Folge deinem Herzen, entdecke dein Potential und sei bereit für das größte Abenteuer deines Lebens.
Der Gedanke vergrößert den Wunsch.
Baal HaSulam, Shamati 153: Der Gedanke hat allerdings eine besondere Aufgabe: er vergrößert den Wunsch. Der Wunsch bleibt an seiner Stelle; er hat keine Kraft, sich auszudehnen und eine Handlung zu vollziehen. Doch weil der Mensch an eine Sache denkt, darüber nachsinnt und der Wunsch den Gedanken um Ratschläge bittet, damit sich der Wunsch verwirkliche, so wächst und verbreitet sich dadurch der Wunsch und entfaltet aktiv seine Wirkung…
Unsere Gedanken können sich erweitern oder vermindern, gemäß dem, worüber wir nachdenken und womit wir uns beschäftigen. Wenn ich an dem Gedanken über etwas festhalte, dann wachsen und entwickeln sich meine Wünsche hinsichtlich dieser Sache und ich lebe bereits in ihnen und ich beginne mit ihnen zu arbeiten.
*Rav M. Laitman
Licht der Korrektur
...Es ist bekannt, dass vierundzwanzigtausend Schüler von Rabbi Akiva an einem Tag an einer Epidemie gestorben sind. In ihnen ist so ein großer Egoismus zum Vorschein gekommen, dass sie anstelle der Liebe zum Nächsten, die der Lehrer geboten hat, in einen grundlosen Hass gefallen sind. Und deswegen konnten sie das Licht der Korrektur, das sich in diesen Tagen offenbaren sollte, nicht aushalten und sind spirituell gestorben. Nur an dem Tag Lag ba-Omer wurde die Epidemie beendet und die Schüler starben nicht mehr.
Von allen Schülern Rabbi Akivas ist nur eine kleine Gruppe unter der Leitung von Rabbi Shimon übrig geblieben. In dieser Gruppe waren zehn Menschen, die sich wie zehn Sefirot verbinden konnten und dank dieser Verbindung das Buch Sohar geschrieben haben; das wichtigste kabbalistische Buch, ein Kommentar zum Pentateuch in der Tora.
Jedes Mal haben sie das Licht erhalten, das zur Quelle zurückführt, und sich mit seiner Hilfe korrigiert und ihre Korrekturen und Offenbarungen haben sie aufgeschrieben. Das bedeutet Kommentar zur Tora. Das eigentliche Licht zu beschreiben ist unmöglich. Aber wenn es die Wünsche beleuchtet, die nach Einheit streben, dann offenbart es neue Formen der Vereinigung. Und auf diese Weise offenbart es sich, das bedeutet – die Tora offenbart sich...*Rav M. Laitman
Quelle:
www.laitman.de/feiertag-der-kabbalisten
Meditation - Anleitung
Die erste entscheidende Wende in meinem Leben verdanke ich einem Menschen, der, mir an Intellekt, Erziehung und Veranlagung weit unterlegen, spirituell keineswegs vollkommen oder überragend war. Da ich aber eine Kraft hinter ihm wahrgenommen und mich entschieden hatte, mich an ihn um Hilfe zu wenden, gab ich mich ganz in seine Hände und folgte der Führung mit automatischer Passivität. Er selbst war erstaunt und sagte zu anderen, daß er niemanden je zuvor getroffen habe, der sich so absolut und ohne Rückhalt und Fragen der Führung des Helfers auszuliefern vermocht hätte. Das Ergebnis war eine Folge von verwandelnden Erfahrungen so radikalen, Charakters, daß er selbst nicht in der Lage war, denselben zu folgen, und er mußte mir sagen, daß ich mich mit der gleichen vollständigen ·Hingabe in Zukunft dem Führer in mir selbst anvertrauen solle.
