Folge deinem Herzen, entdecke dein Potential und sei bereit für das größte Abenteuer deines Lebens.
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Wo ist der Ort, der den Durst Deiner Seele stillen soll?
Du hast geschlafen seit unzähligen Zeitaltern; und diesen Morgen willst Du nicht Erwachen?
AUF diesem Baum ist ein Vogel: Er tanzt in der Freude des Lebens. Keiner weiß wo dieser ist: Und wer weiß was sein Refrain bedeuten mag? Wo die Zweige einen tiefen Schatten werfen, dort hat er sein Nest: Und er kommt am Abend und fliegt am Morgen wieder fort, Und er sagt kein Wort darüber, was sein Refrain bedeutet. Keiner erzählt mir von dem Vogel, der in meinem Inneren singt. Er ist weder bunt, noch farblos: Er hat weder eine Gestalt noch eine Kontur: Er sitzt im Schatten der Liebe. Er wohnt im Inneren der Unerreichbarkeit, dem Unendlichen und dem Ewigen; Und niemand nimmt es wahr, wenn er kommt und geht. Kabîr sagt: "Oh Freund ! Es ist ein tiefes Mysterium. Die weisen Menschen suchen, wo jener Vogel ruht."
*Kabir (*1440; † 1518 )
Ich muss lachen, wenn Ich höre, dass der Fisch im Wasser durstig ist.
Kabir (Hindi, कबीर, * 1440; † 1518)
der ein einfacher Weber war, gilt in Indien als einer der größten Dichter. In Indien ist er vielleicht der meist zitierte Autor zusammen mit Tulsidas. Obwohl Kabîr fast alle in Indien existierenden Sekten kritisierte, wird er gerade mit Respekt von orthodoxen Autoren erwähnt.Nabhajî schreibt um 1585 in seinem Bhaktamal :"Kabîr weigerte sich nicht nur Kastenunterscheidungen und die Autorität der sechs Hindu Schulen der Philosophie anzuerkennen, er legte auch keinen Wert auf die vier Stadien des Lebens, wie sie für Brahmanen vorgeschrieben sind. Er hielt Religion ohne Liebe für keine Religion und Asketentum, Fasten und Almosen geben für schlecht und wertlos, wenn es nicht begleitet ist von Ergebenheit. Durch ramainis, sabdisand und sakhis gab er den Hindus dasselbe wie den Turks. Er zeigte keine Parteilichkeit zu beiden, doch gab er seine Lehre an Alle. Er sprach mit Entschlossenheit und versuchte niemals der Welt zu gefallen."
"Mein lieber Freund, schau aus nach dem Fremden, solange Du noch lebst. Such die Erfahrung, solange Du noch lebst. Denke nach und verstehe, solange Du noch lebst. Wenn Du dich nicht befreist, solange Du noch lebst, denkst Du denn Geister werden es danach tun für Dich ? Was zu finden ist, ist jetzt zu finden.Ttauche ein in die Wahrheit, finde den Lehrer, suche den Klang, der nie vergeht. Wenn nach dem Fremden gesucht wird, ist es die Intensität der Sehnsucht nach dem Fremden, die die ganze Arbeit macht. Sieh mich an und Du wirst einen Sklaven dieser Intensität sehen."
"Der Pfad der Ergebenheit windet sich auf heikle Weise. Es gibt auf diesem Pfad weder Fragen, noch keine Fragen. Das Ego verschwindet einfach in dem Moment, wo Du ihn berührst. Die Freude ihn ansehen zu dürfen ist so unermesslich, dass Du eintauchst und herumschwimmst, wie ein Fisch im Wasser. Falls jemand einen Kopf braucht, ein Liebender wird gerne aufspringen und Dir seinen anbieten."
