondern um gefühlt zu werden. Selbst wenn sie von Worten begleitet ist, ist der Sinn der Worte weniger wichtig als die Melodie. Beobachtet also die Natur der Zustände, in welche euch die gehörte Musik versetzt. Schließlich können diese Zustände euch bei eurer spirituellen Arbeit helfen.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
Aus denselben Gründen ist es besser, die Lieder immer in der Sprache zu singen, in der sie geschrieben wurden, auch wenn man den Sinn der Worte nicht versteht. Denn es besteht effektiv eine Beziehung zwischen den Worten und der Melodie. Eine Übersetzung zerstört diese Beziehung. Die Musik ist nicht dazu da, um verstanden, sondern um gefühlt zu werden. Selbst wenn sie von Worten begleitet ist, ist der Sinn der Worte weniger wichtig als die Melodie. Beobachtet also die Natur der Zustände, in welche euch die gehörte Musik versetzt. Schließlich können diese Zustände euch bei eurer spirituellen Arbeit helfen.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
Schon am Anfang das Ende im Sinn haben...
Der anfängliche Gedanke, die anfängliche Absicht bestimmt das Ergebnis/ das Ende der Handlung. Das Ergebnis der Handlung zeigt den ursprünglichen Gedanken, die ursprüngliche Absicht.
*Rav M. Laitman
Link zum Thema Absicht:
http://azmuto.blogspot.de/search?q=Absicht
Link zum Thema Absicht:
http://azmuto.blogspot.de/search?q=Absicht
Vierzig
Wie alt bist du, Nasrudin?
"Vierzig".
Aber dasselbe hast du gesagt,
als ich dich vor zwei Jahren gefragt habe.
"Ja, denn ich stehe stets zu dem,
was ich gesagt habe."
Raus aus deiner Komfortzone - jeden Tag
Ganz und gar lebendig zu sein, ganz und gar Mensch und wirklich wach
zu sein, bedeutet, unaufhörlich aus dem Nest geworfen zu werden. Voll
und ganz zu leben bedeutet, sich ständig im Niemandsland zu befinden,
jeden Augenblick völlig neu und frisch zu erleben. Wahres Leben ist die
Bereitschaft, immer wieder aufs neue zu sterben. Das ist Leben vom
Standpunkt des Erwachens. Tod hingegen ist der Wunsch, an dem, was man
hat, festzuhalten und sich von jeder Erfahrung bestätigen und auf die
Schulter klopfen zu lassen, weil man alles so schön im Griff hat.
*Pema Chödrön (*1936)
Quelle: https://mystikaktuell.wordpress.com
*Pema Chödrön (*1936)
Quelle: https://mystikaktuell.wordpress.com
Die Weisheit...
Die Weisheit, durch die man wahre Harmonie und wahren Frieden erreicht, existiert in
uns, und sie wartet auf uns, bis wir uns an sie erinnern und zum Wohle
aller nutzen. Wenn wir uns untereinander verbinden und zu unserem
höheren Ziel fortschreiten, dann lächelt unser Schicksal auf uns herab. Aber
wenn wir stehen bleiben, sehen wir uns einem Druck gegenüber, der uns
signalisiert, dass wir uns verirrt haben.Unsere Rolle besteht darin, eine Gesellschaft zu schaffen, in der „die Liebe alle Fehler bedeckt“ in der Verbindung und gegenseitige Unterstützung höher gewertet werden als Reichtum, Macht und persönlicher Erfolg.
Der Druck wird nicht aufhören bis wir uns zusammenfinden, bis wir die scheinbar irrationale Realität unseres Lebens durchschauen und verstehen, dass die Lösung ebenfalls ungewöhnlich ist. Wenn wir miteinander verbunden sind, werden wir Erfolg haben. Unsere Einheit ist unsere Stärke.
*Dr. Rav M. Laitman
> Link: https://kabacademy.eu/de
Der Baum
So wie der Baum im Herbst, seine Blätter von sich wirft und seine
frühere Form und Kleidung verliert, so wirst auch du dich von etwas freimachen um zu wachsen. Der Baum scheint im Winter, wenn alles
von ihm abfällt, zu Sterben und doch ist er voller Kraft, die gesammelt in ihm ruht, um
bald größer und stärker als je zuvor, im Licht der Sonne zu stehen.