«Setz dich hin und meditiere», sagte er, «aber denke nicht, schau deinen Geist nur an. Du wirst sehen, daß Gedanken in denselben hineintreten. Ehe sie eintreten können, wirf sie von deinem Geist zurück, bis er völliger Stille fähig wird.» Ich hatte nie zuvor davon gehört, daß Gedanken sichtbar von außen in den Geist eintreten, aber ich dachte nicht daran, diese Wahrheit oder Möglichkeit in Frage zu stellen, ich setzte mich einfach hin und tat es. In einem Augenblick wurde mein Geist stille wie die windlose Luft auf dem hohen Gipfel eines Berges, und dann sah ich einen Gedanken, dann einen anderen in konkreter Weise von außen kommen. Ich warf sie zurück, ehe sie eintreten und das Gehirn mit Beschlag belegen konnten, und in drei Tagen war ich frei. Von dem Augenblick an wurde das mentale Wesen in mir eine im Prinzip freie Intelligenz, ein universaler Geist, nicht mehr begrenzt in dem engen Zirkel persönlichen Denkens wie ein Arbeiter in einer Gedankenfabrik, sondern ein Empfänger von Wissen aus den hundert Reichen des Seins und frei, in diesem ungeheuren Königreich der Schau und des Gedankens zu wählen, was er wollte. Ich erwähne dies nur, um mit Nachdruck zu betonen, daß die Möglichkeiten unseres mentalen Wesens nicht begrenzt sind und daß der Geist freier Zuschauer und Herr in seinem eigenen Hause sein kann.
*Sri Aurobindo
«Setz dich hin und meditiere», sagte er, «aber denke nicht, schau deinen Geist nur an. Du wirst sehen, daß Gedanken in denselben hineintreten. Ehe sie eintreten können, wirf sie von deinem Geist zurück, bis er völliger Stille fähig wird.» Ich hatte nie zuvor davon gehört, daß Gedanken sichtbar von außen in den Geist eintreten, aber ich dachte nicht daran, diese Wahrheit oder Möglichkeit in Frage zu stellen, ich setzte mich einfach hin und tat es. In einem Augenblick wurde mein Geist stille wie die windlose Luft auf dem hohen Gipfel eines Berges, und dann sah ich einen Gedanken, dann einen anderen in konkreter Weise von außen kommen. Ich warf sie zurück, ehe sie eintreten und das Gehirn mit Beschlag belegen konnten, und in drei Tagen war ich frei. Von dem Augenblick an wurde das mentale Wesen in mir eine im Prinzip freie Intelligenz, ein universaler Geist, nicht mehr begrenzt in dem engen Zirkel persönlichen Denkens wie ein Arbeiter in einer Gedankenfabrik, sondern ein Empfänger von Wissen aus den hundert Reichen des Seins und frei, in diesem ungeheuren Königreich der Schau und des Gedankens zu wählen, was er wollte. Ich erwähne dies nur, um mit Nachdruck zu betonen, daß die Möglichkeiten unseres mentalen Wesens nicht begrenzt sind und daß der Geist freier Zuschauer und Herr in seinem eigenen Hause sein kann.
*Sri Aurobindo
König oder Sklave
Die Königswürde geht Hand in Hand mit der Beherrschung. Ein Monarch, der die anderen beherrscht, dem es aber nicht gelingt, sich selbst zu beherrschen, ist kein wirklicher König, sondern ein Sklave. Ein echter König ist jemand, der zuerst gelernt hat, Herr seiner selbst zu sein.
Nur wessen Ideal es ist, seine Gedanken, seine Gefühle, seine Wünsche zu kontrollieren und zu lenken und somit frei von seinen egoistischen Neigungen zu werden, ist auf dem Weg zur Königswürde. Da er nicht nur Macht, sondern auch Autorität hat, erweckt er den Respekt aller, die sich ihm nähern.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle:
https://prosveta.de/tagesgedanken/
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle:
https://prosveta.de/tagesgedanken/
Der Fehler
Der Fehler liegt bei dem, der überall Fehler sieht;
wie könnte die Reine Seele des Unsichtbaren Fehler sehen?
*Rumi
wie könnte die Reine Seele des Unsichtbaren Fehler sehen?
