Wenn du fühlst, dass du nichts weißt, dann bist du bereit zu lernen. *Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Folge deinem Herzen, entdecke dein Potential und sei bereit für das größte Abenteuer deines Lebens.
Weiches besiegt Hartes
Auf der ganzen Welt
gibt es nichts Weicheres und Schwächeres
als das Wasser.
Und doch in der Art,
wie es dem Harten zusetzt,
kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Dass Schwaches das Starke besiegt
und Weiches das Harte besiegt,
weiß jedermann auf Erden,
aber niemand vermag danach zu handeln.
…
Laotse im Tao te king
Eine Frau findet einen Löwen im Dschungel...
Eine Frau findet einen Löwen im Dschungel der verletzt ist und
sterben würde.
Sie nimmt ihn nach Hause und pflegt ihn lange zeit gesund.
Als der Löwe zu groß wurde gab sie den Löwen in einen Zoo wo er es
besser haben sollte.
Dieses Video wurde aufgenommen als die Frau den Löwen nach einiger
Zeit im Zoo wieder besucht hat.
Menschliche & Göttliche Liebe
Einst wurde der Meister gefragt:
„Ich glaube, dass die Liebe immer dieselbe ist, ob menschlich oder göttlich. Ist das wahr?“ Der Meister sprach: Nein, mein junger Freund, menschliche Liebe und göttliche Liebe sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn ich dir fünfzehn Cent gebe und du gibst mir dafür ein Bonbon, dann nennt man das menschliche Liebe. In dieser Liebe, diesem Geben ist eine Berechnung, eine Absicht enthalten, ich gebe dir um etwas zu bekommen. In göttlicher Liebe wartest du nicht auf meine fünfzehn Cent. Du gibst mir ein Bonbon freudig und aus eigenem Antrieb, ohne dafür eine gegenleistung zu verlangen.
Die Eigenschaft des Göttlichen ist Bedingungsloses Geben, Bedingungslose Liebe. Wisse das diese Liebe sich nur bei völliger Selbstlosigkeit entfalten kann. Wenn die Möglichkeit zu Geben die dir erscheint, Belohnung genung ist, wenn das Geben selbst die Belohnung ist, dann handelt es sich um göttlich Liebe. Die Wurzel der göttlichen Liebe die das Geschöpf in sich verwirklichen kann, besteht in der Absicht zu Geben, du kannst auch Empfangen mit der Absicht zu Geben. Jetzt wirst du fragen: „wie kann das Sein ?“
Ich gebe dir ein Beisspiel: Stell dir Gott oder deine Mutter vor, wie sie für dich einen wunderbahren Kuchen gebacken hat, schon während dessen, war sie erfüllt von dem Genuss denn du haben wirst, wenn du ihn isst. Nun kommst du zu ihr und sagst „ich Übe die Selbstlosigkeit“ ich werde nichts essen. Du zeigst ihr das du den ganzen Genuss den sie für dich vorbereitet hat nicht annehemen wirst. Traurig wird sie, und bittet und bittet dich, du mögest doch wenigstens ein stück davon essen, weil es sie mit Freude erfüllen würde wenn du davon Genuss hast. So willigst du ein, sagst ja, ich werde Empfangen, aber nur um dir Genuss zu bereiten, mit der Absicht zu Geben. Ich Empfange um des Gebens Willen. Die Bedingungslose Liebe, der Bedingungslose Wille zu Geben ist die Eigenschaft des Göttlichen.
