Umgebung Spiritueller Spezialisten

Der Vogel lebt mit seinen Artgenossen zusammen,
der Mensch mit seinesgleichen. (*Talmud)



Die Umgebung ist der Hauptbildner im Leben;
sie formt uns.

Im Haus des Schwiegervaters


Im Haus des Schwiegervaters

Nach seiner Heirat lebte Rabbi Baruch im Haus seines Schwiegervaters. Dessen beide andern Schwiegersöhne, die gelehrte Männer waren, beklagten sich, daß Baruch sich anders benehme als sie und alle Welt: wenn sie über den Büchern saßen, schlief er, und wenn er wach war, trieb er allerhand törichte Spiele. Endlich entschloß sich der Schwiegervater, mit allen dreien zu jenem Weisen Meister zu fahren, der auch Richter und Lehrer war, um ihm die Sache vorzulegen. Auf der Fahrt setzten sie Baruch neben den Kutscher. Als sie jedoch in der Ortschaft ins Haus des Meisters treten wollten, wurde nur Baruch eingelassen, die andern mußten draußen warten, bis man sie später ebenso vor das Angesicht des alten Weisen lud. Er sprach zu ihnen: „Baruchel führt sich sehr gut, und was euch eitles Spiel dünkt, ist auf hohe Dinge gerichtet und wirkt hohes Werk“ Als sie heimfuhren, gaben sie Baruch den besten Sitz.

 
Der Einhalt

Es wird erzählt: Der Meister Baalschem fuhr mit seiner Tochter Odel und Rabbi Zwi dem Schreiber nach Erez Israel, um die Erlösung zu bereiten. Aber vom Himmel her behinderte man seine Reise. Auf dem Weg von Stambul nach Erez Israel hielt das Schiff an einer unbekannten Insel. Sie gingen an Land; aber als sie zum Schiff zurück wollten, verirrten sie sich und fielen in die Hände von Räubern. Rabbi Zwi sprach zum Baalschem: „Warum schweigt Ihr? Tut doch, wie Ihr gewohnt seid zu tun, damit wir frei werden.“ Aber der Baalschem antwortete ihm: „Ich weiß jetzt gar nichts mehr, alles ist von mir genommen. Besinne dich doch auf etwas von alldem, was du von mir gelernt hast, und erinnere mich daran.“ Rabbi Zwi sprach: „Auch ich weiß gar nichts mehr. Das einzige, das mir noch im Gedächtnis haftet, ist das Alphabet.“ „Was zögerst du“, rief der Baalschem, „sag es mir vor!“ Da sagte ihm der Schreiber die Buchstaben vor, und der Baalschem sagte sie ihm mit jener mächtigen Begeisterung nach, mit der er zu beten pflegte. Eine Glocke ertönte, ein alter Kapitän kam mit einer Schar Soldaten und befreite sie, ohne ein Wort zu reden. Er nahm sie auf sein Schiff und brachte sie nach Stambul zurück, ohne das er oder einer seiner Leute ein Wort redeten. Als sie – es war der siebente Tag des Passahfestes – an Land gingen, war das Schiff und seine Mannschaft verschwunden.

Geduld und Stille ziehen die Barmherzigkeit an. * Rumi

Selbst wenn starker Frost die Welt von einem Ende zum anderen erfüllen würde, was könnte das der strahlenden Sonne schaden ?
*Rumi

Wohin kann ein Liebender gehen außer ins Land seines Geliebten?

"Wohin kann ein Liebender gehen außer ins Land seines Geliebten? Und welcher Sucher fände Ruhe fern der Sehnsucht seines Herzens? Für den aufrichtig Liebenden ist Vereinigung Leben und Trennung Tod. Seine Brust kennt keine Geduld, sein Herz keinen Frieden. Tausend Leben gäbe er hin, um zur Wohnstatt seines Geliebten zu gelangen." * Bahá'u'lláh, Verborgene Worte, pers. 4



Das Leben

Das Leben des Menschen sollte wie eine Flamme sein. Es muss alle erwärmen, mit denen man in Berührung kommt.

*Abdu'l-Bahá 1844-1921

Der Falter sprach zur Kerze



Der Falter sprach zur Kerze: "Wirst du wohl meine Geliebte sein ?" Sie sprach: " Wenn du qualvoll von mir verzehrt worden bist! Geh mitten ins Feuer hinein und verbrenne ganz und gar, wenn du in meinem Schoß sein willst!"

* Fariduddin Attar

Gott ist in allen Menschen

Gott ist
in allen Menschen,
aber alle Menschen
sind nicht in Gott:
darum leiden sie.

Ramakrishna  (1836 – 1886)

Die sieben Hauptprivilegien (*Zohar)

1. Der Mensch schaut den „König“ von Angesicht zu Angesicht ohne zu sterben und pflegt vertrauten Umgang mit den sieben Genien, die über die gesamte himmlische Armee das Kommando haben.

