Mirabai - मीराबाई, Mīrābāī (1498 - 1546)

Ich bin verrückt vor Liebe Und niemand versteht meine Notlage. Nur die Verwundeten Verstehen die Qualen der Verwundeten, wenn das Feuer wütet im Herzen. Nur der Juwelier kennt den Wert des Juwels Nicht derjenige, der es gehen lässt. In Schmerzen wandere ich von Tür zu Tür Konnte aber nicht einen Arzt finden.

 Die ganze Nacht Find ich keinen Schlaf, Wann endlich Wird es Morgen?

Geliebter, so komme doch und zeig Dich mir, Ohne Dich kann ich nicht leben. Wie der Lotos ohne Wasser und die Nacht ohne Mond, So bin ich ohne Dich, Dürstende nach Leben. Leidend, ruhelos verbringe ich die Nächte, Die Trennung zerfrißt mein Herz. Weder Appetit am Tag noch Schlaf in der Nacht, Die Zunge versagt mir gescheite Rede. Wem kann ich mein Herz ausschütten? Mein Liebster, lösche meinen Durst in der Vereinigung! Warum quälst Du mich, mein Gott, mein Innerer Lenker? Komm doch, in der Vereinigung mit Dir Verfliegt mein Leid! Die Trennung brennt in meinem Herzen, Von Unruhe geplagt ist mein Körper. O Herr, ohne Deinen Anblick Will mein Herz sich nicht beruhigen, so komme doch zeig Dich mir.

* Mirabai - मीराबाई, Mīrābāī (1498 - 1546)