"Ich muss lachen, wenn Ich höre, dass der Fisch im Wasser durstig ist. Du begreifst nicht die Tatsache, dass das Lebendigste von Allem in Deinem eigenen Hause ist; und so wanderst Du mit verwirrtem Blick von einer heiligen Stadt zur nächsten! Ich möchte Dir die Wahrheit sagen: Wohin auch immer Du gehst, nach Kalkutta oder Tibet; solange Du nicht weißt, wo Deine Seele verborgen ist, wird die Welt für Dich niemals wirklich sein!"
der ein einfacher Weber war, gilt in Indien als einer der größten Dichter. In Indien ist er vielleicht der meist zitierte Autor zusammen mit Tulsidas. Obwohl Kabîr fast alle in Indien existierenden Sekten kritisierte, wird er gerade mit Respekt von orthodoxen Autoren erwähnt.Nabhajî schreibt um 1585 in seinem Bhaktamal :"Kabîr weigerte sich nicht nur Kastenunterscheidungen und die Autorität der sechs Hindu Schulen der Philosophie anzuerkennen, er legte auch keinen Wert auf die vier Stadien des Lebens, wie sie für Brahmanen vorgeschrieben sind. Er hielt Religion ohne Liebe für keine Religion und Asketentum, Fasten und Almosen geben für schlecht und wertlos, wenn es nicht begleitet ist von Ergebenheit. Durch ramainis, sabdisand und sakhis gab er den Hindus dasselbe wie den Turks. Er zeigte keine Parteilichkeit zu beiden, doch gab er seine Lehre an Alle. Er sprach mit Entschlossenheit und versuchte niemals der Welt zu gefallen."
"Mein lieber Freund, schau aus nach dem Fremden, solange Du noch lebst. Such die Erfahrung, solange Du noch lebst. Denke nach und verstehe, solange Du noch lebst. Wenn Du dich nicht befreist, solange Du noch lebst, denkst Du denn Geister werden es danach tun für Dich ? Was zu finden ist, ist jetzt zu finden.Ttauche ein in die Wahrheit, finde den Lehrer, suche den Klang, der nie vergeht. Wenn nach dem Fremden gesucht wird, ist es die Intensität der Sehnsucht nach dem Fremden, die die ganze Arbeit macht. Sieh mich an und Du wirst einen Sklaven dieser Intensität sehen."
"Der Pfad der Ergebenheit windet sich auf heikle Weise. Es gibt auf diesem Pfad weder Fragen, noch keine Fragen. Das Ego verschwindet einfach in dem Moment, wo Du ihn berührst. Die Freude ihn ansehen zu dürfen ist so unermesslich, dass Du eintauchst und herumschwimmst, wie ein Fisch im Wasser. Falls jemand einen Kopf braucht, ein Liebender wird gerne aufspringen und Dir seinen anbieten."
"Ich muss lachen, wenn Ich höre, dass der Fisch im Wasser durstig ist. Du begreifst nicht die Tatsache, dass das Lebendigste von Allem in Deinem eigenen Hause ist; und so wanderst Du mit verwirrtem Blick von einer heiligen Stadt zur nächsten! Ich möchte Dir die Wahrheit sagen: Wohin auch immer Du gehst, nach Kalkutta oder Tibet; solange Du nicht weißt, wo Deine Seele verborgen ist, wird die Welt für Dich niemals wirklich sein!"
Kaskaden des Lichts
Alle Welt sehnt sich nach Freiheit,
und doch ist jedes Geschöpf in seine Ketten verliebt;
das ist der Urwiderspruch,
der fast unentwirrbare Knoten unserer Natur.
*Sri Aurobindo ~ Kaskaden des Lichts
*
Sich in Grenzen bewegen: Mensch.
Sich ohne Grenzen bewegen: Heiliger.
Sowohl die Grenzen als auch das Grenzenlose
hinter sich lassen - unergründliche Gedanken.
*Kabir
Kabir (Hindi, कबीर, * 1440; † 1518)
"Wiederhole, "Du, Du", Ich bin geworden, wie Du. Nichts von mir verbleibt in meinem Selbst.
Wenn der Unterschied zwischen meinem Selbst und anderen entfernt ist, dann - wohin ich auch schaue, sehe ich nur Dich."
*Kabir (1440 - 1518)
*Kabir (1440 - 1518)
Als der Tag kam...
Als der Tag kam, für den ich gelebt habe und gestorben bin, der Tag, der in keinem Kalender verzeichnet ist, Ergossen sich Wolken, schwer von Liebe, mit ungestümer Fülle über mich. Meine Seele wurde durchtränkt. Um mich herum wurde sogar die Wüste grün.