2. Er steht über allen Leiden und Ängsten.

3. Er regiert mit allen Himmeln und alle Höllen dienen ihm.

4.Weder kann ihn Unglück überraschen, noch können ihn Katastrophen übermannen, noch kann er durch seine Feinde besiegt werden.

5. Er kennt den Grund der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

6. Er entscheidet über seine Gesundheit und sein Leben und kann ebenso das der anderen Menschen beeinflussen.

7. Er besitzt das Geheimnis der Auferstehung von den Toten und den Schlüssel zur Unsterblichkeit, er besitzt das Geheimnis zur Befreiung vom "Engel des Todes"



Das Licht

Das Licht
wird nur handeln,
entsprächend
dem Streben
des Menschen
nach Veränderung.

Wenn ein Betrüger vorgibt, ein Schneider zu sein, wird ihm der König ein Stück Seide vorlegen, und sagen: Schneide das zu einem prächtigen Gewand zurecht.“ *Rumi

 
Erfreut euch am Kummer, denn Kummer ist der Weg zur Vereinigung mit Gott, auf diesem Pfad steigt man abwärts auf. Kummer ist ein Schatz, und dein Schmerz ist die Mine, doch wie können Kinder das begreifen ? Wenn Kinder das Wort „Spielen“ hören, laufen sie alle mit der Geschwindigkeit eines Wildesels los.  *Rumi (1207 - 1273)

WISSEN

WISSEN BEDEUTET,
HÖREN WIE EIN APFEL SCHMECKT.
ERKENNTNIS BEDEUTET,
IHN SELBST ZU SCHMECKEN !

*Azmuto

Erfahrung

Wenn du in das spirituelle Leben eingetreten bist, musst du jeden Vorfall in deinem Leben als von Gott gegebene Erfahrung betrachten. * Sri Chinmoy

Ohne "Gebet" keine Höhere Stufe Keine Erleuchtung

 "Jeder Aufstieg bedarf eines Abstieges,
jede Füllung bedarf eines Mangels.
Auf jeden Winter folgt der Frühling.
Auf jede Nacht der Tag.


Link: http://www.geistigenahrung.org/ftopic71204.html

Seelenvogel - Kenner der Geheimnisse

"Die Sonne verliert aus Liebe zu Dir das Bewusstsein. Jede Nacht färbt sie sich das Gesicht schwarz."

"Man muss den König kennen, damit man ihn versteckt in 100 Kleidern, erschaut."

"Zu Seinen acht Paradiesen gibt es nur eine Schwelle und zu den sieben Höllen nicht mehr als einen Riegel."

Schau, diese Welt und jene Welt sind Er. Es gibt nichts außer Ihm und wenn doch, ist auch das Er. Alles ist ein Wesen, aber mit verschiedenen Eigenschaften. Alles ist nur ein anderes Wort und ein anderer Ausdruck. Keinen Fehler begeht der, der weiß, wer Er ist. Weil Er alles ist, woher sollen dann Fehler kommen? Fehlerhaft zu sein ist ein Zustand aus der Sicht eines unfähigen Mannes. Oh weh! Niemand hat die Fähigkeit dazu, die Blicke sind blind und die Welt ist voller Sonne. Alle, oh Wunder, protestieren, entschuldigen sich und suchen nach Ausflüchten.


Lob auf den reinen Schöpfer der Seele, der dem Staub Leben und Glauben schenkte. Er stellte den Thron auf das Wasser als sein Fundament, den Erdenwesen brachte Er Leben durch seinen Atem. Den Himmel ordnete Er der Überlegenheit zu, den Staub der niederen Absicht.


Dem Einen gab Er ständige Bewegung, dem anderen ständige Ruhe. Den Himmel stellte Er wie ein Zelt auf, stattete es ohne Pfosten aus und platzierte es über der Erde. In sechs Tagen brachte Er sieben Planeten hervor und aus zwei Buchstaben wurden neun Himmelskuppeln. Er vergoldete die Spielsteine der Planeten und verlor jede Nacht beim Spiel an die Himmelsschichten einen Stein. Dem Netz des Körpers gab Er unterschiedliche Zustände, dem Seelenvogel machte Er den Staub zu Eigen. Das Meer schmolz in Hingabe zu Ihm. Den Berg machte Er aus Furcht vor Ihm reglos, dem Meer vor Durst die Lippen trocken, den Stein zu Smaragd und das Blut zu Moschus. Gabriel setzte er vor ihr reines Angesicht. Dies alles schuf Er aus der Substanz des Staubes. Den mächtigen Verstand unterwarf Er dem spirituellem Gesetz. Den Körper belebte Er mit der Seele und die Seele mit dem Glauben. Dem Berg gab Er sowohl Spitze als auch Mitte, damit er sie unter Seiner Leitung erhebe. Mal band Er über dem Feuer Blumen zu einem Strauß zusammen, und mal baute Er eine Brücke über das Meer. Er ließ eine kleine Mücke über den Feind herfallen, der sie 400 Jahre über sich hatte. 