*Rumi
Ich bitte dich um nichts
Ich bitte dich um nichts, ich bitte dich um nichts, nur dies erfülle meinem kalten schwarzen Herzen, mach mich zur strahlenden Sonne deiner Güte, führe mich in die Gefilde der Heiligkeit. Nimm mir all meine Masken und Kleider, auf das ich nackt, unbekümmert und selig glücklich bin wie die Kinder. Mach mich zur Reinheit deiner Absichten, mach mich zur Klarheit deines Geistes, mach mich zur strahlenden Sonnen deiner Güte, mach mich zur strahlenden Sonnen deiner Güte.Mach mein Herz so schwarz und leer wie das allumfassende All auf das ich die Trilliarden Sonnen fassen kann die du erstrahlen lässt.
*Azmuto
Zentrum
Während ihr die Sonne, die Mitte unseres Sonnensystems betrachtet, versucht, die Mitte in euch zu finden: euren Geist, welcher Allmacht, Weisheit, Allwissenheit und universelle Liebe ist, und nähert euch ihm mit jedem Tag. Solange ihr von der Mitte abgeschnitten bleibt, werdet ihr hin und her geschüttelt und seid den Winden und Stürmen der Erde ausgeliefert.
Nun wendet ihr natürlich ein, dass die Aufgaben des täglichen Lebens euch zwingen, die Mitte zu verlassen, um euren Aktivitäten an der Peripherie nachzukommen. Aber wenn es für euch effektiv notwendig ist, euch von Zeit zu Zeit vom Zentrum zu entfernen, verpflichtet euch das nicht, die Verbindung mit ihm abzuschneiden. Im Gegenteil, je mehr Aktivitäten ihr in der Welt, an der Peripherie habt, desto mehr müsst ihr diese Verbindung mit dem Geist stärken. Denn von dieser Mitte bekommt ihr die Energie, das Licht und den Frieden, die ihr braucht, um all eure Unternehmungen zum Guten zu führen. Und die Sonne hilft euch, die Verbindung mit eurem Zentrum aufrechtzuhalten.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
Nun wendet ihr natürlich ein, dass die Aufgaben des täglichen Lebens euch zwingen, die Mitte zu verlassen, um euren Aktivitäten an der Peripherie nachzukommen. Aber wenn es für euch effektiv notwendig ist, euch von Zeit zu Zeit vom Zentrum zu entfernen, verpflichtet euch das nicht, die Verbindung mit ihm abzuschneiden. Im Gegenteil, je mehr Aktivitäten ihr in der Welt, an der Peripherie habt, desto mehr müsst ihr diese Verbindung mit dem Geist stärken. Denn von dieser Mitte bekommt ihr die Energie, das Licht und den Frieden, die ihr braucht, um all eure Unternehmungen zum Guten zu führen. Und die Sonne hilft euch, die Verbindung mit eurem Zentrum aufrechtzuhalten.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
Güte als Grundlage
Meister Peter Deunov gab folgende Regel:
»Setze die Güte als Grundlage deines Lebens, die Gerechtigkeit als Maßstab, die Weisheit als Grenze, die Liebe als Erquickung und die Wahrheit als Licht.« Wenn man über den Sinn dieser Empfehlung nachdenkt, wird man sie außerordentlich aufschlussreich und nützlich finden.
Die Güte ist die einzige solide Basis, auf der ein Gebäude stehen kann. Selbst wenn das Gebäude schön und intelligent ist, wird es einstürzen, wenn die Güte, dieses Wohlwollen, welches man allen Wesen entgegenbringen kann, es nicht stützt.
Die Gerechtigkeit ist eine Qualität des Maßes. Gerecht zu sein, wie es das Symbol der Waage anzeigt, bedeutet immer das Gleichgewicht halten zu können: nicht nur eine einzige Waagschale belasten, sondern darauf achten, ein bisschen von einer Seite hinzuzufügen, ein bisschen von der anderen wegzunehmen…
Die Weisheit ist eine Begrenzung, eine Grenze, dank der wir uns schützen können vor den äußeren und den inneren Feinden, die uns bedrohen.