*Kabir
*Kabir
Suchst du mich?
»Suchst du mich?
Ich sitze neben dir.
Meine Schulter an deiner.
Du wirst mich nicht in den Stupas,
nicht in einem indischen Tempel,
noch in Synagogen,
noch in Kathedralen finden.
Nicht in den Massen, nicht in Kirtans,
nicht in Beinwickeln um deinen eigenen Hals
und
nicht durch das Essen von nichts anderem als Gemüse.
Wenn du mich wirklich suchst, dann kannst du mich immer sehen
-
du findest mich in dem kleinsten Haus der Zeit.
Was ist Gott? Er ist der Atem innerhalb des Atems.«
*Kabir
Ich brachte den Durst für das Unendliche mit und ich war gekommen für ein Treffen mit Ihm.
Was ist das für ein wundervoller Lotus, der im Herzen des drehenden Universums blüht? Nur wenige reine Seelen wissen um seine wahre Freude. Überall um ihn herum ist Musik und dort nimmt das Herz teil an der Freude des unendlichen Meeres. Tauche Du ein in diesen Ozean der Süße: Dann werden alle Fehler des Lebens und des Todes fort fliehen. Dort fällt der rhythmische Schlag des Lebens und des Todes in sich zusammen: Entzückendes Wohlbehagen überall und der ganze Raum ist durchstrahlt von Licht. Dort erklingt die ungezupfte Musik; es ist die Musik der Liebe aus den drei Welten. Dort brennen Millionen Sonnen und Monde. Dort schlägt die Trommel und der Liebende bewegt sich im Rhythmus der Musik. Dort erklingen Liebeslieder, es regnet Licht in Schauern, und der Verehrer ist entzückt vom Kosten des himmlischen Nektars. Schau auf das Leben und den Tod, es ist keine Trennung zwischen ihnen; Die rechte Hand und die linke Hand sind ein und dasselbe. Dort ist der weise Mann sprachlos.Ich hatte meinen Platz auf dem der Selbstgelassenheit. Ich habe getrunken aus dem Becher des Unbeschreiblichen. Ich habe den Schlüssel der Mysterien gefunden. Ich habe die Wurzel der Vereinigung erreicht. Wandernd ohne Spur kam ich in das sorgenlose Land. Mühelos kam die Barmherzigkeit des Höchsten über mich. Sie haben über ihn gesungen als endlos und unerreichbar, und ich habe Ihn ohne Augen gesehen. ES ist die Barmherzigkeit meines wahren Lehrers, die mich das Unbekannte wissen ließ. Ich habe von Ihm gelernt, wie man ohne Füße gehen, ohne Augen sehen, ohne Ohren hören, ohne Mund trinken und ohne Flügel fliegen kann.
Es gibt einen Weg heraus aus dieser Welt der Täuschung: Erkenne die Seele, was es auch kostet.
*Kabir
Ich habe etwas so Seltenes gefunden
Ich habe etwas so Seltenes gefunden,
Etwas so Wundervolles,
Daß niemand seinen Wert
Ermessen kann.
Es ist farblos und Eins,
Es ist ewig und unteilbar,
Die Wogen des Wandels überspülen es niemals,
Es erfüllt jedes Gefäß.
Es hat kein Gewicht, es hat keinen Preis,
Niemand kann es je bemessen,
Niemand kann es zählen,
Es ist nicht zu erkennen
Durch Rede oder Erörterung.
Es ist nicht schwer und nicht leicht.
Es gibt keinen Prüfstein in einer der Welten,
Der seinen Wert offenbaren könnte.
Ich lebe in ihm, es lebt in mir,
Wir sind eins, wie Wasser
Vermischt mit Wasser.
Wer es kennt,
Der kann niemals sterben -
Wer es nicht kennt,
Der stirbt immer wieder.
*Kabir
Innerhalb dieses Körpers
Innerhalb dieses Körpers
Gibt es verzauberte Felder und Wälder,
Die sieben Meere und unzählige Sterne.
Innerhalb dieses Körpers Liegen der Prüfstein und der Juwelier.
