Masud & der Fischerjunge

Einmal wurde der König Masud, der Glückliche, plötzlich von seinem Heer getrennt. Als er so allein ohne Begleiter ritt, sah er ein Kind am Meeresufer sitzen, das ein Netz auf dem Meeresgrund ausgeworfen hatte. Der König grüßte es und setzte sich zu ihm. Das Kind war traurig, sein Herz bekümmert und seine Seele müde. Er fragte: “ Kind, warum bist du  so traurig ? Ich habe noch niemanden so traurig wie dich gesehen.”Das Kind sprach: “ Oh tapferer Herr, wir sind sieben Kinder ohne Vater. Die Mutter ist verlassen, sehr arm und allein. Um zu fischen, werfe ich jeden Tag das Netz aus und bleibe bis zur Nacht. Ich Fange Fische mit hundert Sorgen, bis in die Nacht, oh Herr, das ist mein tun. ”Der König sprach: “ Möchtest du, betrübtes Kind, dass ich dir helfe?” Das Kind willigte ein, und der König wurde sein Gefährte und warf das Netz  in das Meer. Das Netz des Kindes fing die Gunst des Königs ein und an diesem Tag bestimmt hundert Fische. Als das Kind die vielen Fische vor sich sah, sagte es zu sich: “Was habe ich für ein wunderbares Glück. Wie groß ist es, oh Diener, dass dir diese vielen Fische ins Netz gegangen sind ?” Der König sprach: “ Geh, junge, wenn du etwas über deinen Fischfänger weißt. Du bist jetzt glücklicher als ich, weil dein Fischer ein König ist” Nachdem er das gesprochen hatte, kehrte er zu seinem Pferd zurück. Das Kind sagte zu ihm: “Leg mir meinen Anteil zur Seite” Er erwiederte: “ Heute trenne ich nicht den zehnten Teil. Was morgen gefangen wird, soll mir gehören. Morgen sollst du meine Beute sein, und die eigene Beute gebe ich niemandem.” Als das Kind am anderen Tag zum Palast lief, ging es, um Gefährte des Königs zu sein. Ein Oberst kam und rief es. Der König setzte es als seinen Gefährten auf den Thron. Jeder sagte: “König, er ist ein Bettler.” Der König erwiederte: “Was er auch sein mag, er ist mein Gefährte. Weil ich ihn annahm, kann man ihn nicht ablehnen.” Das sprach er und machte ihn zum Herrscher wie er selbst. Ein Bittsteller fragte jenes Kind: “ Woher hast du das alles ?” Es antwortete: “Die Freude kam und die Trauer ging, denn der Herr des Glücks ging an mir vorbei.”

*Fariduddin Attar

"Auf der ganzen Welt gibt es nicht seinesgleichen!"

Die Geschichte von Abu Dîsa, welcher "Sperling" genannt wurde, 
und von seinen wunderbaren Erlebnissen:








"In einem Buch studiert er Und wiegt den Kopf dabei. Doch weiß er ganz gewiß nicht, Was drin enthalten sei."

Don't Worry, Be Happy :)

~ Die Taufe ~

Ein Jude zog in eine sehr katholische Gegend. Jeden Freitag wurden die Katholiken sehr nervös, denn während sie ihren Fisch aßen, saß der Jude im Garten und grillte Steaks. Also machten sie sich daran, ihn zu konvertieren. Schließlich, mit Bitten und Drohungen, schafften sie es. Sie brachten ihn zu einem Priester, der besprenkelte ihn mit gesegnetem Wasser und sprach:"...geboren als Jude ...aufgewachsen als Jude ...jetzt Katholik."
Die Katholiken waren begeistert. Keine verführerischen Gerüche mehr am Freitag. Aber am nächsten Freitag zog der Grillgeruch wieder durch die Nachbarschaft. Die Katholiken rannten zum Haus des Juden, um ihn an seine neue Diät zu erinnern. Sie fanden ihn am Grill stehend, wo er Wasser über das Fleisch sprenkelte und sagte: "...geboren als Kuh ...aufgewachsen als Kuh ...jetzt Fisch." 

~ Bestimmte Berufe ~

Im Schaufenster liegt eine Uhr. 
Ein Kunde betritt das Geschäft und fragt den Ladenbesitzer, einen bärtigen Juden, nach dem Preis.
"Ich verkaufe keine Uhren" , erklärt der Jude.
"Ja, aber im Schaufenster ist doch eine Uhr!"
"Gewiß. Das ist so : ich bin Beschneider der Kultusgemeinde.
Was, glaubt der Herr, soll ich denn ins Schaufenster hängen?"


~ Der Missionar ~

Ein Missionar in Afrika wird eines Tages bei einem Spaziergang im Dschungel von einem Loewen angefallen. Der Missionar gibt Fersengeld, und rennt und rennt und rennt um sein Leben. Der Loewe verfolgt ihn, und kommt nach und nach immer naeher. Im letzten Moment, - der Loewe holt schon zum allesentscheidenden Sprung aus - bremst der Missionar ab, kniet nieder und schickt ein Stossgebet zum Himmel: "Oh Herr, bekehre diesen Loewen !!!"Der Loewe bremst mitten im Sprung ab, kniet neben dem Missionar nieder, faltet die Haende ebenfalls zum Gebet. Schweissgebadet steht der Missionar auf, lehnt sich erleichtert an den naechsten Baum, und lauscht dann dem Gebet des Loewen: "Komm Herr Jesu, sei unser Gast, und segne, was du uns bescheret hast, Amen !! 