Die Liebe gibt uns den Geschmack an den Dingen. Selbst wenn wir den Reichtum, das Wissen, den Ruhm besitzen, kommt uns doch das Leben ohne Liebe sehr öde vor!
Die Wahrheit ist das Licht, das unseren Weg erhellt. Dank ihr kommen wir weiter, ohne zu riskieren, uns zu verirren oder zu stürzen.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken
»Setze die Güte als Grundlage deines Lebens, die Gerechtigkeit als Maßstab, die Weisheit als Grenze, die Liebe als Erquickung und die Wahrheit als Licht.« Wenn man über den Sinn dieser Empfehlung nachdenkt, wird man sie außerordentlich aufschlussreich und nützlich finden.
Die Güte ist die einzige solide Basis, auf der ein Gebäude stehen kann. Selbst wenn das Gebäude schön und intelligent ist, wird es einstürzen, wenn die Güte, dieses Wohlwollen, welches man allen Wesen entgegenbringen kann, es nicht stützt.
Die Gerechtigkeit ist eine Qualität des Maßes. Gerecht zu sein, wie es das Symbol der Waage anzeigt, bedeutet immer das Gleichgewicht halten zu können: nicht nur eine einzige Waagschale belasten, sondern darauf achten, ein bisschen von einer Seite hinzuzufügen, ein bisschen von der anderen wegzunehmen…
Die Weisheit ist eine Begrenzung, eine Grenze, dank der wir uns schützen können vor den äußeren und den inneren Feinden, die uns bedrohen.
Die Liebe gibt uns den Geschmack an den Dingen. Selbst wenn wir den Reichtum, das Wissen, den Ruhm besitzen, kommt uns doch das Leben ohne Liebe sehr öde vor!
Die Wahrheit ist das Licht, das unseren Weg erhellt. Dank ihr kommen wir weiter, ohne zu riskieren, uns zu verirren oder zu stürzen.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken
Gewalt wird niemals Gewalt besiegen
Wenn du etwas Bestimmtes erreichen möchtest, mußt du dich in einen bestimmten Menschen verwandeln, doch dann wird dich das Erstrebte nicht mehr interessieren.*Dogen Zenji
"Den Weg studieren bedeutet,
sich selbst studieren.
Sich selbst studieren bedeutet,
sich selbst vergessen.
Sich selbst vergessen bedeutet,
in Harmonie zu sein mit allem,
was uns umgibt."
"Das Selbst wahrlich zu verstehen, bedeutet,
sich selbst zu vergessen;
sich selbst zu vergessen bedeutet:
Erleuchtung."
"Von allen Dingen erleuchtet zu werden heißt,
die Barriere zwischen dem eigenen Ich
und den anderen einzureißen."
"Willst du den Weg der Buddhas und Zen-Meister beschreiten,
dann erwarte nichts, suche nichts und halte nichts fest."
*Kigen Dogen (1200
- 1253),
auch Dôgen Zenji (nach dem von ihm gegründeten Tempel
Eihei-ji oder Eihei Dôgen), japanischer Zen-Meister, Begründer der
Soto-Schule des japanischen Zen-Buddhismus
Ein großes Feuer
In euch allen wohnt eine Flamme, ein göttliches Sehnen und – so schwach sie auch sei – es liegt in eurer Macht, diese Flamme zu nähren, damit sie zu einem riesigen Feuer wird. Wenn ihr zu fühlen beginnt, dass diese Flamme in euch brennt, seid vorsichtig, setzt sie nicht allen Luftströmen aus, die sie auslöschen könnten. Das heißt, verkehrt nicht mit irgendwem, lest nicht irgendetwas, schaut euch nicht jedes beliebige Schauspiel an. Wählt die besten Einflüsse für euer Herz, euren Intellekt und euren Geist, Einflüsse, die euch innerlich stärken.
