Demjenigen der kommt, um sich zu reinigen, dem wird geholfen...

"Wer kommt, um sich zu reinigen, dem hilft man", d.h. der Mensch muss immer im "kommen" sein, und dann spielt es keine Rolle, ob er fühlt, dass er rein ist, denn dann braucht er keine Hilfe mehr, denn er reinigte sich und ging. Und wenn er fühlt, dass er in der Kategorie von "kommt und geht" ist, dann hilft man ihm natürlich, denn der Wille kennt keine Hindernisse, da er um das Wahre bittet. „Denn deine Liebe ist lieblicher als Wein“, das heißt vom Wein kann man betrunken werden, und einem Betrunkenen gehört die ganze Welt, da es ihm an nichts mangelt, nicht einmal in sechs Tausend Jahren.

*Shamati 131

Kommentare:

  1. Wortbedeutung:

    "Wein"

    Warum sagt man „LeChaim“, „auf das Leben“, wenn man zusammen trinkt? Der Wein symbolisiert das Licht des Lebens. Um zu betonen, dass wir dieses Licht des Lebens mittels eines Schirms empfangen (Schirm bedeutet wiederstandskraft gegen die Egoistische Absicht), sagen wir „LeChaim“, damit das Licht, welches uns erreicht, uns im Namen des Lebens und in der Absicht des Gebens erhellt und nicht in unkorrekter Weise, was das Licht zum Verschwinden bringen würde und den „spirituellen Tod“ erscheinen ließe.


    "6.000 Jahre"

    Spirituelle Entwicklung ist ein immer wiederkehrender Prozess, der „ein Jahr“ genannt wird. Das bedeutet, dass ein Mensch auf jeder Stufe dieselben Erfahrungen macht, jedoch jedes Mal auf einem tieferen Grad und mit einer größeren Klarheit. Dies hilft, um sich jedes Mal besser kennenzulernen. Ein Mensch durchläuft 6.000 unterschiedliche Zustände der spirituellen Entwicklung bis er oder sie alle Freuden durchlebt, die ein Mensch erfahren kann. Während dieser „Jahre“ stößt man immer wieder auf Zustände, die helfen auf die nächste Stufe aufzusteigen.

    AntwortenLöschen
  2. http://www.kabbalah.info/de/kabbala-bibliothek/einf%C3%BChrung-zum-buch-sohar/einf%C3%BChrung-in-das-buch-sohar-punkt-51-60

    AntwortenLöschen