Er wird blühen, Früchte tragen und sie alle verschenken, so wie du.
*Azmuto
*Azmuto
Grund des Meeres
Ich lausche im Winde der Kunde,
die er von Ihm mir bringt.
Der trunkenen Nachtigall lausche ich,
die Seinen Namen singt.
Wenn du dir eine Perle wünschst,
Such sie nicht in einer Wasserlache.
Denn wer Perlen finden will,
muss bis zum Grund des Meeres tauchen.
Du fragst nach einer Rose
lauf vor den Dornen nicht davon.
Du fragst nach dem Geliebten
lauf vor dir selbst nicht davon.
Schließe dich den Menschen an,
sei mit den Menschen eins!
Wenn du mit den Menschen eins bist,
dann bist du ein Edelstein, ein Ozean;
Wenn du allein bist,
bist du nichts als ein Wassertropfen.
*Rumi
Der Löwe
„Eines Tages kam ich in der Wüste zu einem Baum an einer Wasserstelle und erblickte – mir zugewandt – einen gewaltigen Löwen. Ich gab mich Gott anheim. Als sich der Löwe näherte, lahmte er. Er kam, liess sich vor mir nieder und brüllte laut. Ich sah an seiner Tatze ein eitriges Geschwür, ergriff einen Stock und spaltete die Tatze, damit sie von dem Eiter, der sich angesammelt hatte, frei wurde. Ich band einen Lappen um die Tatze, und der Löwe stand auf und verschwand. Nach einer Stunde kam er wieder, mit allen seinen Jungen. Sie umringten mich, wahren liebevoll freundlich und legten eine Lende vor mich hin.“
* * *
Ein freundlicher Gastgeber führte uns in die Nähe eines Baumes und dort stießen wir auf einen Löwen. In Sichtweite von ihm zitterten mein Führer und ich, aber der weise alte Mann ging unbeugsam weiter und wir folgten ihm. Das Wilde Tier - man könnte meinen es stünde unter dem Befehl des höchsten - erhob sich eine kleine Weile bescheiden und setzte sich dann jedoch wieder, während der Alte eine Frucht von den niederen Zweigen des Baumes pflückte. Dann hielt er seine Hand voller Datteln ausgestreckt und das Tier kam und nahm sie, wie ein zahmes Haustier; als es fertig gefressen hatte, ging es fort. Wir standen zitternd und uns umschauend da und dachten darüber nach so gut wir konnten, welcher Heldenmut des Gebens der Liebe und des Vertrauens in ihm ist, und welche Armut des Geistes und der Unsicherheit in uns.
Die wahre Freiheit beginnt mit der Selbstbeherrschung. *Omraam Mikhael Aivanhov
Es ist ein Gesetz: Je weniger man seine Gedanken, seine Wünsche und Launen kontrolliert, desto mehr wird man zum Sklaven.
*Omraam Mikhael Aivanhov
*Omraam Mikhael Aivanhov
Es gibt keinen größeren Sieg als den, sich selbst zu beherrschen.*Mira Alfassa
"Ein Begehren zu überwinden schenkt mehr Freude als es zu befriedigen."
"Es gibt immer einen Augenblick, wo jeder die Kontrolle hat. Und hätte man nicht einmal "Ja" gesagt, hätte man nicht die Entscheidung getroffen, dann würde man es nicht tun. Es gibt keinen menschlichen Körper, der nicht die Energie und die Fähigkeit hätte, einer Sache zu wiederstehen, die ihm aufgezwungen wurde - wenn man ihn gewähren läßt. Wenn die Leute sagen: "Ich kann nicht anders" - tun sie es deshalb, weil sie im Grunde nicht anders wollen; sie haben es akzeptiert, ihrem Laster zu fröhnen. Es gibt einen Zeitpunkt, wo man akzeptiert. Und ich gehe noch weiter und sage: Es gibt einen Zeitpunkt, wo man es akzeptiert, krank zu sein. Nähme man es nicht an, wäre man nicht krank. Aber die Menschen sind sich ihrer selbst und ihrer inneren Reaktionen so wenig bewußt, daß sie nicht einmal merken, was sie tun."