Die Eigenschaft des Göttlichen ist Bedingungsloses Geben, Bedingungslose Liebe. Wisse das diese Liebe sich nur bei völliger Selbstlosigkeit entfalten kann. Wenn die Möglichkeit zu Geben die dir erscheint, Belohnung genung ist, wenn das Geben selbst die Belohnung ist, dann handelt es sich um göttlich Liebe. Die Wurzel der göttlichen Liebe die das Geschöpf in sich verwirklichen kann, besteht in der Absicht zu Geben, du kannst auch Empfangen mit der Absicht zu Geben. Jetzt wirst du fragen: „wie kann das Sein ?“
Ich gebe dir ein Beisspiel: Stell dir Gott oder deine Mutter vor, wie sie für dich einen wunderbahren Kuchen gebacken hat, schon während dessen, war sie erfüllt von dem Genuss denn du haben wirst, wenn du ihn isst. Nun kommst du zu ihr und sagst „ich Übe die Selbstlosigkeit“ ich werde nichts essen. Du zeigst ihr das du den ganzen Genuss den sie für dich vorbereitet hat nicht annehemen wirst. Traurig wird sie, und bittet und bittet dich, du mögest doch wenigstens ein stück davon essen, weil es sie mit Freude erfüllen würde wenn du davon Genuss hast. So willigst du ein, sagst ja, ich werde Empfangen, aber nur um dir Genuss zu bereiten, mit der Absicht zu Geben. Ich Empfange um des Gebens Willen. Die Bedingungslose Liebe, der Bedingungslose Wille zu Geben ist die Eigenschaft des Göttlichen.
Als der Mensch ein Embryo war, war Blut seine Nahrung.
Als der Mensch ein Embryo war, war Blut
seine Nahrung. Auf gleiche Weise bezieht der wahre Schüler aus
Schmutz Reinheit. Als der Embryo vom Blut entwöhnt war, wurde Milch
zu seiner Nahrung, und durch die Entwöhnung von der Milch wurde er
zu einem Esser. Und durch die Enwöhnung von Nahrung wird er wie
Luqman ( Ein Weiser aus der Familie Abrahams) zum Jäger des
verborgenen Wilds.
Wenn jemand zum Embryo im Mutterleib
sagen würde: „Oh Höre mein Kind, draußen wartet auf dich eine
äußerst schöne und geordnete Welt, eine warme angenehme Erde,
breit und groß, mit hundert Freude gebenden Dingen, und zahlreichen
Leckereien. Berge und Seen, und Flächen mit duftenden Obstgärten,
Haine und Felder. Einen riesigen Himmel voller Licht, eine Sonne,
Mondstrahlen und hunderte Sterne. Der Südwind, der Nordwind und der
Westwind geben den Gärten das Aussehen von Hochzeitsfeiern und
Festmahlen. Oh diese Wunder sind unbeschreiblich, warum bleibst du in
dieser Dunkelheit des Zweifels ? Warum trinkst du Blut im Gefängnis
dieses engen Ortes, inmitten von Beschränkung, Schmutz und Schmerz
?“
Wegen seines gegenwärtigen Zustandes
wäre der Embryo skeptisch, würde sich von dieser Botschaft
abwenden, sie nicht glauben und sagen: „Das ist absurd, eine
Täuschung und ein Betrug“, denn der Blinde urteilt ohne
Vorstellungsvermögen. Da der Embryo noch nichts dergleichen
wahrgenommen hat, würde sein ungläubiges Verständnis nich zuhören.
So sprechen auch die Gottesfreunde auf
dieser Welt über das Jenseits zum gemeinen Volk und sagen: „Diese
Welt ist eine äußerst dunkle und enge Grube, draußen ist eine
Welt ohne Geruch und Farbe.“ Keines ihrer Worte erreicht das Ohr
eines Einzigen von ihnen, denn ihr Wille ist ein großes und solides
Hindernis. Der Wille verschließt das Ohr dem Hören, Eigennutz
verschließt dem Auge des Sehen. Ebenso wie im Falle des Embryos der
Wille nach Blut, welches seine Nahrung in dieser niederen Heimat ist,
Ihn von der Nachricht über die Welt dort draußen abhielt. Der
Embryo kennt keine Nahrung außer Blut.
* Rumi (1207 - 1273) (aus dem Matnawi)
( Blut (hebr. Dam) kommt von dem Wort Domem - unbelebt. Das ist die erste von vier Eigenschaften bzw. Stufen der spirituellen Entwicklung - unbelebt - planzlich - tierisch - sprechend )
"Ich starb als Stein, wurde als Pflanze geboren.