An dem Tag, wo ihr euch wirklich stabil, unerschütterlich fühlt, könnt ihr allem entgegentreten und die gleichen Bedingungen oder Begegnungen, die euch vorher zerstört hätten, werden euch dann stärken. Wenn eine Flamme genügend Nahrung gefunden hat, um ein großes Feuer zu werden, löscht der Wind sie nicht mehr aus, sondern facht sie im Gegenteil nur noch weiter an.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
Der Weg
Es war seltsam und fremd in seinem Sinn, es dünkte ihn, dieses sei eine Reise, derengleichen er noch niemals getan. Zuweilen war es ihm, als rollten sie tief unter den Straßen der Menschen durch geheimnisreiche Gänge der Erde, und dann wieder schien ihm der Weg, den sie nahmen, so leicht und durchsichtig, als schwebten sie in den Lüften. Alles in und um ihn schien sich in Flüchtigkeit aufgelöst zu haben. Plötzlich war es ihm, als würde die Luft um ihn dichter, der erste helle Strahl der Sonne erschien.*Baal Shem Tov
Kurz ist dieses Menschenleben..
"Kurz ist dieses Menschenleben und neigt sich bald dem Ende zu. Daher muss man jeden Atemzug dieses Lebens schätzen und erstreben, was zu ewiger Seligkeit führt.""Liebe alle Religionen und alle Menschen mit wahrer, aufrichtiger Liebe und zeige diese Liebe durch Taten, nicht durch Worte; denn letztere sind unbedeutend, da die meisten Menschen dem Wort nach schon Menschenfreunde sind. Die Tat aber ist das Beste."
*Abdul Baha (1844 - 1921)
Spaltung & Verbindung
Genauso wie die Spaltung unter uns der Menschheit Spaltung bringt, so wird die Einheit unter uns den Rest der Welt zur Verbindung inspirieren. So wie die gegenwärtige Trennung unter uns der gesamten Menschheit Trennung bringt, so wird auch die Einheit unter uns die restlichen Völker zur Verbindung anregen. Wenn wir uns verbinden, wird die Menschheit mit der Energie ausgestattet, die für die weltweite Einheit verlangt wird, in der alle Menschen „wie ein Mensch mit einem Herzen“ leben.
*Rav M. Laitman
Quelle: www.laitman.de/jonas-und-der-wahl
*Rav M. Laitman
Quelle: www.laitman.de/jonas-und-der-wahl
Möglichkeiten
Jede Krankheit bedeutet die Möglichkeit, eine neue Freude an der Gesundheit zu erlangen; jedes Übel, jeder Schmerz eine Vorbereitung der Natur auf ein größeres Wohl und eine intensivere Glückseligkeit; jeder Tod eine Öffnung auf eine umfassendere Unsterblichkeit. Warum und wie muß das so sein? Dies ist das Geheimnis Gottes, das nur die vom Egoismus gereinigte Seele zu ermessen vermag.
*Sri Aurobindo
*Sri Aurobindo
Ein Wort
Ich habe euch ein Wort zu sagen, im Gefängnis ist es zu mir gesprochen
worden,
und
ich
bin
aus
dem
Gefängnis
gekommen,
um
es
meinem
Volk
zu
sagen.
Einen
Monat
lang
wurde
ich
in
Einzelhaft
gesteckt. Da wartete ich
Tag
und
Nacht
auf
die
Stimme
Gottes
in
mir,
um
zu
erfahren,
was
Er
mir
zu
sagen
hätte,
um
zu
lernen,
was
ich
tun
sollte.
Mein
politisches
Werk
war
mir
sehr
teuer,
und
im
Stolz
meines
Herzens
dachte
ich,
es
würd
e leiden oder
sogar
zusammenbrechen,
wenn ich nicht da wäre. Da schien mir, daß Er
noch
einmal
zu
mir
sprach,
und
Er
sagte:
„Die
Ketten,
die
du
zu
zerbrechen
keine
Kraft
hattest,
habe
ich für dich zerbrochen. Denn es ist nicht mein
Wille,
noch
war
es
je
meine
Absicht,
daß
es
so
weitergehen
sollte.
Ich
habe
etwas
anderes
für
dich
zu
tun,
und
dazu
habe
ich
dich
hierher
gebracht,
dich
zu
lehren,
was
du
selbst nicht lernen wolltest, und um dich für mein
Werk
vorzubereiten.”