*Mira Alfassa
Eine höhere Natur
Die meisten Menschen werden wie Tiere von den Kräften der Natur
getrieben: Jedes Verlangen, das in ihnen aufsteigt, erfüllen sie sich,
allen Gefühlen, die sich erheben, erlauben sie zu spielen, alle körperlichen Wünsche versuchen sie zu befriedigen. Wir sagen dann, das
Tun und die Gefühle der Menschen werden von ihrer Natur (Prakriti)
beherrscht und zwar meist von der vitalen und physischen Natur.
Der Körper ist das Instrument der Prakriti oder der Natur. Er gehorcht seiner eigenen Natur, oder er gehorcht den vitalen Kräften der Wünsche, der Leidenschaften usw. Doch der Mensch hat auch einen Geist, und in dem Maße, wie dieser sich entwickelt, lernt er, seine vitale und physische Natur durch seinen Verstand und seinen Willen zu beherrschen. Diese Beherr-schung jedoch findet nur teilweise statt, denn der Verstand wird häufig von vitalen Wünschen und von der Unwissenheit des Körpers getäuscht. Er stellt sich auf ihre Seite und versucht, ihre Fehler und falschen Regungen durch seine Ideen, seine Schlussfolgerungen oder Beweise zu rechtfertigen. Selbst wenn der Verstand sich frei hält und dem Vitalen oder Körper sagt: »Tu dies nicht«, werden dennoch häufig das Vitale und der Körper trotz dieses Verbotes ihren eigenen Regungen folgen, denn des Mensche n mentaler Wille ist nicht stark genug, sie zu bezwingen. Wenn Menschen die Sadhana ausüben, wirkt in ihnen eine höhere Natur, die seelische und spirituelle, und sie müssen ihre Natur unter den Einfluss des seelischen Wesens und des höheren spirituellen Selbst stellen oder unter den Einfluss des Göttlichen.
Nicht nur das Vitale und der Körper, sondern auch der Geist muss die Göttliche Wahrheit erlernen und dem göttlichen Gesetz folgen. Doch wegen der niederen Natur und deren langwährendem Einfluss auf sie sind sie zunächst und auf lange Zeit nicht in der Lage, ihre Natur davon abzubringen , den alten Wegen zu folgen - auch wenn sie wissen oder innerlich gesagt bekommen, was zu tun ist und was nicht. Nur durch ausdauernde Sadhana, nur indem man ein höheres spirituelles Bewusstsein und eine spirituelle Natur erlangt, kann diese Schwierigkeit überwunden werden; doch selbst für die stärksten und besten Sadhaks dauert es lange Zeit.
*Sri Aurobindo
Quelle: HANDBUCH DES INTEGRALEN YOGA
LINK: https://aurobindo/integral_yoga_g.pdf
Der Körper ist das Instrument der Prakriti oder der Natur. Er gehorcht seiner eigenen Natur, oder er gehorcht den vitalen Kräften der Wünsche, der Leidenschaften usw. Doch der Mensch hat auch einen Geist, und in dem Maße, wie dieser sich entwickelt, lernt er, seine vitale und physische Natur durch seinen Verstand und seinen Willen zu beherrschen. Diese Beherr-schung jedoch findet nur teilweise statt, denn der Verstand wird häufig von vitalen Wünschen und von der Unwissenheit des Körpers getäuscht. Er stellt sich auf ihre Seite und versucht, ihre Fehler und falschen Regungen durch seine Ideen, seine Schlussfolgerungen oder Beweise zu rechtfertigen. Selbst wenn der Verstand sich frei hält und dem Vitalen oder Körper sagt: »Tu dies nicht«, werden dennoch häufig das Vitale und der Körper trotz dieses Verbotes ihren eigenen Regungen folgen, denn des Mensche n mentaler Wille ist nicht stark genug, sie zu bezwingen. Wenn Menschen die Sadhana ausüben, wirkt in ihnen eine höhere Natur, die seelische und spirituelle, und sie müssen ihre Natur unter den Einfluss des seelischen Wesens und des höheren spirituellen Selbst stellen oder unter den Einfluss des Göttlichen.