Ich starb als Pflanze und wurde Tier.
Ich starb als Tier, als Mensch wurd' ich erkoren,
jetzt bin ich hier. " *Rumi
"Ich starb als Stein, wurde als Pflanze geboren.
Ich starb als Pflanze und wurde Tier.
Ich starb als Tier, als Mensch wurd' ich erkoren,
jetzt bin ich hier. " *Rumi
Ich gehöre keiner Nation...
„Ich gehöre keiner Nation, keiner Zivilisation, keiner Gesellschaft,
keiner Rasse an, denn dem Göttlichen allein. Ich gehorche keinem
Meister, keinem Herrscher, keinem Gesetz, keiner sozialen Konvention,
nur dem Göttlichen allein. Dem Göttlichen habe ich alles hingegeben,
meinen Willen, mein Leben, mein ganzes Wesen; ihm bin ich bereit, all
mein Blut zu geben, Tropfen für Tropfen, wenn das Sein Wille ist, mit
vollkommener Freude; und nichts von diesen Gaben kann je ein Verlust
sein, da alles vollkommene Wonne ist.“
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Silence & Sound – Kushali and Rageshri
Chalre Rabi Bhai
(Composed by Sri Chinmoy 1977)
Come, Sun, my brother dear, Come, Moon, my sister sweet, Let us all go into the garden-light of our oneness-heart. Let us all live for all Eternity there.
*Sri Chinmoy
Peace: God’s Homeland-Joy
Peace:
God’s Homeland-Joy, God’s Family-Strength,
God’s secret Name, God’s sacred Life,
God’s perfect Smile, God’s Victory-Crown,
God’s Nectar-Throne, God’s fulfilled Dream.
Peace.
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Das ganze Album findet ihr hier:
http://www.radiosrichinmoy.org/9325/silence-sound-kushali-and-rageshri/
(Composed by Sri Chinmoy 1977)
Come, Sun, my brother dear, Come, Moon, my sister sweet, Let us all go into the garden-light of our oneness-heart. Let us all live for all Eternity there.
*Sri Chinmoy
(Composed by Sri Chinmoy on January 6, 1988)
Peace:
God’s Homeland-Joy, God’s Family-Strength,
God’s secret Name, God’s sacred Life,
God’s perfect Smile, God’s Victory-Crown,
God’s Nectar-Throne, God’s fulfilled Dream.
Peace.
-------------------------------------------------------------------------------------
Das ganze Album findet ihr hier:
http://www.radiosrichinmoy.org/9325/silence-sound-kushali-and-rageshri/
Ein Funke
Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise.
Und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt,
da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsre Welt.
Ein Funke, kaum zu seh'n, entfacht doch helle Flammen.
Und die im Dunkeln stehn, die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt,
da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.
Nimm Gottes Liebe an, du brauchst dich nicht allein zu müh'n,
denn seine Liebe kann in deinem Leben Kreise zieh'n.
Und füllt sie erst dein Leben und setzt sie dich in Brand,
gehst du hinaus, teilst Liebe aus, denn Gott füllt dir die Hand.
* aus einem Evangelischen Gesangsbuch Nr. 648
* aus einem Evangelischen Gesangsbuch Nr. 648
Wem Er Sieg und Triumph angekündigt hat, dem sind Erfolg und Misserfolg eins.
Wem die Gunst des Freundes sicher ist, was sollte dieser sich vor Niederlage oder Kampf fürchten ? Wer sicher ist, dass er das Schachspiel gewinnt, für den ist der Verlust von Pferd und Läufer eine Kleinigkeit.
*Rumi - aus dem Masnavi
*Rumi - aus dem Masnavi
Rumi - aus dem Matnawi (Mathnavi / Masnavi / Matnavi)
"Du möchtest weise sein ? Wirf alle Weisheit fort."