Ich
sagte:
Gib mir Deine Weisung! Ich weiß nicht, was
für ein Werk noch wie ich es tun soll. Die Botschaft hieß: „Ich gebe dir die
Weisung,
hinauszugehen
und
mein
Werk
zu
tun.”
Während
dieser
Periode
wurde meine Lebensauffassung radikal gewandelt...
*Sri Aurobindo
Quelle: https://aurobindo.ru/so_spricht_sri_aurobindo.pdf
*Sri Aurobindo
Quelle: https://aurobindo.ru/so_spricht_sri_aurobindo.pdf
Trotz allem
Der Geizhals und der Geduldige auf See
Ein Schiff, in dem ein geiziger Unglücksrabe saß, geriet in einen gewaltigen Sturm. Während er eine Last aus Eisen beisich trug, besaß ein anderer Mann der neben ihm saß, nur Geduld und sonst nichts. Als die Wellen von überall her immer stärker heranrollten, band der Geizige das Eisen an seinem Rücken fest, der andere indes blieb ruhig sitzen. Schließlich zerbrach das Schiff und das Eisen riss den Mann ins Wasser. Der andere jedoch erreichte das Ufer und rupfte vor Freude einem Reiher eine Feder aus. Wenn du vom Meer wieder an Land kommen willst, muss Geduld deine eizige Fracht sein. *Attar
ZEICHEN AUF DEM WEG
Ein Mann schickte seine beiden Söhne, Tambu und Rafiki hinaus ins Grasland, um sich in den Dörfern umzusehen. Er gab ihnen den Auftrag: „Hinterlasst Zeichen auf eurem Weg!" Die beiden Söhne gehorchten dem Vater und gingen hinaus ins Grasland. Nach wenigen Schritten schon begann Tambu Zeichen auf seinen Weg zu machen. Er knüpfte einen Knoten ins hohe Grasbüschel, dann ging er ein Stück weiter und knickte einen Zweig von einem Busch. Dann knüpfte er wieder Knoten ins Grasbüschel. So war der ganze Weg, den er ging, voller Zeichen. Aber er zog sich von allen Menschen zurück und sprach mit niemandem.
Ganz anders verhielt sich sein Bruder Rafiki. Er machte keine Zeichen am Weg. Aber im ersten Dorf setzte er sich zu den Männern im großen Haus, hörte zu, aß und trank mit ihnen und erzählte aus seinem Leben. Im nächsten Dorf schloss Rafiki Kontakt mit einem Jungen, der ihn zu seiner Familie mitnahm. Im dritten Dorf bekam Rafiki von einem Mädchen bei der sengenden Hitze einen kühlen Trunk angeboten und durfte das Dorffest mit-feiern. Tambu bekam von alledem nichts mit; er hatte Arbeit mit seinen Grasbüscheln und geknickten Zweigen.
Als die beiden Brüder nach ihrer Heimkehr dem Vater von ihren Erlebnissen erzählten, machte er sich mit ihnen auf denselben Weg. Überall wurde Rafiki mit seinem Vater herzlich aufgenommen - Tambu aber kannte kein Mensch. „Ich verstehe nicht, warum mich keiner kennt", sagte Tambu, „alle sind zu Rafiki freundlich, der nichts anderes getan hat, als geguckt; kein einziges Grasbüschel hat er geknüpft und wird von allen gekannt und geehrt." Da sagte der Vater: „Es gibt noch andere Zeichen als Grasbüschel, mein Kind: Das sind Zeichen, die ein Mensch in den Herzen anderer Menschen hinterlässt, wenn er zu ihnen geht, mit ihnen spricht und ihnen seine Freundschaft zeigt. Solche Zeichen in den Herzen der Menschen bleiben, wenn die Grasbüschel längst von Tieren gefressen oder vom Wind weggetragen sind." Da sagte Tambu: „Ich will auch lernen, solche Zeichen auf meinem Weg zu hinterlassen wie Rafiki."
Link: http://spirituelle-kurz-geschichten.pdf
Überall..