Nicht nur das Vitale und der Körper, sondern auch der Geist muss die Göttliche Wahrheit erlernen und dem göttlichen Gesetz folgen. Doch wegen der niederen Natur und deren langwährendem Einfluss auf sie sind sie zunächst und auf lange Zeit nicht in der Lage, ihre Natur davon abzubringen , den alten Wegen zu folgen - auch wenn sie wissen oder innerlich gesagt bekommen, was zu tun ist und was nicht. Nur durch ausdauernde Sadhana, nur indem man ein höheres spirituelles Bewusstsein und eine spirituelle Natur erlangt, kann diese Schwierigkeit überwunden werden; doch selbst für die stärksten und besten Sadhaks dauert es lange Zeit.
*Sri Aurobindo
Quelle: HANDBUCH DES INTEGRALEN YOGA
LINK: https://aurobindo/integral_yoga_g.pdf
Weisheit
Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein.
Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten.
*Salomo
Nächstenliebe
Ich sollte meinen Nächsten nicht darum lieben, weil er nahe ist, – denn was ist Nähe und Ferne? Auch nicht darum, weil die Religionen mir sagen, er sei mein Bruder, – denn worauf beruht jene Brüderlichkeit? Sondern darum, weil er ich selber ist. Nähe und Ferne betreffen den Körper, das Herz geht darüber hinaus. Brüderlichkeit ist eine des Blutes, der Heimat, der Religion oder der Menschheit, aber wenn sich der Eigennutz meldet, was wird dann aus dieser Brüderlichkeit? Erst wenn man in Gott lebt und Mental und Herz und Körper in das Bild dieser allumfassenden Einheit prägt, wird diese tiefe, selbstlose und unbeirrbare Liebe möglich.
*Sri Aurobindo
Quelle: "Gedanken und Aphorismen"
https://aurobindo.ru/workings/4_1
*Sri Aurobindo
Quelle: "Gedanken und Aphorismen"
https://aurobindo.ru/workings/4_1
Sehnsucht
"Nach unendlichem Verlangen und tiefer Sehnsucht öffnete sich mein Herz mit übernatürlicher Weisheit wie die Wasser einer immer sprudelnden Quelle."
*Baal HaSulam (1884-1954)
Zeitungsartikel über Yehuda Ashlag (Baal HaSulam):
www.kabbalah.info/de/yehuda-ashlagSri Ramakrishna - Die Geschichte vom Weber
Lyrics:
Rama raghava rama raghava rama raghava rakshamam
Krishna keshava krishna keshava krishna keshaba pahimam
Nicht Zwei
Der große Weg ist ganz einfach,Soll die Wahrheit sich dir offenbaren,Lass jede Meinung für oder gegen etwas beiseite. Sprich und Denke nicht dies ist gewonnen und dies verloren,jenes ist wahr dieses ist unwahr. Wenn du jedoch die kleinste Unterscheidung triffst, werden Himmel und Erde unendlich weit voneinander getrennt.
Suche nicht nach der Wahrheit, höre nur auf, Meinungen zu hegen. Verharre nicht in dualistischen Anschauungen, sei achtsam und folge ihnen nicht. Gibt es auch nur eine Spur von Dies und Das, von Richtig und Falsch, gerät der Geist in Verwirrung und verliert sich. Obgleich jede Zweiheit aus dem Einen kommt, hafte nicht einmal an diesem Einen. Wenn der Geist auf dem Weg ungestört weilt, kann nichts auf der Welt mehr verletzen.
Und wenn etwas nicht mehr zu verletzen vermag, hört es auf, auf die alte Weise zu sein. Wenn keine unterscheidenden Gedanken aufsteigen, hört der alte Geist auf zu existieren. Wenn die Gedankenobjekte verschwinden, verschwindet auch das denkende und urteilende Subjekt. Die Dinge sind Objekte, weil es ein Subjekt gibt. Und das Subjekt bestätigt sich als Subjekt durch seine Abhängigkeit vom Objekt. Versteht die Relativität und Abhängigkeit von diesen beiden, und die grundlegende Wirklichkeit, die Einheit der Leerheit in Allem.