"Das Wort ist wie ein Nest, und die Bedeutung ist der Vogel, der Körper ist das Flussbett und der Geist das fließende Wasser. Das Wort ist die Schale, die Bedeutung der Kern."
"Unbefangenheit macht Unwissende weise, Vorurteil macht Wissende faul und ungerecht."
"Wenn die Waage gierig auf Reichtümer wäre, wie könnte die Waage die Dinge richtig darstellen ?"
"Was die Gewöhnlichen für Frömmigkeit halten, ist für die Auserwählten Falschheit."
"Bevor die Mütter nicht von den Wehen ergriffen werden, findet das Kind keinen Weg zur Geburt."
"Schmerz ist notwendig, Schmerz macht dem Kind im Bauch, den Weg frei. Wer keinen Schmerz hat, ist ein Straßenräuber, denn schmerzlos zu sein bedeutet zu sagen: "Ich bin Gott." Dieses "Ich" zur unrechten Zeit zu sagen, ist ein Fluch, dieses "Ich" zur rechten Zeit zu sagen, ist eine Barmherzigkeit. Das "Ich" Mansur's wurde gewiss zu einer Barmherzigkeit, das "Ich" Pharaos wurde ein Fluch. Merke dies !"
"Jemand sagte: "Ich brauche einen Vernünftigen, den ich wegen einer Schwierigkeit um Rat fragen kann."
Ein anderer sagte zu ihm: " In unserer Stadt gibt es keinen Vernünftigen, außer jenem Mann, der verrückt zu sein scheint. Schau, da ist er, auf einem Stock reitet er zwischen den Kindern herum. Er besitzt Urteilsvermögen und Temperament; er ist würdig wie der Himmel und stabil wie die Sterne. Sein Glanz leuchtet wie die Seele der Cherubim, er versteckt sich hinter dieser Verrücktheit." Doch du darfst nicht jeden Verrückten für eine Seele halten, werfe dich nicht wie Samiri vor einem Kalb nieder."
"Wenn ein freund Gottes dir hunderttausend unsichtbare Dinge und verborgene Geheimnisse erklärt hat, und du nicht genug verstehst und weißt, um Mist von Aloe zu unterscheiden, wie willst du dann den Gottesfreund erkennen, o Blinder, wenn er einen Schleier aus Verrücktheit trägt ?"
"Wenn dein Auge der Gewissheit geöffnet ist, siehst du unter jedem Stein, einen geistigen Führer. Für das Auge, das offen und ein Führer ist, hat jede Derwischkutte einen Moses in ihren Falten."
"Überliefertes Wissen ist eine Last für unsere Seelen, es ist etwas Geliehenes, doch wir beharren darauf, das es uns gehört."
"Dieses Wissen ist wie das von einem Mund in ein Ohr weitergegebene Wort, jedes neue Ohr und jeder neue Mund machen etwas anderes daraus."
Wer bei Gott sitzen will, der soll in der Gegenwart der Gottesfreunde sitzen. So halte es für nötig, dich den Freunden des Pfades anzuschließen, wer es auch sei, ob Reiter oder Fußgänger.
Nur in der Nacht enthüllt sich der Mond, suche nur mit dem Herzschmerz den Wunsch deines Herzens.
Ich schaue nicht auf Sprache und Rede, Ich schaue auf die Seele und den inneren Zustand. Ich blicke in das Herz, ob es demütig ist, auch wenn die Worte nicht demütig geäußert werden. Denn das Herz ist die Substanz, und die Rede das Akzidens, so ist das Akzidens abgeleitet, die Substanz das wesentliche. Wieviel noch von diesen Reden, Metaphern, diesem verborgenen Sinn ? Glut will Ich, Glut, freunde dich mit dieser Glut an ! Entzünde das Feuer der Liebe in deiner Seele, verbrenne Gedanken und Phrasen vollständig!
O Moses, wer auf das Benehmen achtet, ist von einer Art, wessen Seele und Geist brennt, ist von einer anderen Art. Die Liebenden brennen mit jedem Atemzug.