Einer Spinne gab Er in Weisheit ein Netz, und dem Führer der Welt, Prophet Mohammad, dadurch Ruhe. Er band der Ameise die Taille so dünn wie ein Haar und stellte sie Salomon gegenüber. Er gab ihr das schwarze Ehrenkleid der Kinder von Abbas und das ta und sin der 27. Sure, ohne sie einzufangen. Wenn Er eine Nadel bei Jesus sah, dann hat Er sie sofort zum Vorschein gebracht. Die Bergspitze machte er blutrot von Tulpen, den lotusartigen Blumengarten holte er aus dem Rauch.Stück für Stück machte er den Staub zu Blut, um daraus Achat und Rubin zu gewinnen. Um Ihn anzubeten legten Sonne und Mond Tag und Nacht ihre Stirn in den Staub des Weges. Ihr Angesicht existiert von der Anbetung.Wann gab es je ein Angesicht ohne Anbetung? Der Tag wurde wegen seiner Freilassung weiß, die Nacht verkohlte wegen ihrer Ergreifung. Dem Papageien flocht Er ein Halsband aus Gold, den Wiedehopf machte Er zum Boten des Propheten. 

Der Sonnenvogel schlug auf seinem Weg die Federn an Seiner Tür auf wie ein runder Eisenring. Dem Firmament gab Er den Tag- und Nachtwechsel: Wenn Er die Nacht wegträgt, bringt Er den Tag und es wird hell. Als Er einen Atem in den Lehm hauchte, schuf Er den Menschen und aus Schaum und Rauch die ganze Welt. Mal gibt Er einem Hund den Weg zur Schwelle frei, mal öffnet Er den Weg einer Katze. Wie Er den Hund seinem Besitzer nahe stellt, kann Er den starken Mann auch mit einem Hund in Verbindung bringen. Von den Bewohnern des Himmels machte Er das Rund der Sonne zum Herrn des Firmaments. Mal gab Er einem Stock etwas von Salomon, mal schenkte Er der Ameise die Fähigkeit zu sprechen. Aus dem Stock ließ Er eine dicke Schlange werden und aus einem Ofen entfachte Er einen Windsturm. Wenn sich ein Planet am Himmel erhebt, macht Er aus seinem Halbmond ein Hufeisen im Feuer. Aus einem Stein brachte Er eine Kamelstute und aus einem schluchzenden Klagen ein goldenes Kalb hervor.


Im Winter streut Er Silber aus, im Herbst macht Er die Baumkronen golden. Wenn jemand eine Dolchspitze in Blut tränkt, macht Er daraus eine Knospe mit Blut an der Spitze. Dem Jasmin gibt Er vier Füße, der Tulpe eine blutgefärbte Haube. Mal gibt Er dem Scheitel der Narzisse eine gelbe Krone und mal legt Er einen Edelstein aus Tau hinein. Der erfahrene Verstand und die liebe Seele sind von Ihm. Der kreisende Himmel und die ruhende Erde sind von Ihm. Der Berg wurde durch Ihn zu Stein, das Meer durch einen Fingerzeig von Ihm zu Wasser. Sein Boden blieb mit Staub bedeckt und das Firmament verharrte wie ein Eisenring an der Tür. Zu Seinen acht Paradiesen gibt es nur eine Schwelle und zu den sieben Höllen nicht mehr als einen Riegel. Alle sind in Seiner Einheit versunken und was versunken ist, ist völlig vernichtet. Obgleich alle kleinen Dinge, vom Rücken des Fisches bis zum Mond, Zeugnis Seines Wesens sind, wären die Niedrigkeit des Staubes und die Höhe des Firmaments zwei ausreichende Zeugen. Er brachte den Wind, die Erde, das Feuer und das Blut und lüftete Sein Geheimnis durch alles. Unseren Staub machte Er zu Lehm innerhalb von vierzig Morgenröten. Danach gab Er der Seele darin Platz. Sobald die Seele in den Körper trat, wurde der Körper lebendig. Er gab ihm Verstand, damit er zu Ihm sehen könne. Sobald er zu Verstand kam, kam er zur Einsicht. Er gab ihm Wissen, um Erkenntnis zu gewinnen. Sobald er Erkenntnis gewann, gab Er ihm Unvermögen; Er setzte ihn in Erstaunen und lieferte ihn dem Körper aus. Ob der Feind vom Diesseits eingenommen ist oder der Freund, alle verneigen sich vor Ihm. Seine Weisheit liegt über allen. Oh Wunder! Er ist der Wächter aller. Den Berg nagelte Er zuerst in die Erde. Dann setzte Er das Meer darauf, während die Erde auf dem Rücken der Kuh, die Kuh auf dem Fisch und der Fisch in der Luft steht. Aber worauf steht die Luft? Auf nichts und fertig. Nichts ist nichts und alles ist nichts und fertig. Denke über die Kunstfertigkeit dieses Königs nach, der über das alles über dem Nichts wacht. Weil all das über dem Nichts von Einem stammt, so ist dies alles zweifellos auch nichts. Teil und Ganzes ist die Vernunft Seines reinen Wesens. Himmel und Erde sind ein Lehen einer Hand voll Seines Staubes. Der Himmel ist über dem Wasser und die Welt über der Luft. Nicht nur Wasser und Luft, alles ist Gott. Himmel und Welt sind nicht mehr als ein Orakel, sie sind Er und fertig und dies alles ist nicht mehr als ein Name.