In dieser Leerheit sind die beiden nicht zu unterscheiden, und jedes von beiden enthält die ganze Welt. Unterscheidest du nicht zwischen Fein und Grob, so wirst du nicht zu Vorurteil und Meinung verführt. Der erhabene Weg ist in seinem Wesen großmütig. Er ist weder schwierig noch leicht. Aber jene mit begrenztem Blick sind furchtsam und unentschlossen. Je schneller sie eilen, desto langsamer kommen sie voran. Und das Anhaften und Greifen ist nicht auf bestimmte Bereiche begrenzt. Selbst das Anhaften an die Idee der Erleuchtung lässt in die Irre gehen. Lass einfach die Dinge ihren eigenen Weg gehen, und es wird weder Kommen noch Gehen geben.
In dieser Leerheit sind die beiden nicht zu unterscheiden, und jedes von beiden enthält die ganze Welt. Unterscheidest du nicht zwischen Fein und Grob, so wirst du nicht zu Vorurteil und Meinung verführt. Der erhabene Weg ist in seinem Wesen großmütig. Er ist weder schwierig noch leicht. Aber jene mit begrenztem Blick sind furchtsam und unentschlossen. Je schneller sie eilen, desto langsamer kommen sie voran. Und das Anhaften und Greifen ist nicht auf bestimmte Bereiche begrenzt. Selbst das Anhaften an die Idee der Erleuchtung lässt in die Irre gehen. Lass einfach die Dinge ihren eigenen Weg gehen, und es wird weder Kommen noch Gehen geben.
Lass los und folge der Natur der Dinge und du wirst frei und ungestört wandeln. Wenn Gedanken in Fesseln liegen, ist die Wahrheit verborgen, denn dann ist alles dunkel und unklar. Die Last des Urteilens bringt den Verdruss und die Erschöpfung. Welchen Nutzen bringen denn Unterscheidungen und Trennungen. Wenn du den erhabenen Weg erfahren möchtest, so lehne auch die Welt der Sinne und Ideen nicht ab. In der Tat - sie vollkommen zu akzeptieren, kommt wahrer Erleuchtung gleich. Der Weise verfolgt keine Ziele, der Narr aber fesselt sich selbst. Es gibt einen Dharma, eine Wahrheit, nicht viele. Unterscheidungen entstehen, wenn man das nicht erkennt, und daher dem Bedürfnis, sich anzuklammern, folgt.
Den einen Geist mit dem unterscheidenden Geist zu suchen, ist der größte Fehler von allen. Willst du in unmittelbare Harmonie mit dieser Wirklichkeit gelangen, so erinnere dich, wenn der Zweifel kommt, einfach: "Nicht zwei". In diesem "Nicht-zwei" ist nichts getrennt und nichts ausgeschlossen, ganz gleich, wann und wo und wie - es duldet alle Widersprüche. Erleuchtung heißt, in diese Wahrheit einzutreten. Und diese Wahrheit ist jenseits von Ausdehnung oder Zusammenziehung in Zeit und Raum. In ihr währt ein einzelner Gedanke zehntausend Jahre.
Den einen Geist mit dem unterscheidenden Geist zu suchen, ist der größte Fehler von allen. Willst du in unmittelbare Harmonie mit dieser Wirklichkeit gelangen, so erinnere dich, wenn der Zweifel kommt, einfach: "Nicht zwei". In diesem "Nicht-zwei" ist nichts getrennt und nichts ausgeschlossen, ganz gleich, wann und wo und wie - es duldet alle Widersprüche. Erleuchtung heißt, in diese Wahrheit einzutreten. Und diese Wahrheit ist jenseits von Ausdehnung oder Zusammenziehung in Zeit und Raum. In ihr währt ein einzelner Gedanke zehntausend Jahre.
* Sosan - Sengcan - Seng-ts’an - † 606
Liebe
Die Früchte deines Wirkens..