Überall wo wir hingehen, auf allen Wesen und Gegenständen, die wir berühren, hinterlassen wir Spuren. Es gibt böswillige Menschen, von denen man sagt, dass überall, wo sie ihren Fuß hinsetzen, danach kein Gras mehr wächst. Ja, mindestens symbolisch ist das nicht übertrieben. Andere hingegen, die nur daran denken, alle Wesen zu erhellen, zu beleben, zu erwärmen und zu befreien, hinterlassen überall auf ihrem Weg so belebende, lichtvolle Spuren, dass jene, die nach ihnen kommen, sich unwillkürlich erfrischt fühlen.
Also denkt auch ihr, wo immer ihr seid, daran, die besten Wünsche auszusprechen: »Mögen alle, die hierherkommen, von der Güte und der Brüderlichkeit berührt sein!… Möge sich ihr Leben wandeln!
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken
Vor lauter Liebe verwirrt
Abu Ali Tusi war vor Liebe ganz verwirrt; seine Worte flossen wie Goldwasser aus ihm heraus. Als schließlich der Tag fast vorbei war, sagte er: " Schade, dass ich die Rede abbrechen muss! Wie könnte ein Tag, auf den die Nacht folgt, jemals solcher Worte würdig sein? Man muss warten, bis der vollkommene Tag kommt, auf den keine Nacht mehr folgt."*Attar
Über Abu Ali Tusi:
https://sufi-zentrum-rabbaniyya.de/Abu ali
Ein Held
Ein Held ist jener
der sein Ego beiseite zu werfen weiß.
Der Schwächling bleibt Sklave
seiner niederen Natur.
*Azmuto
der sein Ego beiseite zu werfen weiß.
Der Schwächling bleibt Sklave
seiner niederen Natur.
*Azmuto
Eile und Hektik
Die Menschen akzeptieren es, in Eile und Hektik zu leben, auch wenn sie sich gelegentlich darüber beklagen. Für manche bedeuten diese Spannungen und ständigen Erschütterungen das wahre Leben. Sie rennen von einem Ort der Welt zum anderen, begegnen hastig unzähligen Personen, hängen den ganzen Tag am Telefon, betreiben viele flüchtige Geschäfte und bilden sich dabei ein, aktiv und schöpferisch zu sein. Dabei äußert sich die wahre Aktivität in der Stille. In der Stille werden die größten Werke, werden unsterbliche Schöpfungen ins Leben gerufen.
Denkt von Zeit zu Zeit daran, ein wenig anzuhalten: Bemüht euch, das intensive Leben zu spüren, das im Herzen dieser Abwesenheit von Lärm und dieser scheinbaren Unbeweglichkeit hervorsprudelt. Die Stille ist der Ort der Fülle und der vollkommenen Bewegung. Darüber solltet ihr euch bewusst werden, um in euch diese Qualität der Stille zu finden, aus der eure schönsten spirituellen Schöpfungen hervorquellen.
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
*Omraam Mikhael Aivanhov
Quelle: https://prosveta.de/tagesgedanken/
Diese Welt ist ein Traum - bleibe nicht länger in der Fantasie
Der Blinde hat bei jedem Schritt Angst vor der Grube, mit tausend Ängsten läuft er über die Straße. Der Sehende sieht, wie breit die Straße ist, er kennt das Loch und die Grube. Seine Beine und Knie zittern keinen Augenblick, warum sollte er wegen irgendeiner Notlage verbittert sein? "Erhebe dich, o Pharao, denn wir stoppen nicht gleich bei jedem Ruf oder auftauchen eines Ghuls. Zerreiße ruhig unseren Mantel! Es gibt Einen, der ihn wieder flick; und wenn nicht, wahrlich, je nackter wir sind, desto besser für uns. Es gibt nichts Süßeres, als vom Körper und vom Temperament frei gemacht zu werden o Pharao.
*Rumi
(Ghul ist im persisch-arabischen Kulturkreis ein gefährlicher Dämon.)
*Rumi
(Ghul ist im persisch-arabischen Kulturkreis ein gefährlicher Dämon.)
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