 
Schau, diese Welt und jene Welt sind Er. Es gibt nichts außer Ihm und wenn doch, ist auch das Er. Alles ist ein Wesen, aber mit verschiedenen Eigenschaften. Alles ist nur ein anderes Wort und ein anderer Ausdruck. Man muss den König kennen, damit man ihn in 100 Kleidern erkennt. Keinen Fehler begeht der, der weiß, wer Er ist. Weil Er alles ist, woher sollen dann Fehler kommen? Fehlerhaft zu sein ist ein Zustand aus der Sicht eines unfähigen Mannes. Oh weh! Niemand hat die Fähigkeit dazu, die Blicke sind blind und die Welt ist voller Sonne. Wenn du merkst, dass du den Verstand verlierst, siehst du alles von Ihm und verlierst dich selbst. Alle, oh Wunder, protestieren, entschuldigen sich und suchen nach Ausflüchten.


Oh, vom eigenen Sichtbaren ist so viel unsichtbar, Deine ganze Welt ist unsichtbar. Bringe die Seele in den Körper und Dich in die Seele, bringe sie hinein, Seele der Seelen. Oh, der vor allen steht und mehr als alles ist – alle sind von Ihm und Er ist von allen. Ist Dein Dach voller Wächter und ist die Tür versperrt von Aufpassern, dass niemand den Weg zu Dir findet? Für den Verstand und die Seele gibt es zu Deinem Wesen keinen Weg und niemand kennt Deine Eigenschaften. Obgleich Du der verborgene Schatz in der Seele bist, bist Du zugleich auch sichtbar durch Körper und Seele. Alle Seelen sind ohne Zeichen von Deinem wahren Wesen, aber die Propheten opfern ihr Leben dem Staub auf dem Weg zu Dir. Obgleich der Verstand durch Dich existiert, aber wie kann er jemals zu Deinem wahren Wesen gelangen? Weil Du die Unendlichkeit in allem Existierenden bist, bandest Du allen vollkommen die Hände.

Du bist das Innere und Äußere der Seele. Sooft ich auch sage, das bist Du nicht, bist doch Du. Oh, der Verstand irrt auf der Suche nach Deiner Schwelle, ihm ging die Kenntnis verloren auf dem Weg zu Dir. Ich sehe klar, dass die ganze Welt von Dir ist, aber von Dir sehe ich in der Welt kein Zeichen. Jeder gibt von Dir einen Hinweis, doch selbst ist er kein Zeichen von Dir, Kenner der Geheimnisse. Trotz vieler Augen und offnenem, rundem Himmelsgewölbe, sieht man von Deinem Weg nicht das kleinste, runde Teil. Sogar die Erde sieht Dich nie, obgleich sie sich aus Schmerz um Dich Staub über das Haupt streut. Die Sonne verliert aus Liebe zu Dir das Bewusstsein. Jede Nacht färbt sie sich das Gesicht schwarz. Der Mond löst sich auf wegen Dir: Er wirft jeden Monat vor Verwunderung das Schild.

*Fariduddin Attar (1136–1220)

Truth is one


"As many faiths, so many paths.
Truth is one. Sages call it by many names."
* Sri Ramakrishna (1836-1886)

 

Wahrnehmung der Wirklichkeit

Nach dem Tod :-)


Nach dem Tod

Es wird erzählt: „Als Rabbi Mosche Löb von Sasow gestorben war, sprach er zu sich: „Nun bin ich aller Gebote ledig geworden. Womit kann ich jetzt noch Gottes Willen tun ?“ Er bedachte sich: Sicherlich ist Gottes Wille, daß ich für meine Sünden Strafe empfange ! Sogleich lief er mit der ganzen Kraft und sprang in die Hölle. Darüber gab's im Himmelgroße Unruhe, und bald bekam der Höllenfürst einen Erlaß: Solange der Rabbi von Sasow dort ist, soll das Feuer ruhn. Der Fürst bat den Zaddik, sich nach dem Paradies hinweg zubegeben, denn hier sei nicht sein Platz, es geht nicht daß die Hölle seinetwegen feiere. „Ist dem so“, sagte Mosche Löb, „dann rühre ich mich nicht weg, bis alle Seelen mitgehen dürfen. Auf Erden habe ich mich mit der Auslösung Gefangener abgegeben, da werde ich doch diese Menge da nicht im Kerker leiden lassen!“ Und er soll es durchgesetzt haben.“