Du hast ein Recht auf das Handeln,
aber nur auf das Handeln,
niemals auf dessen Früchte;
lass nicht die Früchte deines Wirkens
aber nur auf das Handeln,
niemals auf dessen Früchte;
lass nicht die Früchte deines Wirkens
dein Beweggrund sein,
noch lass Anhaftung zur Tatenlosigkeit in dir zu.
noch lass Anhaftung zur Tatenlosigkeit in dir zu.
Fest gegründet im Yoga,
vollbring deine Tage als einer,
der jegliche Anhaftung aufgegeben hat
und gleichmütig geworden ist
vollbring deine Tage als einer,
der jegliche Anhaftung aufgegeben hat
und gleichmütig geworden ist
im Misslingen und im Erfolg;
denn Gleichmut wird im Yoga angestrebt.
denn Gleichmut wird im Yoga angestrebt.
*Bhagavad Gita
Die Weiten unseres Wesens...
"Erhaschte die Menschheit auch nur einen Schimmer von den unendlichen Freuden, vollkommenen Kräften, leuchtenden Bereichen spontanen Wissens und ruhigen Weiten unseres Wesens, die auf uns warten in den Gegenden, die unsere tierhafte Entwicklung noch nicht erobert hat, so würde sie alles lassen und nicht eher ruhen, als bis sie diese Schätze gewonnen hat. Doch der Pfad ist eng, die Tore schwer zu öffnen, und Angst, Misstrauen und Skepsis sind da als Schildwachen der Natur, unseren Fuß daran zu hindern, sich von den gewohnten Weideländern abzukehren."Link: http://aurobindo.ru/workings.htm
Die Tür zur Befreiung
Die Tür zur Befreiung ist sehr eng, enger als die Breite eines Senf
Korns. Der Verstand ist größer als ein Elefant, wie soll der da durch?
*Kabir (1440 - 1518)
Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden, erweist sich das als unmöglich. Sobald du den Verstand jedoch fahren läßt, sind da keine Hindernisse mehr.
*Sanai (1080 - 1131)
Des Paradieses Tor ist Nadelöhr gleich, du musst zuerst zu nichts werden um hindurch gehen zu können. Wir jedoch sind beladen mit: Ich will, ich weiß, ich kann, ich bin. Demut ist der Schlüssel.
*Azmuto
*Kabir (1440 - 1518)
Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden, erweist sich das als unmöglich. Sobald du den Verstand jedoch fahren läßt, sind da keine Hindernisse mehr.
*Sanai (1080 - 1131)
Des Paradieses Tor ist Nadelöhr gleich, du musst zuerst zu nichts werden um hindurch gehen zu können. Wir jedoch sind beladen mit: Ich will, ich weiß, ich kann, ich bin. Demut ist der Schlüssel.
*Azmuto
Der Palast des Königs
Es war einmal ein König, der im Land alle seine treusten Untergebenen
versammeln und sie in die Arbeit im Inneren seines Schlosses einführen
wollte. Was tat er also: Er verschickte im ganzen Land einen offenen
Befehl, dass jeder, der wollte, jung oder alt, in seinen Palast kommen
und sich mit inneren Arbeiten im Palast beschäftigen möge.
Er stellte aber eine vielzahl Bediensteter zur Wache am Eingang zum Schloss und auf allen Wegen, die zu ihm führen, auf, und befahl ihnen, mit List alle in die Irre zu führen, die sich dem Schloss näherten, und sie von dem Weg abzudrängen, der dorthin führt.