Innerhalb dieses Körpers Singt der Ewige ohne Unterlaß,
Und Sein Frühling fließt und fließt immer weiter.
Kabir sagt: "Lausche mein Freund, lausche -
Mein geliebter Herr ist im Innern."
*Kabir
Gibt es verzauberte Felder und Wälder,
Die sieben Meere und unzählige Sterne.
Innerhalb dieses Körpers Liegen der Prüfstein und der Juwelier.
Innerhalb dieses Körpers Singt der Ewige ohne Unterlaß,
Und Sein Frühling fließt und fließt immer weiter.
Kabir sagt: "Lausche mein Freund, lausche -
Mein geliebter Herr ist im Innern."
*Kabir
Kabir und der Skorpion
Kabir, der auf seinem Weg einen Skorpion sah der ins Wasser gefallen war und sich in einer schlimmen Lage befand, versuchte den Skorpion zu ergreifen, um ihn aus dem Wasser zu nehmen und aufs Trockene zu setzen. Aber als er versuchte, das Tier zu berühren, stach es ihn, und er zog seine Hand ein wenig zurück. Nach einer Weile streckte er seine Hand wieder aus, aber der Skorpion gab ihm wieder einen heftigen Stich und er zog seine Hand erneut zurück. Nichts desto weniger versuchte er wiederholt seine Hand auszustrecken um den Skorpion zu erfassen. Da beugte sich sein Begleiter zu ihm herüber und fragte: "Was machst Du da? Weißt Du denn nicht, dass er dich wieder stechen wird?" Kabir antwortete: "Doch, ich weiß es." Warum streckst Du dann Deine Hand aus? Nur um immer wieder einen Stich zu erhalten?" Kabir sagte: "Ich strecke meine Hand nicht aus um erneut einen Stich zu erhalten, sondern um ihm zu helfen!" Der andere meinte. "Du versuchst ihm zu helfen; aber es ist seine Angewohnheit zu stechen." Darauf antwortete Kabir. "Wenn er seine Angewohnheit nicht ändert, warum sollte ich dann meine Gewohnheit ändern? Dies ist meine Art zu handeln. Er ändert seine Handlungsweise nicht, und ich ändere meine nicht."Die Tür zur Befreiung
Die Tür zur Befreiung ist sehr eng, enger als die Breite eines Senf
Korns. Der Verstand ist größer als ein Elefant, wie soll der da durch?
*Kabir (1440 - 1518)
Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden, erweist sich das als unmöglich. Sobald du den Verstand jedoch fahren läßt, sind da keine Hindernisse mehr.
*Sanai (1080 - 1131)
Des Paradieses Tor ist Nadelöhr gleich, du musst zuerst zu nichts werden um hindurch gehen zu können. Wir jedoch sind beladen mit: Ich will, ich weiß, ich kann, ich bin. Demut ist der Schlüssel.
*Azmuto
*Kabir (1440 - 1518)
Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden, erweist sich das als unmöglich. Sobald du den Verstand jedoch fahren läßt, sind da keine Hindernisse mehr.
*Sanai (1080 - 1131)
Des Paradieses Tor ist Nadelöhr gleich, du musst zuerst zu nichts werden um hindurch gehen zu können. Wir jedoch sind beladen mit: Ich will, ich weiß, ich kann, ich bin. Demut ist der Schlüssel.
*Azmuto
Ich bin der Schlimmste von allen. Jeder andere ist gut. Wer immer das versteht, ist mein Freund.*Kabir
Die Wurzel allen Übels steckt in Dir selbst, nicht in anderen oh Freund! Ich ließ alle Riten allen Glauben und alle Feierlichkeiten hinter mir, Ich lernte, daß ich allein es war, der wahnsinnig und verrückt war, die ganze Welt um mich herum aber vernünftig und gesund, und ich diese weisen Menschen nur gestört hatte. Von da an wusste ich, dass ich nicht mehr im Nebel bin.
Der Mensch, der alle Kreaturen der Erde als sein eigenes Selbst ansieht, der erlangt das unsterbliche Sein.
*Kabir
Der Mensch, der alle Kreaturen der Erde als sein eigenes Selbst ansieht, der erlangt das unsterbliche Sein.