Der Prophet

Eines abends als der Prophet Mohammed betete, kroch eine Schlange zu ihm ins Zimmer und wollte ihn beißen. Der Prophet merkte dies nicht und betete weiter. Doch eine Katzen bemerkte den Eindringling und lief zu ihr. Die Schlange und die Katze kämpften bis die Katze die Schlange schließlich besiegte. Der Prophet der sein Gebet beendet hatte, nahm die Katze auf den Schoß bedankte sich bei ihr und streichelte ihr sanft über den Bauch.Seitdem fallen Katzen immer auf die Beine, weil sie Mohammed das Leben gerettet haben. * Mohammed, (570 - 632)

des Menschen Zunge

Wenn uns die Menschen mit gewohnter Sprache fragen, antworten wir mit Zeichen voll Geheimnis und dunklen Rätseln, denn des Menschen Zunge kann solche hohe Wahrheit ja nicht sprechen, die Menschenmaß weit übersteigt. Mein Herz jedoch hat sie erkannt, und kannte die Entrückung, die alle Teile meines Körpers füllte. Siehst du nicht: Dieses Fühlen hält des Redens Kunst gefangen, wie die Wissenden den Ungebildeten zum Schweigen bringen. *Ibn Ataallah

Licht Deines Angesichtes

„O Du, welchen der Scharfsinn keines tief Schürfenden erreichen kann: Ich bitte Dich beim Licht Deines Angesichtes, durch welches die Herzen der Erkennenden erleuchtet werden, und bei Deiner Heiligkeit, durch welche Du spezialisiert bist gegenüber jedem anderen als Dir und isoliert bist von dem, der außer Dir ist: dass Du mich nicht umherirren lässt in den Weiten der Verwirrung und mich rettest vor den Abgründen des Denkens und mich entfremdest der Welt und mich mit Dir vertraut machst mit dem innigen Gespräch!" Dann schwieg er eine Weile und sang vor sich hin und erhob seine Stimme in jenem Singen und sprach: „O Du, in dem die Liebenden vernichtet werden: Nicht erreichen die Vorstellungen der Menschen die Tiefe Deines Wesens, und nicht gelangen die Bewohner des Landes zum äußersten Ende Deiner Kenntnis. Es gibt keinen Unterschied zwischen Dir und mir ..." Aus seinen Augen tropfte Blut, während er sprach. Und er redete weiter: „Du kennst und wirst nicht gekannt; Du siehst und wirst nicht gesehen; Du hast Kenntnis von den Winkeln der tiefsten inneren Empfindungen.  

*Halladsch

Matnawi

Wenn der Spiegel deines Herzens klar und rein wird, wirst du Bilder jenseits von Wasser & Erde sehen. Du wirst sowohl das Bild als auch den Bildermacher sehen, sowohl Teppich als auch Teppichausbreiter. * Rumi (aus dem Matnawi)

Rosenstrauch

Es gab einmal einen Rosenstrauch. Er war mit Sorgfalt gepflanzt, und so wuchsen die Wurzeln tief in die Erde hinein, die lange darauf vorbereitet worden war, ihn zu empfangen. Diese Wurzeln waren Abraham. Als die Rose heranwuchs, musste sie richtig beschnitten werden, sonst wäre sie wild gewuchert und hätte nicht erfüllt, was der Gärtner mit ihr vorhatte. Dank der guten Erde, den tiefen Wurzeln und dem Beschneiden war der Stamm gerade und stark. Dieser Stamm war Moses. Eines Tages kam in der Knospe die vollkommenste rote Rose hervor, die man je gesehen hatte. Die Knospe war Jesus. Die Knospe ging auf; die Blüte war Muhammed.

Er ist verrückt.


Wegen der Häufigkeit der Zustände, die ihn überwältigten und seiner Aussagen und Verhaltensweisen zu diesen Zeiten, sagten viele Leute: „Er ist verrückt.“ Einmal wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Eine Gruppe kam zu ihm und er fragte sie, wer sie seien. „Deine Geliebten“ antworteten sie. Er begann, mit Steinen nach ihnen zu werfen. Sie flohen. Er sagte: „Ihr behauptet, mich zu lieben. Also seid geduldig in meiner Bedrängnis!“

Schibli sah eines Tages einen Menschen, der bitterlich weinte. Er fragte: "Warum weinst du?" Der sagte: "Ich hatte jemanden lieb, der ist gestorben!" Er sprach: "Du Tor, warum liebst du jemanden, der sterben kann ?"

Dschunaid sagte einst: "Wir haben unsere Wissenschaft in geheimen Kellern gelehrt; da kam Schibli und plauderte alles auf dem Redepult aus. 

*  Abu Bakr asch-Schibli, († 945), persischer, sufistischer Mystiker, Gefährte von Halladsch und Dschunaid

SRI CHINMOY BHAJAN SINGERS

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt !

Verlerne nie die Kunst, ein Risiko einzugehen. Bleibe immer fähig, etwas zu riskieren. Und sooft sich eine Gelegenheit dazu bietet, lass sie dir nicht entgehen. Dann wirst du niemals zum Verlierer werden. Das Wagnis ist die einzige Garantie für wahre Lebendigkeit.

Ein Leser


Man muss den König kennen, damit man ihn versteckt in 100 Kleidern, erschaut. *F. Attar


Welt

Welt” (”oLaM” vom Hebräischen “aLaMa”, Verhüllung) genannt, in anderen Worten das Ausmaß der von uns erkannten Verhüllung. Daher sind “diese Welt” und die “nächste Welt” nichts anderes als zwei Stufen. Die eine ist das, was ich jetzt fühle und beobachte, ich kann das nachprüfen, erforschen und studieren. Die andere ist der Zustand, nach welchem ich strebe, das Ausmaß der Verhüllung, die ich enthüllen und erkennen möchte. Ihn nennt man meine nächste oder zukünftige Welt.

 Beispiel:
Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. 
Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will, 
muß eine Welt zerstören.
*Hermann Hesse

 
Rabia al-Adawiyya (718 – 801),
eine der bedeutendsten weiblichen Sufi-Heiligen,wurde gefragt:
„Woher kommst du?“ Sie sagte: „Aus jener Welt.“
„Und wohin gehst du?“ Sie sagte: „In jene Welt.“
„Was tust du hier ?“ wurde sie gefragt. Sie sagte: „Ich treibe ein Spiel.“
„Welcher Art?“ wurde sie gefragt, und sie antwortete: „Ich esse das Brot dieser Welt und verrichte das Werk, jener Welt“


Gib was du hast. Gib was du bist. Dann wirst du gesegnet sein mit
neuem Licht und neuen Welten.
*Sri Chinmoy


Der Mensch muss diese Welt auf einem sehr schmalen Steg durchqueren. Es kommt darauf an, sich niemals zu fürchten. *Rabbi Nachman von Bratzlaw

Nimm alles Kommende in Liebe auf dich, und du wirst diese und die kommende Welt haben. *Baal Schem-Tow
 

Der Mensch kommt mit einem Seufzer zur Welt, und mit einem Seufzer scheidet er aus der Welt. Er kommt zur Welt in Liebe, und er scheidet aus der Welt in Liebe. *Mirdrasch Raba


Von Welt zu Welt
Viele Jahre nach Rabbi Michals Tode sah ihn der junge Rabbi Zwi Hirsch im Traum. Der Tote sprach zu ihm: „Wisse, von der Stunde meines Abscheidens an gehe ich von Welt zu Welt. Und die Welt, die gestern als Himmel über meinem Haupte ausgespannt war, die ist heute die Erde unter meinem Fuß, und der Himmel von heute ist die Erde von morgen.“

Brot

Beispiel 1:
Die Philosophen, Forscher und Rechtsgelehrten waren an den Hof berufen, um über Nasrudin zu Gericht zu sitzen. Es handelte sich um einen ernsten Fall, denn er war von Dorf zu Dorf gewandert und hatte verkündet: „Die sogenannten weisen seien allzumal Schwätzer, unwissend & Wirrköpfe.“Er war angeklagt, die Sicherheit des Reiches zu untergraben.

„Das erste Wort gebührt dem Angeklagten“, sagte der König.
„laßt Papier & Federn bringen“, bat Nasrudin „verteilt sie unter die sieben größten Weisen, und laßt jeden für sich eine Antwort auf die folgende Frage niederschreiben: > Was ist Brot?< “Und so geschah es. Schließlich nahm der König die Schriftstücke in Empfang und las laut vor:

Der erste hatte geschrieben: „Brot ist ein Nahrungsmittel.“
Der zweite: „Es ist Mehl und Wasser.“
Der dritte: „Ein Geschenk Gottes.“
Der vierte: „Gebackener Teig.“
Der fünfte: „Unterschiedlich, je nachdem, wie man Brot definiert.“
Der sechste: „Eine nahrhafte Substanz.“
Der siebte: „Niemand weiß es wirklich.“

Nach der Verlesung wandte sich Nasrudin zum König und sagte: „Wenn jene sogenannten Gelehrten eines Tages entdecken, was Brot ist, werden sie auch in der Lage sein, andere Dinge zu erkennen, Zum Beispiel, ob ich recht habe oder nicht. Könnt ihr Angelegenheiten, in denen es um Recht und Unrecht geht, solchen Männern anvertrauen ? Ist es nicht eigenartig, dass sie sich nicht einmal einig sind über etwas, das sie Tag für Tag essen ? Einmütig jedoch fällen sie das Urteil, ich würde die Sicherheit des Reiches untergraben?!“  

Beispiel 2:
Die Art und Weise, wie Brot aussieht, hängt davon ab, ob du hungrig bist oder nicht“, sprach Rumi zu einem Schüler.