Natürlich strömten alle Bewohner des Landes zum Palast des Königs, wurden aber von der List eifriger Wachmänner in die Irre geführt. Und viele von ihnen überwältigten die Wachmänner, soweit dass sie sich dem Eingang in das Schloss nähern konnten. Die Wachmänner am Eingang waren aber die Eifrigsten. Und jeden, der sich dem Eingang näherte, lenkten sie ab und drängten ihn ab mit großer Beflissenheit, bis er verzweifelt wegging. Sie kamen wieder und gingen wieder und bestärkten sich erneut, und kamen wieder und gingen wieder. So wiederholte es sich einige Tage oder Jahre, bis sie endlich ihrer Versuche müde wurden. Und nur die Helden unter ihnen, deren Maß an Geduld ausreichte, überwältigten jene Wachmänner, öffneten das Tor und wurden sogleich des Antlitzes des Königs gewürdigt, der jeden auf den ihm passenden Posten einsetzte. Natürlich hatten sie von dem Augenblick an nichts mehr mit jenen Wachmännern zu tun, die sie ablenkten und abdrängten und ihr Leben mehrere Tage oder Jahre bitter machten, als sie zum Eingang kamen und wieder gingen. Denn sie wurden dessen gewürdigt, vor der Herrlichkeit des Lichtes des Antlitzes des Königs im Inneren seines Schlosses zu arbeiten und zu dienen.
...
* aus: "Einführung zu Talmud Esser HaSefirot, Punkt 131 - 140"
www.laitman.de/checkpoints-in-allen-125-stufen
Er stellte aber eine vielzahl Bediensteter zur Wache am Eingang zum Schloss und auf allen Wegen, die zu ihm führen, auf, und befahl ihnen, mit List alle in die Irre zu führen, die sich dem Schloss näherten, und sie von dem Weg abzudrängen, der dorthin führt.
Natürlich strömten alle Bewohner des Landes zum Palast des Königs, wurden aber von der List eifriger Wachmänner in die Irre geführt. Und viele von ihnen überwältigten die Wachmänner, soweit dass sie sich dem Eingang in das Schloss nähern konnten. Die Wachmänner am Eingang waren aber die Eifrigsten. Und jeden, der sich dem Eingang näherte, lenkten sie ab und drängten ihn ab mit großer Beflissenheit, bis er verzweifelt wegging. Sie kamen wieder und gingen wieder und bestärkten sich erneut, und kamen wieder und gingen wieder. So wiederholte es sich einige Tage oder Jahre, bis sie endlich ihrer Versuche müde wurden. Und nur die Helden unter ihnen, deren Maß an Geduld ausreichte, überwältigten jene Wachmänner, öffneten das Tor und wurden sogleich des Antlitzes des Königs gewürdigt, der jeden auf den ihm passenden Posten einsetzte. Natürlich hatten sie von dem Augenblick an nichts mehr mit jenen Wachmännern zu tun, die sie ablenkten und abdrängten und ihr Leben mehrere Tage oder Jahre bitter machten, als sie zum Eingang kamen und wieder gingen. Denn sie wurden dessen gewürdigt, vor der Herrlichkeit des Lichtes des Antlitzes des Königs im Inneren seines Schlosses zu arbeiten und zu dienen.
...
* aus: "Einführung zu Talmud Esser HaSefirot, Punkt 131 - 140"
www.laitman.de/checkpoints-in-allen-125-stufen
Der Esel..
Eines Tages setzte sich Nasrudin Hodscha verkehrt herum auf seinen Esel, nämlich mit dem Gesicht nach hinten. Die Menschen, die ihm begegneten, fragten ihn verwundert: „Hodscha, warum reitest du falsch herum auf deinem Esel?“ Der Hodscha antwortete ihnen: „Das ist ganz leicht zu erklären. Ich möchte nicht in dieselbe Richtung schauen wie der Esel!“
http://spirituelle-kurz-geschichten.pdf
http://spirituelle-kurz-geschichten.pdf
Die Eigenschaft des Gebens und der Liebe
Die Qualität des Gebens und der Liebe wird Heiligkeit genannt, da die Heiligkeit ein Erfüllungsgehilfe für den Schöpfer ist.
Der Schöpfer ist Kadosh (der Heilige), denn es gibt eine Qualität des Gebens in Ihm. Darum wird ein Mensch, wenn er einen besonderen Einfluss vom Schöpfer erhält, der ihn zum Geben und zur Liebe bringt, heilig genannt und das beeinflusst jeden um ihn herum.
Wenn du danach strebst, wirst du vom Schöpfer eine solche Antwort erhalten. Du wirst heilig werden, das heißt ein Gesegneter werden, der allen gibt und sie liebt.