*Kabir
Oh mein Herz!
Oh mein Herz! Lasse uns in das Land gehen wo der Geliebte wohnt, der Entführer meines Herzens!
Dort füllt die Liebe ihre Krüge aus der Urquelle, doch hat sie kein Seil um daraus Wasser zu schöpfen;
Dort bedecken keine Wolken den Himmel, doch fällt Regen hernieder in milden Schauern:
Oh Du Körperloser! Setz Dich nicht auf die Türschwelle; gehe hinaus und bade Dein Selbst in dem Regen!
Dort ist immer das Mondlicht und es ist niemals dunkel; und - wer spricht nur von einer Sonne?
Das Land ist erleuchtet mit den Strahlen von Millionen von Sonnen. *Kabir
Lerne hundertmal täglich zu sterben, nicht nur einmal. *Kabir
"Wenn der Stolz des Ich's gestorben,
samt dem was es ergreifen will oder besitzt, ist des Lehrers
Arbeit zu Ende. Der Zweck der Arbeit ist zu lernen; wenn Du erkannt
hast, ist die Arbeit getan. Die Apfelblüte hat ihr Sein um die
Frucht zu schaffen; wenn sie da ist, fällt das Blütenblatt."
"Tod nach Tod, die Welt stirbt,
aber niemand weiß wie man stirbt:Ich bin so einen Tod
gestorben, dass ich nie wieder sterben muss.
*Kabir (1440; † 1518)
*Kabir (1440; † 1518)
"Stirb o Freund, bevor du tot bist, wenn
du das ewige Leben willst; allein durch einen solchen „Tod“
erreichte Adris (ein Heiliger) den Himmel vor uns. Du hast dich sehr
bemüht, aber noch ist der Schleier der Materie nicht entzwei; denn
den wirklichen Tod hast du nicht gefunden. Solange du nicht stirbst,
kann dein Kommen und Gehen nicht enden. Bis du nicht die höchste
Sprosse der Leiter erklimmst, kannst du den Gipfel nicht erreichen.
Oder wie einer, der nur 99 Meter Schnur hat, nicht Wasser in seinen
Eimer bekommen kann, wenn der Brunnen hundert Meter tief ist. Bis du
den Geist nicht völlig vom „Körper“ zurückziehst, ist der
Zyklus der Geburten und Tode nicht beendet. Lass das flammende Licht
deiner Lampe sich im Glanz des Morgens verlieren. Solange die Sterne
nicht verborgen sind, sei versichert, bleibt auch die Sonne außer
Sicht. Genau so, o kluger Mensch, tritt der Herr nicht in
Erscheinung, solange der Schleier der Materie nicht zerrissen ist.
Darum wähle den „Tod“ und reiße den Schleier dadurch entzwei.
Dieser „Tod“ ist nicht derselbe, der dich ins Grab bringt. Er ist
nur ein Zurückziehen des Geistes - eine Umwandlung, um dir ein nach
oben ausgerichtetes Leben zu verleihen."
*Rumi - 1207 - 1273
"Stirb, während du lebst, und sei vollkommen tot. Dann tue was immer du willst - alles ist gut."
*Bunan (1603 - 1676)
Der Pfad windet sich auf heikle Weise
Das Tor zur Befreiung ist sehr eng,
enger als die Breite eines Senf Korns.
Dein Verstand ist größer als ein Elefant,
wie soll der da durch?
*Kabir, (1440 - 1518)
Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden,
erweist sich das als unmöglich.
Sobald du den Verstand jedoch fahren läßt,
sind da keine Hindernisse mehr.
*Sanai, (1080 - 1131)
enger als die Breite eines Senf Korns.
Dein Verstand ist größer als ein Elefant,
wie soll der da durch?
*Kabir, (1440 - 1518)
Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden,
erweist sich das als unmöglich.
Sobald du den Verstand jedoch fahren läßt,
sind da keine Hindernisse mehr.
*Sanai, (1080 - 1131)
You have no idea...
You have no idea
how hard I've looked
for a gift to bring You.
Nothing seemed right.
What's the point of bringing gold to
the gold mine,
or water to the ocean.
Everything I came up with was like
taking spices to the Orient.
It's no good giving my heart and my
soul
because you already have these.
So I've brought you a mirror.
Look at yourself and remember me.
*Kabir
Die Liebe
"Die Flöte des Unendlichen spielt ohne zu verstummen, und ihr Klang ist Liebe:
Wenn die Liebe auf alle Grenzen verzichtet, erreicht sie die Wahrheit.
Wie weit doch ihr Duft reicht! Sie hat kein Ende, nichts steht ihr im Weg.
Die Form dieser Melodie ist so hell wie Millionen Sonnen: unvergleichlich klingt die Vina, die Vina mit den Noten der Wahrheit."
*Kabir
*Kabir
Mein Körper
Mein Körper wird überflutet von der Flamme der Liebe. Meine Seele lebt in einem Schmelzofen von Seligkeit. Der Duft der Liebe erfüllt meinen Mund, und wirbelt mit jedem Ausatmen durch alle Dinge.
*Kabir (कबीर, * 1440; † 1518)
*Kabir (कबीर, * 1440; † 1518)
Am Anfang war das Wort
"NEHME das Wort wahr, aus dem das Universum entsprungen ist!
Dieses Wort ist der Lehrer; ich habe es gehört und wurde sein Schüler.
Wieviele sind es, welche die Bedeutung des Wortes kennen?
Oh Sadhu! Praktiziere das Wort!
Die Vedas und die Purunas verkünden es, das Wort ist darin begründet,
Die Rishis und Verehrer sprechen von ihm:
Aber niemand weiß um das Mysterium des Wortes.
Der Hausherr verläßt sein Haus, wenn er es hört,
Der Asket findet zurück zu der Liebe wenn er es hört,
Von diesem Wort ist die Form der Welt entsprungen, das Wort offenbart Alles.
Kabîr sagt: "Aber wer weiß wann das Wort erscheint ?"
Dieses Wort ist der Lehrer; ich habe es gehört und wurde sein Schüler.
Wieviele sind es, welche die Bedeutung des Wortes kennen?
Oh Sadhu! Praktiziere das Wort!
Die Vedas und die Purunas verkünden es, das Wort ist darin begründet,
Die Rishis und Verehrer sprechen von ihm:
Aber niemand weiß um das Mysterium des Wortes.
Der Hausherr verläßt sein Haus, wenn er es hört,
Der Asket findet zurück zu der Liebe wenn er es hört,
Von diesem Wort ist die Form der Welt entsprungen, das Wort offenbart Alles.
Kabîr sagt: "Aber wer weiß wann das Wort erscheint ?"
"LEERE den Becher! O sei betrunken!
Trinke den köstlichen Nektar seines Namens!
Kabîr sagt: "Höre mir zu, lieber Sadhu!
Von der Fußsohle bis zum Scheitel des Kopfes
ist der Verstand gefüllt mit Gift!"
Trinke den köstlichen Nektar seines Namens!
Kabîr sagt: "Höre mir zu, lieber Sadhu!
Von der Fußsohle bis zum Scheitel des Kopfes
ist der Verstand gefüllt mit Gift!"
"OH Mann, wenn Du nicht Deinen eigenen Herrn kennst, worauf bist Du so stolz? Leg Deine Klugheit beiseite: Bloße Worte werden Dich nie mit Ihm vereinigen. Betrüge Dich nicht selbst mit dem, was die Schriften bezeugen:
Liebe ist etwas anderes als die Schrift, und der, der sie wahrhaft gesucht hat, hat sie auch gefunden."
Liebe ist etwas anderes als die Schrift, und der, der sie wahrhaft gesucht hat, hat sie auch gefunden."
"Doch keiner sucht Ihn, den Vollkommenen : Brahma, den Unsichtbaren Herrn.
Sie glauben an zehn Wesen, die herabgekommen sind; aber kein Avatar kann der unendliche Geist sein, Denn er erleidet die Wirkungen seiner Handlungen: Der Höchste muß anders sein als diese. Der Yogi, der Sanyasi, der Asket, einer streitet mit dem anderen: Kabîr sagt: "Oh Bruder! Der, der das Strahlen der Liebe gesehen hat, ist befreit".
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