"Das Wasser hat den hilflosen Fisch erreicht," Das sind die Zeichen des weisen Buches.
"Das Wort ist wie ein Nest, und die Bedeutung ist der Vogel, der Körper ist das Flussbett und der Geist das fließende Wasser. Das Wort ist die Schale, die Bedeutung der Kern."
"Unbefangenheit macht Unwissende weise, Vorurteil macht Wissende faul und ungerecht."
"Wenn die Waage gierig auf Reichtümer wäre, wie könnte die Waage die Dinge richtig darstellen ?"
"Was die Gewöhnlichen für Frömmigkeit halten, ist für die Auserwählten Falschheit."
"Bevor die Mütter nicht von den Wehen ergriffen werden, findet das Kind keinen Weg zur Geburt."
"Schmerz ist notwendig, Schmerz macht dem Kind im Bauch, den Weg frei. Wer keinen Schmerz hat, ist ein Straßenräuber, denn schmerzlos zu sein bedeutet zu sagen: "Ich bin Gott." Dieses "Ich" zur unrechten Zeit zu sagen, ist ein Fluch, dieses "Ich" zur rechten Zeit zu sagen, ist eine Barmherzigkeit. Das "Ich" Mansur's wurde gewiss zu einer Barmherzigkeit, das "Ich" Pharaos wurde ein Fluch. Merke dies !"
"Jemand sagte: "Ich brauche einen Vernünftigen, den ich wegen einer Schwierigkeit um Rat fragen kann."
Ein anderer sagte zu ihm: " In unserer Stadt gibt es keinen Vernünftigen, außer jenem Mann, der verrückt zu sein scheint. Schau, da ist er, auf einem Stock reitet er zwischen den Kindern herum. Er besitzt Urteilsvermögen und Temperament; er ist würdig wie der Himmel und stabil wie die Sterne. Sein Glanz leuchtet wie die Seele der Cherubim, er versteckt sich hinter dieser Verrücktheit." Doch du darfst nicht jeden Verrückten für eine Seele halten, werfe dich nicht wie Samiri vor einem Kalb nieder."
"Wenn ein freund Gottes dir hunderttausend unsichtbare Dinge und verborgene Geheimnisse erklärt hat, und du nicht genug verstehst und weißt, um Mist von Aloe zu unterscheiden, wie willst du dann den Gottesfreund erkennen, o Blinder, wenn er einen Schleier aus Verrücktheit trägt ?"
"Wenn dein Auge der Gewissheit geöffnet ist, siehst du unter jedem Stein, einen geistigen Führer. Für das Auge, das offen und ein Führer ist, hat jede Derwischkutte einen Moses in ihren Falten."
"Überliefertes Wissen ist eine Last für unsere Seelen, es ist etwas Geliehenes, doch wir beharren darauf, das es uns gehört."
"Dieses Wissen ist wie das von einem Mund in ein Ohr weitergegebene Wort, jedes neue Ohr und jeder neue Mund machen etwas anderes daraus."
Wer bei Gott sitzen will, der soll in der Gegenwart der Gottesfreunde sitzen. So halte es für nötig, dich den Freunden des Pfades anzuschließen, wer es auch sei, ob Reiter oder Fußgänger.
Nur in der Nacht enthüllt sich der Mond, suche nur mit dem Herzschmerz den Wunsch deines Herzens.
Ich schaue nicht auf Sprache und Rede, Ich schaue auf die Seele und den inneren Zustand. Ich blicke in das Herz, ob es demütig ist, auch wenn die Worte nicht demütig geäußert werden. Denn das Herz ist die Substanz, und die Rede das Akzidens, so ist das Akzidens abgeleitet, die Substanz das wesentliche. Wieviel noch von diesen Reden, Metaphern, diesem verborgenen Sinn ? Glut will Ich, Glut, freunde dich mit dieser Glut an ! Entzünde das Feuer der Liebe in deiner Seele, verbrenne Gedanken und Phrasen vollständig!