*Rav M. Laitman
In das Ebenbild Gottes zu wachsen, in Ihm und mit Ihm zu wohnen, ein Gefäß Seiner Freude zu sein, Kraft und Instrument Seiner Arbeit, sind das festgesetzte Ziel und der Ruf, den wir erhielten. Gereinigt von allem, was ashubha (übel) ist, umgeformt in der Seele durch Seine Berührung, müssen wir in der Welt als Dynamos der göttlichen Elektrizität wirken und mit ihr die Menschheit durchdringen und durchstrahlen, so daß, wo immer einer von uns steht, Hunderte um ihn erfüllt würden von Seinem Licht und Seiner Kraft, erfüllt von Gott, erfüllt von Ananda (Glückseligkeit).
*Sri Aurobindo
*Rav M. Laitman
*
In das Ebenbild Gottes zu wachsen, in Ihm und mit Ihm zu wohnen, ein Gefäß Seiner Freude zu sein, Kraft und Instrument Seiner Arbeit, sind das festgesetzte Ziel und der Ruf, den wir erhielten. Gereinigt von allem, was ashubha (übel) ist, umgeformt in der Seele durch Seine Berührung, müssen wir in der Welt als Dynamos der göttlichen Elektrizität wirken und mit ihr die Menschheit durchdringen und durchstrahlen, so daß, wo immer einer von uns steht, Hunderte um ihn erfüllt würden von Seinem Licht und Seiner Kraft, erfüllt von Gott, erfüllt von Ananda (Glückseligkeit).
*Sri Aurobindo
Estas Tonne - Cosmic Fairytale (Wien 2011)
"Estas is are a rare jewel between us, his face and his eyes are like a travel through heaven, his words are like diamond drops and his music is like a fly in an infinite freedom and happiness."
Du bist gesegnet!
Dein Leben wird jetzt mehr und mehr an tiefe gewinnen, dein Herz wird an Schönheit zunehmen und du wirst strahlen wie 1000 Sonnen. Deine Worte werden reich an süß duftender Weisheit sein und du wirst andere allein schon durch dein DaSein inspirieren. Sie werden die Wahrheit schmecken und der liebliche Duft der Erkenntnis wird sie in den siebenten Himmel tragen. Deine eigene Verwandlung wird die Verwandlung der Welt bewirken. Du wirst alle Masken, Urteile, Ängste und Schleier zerschmettern und die Glückseligkeit der Nacktheit wird dich erfüllen. Du wirst viele neue Namen tragen. Herzensgüte, höchster Frieden, Liebesfülle, Dankbarkeit und Demut werden die mächtigsten unter ihnen sein. Du wurdest geboren um vor lauter Dankbarkeit und Liebe überzufließen. Du wurdest geboren um die Liebe und Güte die dein Herz erfüllt an alle zu verschenken, Selbstlos wie die süße Rose ihren Duft. Du bist gesegnet, der heiligste Ort in diesem ganzen Universum ist im Tempel deines Herzens. Du bist gesegnet. Du bist gesegnet.*Azmuto
Evolution
Jene die Dich nicht kennen – sie fragen mich,wer du denn seiest das ich mich so sehr nach Dir
und nur nach Dir allein sehne. Nun...
Du bist die strahlende mitten in der Nacht aufgehende Sonne.
Du bist die Wunschlosigkeit und bedingungslose liebe meines Herzens.
Du bist der erfüllende Atem des DaSeins.
Du bist die Selbstlosigkeit meiner Absichten.
Du bist meine höchste Ruhe und Sicherheit.
Du bist der Himmel meines Herzens und dessen strahlende Sonne.
Du bist die Güte meines Wesens und die Stille meines Denkens.
Du bist die übersichselbst hinauswachsende Evolution.
Du bist der Herr in meinem Innern.
Du bist der Herr meiner Kräfte.
Du bist der Herr meines Schicksals.
Du bist der Herr meines Denkens.
Du bist der Herr meiner Selbst.
Du bist der Herr meines Herzens.
Du bist der Herr meine Wirklichkeit.
Du bist die Unsterblichkeit meiner Seele.
*Azmuto
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