Die Bhagavadgita

Das Licht der Lichter heißt man es,
das jenseits alles Dunkels thront,
Erkennen und Erkenntnisziel,
in jedes Wesens Herz es wohnt.


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Das Ende des Denkens

Wo der Denker ist, da ist die Wahrheit nicht. Der Denker und sein Gedanke müssen an ein Ende gelangen, damit die Wahrheit sein kann.(* Jiddu Krishnamurti)

Aspekte unseres Wesens

Sobald wir unser Sein und Dasein mit offenen Augen sehen, erkennen wir, wie es zwei Aspekte unseres Wesens gibt: den trügerischen und den wahren ... Wir halten das wahre Leben für das trügerische und das trügerische für das wahre. H.I.Khan(1882 - 1927)

Die Mahlzeit

»Es kommt gut, wie es kommt; ich muß es
nicht zwingen oder jagen.«
Hadere nicht mit dem Schicksal, denn es wird doch geschickt,
ist wie die Mahlzeit. Nimm die Mahlzeit zu dir, die
für dich vorbereitet worden ist, und verlange nicht immer eine andere.

 

Vom Geben

Einst sagte ein reicher Mann: Sprich uns vom Geben.
Und er antwortete:

Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt.
Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft.
Denn was ist euer Besitz anderes als etwas, das ihr
bewahrt und bewacht aus Angst, daß ihr es morgen
brauchen könntet? Und morgen, was wird das Morgen
dem übervorsichtigen Hund bringen, der Knochen im
spurlosen Sand vergräbt? Und was ist die Angst vor
der Not anderes als Not? Ist nicht Angst vor Durst,
wenn der Brunnen voll ist, der Durst,
der unlöschbar ist?

Es gibt jene, die von dem Vielen, das sie haben,
wenig geben - und sie geben um der Anerkennung
willen, und ihr verborgener Wunsch verdirbt ihre
Gaben. Und es gibt jene, die wenig haben und
alles geben. Das sind die, die an das Leben und
die Fülle des Lebens glauben, und ihr Beutel ist
nie leer. Es gibt jene, die mit Schmerzen geben,
und der Schmerz ist ihre Taufe. Und es gibt jene,
die geben und keinen Schmerz beim Geben kennen:
weder suchen sie Freude dabei, noch geben sie
um der Tugend willen; Sie geben, wie im Tal dort
drüben die Myrte ihren Duft verströmt. Durch ihre
Hände spricht die Natur, und aus ihren Augen
lächelt Sie. Es ist gut zu geben, wenn man gebeten
wird, aber besser ist es, wenn man ungebeten gibt,
aus Verständnis; und für den Freigebigen ist die
Suche nach einem, der empfangen soll, eine größere
Freude als das Geben. Und gibt es etwas, das ihr
zurückhalten werdet? Alles, was ihr habt, wird
eines Tages gegeben werden; Daher gebt jetzt,
daß die Zeit des Gebens eure ist und nicht die
eurer Erben. Ihr sagt oft: „Ich würde geben,
aber nur dem, der es verdient." Die Bäume in
eurem Obstgarten reden nicht so, und auch nicht
die Herden auf euren Weiden. Sie geben, damit
sie leben dürfen, denn zurückhalten heißt
zugrunde gehen.

Sicher ist der, der würdig ist, seine Tage und
Nächte zu erhalten, auch alles anderen von euch
würdig.Und der, der verdient hat, vom Meer des
Lebens zu trinken, verdient auch, seinen Becher
aus eurem Bach zu füllen.Und welcher Verdienst
wäre größer als der Mut und das Vertrauen, ja
auch die Nächstenliebe, die im Empfangen liegt?
Und wer seid ihr, daß die Menschen sich die Brust
zerreißen und ihren Stolz entschleiern sollten,
damit ihr ihren Wert nackt und ihren Stolz
entblößt seht? Seht erst zu, daß ihr selber
verdient, Gebender und ein Werkzeug des Gebens
zu sein. Denn in Wahrheit ist es das Leben, das
dem Leben gibt - während ihr, die ihr euch als
Gebende fühlt, nichts anderes seid als Zeugen.
Und ihr, die ihr empfangt - und ihr seid alle
Empfangende, bürdet euch nicht die Last der
Dankbarkeit auf, damit ihr nicht euch und dem
Gebenden ein Joch auferlegt. Steigt lieber
zusammen mit dem Gebenden auf seinen Gaben
empor wie auf Flügeln; denn seid ihr euch
eurer Schuld zu sehr bewußt, heißt das,
die Freigebigkeit desjenigen zu bezweifeln,
der die großherzige Erde zur Mutter und den
Himmel zum Vater hat.