„Was ist denn Brot ?“ Fragte dieser. „Spirituelle Nahrung“! Sagte Rumi. „Was ist das, Spirituelle Nahrung ?“ „Dieses oder jenes welches dir zum Wachstum gereicht“, antwortete er. „Warum nennt man es denn dann nicht gleich so ?“ Fragte der Schüler. „Frage mich nicht solche dinge“, erwiderte Rumi. Der Schüler Fragte ganz wissbegierig: „Und was bedeutet: Wolle, Wein, Wald, Welt, König, Körper, Kopf, Kleidung, Feld, Fisch, Feuer, Blut, Stadt, Haar, Haut, Wüste, Esel, Schlange, Salz, Auge, Licht, Tal, Nacht, Sonne, Kerze, Tod, Wasser, Erde, Staub, Mond, Himmel, Mutter, Traum, Haus, Sohn" und ... ??????


Beispiel 3:
 ...unser tägliches Brot gib uns heute,und vergebe unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren schudigern,und führe uns nicht ihn die versuchung sonder,erlöse uns von dem Übe... *Bibel 

Die vier Pflanzenarten

Der Geschmack jeder einzelnen Pflanzenart symbolisiert das Gefühl, und der Geruch symbolisiert den Verstand. Der Etrog (Zitrusfrucht) „schmeckt und riecht“, was auf eine Situation deutet, in welcher ein Mensch die Wichtigkeit der Nächstenliebe versteht und empfindet. In anderen Zeiten (zuständen) enthüllt der Mensch, das die Verbindung zu Anderen zwar „Geschmach“ hat, es aber an „Geruch“ mangelt. Er strebt danach sich mit anderen zu verbinden, weiß aber nicht, wie er dies tun soll. So wird sein Zustand „Lulav“ (Palmenzweig) genannt. Manchmal hat seine Nächstenliebe „Geruch“ aber keinen „Geschmack“, dann wird sie in seinem Mund wie Adassim (Myrrhe) empfunden. Und wenn seine Nächstenliebe weder Geruch noch Geschmack hat, so heißt sie Arawot (Bachweiden). Der Brauch alle vier Pflanzenarten zu bündeln und zu schütteln repräsentiert eine Situation, in der man all die Erfahrungen, Erkenntnisse, Gefühle und Formen, die man auf dem Weg durchgemacht hat, zu einem Bund bündelt, zu einer Bitte an die Höhere Kraft. Erst dann wird dem Menschen geantwortet und es eröffnet sich ihm die Wahrnehmung einer neuen Wirklichkeit von Vollkommenheit und Ewigkeit.

Beispiel:
Es gibt die Analyse (Klärung) von bitter und süß, und es gibt die Analyse von Wahrheit und Lüge. Die Analyse von Wahrheit und Lüge findet im Verstand statt, und die Analyse von bitter und süß findet im Herzen statt. Daher muss man der Arbeit im Herzen Aufmerksamkeit schenken, damit sie nur in der Absicht des Gebens, und nicht im Empfangen stattfindet. Seitens der Natur jedoch ist nur das Empfangen für den Menschen süß, und das Geben ist bitter, und die Arbeit, das Empfangen in Geben umzuwandeln, heißt die Arbeit des Herzens.

Das Gebet / Die Bitte & Symbol der Gebetsrichtung

Das Wort Gebet („Tfila“) wird vom Wort „palal“, sich selbst urteilen, abgeleitet. Ein Mensch der betet ist ein Mensch, der über sich selbst urteilt und erkennt, dass er eine egoistische Natur hat. Es ist jemand der sein Ego enthüllt hat und diese Eigenschaften Tranformieren möchte. Er möchte diesen Weg nicht weitergehen und seine Mitmenschen künftig besser behandeln. Er wendet sich an die höhere Macht mit der Bitte, sein Ego zu korrigieren. Durch seinen aufrichtigen Willen erlangt er das höhere Licht, das ihn zum Guten korrigiert. Die Richtige Gebetsrichtung bedeutet somit, um die Transformation oder Korrektur des eigenen Egos, der eigenen egoistischen Eigenschaften und Absichten zu Bitten. Nicht um erleichterung oder entfernung von Problemen, nicht um Materielle Güter, nicht darum jemand anders möge sich ändern. etc.

Beispiel:
Überliefert wurde, dass eines Tages in den Konvent (zusammenkunft) zu Ma`ruf al-Karkhi, ein Reisender kam. Er wusste die Gebetsrichtung nicht, wandte das Gesicht nach einer anderen Seite und betete. Als die Zeit des Pflichtgebets herankam, wandten sich die Konventgefährten der vorgeschriebenen Richtung zu und beteten. Jener Reisende schämte sich und sagte: „Warum habt ihr mich nicht zurechtgewiesen?“ Ma`ruf erwiderte: „Wir sind Derwische. Was hat der Derwisch mit Zurechtweisung zu tun?“, und er umsorgt jenen Reisenden so aufmerksam, dass es gar nicht zu beschreiben ist.

Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universelle Arznei.
*Novalis, (1772 - 1801)

Wer das Gebet übt, bleibt nicht lange in der Falschheit. Denn entweder wird er das Gebet oder die Falschheit lassen, weil Gebet und Falschheit nicht nebeneinander bestehen können.
*Teresa von Avila, (1515 - 1582)


Nicht durch ein Gebet kann ein Herz rein werden, sondern aus einem reinen Herzen entfließe das reine Gebet.
*Meister Eckhart, (1260 - 1327) 

Die Sünde – eine gute Sache ?!
Die Weisen sagen: “Es gibt keinen Gerechten, der nicht zuvor gesündigt hat”, was bedeutet dies?
„Sünder” ist eine spirituelle Stufe - werder gut noch schlecht! Während in mir der Egoismus erwacht und mich lenkt, und ich dies erkenne, komme ich zur stufe „Sünder“. Ich zerfresse mich jedoch nicht deswegen – ich bedanke mich dafür dies zu sehen, freue mich auf die Möglichkeit, die sich mir eröffnet hat, mich selbst weiter zu Entwickeln.

Der Pharao & der Schöpfer, Zwei Kräfte in mir !
„Der Pharao verstand selbst, dass er ein Sünder und der Schöpfer ein Gerechter ist. Das heißt, jeder Zustand auf der spirituellen Leiter ist gut. Die „Sünder“ sind hohe Stufen, die den Gerechten vorangehen. Auf diese Weise wechseln sich diese Zustände ab: mal Sünder, mal Gerechter, und wieder: Sünder und Gerechter, immer und immer wieder. Als ob ich mich auf zwei Beinen bewegen würde - das eine eines Sünders und das andere eines Gerechten. Mal kann ich den „Schöpfer“ rechtfertigen dann heiße ich „Gerechter“ und ein andermal nicht, dann bin ich auf der stufe: „Sünder“. Daraus wird sichtbar, dass es unmöglich ist etwas zu korrigiren sich weiter zu entwickeln, wenn man nicht zuerst die Erfahrung des Gegenteiligen macht. Wie gesagt wird: “Es gibt keinen Gerechten, der Gutes tut, bevor er nicht gesündigt hat”.

Beispiel: 
In Scetis begang ein Bruder einen Fehler. Ein Rat wurde einberufen, zu welchem Vater Moses eingeladen wurde, doch er lehnte es ab dorthin zu gehen. Da sandten die Priester jemanden zu ihm und sagten: „Komm, denn wir alle warten auf dich“ So stand er auf und ging. Er nahm einen undichten Krug, füllte ihn mit Wasser und brachte ihn mit. Die anderen kamen heraus ihn zu empfangen und fragten, „Was ist das, Vater?“
Der alte Mann sagte zu ihnen,
„Meine Sünden sind hinter mir ausgelaufen, so dass ich sie nicht mehr sehe und heute komme ich, um die Fehler eines anderen zu richten.
“ Als sie das hörten sagten sie nichts mehr über den Bruder und vergaben ihm.

Wenn alle Pforten verschlossen sind, ist das Tor der Tränen geöffnet.
















Hätt ich jeden Tag und jede Nacht achtzig Tränenmeere zu vergießen, ich würde sie leeren und dann mit anderen beginnen. Das ist wenig für jemanden, der liebt.  *Schibli

Hohen Erfahrungen

Einer mit Namen Khamsa ging eines Tages zu Nasrudin und sagte: „Ist es wahr, daß du geheimes Wissen hast?“ „Erzähle mir etwas von deinen eigenen hohen Erfahrungen“, war alles, was Nasrudin erwiederte. „Gerne. Nachts verlasse ich diese materielle Welt und erhebe mich zu den höchsten Himmeln.“ „Fühlst du dann, fragte Nasrudin, „wie dein Antlitz von einem fächerartigen Gegenstand gekühlt wird ?“ „Ja, ja“, sagte Khamsa, weil er dachte, das müsse eines der Merkmale höherer Erfahrung sein. „Wenn dem so ist“, sagte Nasrudin, „solltest du lieber wissen, daß jener fächerartige Gegenstand der Schwanz meines langohrigen Esels ist.“

Leben

"Gibst du einem Mann einen Fisch, nährt er sich einmal. Lehrst du ihn das Fischen, nährt er sich sein ganzes Leben." * Laotse

Sufi Formeln

"Der Beste unter den Menschen ist derjenige, der seinen Mitmenschen am nützlichsten ist."

"Tue anderen, stehts jenes, welches du dir wünschtest, das sie es dir tun."







lost


Barmherzigkeit

Schibli wurde gefragt: „Weißt du nicht das Allah barmherzig ist?“ Er erwiederte: „Doch, aber seit ich Seine Barmherzigkeit erkannt habe, hab ich nicht mehr gebeten, sich meiner zu erbarmen.“