O Moses, wer auf das Benehmen achtet, ist von einer Art, wessen Seele und Geist brennt, ist von einer anderen Art. Die Liebenden brennen mit jedem Atemzug.
"Das Wasser hat den hilflosen Fisch erreicht," Das sind die Zeichen des weisen Buches.
schweigen
"Der Lärm, verursacht durch all die Worte, all die Ideen in deinem Kopf, ist so betäubend, daß er dich daran hindert, die Wahrheit zu hören, die sich offenbaren will. Lerne, still zu sein und zu schweigen."
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Der Egoist
Die Schlange
Wenn du meinst, du habest Ihn
gefunden, dann hast du Ihn verloren, und wenn du meinst, du habest Ihn verloren, dann hast du Ihn gefunden. *Dschunaid
Zweck
"Halte meine Worte nicht für eine Lehre. Stets sind sie eine wirkende Kraft. Sie wurden zu einem ganz bestimmten Zweck geäußert, und sie verlieren ihre eigentliche Macht, wenn sie von diesem Zweck getrennt sind."
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Liebe
Liebe ist das freie Gefühl eines freien Herzens:
unbegrenzt, nicht anhaftend, sich nirgends festhaltend,
sondern immer nur gebend. Das ist allerdings
nur ohne Ego möglich.
Ayya Khema (1923 – 1997)
hineinblicken
Ich will jetzt meine Augen schließen, meine Ohren verstopfen und alle
meine Sinne ablenken, auch die Bilder der körperlichen Dinge sämtlich
aus meinem Bewusstsein tilgen, oder doch, da sich dies wohl kaum tun
lässt, sie als eitel und falsch gleich nichts achten; ich will mich nur
mit mir selbst unterreden, tiefer in mich hineinblicken und so
versuchen, mich mir selbst nach und nach bekannter und vertrauter zu
machen.
* René Descartes (1596-1650)
* René Descartes (1596-1650)
Nichts
Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken,
alles vergeht,
Gott bleibt derselbe.
Geduld
erlangt alles;
wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott allein genügt.
*Teresa von Avila (1515 – 1582)
St. Teresas Gebet:
Möge heute überall Frieden sein. Mögest du Gott vertrauen, daß du genau dort bist, wo du vorgesehen bist zu sein. Mögest du dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden. Mögest du jener Geschenke bedenken, die du erhalten hast und die Liebe weiterleiten, die dir gegeben wurde. Mögest du in Zufriedenheit wissen, daß du ein Kind Gottes bist. Laß diese Gewißheit mit tiefen Atemzügen bis in deine Knochen dringen und dort ihren Platz finden und erlaube deiner Seele die Freiheit zu singen, zu tanzen, zu loben und preisen und zu lieben. All dies ist da für jeden und jede von uns. *Teresa von Avila (1515 – 1582)
St. Teresas Gebet:
Möge heute überall Frieden sein. Mögest du Gott vertrauen, daß du genau dort bist, wo du vorgesehen bist zu sein. Mögest du dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden. Mögest du jener Geschenke bedenken, die du erhalten hast und die Liebe weiterleiten, die dir gegeben wurde. Mögest du in Zufriedenheit wissen, daß du ein Kind Gottes bist. Laß diese Gewißheit mit tiefen Atemzügen bis in deine Knochen dringen und dort ihren Platz finden und erlaube deiner Seele die Freiheit zu singen, zu tanzen, zu loben und preisen und zu lieben. All dies ist da für jeden und jede von uns. *Teresa von Avila (1515 – 1582)
Arbeit & Fortschritt
Nasruddin wandte sich an eine große Menschenmenge und rief: "Wollt ihr Wissen erlangen ohne Prüfung, Wahrheit ohne Lügen, Vollkommenheit ohne harte Arbeit und Fortschritt ohne Opfer?"
Alle schrieen "Ja!"
"Wunderbar!" sagte Nasruddin. "Ich auch, und wenn ich jemals herausfinden sollte, wie man das macht, wird es mir ein Vergnügen sein, euch davon in Kenntnis zu setzen."
Alle schrieen "Ja!"
"Wunderbar!" sagte Nasruddin. "Ich auch, und wenn ich jemals herausfinden sollte, wie man das macht, wird es mir ein Vergnügen sein, euch davon in Kenntnis zu setzen."
Das Wort
Beispiele zum Thema: Herkunft, Bedeutung und Form der Wörter:
Etymologie = (altgriechischen ἐτυμολογία etymología ‚etymologische Erklärung, Ableitung‘ her, das sich seinerseits auf die Bestandteile ἔτυμος étymos ‚wahr, wirklich, leibhaftig, deutlich‘ sowie λόγος lógos (hier: ‚Definition, Begriffsbestimmung‘; vgl. -logie)bezieht.
Idiot = (von griechisch ἰδιότης (idiótes) „Privatperson“ „Eigentümlichkeit“, „Eigenart“
Etymologie = (altgriechischen ἐτυμολογία etymología ‚etymologische Erklärung, Ableitung‘ her, das sich seinerseits auf die Bestandteile ἔτυμος étymos ‚wahr, wirklich, leibhaftig, deutlich‘ sowie λόγος lógos (hier: ‚Definition, Begriffsbestimmung‘; vgl. -logie)bezieht.
Idiot = (von griechisch ἰδιότης (idiótes) „Privatperson“ „Eigentümlichkeit“, „Eigenart“
Religion = (lat: religio, wörtlich „Rück-Bindung“,Rücksicht,Bedenken)
Keuschheit = (keusch aus lat. conscius, „bewusst“ , des selbst bewusst, mitwissend)
Wollust = (lat. Luxuria: Prunksucht, Genusssucht, Luxus )
Askese = (griechisch ἄσκησις askesis, von askein „üben“, „sich befleißigen“)
Esoterik = (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós „innerlich“)
Metaphysik = (lat. metaphysica, von altgr. μετά metá = „danach, hinter, jenseits“ und φύσις phýsis = „Natur, natürliche Beschaffenheit“)
Buddha = (Sanskrit, m., बुद्ध, buddha, wörtlich „Erwachter“ )
Apokalypse = (griechisch: αποκάλυψις, „Enthüllung“, „"Offenbarung" )bezeichnet das Erschließen (Eröffnen) von etwas bisher Verborgenem.
Seele = (die zum See Gehörende, Im Lateinischen hat "anima" die Doppelbedeutung "Seele" und "Atem")
Aura = (griech. αύρα, ávra – der Hauch, Lufthauch)
Wissen = (von althochdeutsch wizzan; zur indogermanischen Perfektform *woida, „ich habe gesehen,“ somit auch „ich weiß“; von der idg. Wurzel *weid- leiten sich auch lateinisch videre, „sehen“ und Sanskrit veda, „Wissen“ ab)
Spiritualität (von lat. spiritus ,Geist, Hauch‘ bzw. spiro ,ich atme‘ – wie altgr. ψύχω bzw. ψυχή, siehe Psyche)
Psyche (altgriechisch ψυχή, psychḗ, für ursprünglich „Atem, Hauch“, von ψύχω, „ich atme/ lebe“)
Person = ( lateinisch: persōna (deutsch: die Maske, die Rolle)
Meditation (von lateinisch meditatio, abgeleitet von dem Verb meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, verwandt mit lateinisch mederi „heilen“, medicina „Heilkunst“ sowie griechisch μέδομαι bzw. μήδομαι „denken, sinnen“
Mantra (sanskrit, m., मन्त्र, mantra, wörtl.: „Instrument des Denkens, Rede“
Sünde der griechische Ausdruck ἁμαρτία (hamartia) des Neuen Testaments und das hebräische Wort chat’at des Tanach bedeuten: "Verfehlen eines Ziels" – konkret und im übertragenen Sinn, also Verfehlung – und werden in deutschen Bibelübersetzungen mit Sünde wiedergegeben
Meditation (von lateinisch meditatio, abgeleitet von dem Verb meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, verwandt mit lateinisch mederi „heilen“, medicina „Heilkunst“ sowie griechisch μέδομαι bzw. μήδομαι „denken, sinnen“
Mantra (sanskrit, m., मन्त्र, mantra, wörtl.: „Instrument des Denkens, Rede“
Sünde der griechische Ausdruck ἁμαρτία (hamartia) des Neuen Testaments und das hebräische Wort chat’at des Tanach bedeuten: "Verfehlen eines Ziels" – konkret und im übertragenen Sinn, also Verfehlung – und werden in deutschen Bibelübersetzungen mit Sünde wiedergegeben
Zwei Brüder
Ein Weiser berichtete von zwei Brüdern, die zusammenkamen um ein gemeinsames Leben zu führen. Der eine nahm sich folgendes vor: "Wenn mein Bruder etwas wünscht, dann werde ich es ihm tun." Ebenso dachte auch der andere. "Ich werde den Willen meines Bruders tun." Und sie lebten viele Jahre in großer Eintracht. Als der böse Feind das sah, zog er aus, sie zu trennen. Er stellte sich an die Vordertür und zeigte sich dem einen als Taube, dem anderen als Krähe. Da sagte der eine: " Siehst du die Taube da?" Der andere darauf: "Das ist doch eine Krähe" Und sie begannen zu streiten, indem einer dem anderen widersprach, und sie erhoben sich und begannen einen Kampf bis aufs Blut zur größten Freude des Feindes, und sie trennten sich. Nach drei Tagen kamen sie zu sich und besannen sich, warfen sich voreinander zu Füßen und dann gab ein jeder zu, daß es ein Vogel gewesen sei, was sie gesehen hatten. Sie erkannten den Feind und blieben ungetrennt beieinander bis zum Ende.
Ich will..
"Ich will nichts, nur das Göttliche, ich denke an nichts außer an das Göttliche, ich tue nichts, außer jenem, welches mich zum Göttlichen führt, ich liebe nichts außer dem Göttlichen."
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
*Mira Alfassa, Die Mutter, (*1878 -1973)
Der Anulvogel ~ (von Kabir)
Ich erzähle dir über den Anulvogel, der im Himmel lebt, getragen von der Luft – Tag & Nacht.Die Parung geschieht durch die Augen und auf diese Weise wird sie trächtig. Sie legt ihre Eier in den Himmel, wo es keine Abstürtze gibt:Das Ei wird gehegt, während es fällt, im Himmel wird es ausgebrütet und der junge Vogel wird geboren, unterwegs öffnet es seine Augen und unterwegs erhällt es seine Flügel.Wenn es endlich die Erde erreicht, begreift es, das dies nicht sein zuhause ist, dies erfassend , fliegt es zurück dorthin, wo seine Eltern leben.Der Anulvogel kommt nicht herunter, um das junge zurückzubringen – es selbst begiebt sich nach Hause, den vorgezeichneten Pfad beschreitend.Viele Vögel leben in dieser Welt, doch sehr wenige von ihnen sind Anulvögel.Vögel wie diese sind rar, und seltener noch sind jene die sich selbst erheben.
Ich bin
Ich bin glücklich,
weil ich ein Herz aus Liebe besitze.
Ich bin glücklich,
weil ich einen Verstand voll Vertrauen besitze.
Ich bin glücklich,
weil ich ein Leben voller Dankbarkeit besitze.
*Sri Chinmoy
weil ich ein Herz aus Liebe besitze.
Ich bin glücklich,
weil ich einen Verstand voll Vertrauen besitze.
Ich bin glücklich,
weil ich ein Leben voller Dankbarkeit besitze.
*Sri Chinmoy
Eines Tages...
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler
der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den
Namen zu lassen.
Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste
ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können z.B positive Eigenschaften und dies sollten
sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den
Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen und positiven Eigenschaften, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch". Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen und positiven Eigenschaften, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch". Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.
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