* Khalil Gibran

Seite an Seite

Das perfekte Herz

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Erfüllung

Ich lehre euch nicht zu geben, 
sondern zu empfangen, 
nicht Verzicht, sondern Erfüllung, 
nicht nachgeben, sondern Verstehen, 
mit einem Lächeln auf den Lippen.
(*Khalil Gibran)


„Die Eiserne Wand durchbrechen & zur Göttlichkeit Reifen“ 

Die Absicht des Willens ist der Schlüssel zur Volkommenheit

~ Der Eilige ~

Der Rabbi sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. "Warum rennst du so?" fragte er ihn. "Ich gehe meinem Erwerb nach," antwortete der Mann. "Und woher weißt du," fuhr der Rabbi fort zu fragen, "dein Erwerb laufe vor dir her, daß du ihm nachjagen mußt?
Vielleicht ist er dir im Rücken, und du brauchst nur innezuhalten, um ihm zu begegnen, du aber fliehst vor ihm."

Unser Problem besteht darin, dass alle unsere Bemühungen Energie erfordern. Aber wenn du dich im Gleichgewicht, in der Harmonie mit der Natur oder Gott aufhältst, dann muss du dich kaum anstrengen. Du funktionierst wie das Perpetum mobile, fast ohne Brennstoff, ohne Bemühungen, ohne Widerstand.
Heute basieren alle deine Handlungen auf dem Widerstand mit der Natur. Stelle dir jedoch eine völlig entgegengesetzte Situation vor: egal wo du hingehst, sind dort alle Menschen sofort bereit dir zu helfen und du ihnen. Alles wird einfacher, du verbrauchst weniger Energie, weniger Zeit und hast geringere Probleme. Und das betrifft alles.

Das Gleichgewicht neutralisiert den Widerstand. Du initiierst solche Verbindung, die einfach alles möglich macht. Überall entsteht der Überfluss, denn bei jeder Handlung öffnet sich das innere Licht, die zusätzliche Energie.

Damals erzählten die Kundschafter über die riesigen Früchte, als sie nach vierzig Jahren in der Wüste das Heilige Land gesehen hatten. Damit meinten sie den Überfluss. Es ist schwer, diesen Zustand zu erreichen, aber es gibt keine andere Alternative. Wenn du nach dem Wohl für die ganze Gesellschaft streben willst, musst du unsere Gegensätzlichkeit mit der Natur annullieren.

Die Absicht des Willens ist der Schlüssel zur Volkommenheit.

>>> Das Gesetz der Absicht 01<<<

>>> Das Gesetz der Absicht 02<<<


Die Eisernen Regeln

Mein gewissenhaftes Selbst, stelle keine falschen Behauptungen auf,
sprich nicht schlecht von anderen in deren Abwesenheit. Missbrauche nicht die Unwissenheit eines anderen.Rühme dich nicht deiner guten Taten. Erhebe keinen Anspruch auf das, was einem anderen gehört.Erhebe keinen Vorwurf gegen andere, wodurch du sie in ihren Fehlern bestärkst.Schone dich nicht in der Arbeit, die du leisten musst. Erweise deine Dienste getreu all denen, die sie benötigen. Suche keinen Vorteil darin, jemanden in Schwierigkeiten zu bringen.
Verletze niemanden zu deinem oder dem Vorteil anderer.

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Wie viel wiegt das Leben ?

Ein Schüler kam zu einem weisen alten Mann.

"Herr" sprach er mit schleppender Stimme "das Leben liegt wie eine Last auf meinen Schultern. Es drückt mich zu Boden und ich habe das Gefühl, unter dem Gewicht zusammenzubrechen."
"Mein Sohn" sagte der Alte mit einem liebevollen Lächeln "das Leben ist leicht wie eine Feder."
"Herr, bei aller Demut, aber hier musst du irren. Denn ich spüre mein Leben wie eine Last von tausend Pfunden auf mir. Sag, was kann ich tun?"Wir sind es selbst, die uns Last auf unsere Schultern laden." sagte der Alte, immer noch milde lächelnd."Aber..." wollte der Junge einwenden.
Der alte Mann hob die Hand: "Dieses "Aber", mein Sohn, wiegt allein tausend Pfund."

Greeen :)

Grüne Fassaden sind nicht nur ein schöner Anblick, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Klimas. Daher ist jeder Hauseigentümer gut beraten, die eine oder andere Hauswand an die pflanzlichen Baumeister zu "vermieten".

Die aus der Dunkelheit kamen und reines Licht wurden

Lange bevor sie aus der Dunkelheit kamen, war da schon Licht in der Welt. Und als sie sich noch durch das graue Zwielicht kämpften, strahlte schon alles - Pflanze und Tier, Wasser und Stein - seine eigene Farbe aus...http://www.neue-akropolis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=390&Itemid=109

~

Die Tür zur Freiheit ist sehr eng,
enger als die Breite eines Senf Korns.
Der Verstand ist größer als ein Elefant,
wie soll der da durch ? (*Kabir)



Ein Waldspaziergang, eigentlich nix verfängliches..
Aber wenn einen dann plötzlich der eigene geist
vollquatscht, muß man tapfer sein... :)

Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling